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Die Erfindung bezieht sich auf einen Futtertrog, bestehend aus einer in einem Betonbett verlegbaren Trogwanne, die in das Betonbett ragende Verankerungen aufweist.
In einem Betonbett verlegte Futtertröge, insbesondere aus Kunststoff, werden verwendet, um einen sauberen und einfach zu reinigenden Futterplatz für Stalltiere zu erhalten. Bei der Verlegung solcher Futtertröge ist dafür zu sorgen, dass sie im Betonbett so verankert werden, dass sie sich im Laufe der Zeit nicht lösen können. Aus diesem Grunde wurden an der Aussenseite der Trogwanne abstehende Verankerungsrippen od. dgl. vorgesehen, die aber ihren Zweck nicht immer erfüllen können. Durch die Verankerungsrippen ergeben sich nämlich Hinterschneidungen, was das Hinterfüllen der Verankerungsrippen mit Beton erschwert, so dass es immer wieder zu nicht ausgefüllten Hohlräumen kommt, die die Verankerung der Rippen od. dgl. im Betonbett beeinträchtigen.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu vermeiden und einen Futtertrog der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, dass er in einfacher Weise ohne gesonderte Verankerungsmittel sicher im Betonbett verankert werden kann.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass die Wannenwand zur Bildung des oberen Wannenrandes nach aussen abgebogen ist, dass der abgebogene, mit Abstand von der Wanne zurückgeführte Wandsteg einen abgewinkelten Verankerungsflansch trägt und dass in der Wannenwand im Bereich des oberen Wannenrandes Durchtrittsöffnungen vorgesehen sind.
Durch das Abbiegen der Wannenwand nach aussen wird zunächst ein abgerundeter oberer Wannenrand ohne scharfe Kanten sichergestellt, so dass auch bei einer nicht sorgfältigen Verlegung der Trogwanne oder einem Ausbrechen des Betons im Bereich des oberen Wannenrandes jede Verletzungsgefahr für die Stalltiere vermieden wird. Das Rückführen des abgebogenen Wandsteges gegen den Wannenboden hin hat darüber hinaus eine Rückversetzung des abgewinkelten Vranke- rungsflansches gegenüber dem oberen Wannenrand zur Folge, was die Möglichkeit bietet, den Verankerungsflansch mit Beton zu überdecken und das Betonbett mit dem oberen Wannenrand abzuschliessen. Die den Verankerungsflansch abdeckende Betonschicht verhindert dabei wirksam ein Ausheben der Trogwanne aus dem Betonbett.
Da ausserdem der Raum zwischen der Trogwanne und dem abgebogenen, zurückgeführten Wandsteg mit Beton ausgefüllt wird, wird nicht nur eine sichere Verankerung der Trogwanne gegenüber einem Ausheben, sondern auch gegenüber einer seitlichen Versetzung erhalten, weil eben der in den Raum zwischen der Wanne und dem abgebogenen, zurückgeführten Wandsteg ragende Betonsteg eine Querbewegung der Wannenwand ausschliesst. Damit der Raum zwischen der Wanne und dem zurückgeführten Wandsteg auch tatsächlich mit Beton ausgefüllt wird und sich in diesem Bereich keine Hohlräume bilden können, weist die Wannenwand im Bereich des oberen Wannenrandes Durchtrittsöffnungen auf, durch die die Luft beim Hinterfüllen des zurückgeführten Wandsteges mit Beton entweichen kann.
Durch die erfindungsgemässe Ausbildung des Futtertroges kann somit in einfacher Weise eine sichere Verankerung der Trogwanne in einem Betonbett gewährleistet werden.
Sind in weiterer Ausbildung der Erfindung in den Verankerungsflanschen Durchtrittsöffnungen vorgesehen, so kann die Verankerung dieser Flansche im Betonbett zusätzlich verstärkt werden, weil der durch die Durchtrittsöffnungen hindurchtretende Beton Brücken bildet, die einerseits eine Verbindung der den Verankerungsflansch überdeckenden Betonschicht mit dem Betonbett sicherstellen und anderseits eine Bewegung der Verankerungsflansche in ihrer Ebene ausschliessen.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. 1 einen erfindungsgemässen Futtertrog in einem Schaubild, Fig. 2 diesen Futtertrog in einem Querschnitt und Fig. 3 eine mögliche Anordnung von mehreren Futtertrögen dieser Art und deren Verbindung in einer schematischen Draufsicht.
Der Futtertrog nach den Fig. 1 und 2 besteht im wesentlichen aus einer Trogwanne --1--, deren Wand --2-- zur Bildung des oberen Wannenrandes --3-- nach aussen abgebogen ist, wobei der abgebogene, gegen den Rinnenboden --4-- hin zurückgeführte Wandsteg --5-- einen abgewinkelten Verankerungsflansch --6-- trägt, so dass der Verankerungsflansch --6-- gegenüber dem oberen Wannenrand --3-- zurückversetzt ist und beim Verlegen des Futtertroges in einem Betonbett --7-- von einer Betonschicht --8-- überdeckt werden kann.
Da der abgebogene, zurückgeführte Wandsteg --5-- mit Abstand von der Trogwanne-l-verläuft, ergibt sich zwischen der
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Trogwanne --1-- und diesen Wandstegen ein Raum, der beim Verlegen des Futtertroges mit einem Betonsteg --9-- ausgefüllt wird, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist. Damit wird eine sichere Verankerung der Trogwanne --1-- im Betonbett --7-- nicht nur gegenüber einem Abheben, sondern auch gegenüber einer Querbewegung sichergestellt, weil die Betonstege --9-- bzw. die Betonschichten --8-- eine solche Loslösung der Trogwanne --1-- vom Betonbett --7-- verhindern.
Die Rückführung des abgebogenen Wandsteges --5-- mit Abstand von der Trogwanne --1-stellt ausserdem einen abgerundeten Verlauf des oberen Wannenrandes --3-- ohne scharfe Kanten sicher, was die Verletzungsgefahr für die Stalltiere erheblich vermindert. Diese Trogausbildung hat darüber hinaus den Vorteil, dass die Stirnkanten der Wannenwand unbearbeitet bleiben können.
Damit die Betonstege --9-- den Raum zwischen den Wandstegen --5-- und der Wanne - hohlraumfrei ausfüllen können, weist die Wannenwand --2-- im Bereich des oberen Wannen- randes --3-- Durchtrittsöffnungen --10-- auf, durch die die vorhandene Luft beim Hinterfüllen der Wandstege --5-- entweichen kann.
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--6-- im Betonbett --7-- wirdDurchtrittsöffnungen --1-- in den Verankerungsflanschen --6-- verstärkt, weil sich durch diese Durchtrittsöffnungen --11-- hindurch Betonbrücken zwischen der Betonschicht --8-- und
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In Fig. 3 ist das Zusammenschliessen mehrerer Futtertröge --12-- zu einem Futterbarren über entsprechende Verbindungsstücke --13-- dargestellt, die in ähnlicher Weise wie die Futter-
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--12-PATENTANSPRÜCHE :
1. Futtertrog, bestehend aus einer in einem Betonbett verlegbaren Trogwanne, die in das Betonbett ragende Verankerungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wannenwand (2) zur Bildung des oberen Wannenrandes (3) nach aussen abgebogen ist, dass der abgebogene, mit Abstand von der Wanne (1) zurückgeführte Wandsteg (5) einen abgewinkelten Verankerungsflansch (6) trägt und dass in der Wannenwand (2) im Bereich des oberen Wannenrandes (3) Durchtrittsöffnungen (10) vorgesehen sind.