DE286142C - - Google Patents
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- DE286142C DE286142C DENDAT286142D DE286142DA DE286142C DE 286142 C DE286142 C DE 286142C DE NDAT286142 D DENDAT286142 D DE NDAT286142D DE 286142D A DE286142D A DE 286142DA DE 286142 C DE286142 C DE 286142C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B33/00—Engines characterised by provision of pumps for charging or scavenging
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M2700/00—Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
- F02M2700/33—Compressors for piston combustion engines
- F02M2700/331—Charging and scavenging compressors
- F02M2700/333—Drive thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Charge By Means Of Generators (AREA)
Description
π „
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 286142 KLASSE 46 a. GRUPPE 12.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. September 1913 ab.
"Werden elektrisch angetriebene Ladepumpen von Verbrennungskraftmaschinen aus dem Netz
eines vorhandenen Kraftwerkes gespeist, dann ist der ungestörte Betrieb der Verbrennungskraftmaschinen
nicht gesichert, da ihre Aufladung vollständig von dem Kraftwerk abhängig ist und dessen Störung zu ihrer Stilllegung
führt.
Zweckmäßiger ist es, eine Verbrennungskraftmaschinenanlage
als für sich betriebsfähige Einheit auszubilden, indem man die Kraftmaschine mit einem Stromerzeuger (Dynamomaschine)
kuppelt, der während des gewohnlichen Betriebes zur Speisung des die
Pumpe antreibenden Elektromotors dient. Beim Anlassen erhält letzterer allein oder zur Hauptsache
Strom von einer anderen Kraftquelle, z. B. von einem Stromspeicher, um die Ladepumpe
frühzeitig auf ihre richtige Drehzahl zu bringen, damit die Verbrennungszylinder
schon nach wenigen, durch Druckluft oder äußeren Antrieb hervorgerufenen Umdrehungen
auf Brennstoffbetrieb umgeschaltet werden können.
Die Erfindung besteht nun darin, den Elektromotor selbsttätig elektrisch vom Stromspeicher
auf den Stromerzeuger umzuschalten, sobald letzterer auf die Betriebsspannung des
Stromspeichers bzw. des Elektromotors gekommen ist.
Auf der Zeichnung zeigen Fig. 1 und 2 eine Verbrennungskraftmaschine mit elektrisch angetriebener
Ladepumpe im Längsschnitt bzw. im Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1.
Die Fig. 3 bis 5 stellen in schematischer Ausführung Beispiele von Schaltungen zwischen
dem Elektromotor und dem Stromerzeuger (Dynamomaschine) bzw. dem Stromspeicher dar.
α ist die umlaufende Ladepumpe einer mehrzylindrigen
Verbrennungskraftmaschine b. Sie wird durch einen _Elektrpmptpr c angetrieben,
der während des gewöhnlichen Betriebes von einer mit der Welle β der Verbrennungskraftmaschine
fest verbundenen Dynamomaschine d StronTerhält. Beim Anlassen erhält der Elek- J1
tromotor c gemäß den Fig. 3 bis 5 teilweise j oder nur Strom von. einem Stromspeicher. \
In den Fig. 3 bis 5 bezeichnet wieder β die *' '■
Pumpe, c den Elektromotor und d den Stromerzeuger (Dynamomaschine), f ist der Stromspeicher.
Letzterer liefert den Strom zur anfänglichen Erregung der Felder C1 bzw. äx von
Elektromotor c und Stromerzeuger d, während der Ankerstrom für den Elektromotor c standig
von dem Stromerzeuger d geliefert wird. Steigt nun dessen Spannung bei Erreichung
der üblichen Drehzahl auf die Betriebsspannung des Stromspeichers bzw. des Elektromotors,
so erfolgt ein selbsttätiges Parallelschalten von Stromspeicher f und Stromerzeuger«!
durch einen Differentialschalter g. Dieser wirkt in der Weise, daß er bei der alleinigen
oder überschüssigen Erregung seines Magneten h durch den in der Leitung i fließenden
Strom des Speichers f den Anker / unter Spannung einer Feder angezogen hält, wobei
die Leitungen k, I des Stromerzeugers d unterbrochen
sind. Dagegen läßt der Magnet h bei der Vernichtung der Magneterregung durch
den Strom der auf volle Drehzahl bzw. Spannung gekommenen Dynamomaschine d den
Anker / fallen, wodurch die Leitungen k, I verbunden werden. Der von der Dynamomaschine
gelieferte Strom wirkt nämlich entgegengesetzt zu dem vom Speicher f ausgehenden
Strom. Es erregt dann der Strom der Dynamomaschine d die Felder C1 und dv
Bei dieser Schaltung kann, wenn die Spannungsverhältnisse es gestatten und der Schalter
g in der unteren Stellung festgehalten wird, ein Aufladen des Stromspeichers f durch
den Strom der Maschine d stattfinden.
