AT88262B - Vergaser. - Google Patents

Vergaser.

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AT88262B
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AT
Austria
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suction
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carburetor
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Inventor
Josef Ing Altmann
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Altmann Josef
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vergaser. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Vergaser mit selbsttätiger Aufrechterhaltung des   günstigsten   Mischungsverhältnisses. 



   Die   Lösung des Problems   besteht darin, dass der Ansaugstrom in mehrere Ströme unterteilt ist, deren Strömungswiderstände für den Durchgang der Luft (des Gemisches) sich mit der 
 EMI1.1 
 teilung des Saugquerschnittes ist hier durch konzentrische, in verschiedenen Abständen von einander angeordnete Rohre   1, 2, J, 4, 5, 6,   7 bewirkt. Der Zwischenraum zwischen der Düse und dem Rohr 1 ist sehr klein, ebenso zwischen den Rohren 1 und 2. Die Zwischenräume zwischen den weiter aussen liegenden Rohren werden immer grösser.

   Es ist klar, dass bei Eintritt einer grösseren Sauggeschwindigkeit die in den der Düse nahe liegenden engeren Querschnitten durch- 
 EMI1.2 
 werden, als die Luftströme, welche zwischen den äusseren breiteren Querschnitten hindurchgehen.
Dadurch wird ein   verhältnismässig kleinerer   Teil der Luft nahe an der Düse und ein ver- 
 EMI1.3 
 zu reichen Gemisches verhindert. 



   Durch entsprechende Wahl der Zahl und Entfernung der Rohre (bzw. der Unterteilungswände des Saugstromes), ihrer Länge (Fig. 2), Rauhheit ihrer Oberflache und Form (Fig. 3), kann die für jede Düsengrösse und für jeden Motortyp (Zylindervolumen, Drehzahl usw.) günstigste Art der Saugstromunterteilung ermittelt werden. 



   Zum teilweisen Ausgleich der verschiedenen Saugwiderstände der einzelnen Querschnitte 
 EMI1.4 
 
Fig. 3 zeigt auch, dass man, um durch die Dicke der Unterteilungswände keine Verkleinerung des Saugquerschnittes herbeizuführen, das Ansaugrohr örtlich entsprechend ausbaucht. Dabei sind die Unterteilungswände so geformt, dass sie auch gleichzeitig eine gute Mischung der verschiedenen Ströme gewährleisten. 



   Um endlich auch ein leichtes Angehen des Motors beim Ankurbeln zu erzielen, braucht man nur mittels eines Abschlussorgans (Klappe oder Drosselschieber) vor dem Ankurbeln die Mündung der äusseren Querschnitte (Fig. i) abzudecken und nur die Saugquerschnitte an der Düse frei zu lassen. Nach dem Ankurbeln werden dann wieder alle Querschnitte durch Öffnen des Abschlussorgans freigegeben. 



   Fig. 4 zeigt die Anwendung bei einem Vergaser mit einem besonderen Zusatzluftorgan. 



  Die Zusatzluftöffnung hat einen Einsatz   A   von z. B. konzentrischen Rohren, der weniger drosselt, 
 EMI1.5 
 und die beiden Drosseleinsätze können auch in ein und derselben Vergaserkammer, also ohne Trennungswand angeordnet sein. 



   Die Fig. 6 bis 12 zeigen nun mehrere Ausführungsformen des Drosseleinsatzes. 



   Fig. 6 zeigt eine konstruktive Ausführungsform des Einsatzes nach Fig. i und 2. Die konzentrischen Rohre 8, 7, 6 usw. sind oben und unten eingeschnitten und durch in diese Einschnitte eingesteckte und verlötete oder auf andere Weise befestigte Blechstreifen C miteinander verbunden. 



   Gegen die untere Seite des Einsatzes legt sich die   Irisblende J an,   welche die einzelnen Stromquerschnitte beim Öffnen allmählich freigibt, und zwar zuerst den innersten, wodurch das Angehen des Motors erleichtert wird. 



   Zufolge Fig. 7 besteht der Einsatz aus einem Block mit verschieden starken oder gleich starken in verschiedenen Abständen angeordneten Bohrungen B für den Luftzutritt. 



