AT381527B - Waermedaemmende bauwerksaussenwandverkleidung - Google Patents

Waermedaemmende bauwerksaussenwandverkleidung

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AT381527B
AT381527B AT38285A AT38285A AT381527B AT 381527 B AT381527 B AT 381527B AT 38285 A AT38285 A AT 38285A AT 38285 A AT38285 A AT 38285A AT 381527 B AT381527 B AT 381527B
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Anton Dipl Ing Mayr
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Eternit Werke Hatschek L
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    • E04B1/62Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
    • E04B1/74Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls
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Description


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   Die Erfindung betrifft eine wärmedämmende Bauwerksaussenwandverkleidung, bestehend aus einer   Wärmedämmschicht,'die   an der Bauwerksaussenwand befestigt ist, und einem im Abstand von der Wärmedämmschicht angeordneten Putzträger, insbesondere aus Streckmetall, auf dem aussenseitig eine Putzschicht aufbracht ist, wobei zwischen der Wärmedämmschicht und dem Putzträger samt aufgebrachter Putzschicht ein mit der Aussenluft in Verbindung stehender Luftraum zur Hinterlüftung der Verkleidung gebildet ist. 



   Es ist bereits eine wärmedämmende Bauwerksaussenverkleidung bekannt, die eine selbsttragende Vorsatzwand aufweist, die mit Hilfe von Abstandshaltern an der Bauwerksaussenwand befestigt ist. Der Zwischenraum zwischen der Bauwerksaussenwand und der Vorsatzwand wird hiebei zur Gänze mit Wärmedämmstoff ausgefüllt (AT-PS Nr. 374534). 



   Bei einer ähnlichen Ausführung besteht die Vorsatzwand aus miteinander verbundenen Putzträgermatten und Baustahlmatten, und der Wärmedämmstoff ist eine an der Vorsatzwand und der Bauwerksaussenwand abgestützte Schüttung aus Perlit und/oder Vermiculit (bekanntgemachte österr. Anmeldung A 3082/81, Kl. E 04 B). 



   Der Nachteil dieser Ausführungen besteht darin, dass deren bauphysikalischer Aufbau nicht den Regeln der Bauphysik entspricht, da keine Hinterlüftung der Putzschicht gegeben ist. Bei der Ausführung mit einer Schüttung aus Perlit und/oder Vermiculit ist insbesondere keine kontrollierte Einbringung des Wärmedämmstoffes möglich. Durch Setzungen und Nesterbildungen können sehr unterschiedliche Wärmedurchgangszahlen an der Aussenwand auftreten. 



   Zur Vermeidung dieses Nachteiles ist bereits ein profilstabförmiges Tragelement für einen Putzträger vorgeschlagen worden, das eine Hinterlüftung der vorgehängten Fassade gewährleisten soll (EP 45 460). Bei dieser Ausführung werden die Tragelemente von Befestigungselementen, wie z. B. Dübelschrauben, Rahmendübel mit Bundmuttern entsprechender Länge, gehalten, so dass eine Hinterlüftung der. Putzträgerwand möglich ist. Da die Befestigungselemente fest mit dem Untergrund verbunden sind und daher nach der Montage keine Bewegungen mehr ausführen können, anderseits aber die Längsdehnung des Tragelementes anders, insbesondere grösser, als die Längsdehnung der Wand ist, erfolgt die Verbindung des Tragelementes und der einzelnen Befestigungselemente über einen Längsschlitz, welcher bewegungsausgleichend wirken soll. 



   Das gegenseitige Ausrichten der einzelnen stabförmigen Elemente ist jedoch sehr umständlich. 



  Weiters stehen die Halteglieder sehr weit vor das Tragelement vor, so dass in der Verbindung mit der geschlitzten Druckplatte kaum mehr eine Putzdeckung dieser Bereiche gegeben ist und damit Gefahr des Nichthaftens von Putz bzw. ein späteres Abplatzen desselben möglich ist. 



