AT37838B - Zuckerspinner. - Google Patents

Zuckerspinner.

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AT37838B
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Theodor Wolf
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Theodor Wolf
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zuckerspinner. 



   Erhitzt man Zucker auf eine Temperatur von etwa 1100 C, so lässt er sich bekanntlich zu Fäden ausziehen. Diese Eigenschaft des Zuckers kann man benutzen, um ein aus feinsten Zuckerfäden bestehendes Gespinnst herzustellen. Man bringt den Zucker vermittelst einer geeigneten Heizvorrichtung in einer Schleudertrommel mit senkrechter Achse auf die genannte Temperatur, während die Schleudertrommel sich in Drehung   befindet. Der   geschmolzene Zucker wird dann durch die Fliehkraft ans den Mantelöffnungen der Schleudertrommel herausgepresst und tangential von der Trommel weggeschleudert.

   Hierbei wird er zu feinsten Fäden ausgezogen, die sich an die Innenwand eines zylindrischen oder schwach kegelförmigen, die Schleudertrommel konzentrisch umgebenden   Auffanggefässes   legen und so einen Kranz feinsten   Zuckergespinnstps   bilden, der von Zeit zu Zeit aus dem Auffanggefäss entfernt wird. Bei diesen   Zuckerspinnern   tritt leicht der   Ül) elstand ein,   dass die bei gesteigerter Leistung des Spinners erforderliche   Vergrösserung   der   Heizflamnien   infolge mangelhafter Luftzufuhr Russbildung hervorruft und der sich bildende Russ   ll1   das   Gsshpinnst   gelangt und dieses unbrauchbar macht.

   Zur Verhinderung dieses Übelstandes dient die den
Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung, die auch auf der Zeichnung durch Fig.   I   in einem Längsschnitt und durch Fig. 2 in einem Querschnitt nach der   l, inie AB   von
Fig. 1 dargestellt ist. 



   An die Schleudertrommel a wird der nach unten ragende zylindrische Mantel b an- gesetzt.   welcher mit Öffnungen   c versehen ist. Bei der Drehung der   Schtendcrtrommet und   des daran sitzenden Mantels wird durch die Reibung an der Innenfläche des Mantels die
Luft mitgerissen und ebenfalls in Drehung versetzt. Bei der ausserordentlich hohen Um- drehungszahl der Schleudertrommel (etwa 5000 Umdrehungen in der Minute) bewirkt die
Fliehkraft ein Austreten der Luft aus den Öffnungen c, so dass der Mantel als Ventilator wirkt und eine Vergrösserung der Luftzufuhr zur Heizvorrichtung f herbeiführt. 



   Diese Wirkung kann man noch wesentlich verstärken, wenn man den zwischen den Öffnungen c befindlichen Stegen d (Fig. 2) eine gegen den Umfang verdrehte, z. B. tangentiale
Stellung gibt, und die Drehung der Trommel in Bezug auf die Darstellung in Fig. 2 im entgegengesetzten Sinne der Uhrzeigerbewegung erfolgt. 



   Der aus den Öffnungen c austretende warme Luftstrom hat noch weitere, sehr erwünschte und für die Brauchbarkeit der Maschine höchst wesentliche Wirkungen ; er er-   möglicht   nämlich auch bei feuchter Witterung ein ungestörtes und ordnungsgemässes Arbeiten der Maschine, da das Gespinnst durch die beständig hindurchstreichende warme Luft schnell getrocknet und auch weiterhin trocken erhalten wird, so dass das sonst sehr rasch auftretende Kleben und Zusammensintern ganz vermieden wird und das Gespinnst in vollkommen trockenem Zustande aus dem Auffanggefäss herausgenommen werden kann. Andererseits aber bewirkt der warme Luftstrom infolge der augenblicklichen Abkühlung der Oberfläche der mit einer wesentlich höheren Temperatur aus der Schleudertrommel austretenden Fäden die Erzielung eines seidenartigen Glanzes des Gespinnstes. 



   Der Mantel b kann auch eine andere als zylindrische Form haben, ebenso wie die Öffnungen c und die Stege d jede beliebige zweckentsprechende Gestalt besitzen können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Zuckerspinner, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schleudertrommel (a) ein die Heizvorrichtung (f) umschliessender und, mit Öffnungen (c) versehener Mantel (b) angebracht ist, der dadurch als Ventilator wirkt, dass infolge der Fliehkraft die durch die Reibung an der Innenfläche des Mantels mitgerissene und in Drehung versetzte Luft durch die Öffnungen nach aussen geschleudert wird.
    2. Zuckerspinner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (cl) zwischen'den Öffnungen (e) des Mantels (b) aus dessen Umfang herausgedreht sind, so dass bei der entsprechenden Drehrichtung eine Verstärkung der Ventilationswirkung eintritt. EMI2.1
AT37838D 1907-03-12 1908-04-25 Zuckerspinner. AT37838B (de)

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