   Die Bohrungen sind in der Nähe der Düse kleiner bzw. enger angeordnet und sind gegen aussen zu grösser bzw. weiter voneinander entfernt. 



   Hierdurch tritt wie für Fig. i beschrieben die selbsttätige Regelung des günstigsten   Mischungsverhältnisses   ein. Dieser Block kann auch aus einzelnen gestanzten siebartigen Blechen zusammengesetzt sein. 



   Beim Überschwemmen des Vergasers vor dem Ankurbeln wird das Benzin bei der Aus- 
 EMI1.6 
 

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   Durch verschiedene Neigung der Kegelfläche, nach welcher das obere Ende des Einsatzes in Fig. 6 und 7 geformt ist, kann das Verhältnis, in welchem die einzelnen Teilströme die Gemischzusammensetzung beeinflussen, geändert werden. 



   Dieses Verhältnis kann auch dadurch geändert, d. h. die regelnde Wirkung des Einsatzes kann dadurch verstärkt und geschwächt werden, dass man die gegenseitige Lage zwischen dem Einsatze und der Düsenmündung in der Richtung der Längsachse der Düse ändert. Würde nämlich die Düse sehr weit aus dem Rohre herausragen, dann würden sich die verschiedenen Geschwindigkeiten der einzelnen Teilströme bis zum Orte der Düse schon wieder grösstenteils ausgeglichen haben und die Wirkung des Einsatzes hierdurch eine bedeutend schwächere werden, als wenn der Einsatz, d. h. die Unterteilung der Teilströme, bis zu der Düsenöffnung reicht. Durch gegenseitige Verstellbarkeit zwischen Einsatz und Düsenmündung kann man also die Wirkung des Einsatzes regeln. 



   In Fig. 8 ist die Unterteilung des Saugstromes durch radiale Wände vorgenommen, welche gegen die Düse zu mehr Reibung verursachen als aussen, wo der Abstand der Wände ein grösserer ist. In der Ausführungsform links oben sind die Schlitze S aus dem Vollen herausgearbeitet, wogegen bei dem unten gezeichneten Beispiel die Unterteilung durch ein entsprechend gebogenes Blech L erfolgt. 



   In Fig. 9 ist die Ausführungsform nach Fig. 7 mit der Abänderung dargestellt, dass die Bohrung B in in die Mantelfläche des Düsenkörpers eingedrehte Rillen R mündet, deren Freigabe durch einen Schieber Sch erfolgt. Dadurch wird die immerhin verwickelte Einrichtung der Drosselklappe entbehrlich. 



   In Fig. 10 ist in zwei Ausführungsformen der Drosselkörper wie in Fig. 1, 2 und 3 aus konzentrischen Rohren gebildet, welche jedoch so geformt sind, dass ihre Mündungen in einer zylindrischen Mantelfläche liegen, so dass sie durch einen Rohrschieber Sch verschlossen und allmählich freigegeben werden können. 



   Der Rohrschieber Sch vertritt gleichzeitig die sonst bei allen Vergasern übliche Drosselklappe. Ist der Rohrschieber so weit heruntergeschoben, dass nur der unterste (innerste) Querschnitt freigegeben ist, dann wird das Ankurbeln durch die am Orte der Düse auftretende grosse Luftgeschwindigkeit sehr erleichtert. Die Verbindung der Rohre untereinander kann so sein wie in Fig. 6 gezeigt. 



   Fig.   11   zeigt dasselbe Prinzip in anderer konstruktiver Ausführung. Hierbei sind die Rohre nicht selbst so geformt, dass ihre Mündung in einer zylindrischen Fläche liegt, sondern jedes zylindrische Rohr   5,   4 usw. ist am Innenrande an einer Scheibe 5', 4'usw. (durch Anlöten, Einrollen oder Umbördeln) befestigt, auf deren äusseren Rändern ein zylindrischer Schieber   Sch   verschiebbar ist. 



   Fig. 12 zeigt die Verbindung der Scheiben 5',   4'usw.   durch Schrauben 9 und Distanzrohre 10. 