   Ausserdem trägt diese bekannte Ausführung der heutigen Energiesituation nach dicken Wärmedämmpaketen an der Aussenwand nicht Rechnung. Bei relativ dicken   Wärmedämmpaketen-Hinterlüf-   tung der   Putzträgerwand-wie z. B.   schon bei 6 cm Wärmedämmung und 2 cm Luftraum - sind mindestens 13 cm lange   Dübelschrauben - bei   Mantelbeton, Hohlziegelmauerwerk mindestens 17 cm - 18 cm lang-erforderlich, welche auf Abscherung und Durchbiegung beansprucht werden. 



   Aus der DE-OS 2408933 ist eine zwischen einer Aussenmauer und einer Innenwand liegende Dämmschicht, eine sogenannte Kernisolierung, und aus der DE-OS 2520441 bzw. der FR-PS 
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 zu verlegende Bauplatte bekannt. 



   Diese bekannten Ausführungen geben jedoch keine Hinweise für eine gute Hinterlüftung einer wärmedämmenden Bauwerksaussenwandverkleidung. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und   eine wärmedämmende   Bauwerksaussenwandverkleidung zu schaffen, bei welcher eine gute Hinterlüftung der vorgehängten Fassade gewährleistet und gleichzeitig deren Anbringung vereinfacht wird. 



   Dies wird gemäss der Erfindung bei einer wärmedämmenden Bauwerksaussenwandverkleidung der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass im Zwischenraum zwischen der, vorzugsweise aus mineralischen Stoffen bestehenden, Wärmedämmschicht und dem Putzträger samt Putzschicht wenigstens eine, sich in Längsrichtung der Bauwerksaussenwand erstreckende, profilierte Platte, insbesondere Wellplatte, vorgesehen ist, deren Profilierung bzw. Wellung annähernd senkrecht zur Längsrichtung der Bauwerksaussenwand verläuft, wobei die Platte an der Bauwerksaussenwand, 

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 gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Unterkonstruktion ortsunveränderlich befestigt ist, und an welcher Platte der Putzträger angebracht ist. 



   Bei dieser Ausführung wird ein bauphysikalisch richtiger Aufbau der Aussenwandkonstruktion erzielt, mit einem von der Innenseite zur Aussenseite der Wand abnehmenden Dampfdiffusionswider- stand und demnach das Fehlen einer Dampfbremse an der Aussenseite. 



   Ausserdem wird schon bei der Montage ein sofortiger Wetterschutz und genereller Windschutz der Aussenwand und der aussen angebrachten Wärmedämmstoffe durch die profilierten Platten erreicht. 



   Eine gute Hinterlüftung der Putzfassade wird durch den äusseren Zirkulationskreis und Abfuhr der im Mauerwerk befindlichen Restfeuchte sowie des durch die Aussenwand diffundierenden Wasserdampfes durch den inneren Zirkulationskreis, der durch die profilierten Platten gebildeten Entlüftungszone gewährleistet. 



   Es ist die Verwendung eines mineralischen Putzes in der Dicke von zirka 2 cm in jeder gewünschten Putzstruktur und in jeder gewünschten   Färbung - auch dunkel - möglich.   Demnach ist keine Beschränkung auf strukturlose, vornehmlich helle und sehr   dünne-zirka   5 cm - Kunststoffputze erforderlich. 



   Es ist weiters die Verwendung von mineralischen Wärmedämmstoffen, wie Mineralwolle, Glaswolle, Steinwolle usw. ohne Begrenzung deren Dicke (bis zirka 15 cm) möglich. 



   Es eröffnet sich ausserdem die Möglichkeit der Strukturierung der Fassade durch Aufbringen von Linsen, Putzgesimsen, Fensterumrahmungen (Faschen) usw. (Verdickung des Flächenputzes an bestimmten Stellen). 



   Gegenüber bekannten Rabitz-Fassaden mit Putzträgermatten aus Keramik- und/oder Kunststoffelementen zeichnet sich die Erfindung zusätzlich zu obigen Vorteilen durch die Verwendung grossformatiger Wellplatten zum Befestigen der Putzträgermatten aus, bei denen das flucht- und scheitgerechte Ausrichten. durch Verwenden von in relativ grossem Abstand voneinander (bis zirka 200 cm) angebrachten Unterkonstruktionsteilen, wie z. B. Holzlatten und/oder Metallwinkelprofilen mit Langlöchern zur Abstandsjustierung (in der Regel bei dickeren Wärmedämmpaketen als 5 cm und bei Hochhäusern), gegenüber den punktweise einzurichtenden Baustahlmatten wesentlich einfacher und daher kostensenkend anzuarbeiten ist. 



