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Chamotteeinsatz für den Lichtbogen von Bogenlampen.
Die bisher aus einem Stück bestehenden Chamotteeinsätze, die sogenannten Sparer für den Lichtbogen von Bogenlampen haben den Nachteil, dass sie, infolge der im Innern herrschenden Spannungen sehr leicht springen, wenn der Lichtbogen in die Nähe derselben gelangt und sie übermässig erhitzt.
Infolge ihrer allseitig geschlossenen Wandungen leiden sie aber auch an dem Übel- stand, dass nicht genügend Verbrennungsluft zu dem Lichtbogen gelangen kann, bezw. die entstehenden Abgase nicht entweichen können.
Bei dem Gegenstande vorliegender Erfindung werden diese Übelstände dadurch ver- mieden, dass der Chamotteeinsatz eingeschnitten, bezw. ein oder mehrmals durchgeschnitten ist.
Infolge des dadurch entstehenden Zwischenraumes wird es aber ausserdem ermöglicht, dass sowohl Verbrennungsluft zu dem Lichtbogen gelangen kann als auch die entstehenden
Abgase durch diesen Zwischenraum entweichen können.
Auf den beiliegenden Zeichnungen sind verschiedene Formen dieser Chamotteeinsätze dargestellt und zwar repräsentiert der in Fig. 1 und 2 gezeichnete die Grundform. Hier besitzt der Chamotteeinsatz einen einzigen genügend weiten Einschnitt a, der soweit in den Einsatz geht, dass derselbe ebenso wie ein Ring bis zur Durchtrittsöffnung für die
Kohlen aufgeschnitten wird, wodurch sich die inneren Spannungen nicht mehr erhöhen können.
Der in Fig. 3 und 4 dargestellte Chamotteeinsatz ist dagegen durchgeschnitten und besteht aus zwei Teilen b und c, di oben eine Öffnung d und an den Seiten einen Zwischen- raum e für die Abgabe frei lassen.
Die Zweiteilung dieses Chamotteeinsatzes kann in beliebiger Richtung erfolgen. Zweck- mässig wird sie jedoch in der Richtung erfolgen, in welcher die Öffnung für die Kohlen verläuft.
Der in Fig. 5 und 6 dargestellte Chamotteeinsatz besteht aus drei Teilen f, g, h, wobei die Dreiteilung ebenfalls in beliebiger Richtung ausgeführt werden kann. Zweck- mässig wird sie so zu wählen sein, dass eine Trennungsebene senkrecht zur Elektrodenachse steht, während die anderen beiden Trennungsebenen von den Stellen ausgehen, an welchen die Kohlen angrenzen und so verlaufen, dass sie mit der ersten Trennungsebene mindestens einen Winkel von 90 Grad einschliessen. Im vorliegenden Fall beträgt der Winkel ungefähr 120 Grad.
Der in Fig. 7 und 8 dargestellte Chamotteeinsatz unterscheidet sich von den vorher- gehenden Ausführungsformen dadurch, dass er gevierteilt ist, wobei die eine Trennung- ebene mit der Ebene der beiden Elektrodenachsen zusammenfällt und die andere senkrecht zu dieser Trennungsebene steht und dabei durch die Symmetrieachse des Chamotte- einsatzes verläuft.
Bei den in den Fig. 9 und 12 dargestellten Chamotteeinsätzen soll ausserdem noch die Verbrennungsluft an den heissen Wänden vorgewärmt werden.
Zu diesem Zweck sind in der Seitenwandung zwei Schlitze i angeordnet, die bei der Ausführungsform nach Fig. 11 und 12 eine S-förmige Form besitzen.
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Die Schlitze i in der Seitenwandung erstrecken sich dabei oben bis zu dem obersten Punkte des inneren Hohlraumes k. Zweckmässig kann dieser Einsatz aus zwei oder mehreren Teilen bestehen, wobei die Tronnungsebene durch die Symmetrieachse geht.
Um die einzelnen Teile der verschiedenen Chamotteeinsätze stets in bestimmter Ent- fernung von einander zu halten, können sie mit entsprechenden Ansätzen versehen sein.
Wie aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich ist, besteht jeder der beiden Chamotteeinsatze aus zwei Teilen I und zwar unterscheidet sich der in Fig. 13 und 14 dargestellte von dem in Fig. 15 und 16 dadurch, dass die beiden Teile I längs illrer . Trennungsebene bei m dicht aneinander liegen, während die Seitenwandung entsprechende
Schlitze besitzt. In der Mitte des Chamotteeinsatzes wird in bekannter Weise wieder die
Dnrchtrittsöffnung für die Kohlen frei gelassen. Bei dem in Fig. 15 und 16 dargestellten
Chamotteeinsatz wird die Sicherung in der Lage der beiden Teile 1 durch entsprechende
Nasen o erreicht, die in passende Einkerbungen wechselseitig eingreifen.
In ähnlicher
Weise kann die Sicherung der einzelnen Teile auch bei dem Chamotteeinsatz erfolgen, der aus mehr als zwei Teilen besteht.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Oben offener Chamotteeinsatz für den Lichtbogen von Bogenlampen, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe wie ein Ring bis zur Durchtrittsöffnung für die Kohlen aufgeschnitten ist, wodurch ein Zwischenraum für den Zutritt von Verbt'. nungsluft zum Lichtbogen als auch für den Abzug der entsprechenden Gase geschaffen wird.