AT37616B - Vorrichtung zur Regelung der Brennstoffzuführung bei Stromerzeugersätzen nach dem gemischten System. - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Brennstoffzuführung bei Stromerzeugersätzen nach dem gemischten System.

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AT37616B
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  Vorrichtung zur Regelung der Brennstoffzuführung bei   Stromerzeugersätzon   nach dem gemischten System. 



   Der Betriebssatz bei sogenannten gemischten Betrieben besteht aus einem Wärmemotor xx in   Kuppelung   mit einer Dynamo, welche in Parallelschaltung mit einer Pufferbatterie arbeitet. 



  Das anzutreibende Getriebe wird unmittelbar von der gemeinsamen Welle der Dynamo und des Motors angetrieben. Ein derartiger Satz wird gewöhnlich angewandt, wenn es sich um das Hervorbringen von sehr stark wechselnden Kräften handelt. 



   Es ist leicht einzusehen, dass eine Regelung der Brennstoffzuführung zum Wärmemotor statthaben muss. Nehmen wir z. B. einen Motor, welcher als Antriebsmittel ein Gas, oder vergaste Flüssigkeiten verwendet (Steinkohlengas,   Benzin etc.),   so müssen folgende, zum guten Funktionieren des gemischten Aggregates unerlässlichen Bedingungen erfüllt werden : 1. Bei normalem Betrieb darf nur soviel Gas erzeugt werden, um die Batterie im Ladezustand zu erhalten, und unnötige Überladungen zu vermeiden. 2. Bei gesteigertem Kraftbedarf, d. h., wenn eine Stromabgabe erforderlich wird, müssen die GaszufÜhrungen weit geöffnet sein, so dass der Wärmemotor seine normale Leistung   abgibt. : 3.

   Beim   Leerlauf darf nur soviel Gas entwickelt werden, dass der Motor über seine Totpunkte hinausgelangt und die Batterie gerade eben noch ein wenig geladen wird. 



  Andererseits ist es für die Ladung der Batterie vorteilhaft, in zwei Perioden vorzugehen. Eine starke Ladung beim Beginn, bis die Spannung pro Element auf 2, 4 Volt gestiegen ist ; ein schwache 
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 wird die Ladung von Batterien in zwei Stufen empfohlen, deren erste mit einem kräftigen Strom bis zu einer erheblichen Entwicklung von Sauerstoffblasen an den positiven Platten getrieben wird. Die Oxydation der positiven Platten ist dann noch nicht vollständig und die Sauerstoffblasen erhöhen den inneren Widerstand der Batterie sehr wesentlich. Zur Vervollständigung der Ladung in der zweiten Stufe wird der Strom verringert und damit die Gasentwicklung, der innere Widerstand und der   Stromverbrauch.   



   Alle diese Vorteile können durch die nachstehend beschriebene, in Fig. 1 dargestellte An-   ordnung   erreicht werden. Als   Ausführungsform   dient eine Anlage   mit Gasmaschine. 1 i"t   der Wärmemotor, 2 die   Dynamo Uiid   die mit ihr gekuppelte Transmission, 4 die Batterie. Der Strom dieser Batterie wird in die Dynamo durch den Anlasser 5 gesandt. Die Erregung der Dynamo und die Geschwindigkeit   dey, satzes   wird durch den Rheostaten 6 geregelt. Der Hebel 8 für diesen Rheostaten ist also auch gleichzeitig der Hebel für die Geschwindigkeitsregelung. Die Zuführung der Gase zum   Wärmemotor geschieht durch   das Rohr 9, welches vom Vergaser 10 herkommt. 



  Das zu vergasende Material wird durch das Rohr 11 zugeführt. 



   In dem   Rohr 9 bcfmdet sich   eine   Nchmetterlingsdrosselklappe   12, welche durch den Kern 13 eines   Solenoides 14   betätigt und angezogen, durch die Feder 15 aber   zurückgehalten   wird. Die Wicklung dieses Solenoides ist von beiden Batteriepolen, unter Zwischenschaltung von einem Widerstand 16 abgezweigt. Dieser Widerstand 76 kann durch das Relais 17 kurz geschlossen werden. Das Relais ist ebenfalls parallel zu den Batteriepolen geschaltet und betätigt die beiden
Kontakte 18 und 19. Der Widerstand 76 ist so vorgesehen, dass solange er sich in Hintereinander- 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Bei Betriebss tzen nach dem gemischten System, welche aus einem Wärmemotor (1) bestehen, der mit einer Dynamo (2) gekuppelt ist, welche parallel mit einer Pufierbatte : rie (4) geschaltet ist und die zu betätigende Transmission (3) direkt antreibt, eine Einrichtung zur Regelung des Brennstoffsverbrauchs des W rmemotors, bei welcher eine Drosselklappe (12) im Gaszuströmungsrohr (9) durch ein Solenoid (14) oder Elektromagneten gesteuert wird, welcher parallel zu den Klemmen der Batterie geschaltet ist, gekennzeichnet durch die Anordnung eines ebenfalls an die Batterieklemmen angeschlossenen Relais (17), welches, wenn die Batterie nahezu vollgeladen ist, einen in Reihe mit dem Solenoid (14)
    liegenden Widerstand (16) kurzschliesst, sodass das Solenoid in Wirkung tritt und das Nachladen der Batterie unter verminderter Brennstoffzufuhrung zum Wärmemotor erfolgt.
AT37616D 1908-03-07 1908-03-07 Vorrichtung zur Regelung der Brennstoffzuführung bei Stromerzeugersätzen nach dem gemischten System. AT37616B (de)

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