   In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass in der Profilierung bzw. Wellung der Platte, vorzugsweise schlitzförmige, Öffnungen zum Durchtritt der Luft vorgesehen sind. 



  Dadurch wird eine Zirkulation der mit der Aussenluft in Verbindung stehenden Luft zwischen den einzelnen Profilen bzw. Wellungen der Platte gewährleistet. 



   Aus Gründen der Biegefestigkeit ist es hiebei vorteilhaft, wenn die Öffnungen in der Profilierung bzw. Wellung der Platte im Bereich der neutralen Achse des Querschnittes der Platte angeordnet sind. Unter neutraler Achse wird dabei die sogenannte Nullinie im Querschnitt eines einer Biegespannung unterworfenen Trägers verstanden. 



   Zum Befestigen des Putzträgers an der Platte ist es zweckmässig, wenn der Putzträger mit, vorzugsweise plättchenförmigen und gekrümmten, Tragmanschetten an der Platte gehalten ist. 



   Um einen Bewegungsausgleich zwischen dem, vorzugsweise aus Streckmetall oder einer Matte bestehenden Putzträger und der Platte zu gewährleisten, ist es günstig, wenn die Tragmanschette einen, gegebenenfalls angeschweissten oder ausgestanzten, Tragdorn für die Halterung des Putzträgers aufweist. 



   Um gleichzeitig eine Sicherung gegen Windsog zu erzielen, ist es vorteilhaft, wenn die Tragmanschette im Abstand von dem Tragdorn mit einer Öse zum Hindurchführen eines Drahtes versehen oder mit einem Drahtstück verschweisst ist. 



   Eine andere Möglichkeit der Befestigung des Putzträgers an der Platte besteht darin, dass die Platte an den Profilen bzw. Wellen mit zwei im Abstand nebeneinander oder im Abstand übereinander angeordneten Öffnungen zum Hindurchführen eines Drahtes versehen ist. 



   Mit den vorerwähnten Drähten kann jeweils der aus Streckmetall bestehende oder als Matte ausgebildete Putzträger an der Platte befestigt werden. 



   Um zu verhindern, dass beim Aufbringen der Putzschicht Mörtel in den Zwischenraum zwischen Wärmedämmschicht und Putzträger gelangt, ist es vorteilhaft, wenn an der der Platte zugewendeten 

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 Seite des Putzträgers eine luftdurchlässige Folie, Papierbahn,   z. B.   Ölpapier, oder ein Gewebe, z. B. Mineralfaser-bzw. Glasseidengewebe, vorgesehen ist. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen, in denen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt sind, näher beschrieben. Es zeigen Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch eine erfindungsgemässe wärmedämmende Bauwerksaussenverkleidung, im Bereich des Stosses von zwei profilierten Platten, Fig. 2 eine Ansicht der Tragmanschette aus Fig. l, Fig. 3 die Tragmanschette aus Fig. 2 in perspektivischer Ansicht, Fig. 4 eine Variante der Einzelheit A aus Fig. 1 in perspektivischer Ansicht, Fig. 4a eine Variante der Tragmanschette, Fig. 5 eine Variante zu Fig. 4, Fig. 5a eine Variante zu   Fig. 4a, Fig. 6   einen Horizontalschnitt durch die erfindungsgemässe wärmedämmende Bauwerksaussenwandverkleidung gemäss Fig. 1 im Ausseneckbereich, Fig. 7 einen vertikalen Schnitt durch die erfindungsgemässe Bauwerksaussenwandverkleidung gemäss Fig.

