DE357271C - Wasserstrahlkrafttoeter - Google Patents

Wasserstrahlkrafttoeter

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DE357271C
DE357271C DEH83768D DEH0083768D DE357271C DE 357271 C DE357271 C DE 357271C DE H83768 D DEH83768 D DE H83768D DE H0083768 D DEH0083768 D DE H0083768D DE 357271 C DE357271 C DE 357271C
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water
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river bed
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B8/00Details of barrages or weirs ; Energy dissipating devices carried by lock or dry-dock gates
    • E02B8/06Spillways; Devices for dissipation of energy, e.g. for reducing eddies also for lock or dry-dock gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

  • Wasserstrahlkrafttöter. Die Geschwindigkeit und damit die lebendige Kraft von Wasserstrahlen so weit herabzumindern, daß das Wasser in das Flußbett unschädlich eingeführt wird, machte bisher große Schwierigkeiten; .dem abzuhelfen, ist Gegenstand :der Erfindung, die in den Zeichnungen Abb. i bis 6 in mehreren Ausführungsformen dargestellt ist.
  • Als Beispiel ist der aus Hebern nach Patent 156796 kommende Wasserstrahl herangezogen, und zwar ist in Abb. i und 2 Querschnitt und Aufsicht einer solchen Anlage dargestellt, bei der der Krafttöter unmittelbar an der Ausmündung des Hebers angeordnet und über dem Flußbett aufgestellt ist. Hingegen sind in Abb. 3 und q.a bis 6 Heber gewählt, deren Ausmündung ,entfernt von den Krafttötern angeordnet ist und deren Wasserstrahl über eine Sperrmauerfläche läuft. Die Krafttöter sind im Flußbett selbst angeordnet.
  • Bei der Einrichtung nach Abb. i und z wird der Wasserstrahl a. aus dem Heber R durch den Schlitz b in .das Innere des Behälters A, des eigentlichen Krafttöters, geführt, wo er herumkreist, sich mit den entgegengesetzten Wasserströmungen in Richtung der Pfeile k und l bekämpft, dabei- von seiner großen Geschwindigkeit wesentlich verliert und sein Wasser in dem Behälter A absetzt, von wo es im Sinne der beiden Pfeile in und ia in den Flußlauf B abfließt.
  • Bei dieser Anordnung läuft der Behälter wasserleer und verhütet eine Eisbildung im Behälter, sobald, der Heber außer Betrieb ist. Die Innenfläche des Behälters ist zweckmäßig mit Hindernissen, wie Rippen, Stifte usw., versehen, die die Geschwindigkeit des Wasserstrahls mehr töten als ebene Flächen. Um dem Wasser eine beschleunigte Bewegung auch in der Achsenrichtung des Behälters zu geben, ist durch eine Zwischenwand C mit Spiralflächen d und e (Abb. 2) in die Teile I und II zerlegt.
  • Der Behälter A kann anstatt der gezeichneten runden Form auch eine vielkantige erhalten, die der Wassergeschwindigkeit noch mehr Widerstand entgegensetzt als die runde Form. Ferner können Löcher c in seiner unteren Wandung angeordnet werden, durch die sich ein Teil des Wassers in das Flußbett B ergießt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb.3 endigt der Heber R selbst am oberen Teil der Sperrmauer S; der Wasserstrahl w fließt an der Sperrmauerfläche entlang, gelangt in das Flußbett B, durchquert es, geht an der Fläche des Krafttöters A, der an dem anderen Flußufer eingebaut ist, entlang und strömt im Sinne des Pfeiles k in das Flußbett zurück, wo er mit dem entgegenkommenden Anfangswasserstrahl, Pfeil 1, zusammenprallt, wodurch die Geschwindigkeit des Wassers wesentlich abgemindert wird.
  • Die Richtung und Höhenlage des Wasserstrahls Pfeil k muß, j e nachdem die Kante t (Abb. 3) höher oder tiefer gelegt wird, zweckentsprechend gewählt werden; die gezeichnete Lage des Wasserstrahls ist etwa die tiefstliegende. Die höher gelegene, gestrichelt gezeichnete Kante t liegt in der Tangente der Krümmungskurve des Behälters A.
  • Bei den Ausführungsformen Abb. 4a und 41) sowie 5 wird der Wasserstrahl des Hebers dicht über dem Flußbett B gespalten und in etwa zwei gleiche Teile geteilt, und zwar entweder nach seiner Breitenrichtung gemäß Abb. 4.a und b, oder nach seiner Höhenrichtung gemäß Abb.5. Der Strahlteil mit dem Pfeil l (Alb. d.a) fließt alsdann entlang der Wandung und Sohle des Flußbettes B, während der andere Strahlteil mit dem Pfeil k über eine Gleitdecke G zum Behälter A und von da nach Richtungsänderung zur zweiten Wandung des Flußbettes B fließt, wo dann der Zusammenprall ,der .beiden gleichgroßen Teile, etwa bei P (Abb. 4a), vor sich geht, durch den die Wasserstrahlkraft getötet wird.
