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Ausmauerungsstein mit abgerundeten Rippen für Regeneratoren und Reaktionstürme.
Füllkörper für die Kammern von Regenerativöfen müssen folgende Forderungen erfüllen :
Zunächst müssen die Steine im Verhältnis zum Gesamtraum möglichst viel Raum einnehmen, damit ihre Wärmeaufnahmefähigkeit möglichst gross wird. 80dann müssen die Steine im Ver- hältnis zu ihrem eigenen Inhalt eine möglichst grosse Oberfläche haben, um die Wärme rasch auf- nehmen und wieder abgeben zu können. Weiter müssen die Steine so gestaltet sein, dass sie ein leichtes Hindurchblicken zwischen den einzelnen Steinreihen und-demgemäss eine gute Kontrolle darüber gestatten, ob der Ofen nicht etwa verstopft ist, so dass auch eine leichte Reinigung er- möglicht wird.
Die letztere Forderung bringt es auch mit sich, dass die hindurchziehenden Gase durch die Steine nur eine möglichst geringe Zughemmung erleiden.
Bisher füllte man Regeneratoren gewöhnlich mit Steinen, die durch drei Paar rechtwinklig zueinander stehende Ebenen begrenzt waren. Es ist auch vorgeschlagen worden, derartige Steine von dem Querschnitt eines dreiseitigen Prismas oder von rhomboedrischem Querschnitt zu machen. Letztere Ausführungsformen haben insbesondere den Nachteil, dass hierbei scharfe
Ecken entstehen, die zu leichtem Abbröckeln der Steinkanten beim Einsetzen Veranlassung geben. Dieser Übelstand wird noch vergrössert, wenn die rhomhoedrischen Steine zwecks Auf- einanderpassens spitzwinklig Aussparungen besitzen. Überdies schmelzen solche scharfen Ecken und Kanten im Feuer sehr rasch ab und veranlassen somit ein schnelles Unbrauchbarwerden der betreffenden Regeneratoren.
Auch die vielfach vorgeschlagenen Riefelungen der Steine bilden nur einen Nachteil, da sie das Ansetzen von Staub begünstigen und deilltemiiss zur Verengung des freien Regeneratorquerschnittes beitragen. Den nämlichen Nachteil bieten auch wagerechte
Flächen, auf denen sich Flugstaub aufhäuft.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Steine sollen die erwähnten Vorzüge in sich vereinigen, ohne die erwähnten Nachteile zu besitzen. Diese Steine entsprechen in ihrer
Form etwa einem Rippenheizkörper, wie solche in Eisenguss für Zimmerheizung verwendet werden, jedoch mit den durch das Material gebotenen Abänderungen. Die Rippen sind nicht scharf- kantig, sondern stellen sich als flache, um den Stein herumlaufende Wellen dar. Durch Vermeiden jeder scharfen Kante wird die Herstellung nach Möglichkeit erleichtert und ein Bruch beim Ver- setzen der Steine sowie ein Abschmelzen im Feuer vermieden. Um die Steine bequem aufeinander- setzen zu können, was in liegender Stellung geschieht, sind die Rippen je an einer bei benachbarten Rippen achsial gegenüberliegenden Seite abgeflacht.
Der Querschnitt der Steine ist zweck- mässig nicht kreisrund, sondern elliptisch, wobei die längere Achse der Ellipse senkrecht zu stehen kommt. Um ein Auseinanderbrechen der Steine nach Möglichkeit zu verhüten, können ausser den um die Steinachse herumlaufenden Rippen noch Längsrippen angeordnet sein, die ebenso wie die anderen Rippen entsprechend ausgerundet werden.
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und der Federn c ineinandergreifen. d sind die ringsherumlaufenden Rippen, e sind die Längsrippen.
Die rings herumlaufenden, Rippen à sind oben bei l und unten bei y abgeflacht.
In Fig. 9 und 10 sind i, ; l, m, n, o, p, q, acht übereinanderliegende Steinreihen. Hierbei liegen die Reihen t und n gegen l und p einerseits, die Reihen k und o andererseits gegen m und q versetzt. Es folgen in dem nach Fig. 9 gezeichneten Schnitte immer eine längsgeschnittene Reihe, eine quergeschnittene Reihe, eine in Ansicht gesehene Reihe und wieder eine quergeschnittene Reihe übereinander.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ausmauerungastein mit abgerundeten Rippen für Regeneratoren und Reaktionstürme, gekennzeichnet durch einen walzenförmigen Körper (a) mit parallel herumlaufenden Rippen (d) die oben oder unten abgeflacht sind.