   1 entlang der Linie VII-VII in   Fig. 1, Fig. 8   eine Variante hiezu, Fig. 9 einen horizontalen Schnitt durch die erfindungsgemässe Bauwerksaussenwandverkleidung gemäss Fig.   l   im Fensterbereich, entlang der Linie IX-IX in   Fig. 7, Fig. 10   eine Variante hiezu, Fig. 11 einen vertikalen 
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 konstruktion für die Ausführung gemäss Fig. 1 im verkleinerten Massstab, Fig. 14 einen Horizontalschnitt durch eine Variante der erfindungsgemässen Bauwerksaussenwandverkleidung, im Massstab der   Fig. 13, Fig. 15   eine Ansicht der Unterkonstruktion gemäss Fig. 13, jedoch für Keramik- und/oder Kunststoffverbundelemente, Fig. 16 einen Horizontalschnitt entsprechend   Fig. 14, Fig.

   17   eine perspektivische Darstellung eines Teiles einer Wellplatte samt Befestigung des Putzträgers, im vergrösserten Massstab, und Fig. 18 eine perspektivische Darstellung einer Tragmanschette, im vergrösserten Massstab. 



   Die dargestellte wärmedämmende Bauwerksaussenwandverkleidung besteht aus einer an der   Aussenwand-l-des   Bauwerkes aussenseitig anliegenden   Wärmedämmschicht-2-,   mehreren mit einer Unterkonstruktion (Fig. 13 und 15) an der   Aussenwand-l-befestigten   Wellplatten --3--, einem   Putzträger --4--,   und einer aussenseitig auf dem   Putzträger --4-- angebrachten   Putzschicht --5--. Durch die Wellplatten --3-- ist der   Putzträger --4-- im   Abstand von der   Wärmedämmschicht --2-- angeordnet,   wobei zwischen den Wellen der   Wellplatten --3-- Lufträu-   me --10-- gebildet werden, die eine Hinterlüftung des   Putzträgers --4-- mit   der Putzschicht --5-gewährleisten (Hinterlüftungszonen).

   Die einzelnen   Lufträume --10-- sind   durch   Öffnungen --6--   in Form von Schlitzen in den Wellplatten --3-- miteinander verbunden, so dass eine Luftzirkulation zwischen den einzelnen, im wesentlichen vertikal verlaufenden Wellen der Wellplatten --3-im Sinne der Pfeile 7 gewährleisten ist. Die   Öffnungen --6-- sind   vorzugsweise in der Nullzone (= neutrale Zone bezüglich Biegemoment) der Wellplatten --3-- angeordnet. Die Schrauben, mit welchen die Wellplatten --3-- an der Unterkonstruktion (Fig. 13 und 15), welche die gleiche Dicke wie die   Wärmedämmschicht --2-- hat,   ortsfest befestigt sind, sind mit --8-- bezeichnet. Die Wellplatten -3-- werden nicht überlappt, sondern mit einem Abstand von 10 bis 30 mm voneinander verlegt. 



   Zum Befestigen des als Putzträgermatte, insbesondere Rippenstreckmetallmatte, ausgebildeten   Putzträgers --4-- an   den Wellplatten --3-- sind Tragmanschetten --11-- vorgesehen. Die Tragmanschetten --11-- sind viereckige, insbesondere annähernd quadratische Platten, die gekrümmt ausgebildet sind und eine mittige   Öffnung --12-- aufweisen.   Die Krümmung der Tragmanschetten --11-- ist im wesentlichen der Krümmung des Wellenberges der   Wellplatten --3-- angepasst.   



  Die   Öffnung --12-- der Tragmanschette --11-- ist   von einem Befestigungselement--13-, z. B. einem Niet, durchsetzt, mit welchem die Tragmanschette --11-- ortsfest an der Wellplatte --3-befestigt ist. Die Tragmanschette --11-- ist an ihrer der Wellplatte --3-- abgewendeten Seite mit einem hakenförmigen Tragdorn --14-- und mit einer Öse --15-- versehen. Der Tragdorn --14-- und die Öse --15-- sind im Abstand voneinander angeordnet. An dem Tragdorn --14-wird der   Putzträger --4-- aufgehängt   bzw. eingehängt, und durch die   Öse --15-- wird   ein sogenannter   Rödeldraht --16-- gezogen,   der mit dem   Putzträger --4-- verbunden   wird, so dass der letztere gegen Windsog gesichert wird. 