   Da es bei vorliegender Lösung des Problems darauf ankommt, die Saugströme durch die Drosseleinsätze möglichst unabhängig von allen anderen Einflüssen zu regeln, kann unter Umständen eine gewöhnliche, zu nahe dem Drosseleinsatz angeordnete Drosselklappe mit ihren beim Öffnen sich unregelmässig vergrössernden Durchgangsquerschnitten einen störenden Einfluss auf die Wirkung des Drosseleinsatzes ausüben. Es ist daher zweckmässig, als Abschlussorgan keine gewöhnliche Drosselklappe, sondern den bekannten Irisverschluss zu verwenden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   I.   Vergaser, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugstrom an der Düse in mehrere für sich auf die Düse saugend wirkende Ströme unterteilt   ist,'welche   von der Düse verschiedene Entfernung und voneinander verschiedene Strömungswiderstände besitzen, so dass sich bei wechselnden Saugwirkungen des Motors die Saugwirkung der einzelnen Saugströme selbsttätig in verschiedener Weise ändert, wodurch eine gleichbleibende Zusammensetzung des Gemisches im Gesamtstrom bewirkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Vergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiedenheit der Strömungswiderstände der einzelnen Ströme durch die Verschiedenheit der gegenseitigen Entfernung der im Saugrohr angeordneten Unterteilungswände, durch die Verschiedenheit ihrer Länge, der Rauheit ihrer Oberfläche oder ihrer Form erreicht wird.
    3. Vergaser nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterteilungswände derart geformt sind, dass sich die Saugströme hinter den Unterteilungswänden bzw. hinter der Düse kreuzen.
    4. Vergaser nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterteilung des Saugstromes durch ein System konzentrisch zur Düse angeordneter Rohre mit verschieden grossen Zwischenräumen zwischen den Rohren erfolgt.
    5. Vergaser nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Ansaugrohres am Orte des die Teilung des Saugstromes bewirkenden Einsatzes erweitert ist, um den volumetrischen Wirkungsgrad des Motors nicht zu beeinträchtigen (Fig. 3). <Desc/Clms Page number 3>
    6. Vergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erleichterung des Angehens des Motors die von der Düse entfernter gelegenen Saugströme durch ein geeignetes Organ abgesperrt werden.
    7. Vergaser nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass'die Verbindung EMI3.1 der Rohre eingesteckt und mit ihnen auf geeignete Weise (durch Verlöten, Verstemmen u. dgl. ) verbunden sind (Fig. 6).
    8. Vergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterteilung des Saugstromes durch Bohrungen verschiedenen Strömungswiderstandes, zweckmässig verschiedener Grösse, eines die Düse umgebenden Körpers erfolgt (Fig. 7 und 9).
    9. Vergaser nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der die Düse umgebende Körper aus gestanzten siebartigen Blechen besteht.
    10. Vergaser nach den Ansprüchen I, 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Seite des eine Mehrzahl Saugströme bildenden Einsatzes kegelig geformt ist (Fig. 6,7 und 9). ii. Vergaser nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterteilung des Saugstromes durch radiale Wände erfolgt, wobei diese Wände aus dem Vollen herausgearbeitet oder durch ein entsprechend gebogenes Blech gebildet sein können ; (Fig. 8).
    12. Vergaser nach den Ansprüchen i und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Düse abgekehrten Mündungen der Saugströme in einer zylindrischen Fläche liegen und durch einen Schieber beeinflusst werden (Fig. 9 bis u).
    13. Vergaser nach den Ansprüchen i und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Düseneinsatz aus die Düse umgebenden, konzentrischen trichterförmigen Rohren besteht (Fig. 10), so dass ihre Mündungen in einer zylindrischen Mantelfläche liegen.
    14. Vergaser nach den Ansprüchen i und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Düseneinsatz aus zylindrischen Rohren besteht, welche an ihrer unteren Seite Scheiben tragen, auf deren eine Zylinderfläche bildenden Aussenrändern der Schieber sitzt (Fig. II).
AT88262D 1914-11-17 1914-11-17 Vergaser. AT88262B (de)

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