  • Um die beiden Teile des nach seiner Breitenrichtung geteilten Wasserstrahls an der Wandung des Flußbettes B zum Zusammenprall zu bringen (die sonst aneinander vorbeischießen würden), sind auf der Gleitdecke G Leitkeile K angeordnet, die jeden Strahlteil 1z in zwei Hälften teilen und diese Hälften senkrecht über die Richtung des Strahlteils l führen. Zwei Teile A' , d. i. ein Teil k, treffen auf die Weise, wie beabsichtigt, auf einen Teil 1.
  • Die Ausführung nach Abb. 4a und b arbeitet bei jeder Strahlstärke, weshalb ihr der Vorzug vor der in Abb. 5 gezeigten gebührt, bei der die Strahlteilung der Höhe nach erfolgt.
  • Durch die Gleitdecke G wird erreicht, daß (las Brodeln und Wallen im Flußbett B begrenzt wird und von der gewaltigen Krafttötung, die in dem Behälter vor sich geht, nicht viel sichtbar und fühlbar wird.
  • Für gewöhnlich wird das Wasser im Flußbett B entlang der Talsperre zum Unterwasser geführt werden, und zwar entweder mit Gefälle nur nach einer Seite durch einen Kanal, oder mit Gefälle nach beiden Seiten und zwei Unterwasserkanälen, oder endlich bei 2 Gruppen von Krafttötern mit Gefälle nach der Mitte zu und mit nur einem Unterwasserkanal in der Mitte. Diese drei Anordnungen erfordern jedoch größere Breite der Talsohle, die häufig nicht zur Verfügung steht.
  • Es können schließlich nach Abb.6 und 6a in der Sohle und der rechten Wandung des Flußbettes B besondere Ausschnitte, und zwar dort vorgesehen werden, wo die Wasserstrahlteile Pfeil l in ihrer Bewegung die Sohle nicht berühren, d. i senkrecht unter den Leitkeilen K. Zur besseren Führung der Strahlteile L sind neben diesen Ausschnitten Leitseitenflächen F vorzusehen. Das bei P abgetötete Wasser fällt durch .die Ausschnitte in der Sohle auf den Boden R, von dem es nunmehr etwa senkrecht zur Talsperrenmauer abgeführt wird. Gegebenenfalls können im Punkt P noch die gestrichelt gezeichneten Strahlablenkkrümmer p und pl angeordnet werden.
  • Die Verminderung und Abtötung der Geschwindigkeit des Wasserstrahls wird, wie aus Vorstehendem hervorgeht, einmal durch Umkehr der Geschwindigkeitsrichtung in dem Behälter A und, andermal durch den Zusaminenprall der Wasserstrahlen im Sinne der Pfeile h und l erreicht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wasserstrahlkrafttöter, gekennzeichnet durch einen über Wasser (Abb. i) oder im Wasser (Abb.3) angeordneten trommelartigen Behälter (A), in welchem der Wasserstrahl so geführt wird, daß er im Sinne der Pfeile (1) und (k) zusammenprallt.
  2. 2. Wasserstrahlkrafttöter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (A) durch eine Zwischenwand (C) mit Spiralflächen (d) und (e) unterteilt ist, die dem austretenden Wasser eine Bewegung in der Achsrichtung des Behälters (A) erteilen.
  3. 3. Was.serstrahlkrafttöter nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang des Behälters (A) mit Löchern versehen ist, die einen Teil des Wassers dem Flußbett (B) zuführen. d..
  4. Wasserstrahlkrafttöter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der herabschießende Wasserstrahl entweder nach seiner Breitenrichtung (Abb. da und b) oder nach seiner Höhenrichtung (Abh.5) in zwei etwa gleiche Teile so geteilt wird, daß jeder der beiden Wasserstrahlteile auf getrennten Wegen k und 1 mit dem andern zusammenprallt.
  5. 5. Wasserstrahlkrafttöter nach Anspruch i und q., gekennzeichnet .durch Ausschnitte im Boden des Krafttöters, durch die das abgetötete Wasser auf einen zweiten Boden (R) fällt, auf dem es etwa senkrecht zur Sperrmauer fortgeleitet werden kann.
DEH83768D 1921-01-06 1921-01-06 Wasserstrahlkrafttoeter Expired DE357271C (de)

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DEH83768D DE357271C (de) 1921-01-06 1921-01-06 Wasserstrahlkrafttoeter

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN104264640A (zh) * 2014-10-09 2015-01-07 四川大学 内凹式尾坎消力池

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CN104264640A (zh) * 2014-10-09 2015-01-07 四川大学 内凹式尾坎消力池

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