   Die in den   Übergriffs- und   Eckbereichen miteinander verbundenen   Putzträger --4--   

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 wirken wie eine Scheibe, sind demnach durch   die "gelenkige" Aufhängung   an dem Tragdorn - von den Bewegungen der Unterkonstruktion weitestgehend unabhängig und daher risseunempfindlich. 



   Bei der Variante gemäss Fig. 4 ist die Wellplatte --3-- mit zwei im Abstand voneinander angeordneten   Öffnungen --17-- versehen,   die im Bereich des Wellenberges der Welle angeordnet sind, und durch welche der   Rödeldraht --16-- zum   Befestigen des   Putzträgers --4-- hindurchge-   führt ist. 



   Bei der Variante gemäss Fig. 4a ist die Tragmanschette --11-- mit keiner Öse versehen. 



  Der   Rödeldraht --16-- zum   Befestigen des   Putzträgers --4-- ist   vielmehr bei --18-- mit der   Tragmanschette --11-- verschweisst.    



   Bei der Variante gemäss Fig. 5 ist der Rödeldraht --16-- durch zwei, etwa im Bereich des Wellenberges der Welle der Wellplatte --3-- im vertikalen Abstand übereinander angeordnete   Öffnungen --19-- durch   die Wellplatte --3-- hindurchgeführt. 



   Bei der Variante gemäss Fig. 5a ist der RÖdeldraht --16-- wie in Fig. 4a mit der Tragmanschet-   te --11-- verschweisst,   der   Tragdorn --14'-- ist   jedoch aus der Tragmanschette --11-- ausgestanzt und abgewinkelt ausgebildet. 



   Bei der Ausführung gemäss Fig. 6 sind im Ausseneckbereich des Bauwerks die stumpf aneinander gestossenen, als   Putzträger --4-- dienenden   Rippenstreckmetallmatten im Eckbereich an ein lotrecht angebrachtes perforiertes Winkelprofil --20-- mit dem Rüdeldraht --16-- an den Wellplatten --3-befestigt. Im Eckbereich wird eine lotrecht verlaufende Rippe des   Putzträgers --4-- angeordnet   
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 im 1., 4. und 7. Wellental der Wellplatten --3-- angeordnet, während im Mittelbereich diese im 2. und 7. Wellental der Wellplatten --3-- vorgesehen sind. 



   Bei dem senkrechten Schnitt durch die Aussenwand gemäss Fig. 7 sind die Latten --21-zum Befestigen der Wellplatten --3-- an der Aussenseite der tragenden   Bauwerksaussenwand--l-   ersichtlich. Weiters ist aus Fig. 7 die schlitzförmige Ausbildung der Öffnungen --6-- in den Wellplatten --3-- zur kommunizierenden Hinterlüftung des Putzträgers --4-- mit der Putzschicht   --5-   ersichtlich. Der   Putzträger --4-- ist hiebei   wieder ein Streckmetallgitter. 



   In Fig. 7 ist weiters die Ausbildung im Sockelbereich mit einer entsprechenden Zuluftöffnung --22-- und im Dachgesimsbereich mit einer entsprechenden   Abluftöffnung --23-- dargestellt.   
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 (Bereich B). 



   Die Alternativausführung gemäss Fig. 8 stellt eine Metallunterkonstruktion mit L-förmigen   Tragprofilen --24-- und Wandstützen --25-- mit Langlöchern --26-- zur   variablen Ausrichtung dar. 



   Fig. 9 bis 12 zeigen die Ausbildung der erfindungsgemässen Bauwerksaussenwandverkleidung im Fensterbereich, wobei Fig. 9 einen horizontalen Schnitt durch den Fensterbereich und Fig. 11 einen vertikalen Schnitt durch den Fensterbereich darstellen. Der obere Teil der Fig. 11 zeigt den Fenstersturzbereich, und der untere Teil der Fig. 11 zeigt den Sohlbankbereich. Der Mittelbereich ist weggelassen worden. 



   Aus Fig. 9 bis 12 sind sämtliche Anschlüsse in den Bereichen der Fensterlaibung, des Fenstersturzes --29-- und der Sohlbank --30-- an ein Dreischeibenfenster --27-- ersichtlich. 



