DE660244C - Bogenlampe mit offen brennendem Lichtbogen und einem oberen Kondensraum - Google Patents

Bogenlampe mit offen brennendem Lichtbogen und einem oberen Kondensraum

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DE660244C
DE660244C DEK141233D DEK0141233D DE660244C DE 660244 C DE660244 C DE 660244C DE K141233 D DEK141233 D DE K141233D DE K0141233 D DEK0141233 D DE K0141233D DE 660244 C DE660244 C DE 660244C
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upper condensation
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Koerting und Mathiesen AG
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0057Accessories for arc lamps
    • H05B31/0066Saving arrangements; Ventilation devices

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  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Bogenlampen, die einen nach unten gerichteten Lichtkegel aussenden und mit Effektkohlen betrieben werden. Zur Nutzbarmachung der abgegebenen Ultraviolettstrahlung, insbesondere zu Heilbestrahlungszwecken, muß von der Anordnung einer den Bogen umhüllenden Abschlußglocke abgesehen werden. Infolgedessen sind besondere Vorkehrungen erforderlich, um die beim Abbrand der Effektkohlen entwickelten Dämpfe unschädlich zu machen.
Diesem Zweck dient die Einrichtung nach der Erfindung. Im Gegensatz zu den geschlossenen Dauerbrandbogenlampen, an deren Glocke sich oben und unten ein Kondensraum anschließt, weist die Lampe nach der Erfindung einen gesonderten Kondensraum auf, an den eine Entlüftungsleitung angeschlossen ist und der mit der das Regelwerk gegen den Lichtbogen abschirmenden Glocke durch Abzugsrohre verbunden ist.
Die Anordnung eines oberen Kondensraumes war bei Bogenlampen an sich bekannt.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß, wenn eines der Abzugsrohre sich früher erwärmt als das andere, durch eine Kamin wirkung die Abgase zwar durch das wärmere Rohr nach oben gezogen, durch das kältere Rohr aber wieder nach unten gedrückt werden. Erfindungsgemäß wird zur Behebung dieses Übelstandes der Kondensraum mittels einer durchgehenden senkrechten, bis an die Entlüftungsleitung geführten Scheidewand in;.zw,eL:Teile; unterteilt, von denen jeder die Mündung eines der beiden Abzugsrohre aufnimmt.
Zur Erzielung eines wirksamen Abzuges sind die Abzugsrohre wärmeleitend mit der Glocke verbunden. Ihr Anschluß erfolgt also an der sich im Betriebe stark erwärmenden Wandung der Glocke selbst, so daß sie sich ebenfalls rasch erwärmen und eine kräftige Kaminwirkung erzielen lassen. Die an sich nach oben strebenden erhitzten Gase und Dämpfe steigen durch die Abzugsrohre nach oben und gelangen in den Kondensraum, wo sie niedergeschlagen werden.
Bei der erfindungsgemäßen Lampe tritt mindestens ein Teil des durch das wärmere Abzugsrohr zum Kondensraum aufsteigenden Gasstromes in die Entlüftungsleitung und reißt durch die entstehende Strömung den Luftinhalt aus der jenseits der Scheidewand liegenden Hälfte des Kondensraumes mit. Durch den entstehenden Unterdruck werden die Abgase auch durch das noch kältere Abzugsrohr nach oben gesaugt. Es kann vorteilhaft sein, einen Teil der den Kondensraum umschließenden Hülle durchsichtig, beispielsweise aus Glas, zu machen, damit die Stärke des Niederschlages beobachtet und der Zeitpunkt für seine nötige Reinigung wahrgenommen werden kann.
Die Abb. 1 zeigt einen Teilschnitt eines
Ausführungsbeispiels der Bogenlampe nach der Erfindung. Die Kohleelektroden 1 und 2 werden durch ein vom Gehäuse 3 verdecktes ■ Regelwerk, getragen und bewegt und erzeugen
innerhalb der nach unten offenen Glocke 4 den Lichtbogen. Mit dieser Glocke selbst sind zwei Abzugsrohre 5 und 6 wärmeleitend verbunden, die in den getrennt angeordneten·,/ zweiteiligen Kondensraum 7 münden. Der' Kondensraum weist eine Austrittsöffnung 8 ■ auf, welche mit einer in einen Abzugskamin o. dgl. führenden Leitung für die nicht kondensierenden Gase verbunden ist. Der Kondensraum 7 ist durch eine senkrechte Scheidewand 9 unterteilt, so daß die Mündungen 10 und 11 der von verschiedenen Seiten der Glocke ausgehenden Abzugsrohre voneinander getrennt sind. Die Trennwand ist bis in die öffnung 8 der Entlüftungsleitung in Form einer Zunge geführt. Der Bügel 12 ist mit einem Organ 13 zum Aufhängen der Bogenlampe versehen.
In Abb. 2 ist ein Querschnitt durch den oberen Kondensraum veranschaulicht. Man sieht hier den Kondensraum 7 mit der Austrittsöffnung 8 und die Scheidewand 9, welche die Mündungen 10 und 11 der Abzugsrohre ..•trennt und als Zunge in die Austrittsleitung 8 hineinreicht.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Bogenlampe für Effektkohlen mit offen brennendem, nach unten gerichtetem Lichtbogen und einem mit dem Sparer durch zwei Abzugsrohre für die Lichtbogengase verbundenen oberen Kondensraum, an den eine Entlüftungsleitung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensraum mittels einer durchgehenden, senkrechten, bis in die Entlüftungsleitung geführten Scheidewand in zwei Teile unterteilt ist, von denen jeder die Mündung eines der beiden Abzugsrohre aufnimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK141233D 1936-02-23 1936-02-23 Bogenlampe mit offen brennendem Lichtbogen und einem oberen Kondensraum Expired DE660244C (de)

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DE (1) DE660244C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1093009B (de) * 1955-03-11 1960-11-17 August Schwarz Fa Entlueftungsanordnung fuer offen brennende Bogenlampen

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