;·, Gemäß der Ausbildung nach Fig. 4 erhält - der Elektromotor beim Anlassen nur Strom ;) vom Stromspeicher. Diese Schaltung unterscheidet sich von der vorigen im wesentlichen dadurch, daß vom Stromspeicher f Leitungen m, η zum Anker des Elektromotors c führen. Beim Anlassen fließt nun Strom vom Speicher f nach dem Anker , des Elektromotors c, nach dessen Feld C1 und nach dem Feld ^1 des Stromerzeugers. Ist letzterer auf Spannung gekommen, dann wird er durch den Schalter g parallel zum Speicher f geschaltet, so daß die Stromlieferung nur noch durch die Dynamomaschine d erfolgt. Das Aufladen des Speichers f kann unter den zu Schaltung Fig. 3 angegebenen Bedingungen erfolgen.
;·, Gemäß der Ausbildung nach Fig. 4 erhält - der Elektromotor beim Anlassen nur Strom ;) vom Stromspeicher. Diese Schaltung unterscheidet sich von der vorigen im wesentlichen dadurch, daß vom Stromspeicher f Leitungen m, η zum Anker des Elektromotors c führen. Beim Anlassen fließt nun Strom vom Speicher f nach dem Anker , des Elektromotors c, nach dessen Feld C1 und nach dem Feld ^1 des Stromerzeugers. Ist letzterer auf Spannung gekommen, dann wird er durch den Schalter g parallel zum Speicher f geschaltet, so daß die Stromlieferung nur noch durch die Dynamomaschine d erfolgt. Das Aufladen des Speichers f kann unter den zu Schaltung Fig. 3 angegebenen Bedingungen erfolgen.
Fig. 5 zeigt eine Schaltung, nach welcher der den Strom für das Anlassen liefernde
Speicher f nach Erreichung der vollen Spannung des Stromerzeugers ausgeschaltet wird.
Zu diesem Zweck ist Schalter g mit einem Arm g3 versehen, der die Leitungen m, η kurz
nachdem unterbricht, wenn beim Herabfallen des Ankers / die Arme g1 und ^2 den Stromschluß
der Leitungen k, I hergestellt haben. Die Dynamomaschine d kann so bemessen
sein, daß sie auch noch Strom für andere Zwecke als für den Antrieb des Elektromotors
zu liefern imstande ist.
Liefert die Pumpe infolge unzureichender Drehzahl beim Anlassen einer mehrzylindrigen
Verbrennungskraftmaschine nicht hinreichend Luft, um sämtlichen Zylindern genügende
Mengen derselben unter dem notwendigen Druck zuzuführen, dann schließt man zweckmäßig
erst nur einen Teil der Zylinder an die Spülluftleitung 0 an. Das hat den Vorteil,
daß in diesen Zylindern sehr bald der Verbrennungsbetrieb aufgenommen werden kann,
weil die Endverdichtung der Spülluft zur Selbstzündung des eingespritzten Brennstoffes
bald erreicht wird. Der Anschluß der übrigen Arbeitszylinder erfolgt einzeln oder gruppenweise
entsprechend dem zunehmenden Lieferungsgrad der mehr und mehr beschleunigten Pumpe. Das Zuschalten kann an Stelle des
dargestellten Handabsperrschiebers f selbsttätig erfolgen, indem man z. B. Absperrorgane
durch den Druck der Ladeluft öffnen läßt.
Die Verbrennungskraftmaschine gemäß der Erfindung kann durch die Pumpe aus reiner
Luft oder brennbarem Gemisch bestehende Ladung erhalten. Statt einer oder mehrerer
umlaufenden Pumpen können auch eine oder mehrere Kolbenpumpen angeordnet sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:j F Verbrennungskraftmaschine mit elektrisch /angetriebener Ladepumpe, deren Antriebs-; i; motor beim Ingangsetzen teilweise oder ' i ganz von einer besonderen Stromquelle, ; z. B. einem Stromspeicher, während des \ gewöhnlichen Betriebes nur von einem mit · i der Verbrennungskraftmaschine gekuppelten r Stromerzeuger gespeist wird, dadurch gef kennzeichnet, daß der Elektromotor selbst- \ tätig elektrisch vom Stromspeicher auf den "!Stromerzeuger umgeschaltet wird, sobald /letzterer auf die Betriebsspannung des ' Stromspeichers bzw. des Elektromotors gekommen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286142C true DE286142C (de) |
Family
ID=541485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286142D Active DE286142C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE286142C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1175487B (de) * | 1956-02-07 | 1964-08-06 | Citroen Sa | Kraftfahrzeugantrieb mit Otto-Zweitakt-Motor |
-
0
- DE DENDAT286142D patent/DE286142C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1175487B (de) * | 1956-02-07 | 1964-08-06 | Citroen Sa | Kraftfahrzeugantrieb mit Otto-Zweitakt-Motor |
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