  In der Alternative gemäss Fig. 10 und 12 wird auch die Anordnung von Grosstafeln --28-- zur Fenstereinfassung erläutert. 



   Fig. 13 zeigt die Anordnung der Putzträgermatten aus Streckmetall--4--, welche an den 
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 Rippenstreckmetallmatten beträgt, z. B. 2500 x 600 mm. Der   Höhenübergriff --21-- derselben   beträgt zirka 15 mm, der Seiten übergriff zirka 50 bis 100 mm. Mit --31-- ist der Abstand der nicht überlappten Wellplatte von zirka 10 bis 30 mm bezeichnet. 



   Fig. 14 zeigt einen Horizontalschnitt durch eine erfindungsgemässe wärmedämmende Aussenwand- 

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 verkleidung, im Massstab der Fig. 13. Die dargestellte Anordnung berücksichtigt insbesondere den Umstand, dass in den Randbereichen erhöhter Windsog vorherrscht. 



   Fig. 15 zeigt die Unterkonstruktion wie Fig. 13, jedoch für einen aus Keramik- und/oder Kunst-   stoffverbundelementen   bestehenden   Putzträger --4--,   und Fig. 16 betrifft einen der Fig. 14 entsprechenden Horizontalschnitt. 



   In den vorgenannten Fig. 13 bis 16 ist die Lage der Wellplatten --3--, deren Abstand voneinander, die Lage der Stossverbindungen der   Putzträgermatten --4--,   die Lage der Tragmanschetten --11-- bzw. der   Rödeldrähte --16-- in   den Randbereichen, wo erhöhter Windsog vorherrscht, und den Mittelbereichen festgehalten. 



   In den Horizontalschnitten der Fig. 14 und 16 scheinen auch die Befestigungsstellen der Wellplatten-3- (in den Wellentälern) an der Unterkonstruktion auf. 



   Fig. 17 und 18 stellen zwei Möglichkeiten der Befestigung der   Putzträgermatten --4-- mittels   aufgenieteter Ösen mit   Rödeldraht --16-- und   durch die Wellplatten --3-- durchgezogenen Rödel-   drähten --16-- dar.    



   Im Rahmen der Erfindung sind zahlreiche Varianten möglich. 



   Als profilierte Platten kommen nicht nur Wellplatten, sondern auch andere profilierte Platten,   z. B.   solche mit U-förmiger oder trapezförmiger Profilierung, in Betracht. Als Plattenwerkstoff kommt   z. B. Faser-bzw.   Asbestzement, Kunststoff, Metall, Kunstharzbeton   od. dgl.   in Betracht. 



   Die Unterkonstruktion kann aus Holz oder Metall bestehen und   z. B.   mit Rahmendübeln od.   ähnl.   an der tragenden Bauwerksaussenwand befestigt werden. 



   Die Wärmedämmung kann entsprechend dem wärmetechnischen Erfordernis bis 15 cm dick gewählt werden, und sie kann auch mineralischer Konsistenz sein. 



   Die Hinterlüftungszonen werden durch die von der Wärmedämmung und dem Aussenputz abgeschlossenen und von den   Wellenbergen und-tälern   eingeschlossenen Flächen gebildet. 



   Die profilierten Platten können zur kommunizierenden Belüftung an den Seitenflanken der Wellen bzw. Profile (neutrale Zone) mit Schlitzen versehen sein. 



   Es können Putzträgermatten aus Streckmetall oder aus Keramik- und/oder Kunststoffverbundelementen verwendet werden. 



   Diese können an Tragmanschetten, die an den Platten   z. B.   mit Blindnieten oder Spreizpatronen fixiert sind, befstigt werden. 



   Die Tragmanschetten können einen Tragdorn in Form eines aufgeschweissten Drahtstiftes oder eines aus der Manschette ausgestanzten Blechhakens sowie eines mit den Tragmanschetten verbundenen Rödeldrahtes aufweisen. 



   Der Aussenputz ist auch in mineralischer Konsistenz möglich und kann zirka 2 cm dick in jeder beliebigen Putzstruktur und Farbe aufgetragen werden. 



