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AschentellerfürBogenlampen.
Die bei Bogenlampen üblichen Aschenteller werden bislang so ausgebildet, dass sie in der Regel einen doppelten Zweck erfüllen, nämlich erstens, die Aschenteile, die von den brennenden Koblenenden herabfallen, aufzunehmen und zweitens, Luft in das Innere der Glocke zu lassen, wobei der Aschenteller so durchgebildet zu sein pflegt, dass die zuströmende Luft den Lichtbogen nicht beunruhigt.
Die vorliegende Erfindung besteht darin, den Aschenteller so auszubilden, dass er als Windfang wirkt und bei windigem Wetter den seitlich auftreffenden Luftstrom ganz oder zum Teil auffängt, ihn nach oben lenkt und in das G. kcninnere hineinleitet.
Der Zweck, der mit dieser Einrichtung verfolgt uud erreicht wird, ist folgender :
Es ist bekannt, dass die mit Leuchtzusätzen versehenen Kohlen Dämpfe absondern, die sich in Form von Beschlag an die dem Bogen benachbarten Teile, also auch an die Lampengtocke ansetzen. Diese Beschlagbildung tritt unter Umständen besonders stark auf, wenn die Lampen im Freien hängen und dem Winde ausgesetzt sind.
Eine Erklärung für diese Erscheinung liegt in folgendem : Wenn kein Wind auf die Lampe einwirkt, so tritt die Luft naturgemäss unten durch den Aschenteller in die Glocke ein, steigt in der Glocke aufwärts und strömt oben durch die Entlüftungseinrichtung der Glocke oder des Glockenaufsatzes aus, dabei die Lichtbogendämpfe mitnehmend ; wenn jedoch die Lampe im Winde hängt, so wirkt der Wind oben an der Entlaftungsstelle des Glockenaufsatzes auf der dem Wind zugekehrten Seite drückend, auf der anderen Seite saugend und unten bei den
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der Wind kann ebenso gut ein-wie austreten. Die Folge davon ist ein Luftstrom durch die Bogenlampenglocke von oben nach unten, entweder durch den Aschenteller austretend, oder in der Glocke wirbelnd.
Dieser Luftstrom führt die beschlagbildenden Dämpfe vom Lichtbogen nach unten und ist die Veranlassung zu vermehrtem Beschlag bei windigem Wetter. Die vorliegende Erfindung begegnet diesem Übelstande dadurch, dass ein Aschenteller angewendet wird, der als Windfang ausgebildet ist in der Weise, dass der seitlich auftreffende Luftstrom ganz oder zum Teil aufgefangen, nach oben gelenkt und unter entsprechender Brechung und Ausbreitung in die Glocke hinein geleitet wird. Dadurch wird hei geeigneter Abmessung der für die Entlüftung wichtigen Teile erreicht, dass der eben geschilderte Luftstrom von oben nach unten vernichtet und durch den von unten kommenden Luftstrom Überwunden wird, der den Glockenbeschlag verhindert, oder wenigstens vermindert.
Die Abbildungen zeigen zwei Ausfühtungsformen als Beispiel.
Fig. 1 und 2 zeigen einen Aschenteller, der nach Art eines Windfanges mit einem drehbaren Auffangrohr ausgerüstet ist. Das um die Achse k drehbare Auffangrohr a trägt einen oder zwei Windflügel b, die die Mündung des Auffangrohres ständig gegen den Wind richten. Da" Hohl'ist nach oben herumgebogen, so dass der Wind senkrecht nach oben geloitet wird. Über der oberen Öffnung des Rohres ist ein Teller c angebracht, der die Hinströmende Luft breit auseinander drückt, damit sie nahe den Wandungen der Bogen- lampenglocke d austritt und nicht direkt gegen den Lichtbogen geblasen wird.
Fig. 3 und 4 zeigen eine Ausführung des Aschentellers ohne drehbare Teile mit beispielsweise G Kammern. Der auftreffende Wind gelangt, von welcher Seite er auch kommt, stets in eine oder mehrere Kammern y, wird durch die Wände der Kammern nach oben gelenkt und tritt unter der Abdeckplatte 9 in das Innere der Glocke h hinein.
PATENT-ANSPRÜCHE-
1. Aschenteller für Bogenlampen, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe als Windfang ausgebildet ist. in der Weise, dass er den auf ihn treffenden seitlichen Luftstrom des Windes ganz oder teilweise auffängt und in die Bogenlampenglocke hineinleitet.
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