   Bei Verwendung von Putzträgermatten keramischer und/oder kunststoffartiger Struktur können die Matten direkt durch die an den perforierten Wellenbergen durchgezogenen Rödeldrähten befestigt werden. In diesem Fall erübrigen sich die auf den Wellenbergen fixierten Tragmanschetten. 



   Die Profilierung bzw. Wellung der Platte gewährleistet bei Winddruck eine zusätzliche Abstützung für den vorgehängten Putzträger samt Putzschicht. 



   Die profilierten Platten werden nicht überlappt, sondern mit einem Abstand von 10 bis 30 mm voneinander verlegt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Wärmedämmende Bauwerksaussenwandverkleidung, bestehend aus einer Wärmedämmschicht, die an der Bauwerksaussenwand befestigt ist, und einem im Abstand vor der Wärmedämmschicht angeordneten Putzträger, insbesondere aus Streckmetall, auf dem aussenseitig eine Putzschicht aufgebracht ist, wobei zwischen der Wärmedämmschicht und dem Putzträger samt aufgebrachter Putzschicht ein mit der Aussenluft in Verbindung stehender Luftraum zur Hinterlüftung der Verkleidung gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Zwischenraum zwischen der, vorzugsweise aus mineralischen Stoffen bestehenden, Wärmedämmschicht (2) und dem Putzträger (4) samt Putz- <Desc/Clms Page number 6> schicht (5) wenigstens eine, sich in Längsrichtung der Bauwerksaussenwand (1) erstreckende, profilierte Platte (3),
    insbesondere Wellplatte, vorgesehen ist, deren Profilierung bzw. Wellung annähernd senkrecht zur Längsrichtung der Bauwerksaussenwand (l) verläuft, wobei die Platte (3) an der Bauwerksaussenwand (1), gegebenenfalls unter Zwischenschaltung einer Unterkonstruktion (21 ; 24, 25 ; 31) ortsunveränderlich befestigt ist, und an welcher Platte (3) der Putzträger (4) angebracht ist.
    2. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Profilierung bzw.
    Wellung der Platte (3), vorzugsweise schlitzförmige, Öffnungen (6) zum Durchtritt der Luft vorgesehen sind.
    3. Verkleidung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (6) in der Profilierung bzw. Wellung der Platte (3) im Bereich der neutralen Achse des Querschnittes der Platte (3) angeordnet sind.
    4. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Putzträger (4) mit, vorzugsweise plättchenförmigen und gekrümmten, Tragmanschetten (11) an der Platte (3) gehalten ist (Fig. 2, 3,4a, 5a, 17,18).
    5. Verkleidung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragmanschette (11) einen, gegebenenfalls angeschweissten (Fig. 2, 3,4a) oder ausgestanzten (Fig. 5a), Tragdorn (14, 14') für die Halterung des Putzträgers (4) aufweist.
    6. Verkleidung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragmanschette (11) im Abstand von dem Tragdorn (14, 14') mit einer Öse (15) zum Hindurchführen eines Drahtes (16) (Fig. 2, 3) versehen oder mit einem Drahtstück (16) verschweisst ist (Fig. 4a, 5a).
    7. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (3) an den Profilen bzw. Wellen mit zwei im Abstand nebeneinander (Fig. 4) oder im Abstand übereinander (Fig. 5) angeordneten Öffnungen (17,19) zum Hindurchführen eines Drahtes (16) versehen ist.
    8. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der der Platte (3) zugewendeten Seite des Putzträgers (4) eine luftdurchlässige Folie, Papierbahn, z. B. Ölpapier, oder ein Gewebe, z. B. Mineralfaser-bzw. Glasseidengewebe, vorgesehen ist.
    9. Verkleidung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der gegensei- EMI6.1
    11. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Putzträger (4) auf den der Aussenseite zugewendeten Profilrücken bzw. Wellenbergen der profilierten Platte (3) befestigt ist, wobei jede Platte (3) in Längsrichtung der Bauwerksaussenwand (1) mehrere Profilrücken bzw. Wellenberge aufweist.
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