AT373993B - Anlage zum temperieren eines raumes - Google Patents

Anlage zum temperieren eines raumes

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    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D5/00Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems
    • F24D5/06Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems operating without discharge of hot air into the space or area to be heated
    • F24D5/10Hot-air central heating systems; Exhaust gas central heating systems operating without discharge of hot air into the space or area to be heated with hot air led through heat-exchange ducts in the walls, floor or ceiling

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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Anlage zum Temperieren eines Raumes mit wenigstens einem in einer Wandung des Raumes, insbesondere unterhalb des Fussbodens, vorgesehenen Hohlraum, in dem ein   Heizungs- bzw.   Kühlstrang angeordnet ist, wobei der Hohlraum durch eine mit Abstandhaltern ausgebildete Grundplatte und eine von dieser mittels der Abstandhalter distanzierten, dem Raum zugewandten Deckplatte begrenzt ist. 



   Eine derartige aus der DE-OS 2851383 bekannte Anordnung eignet sich zwar zur Ausbildung des für die Verlegung des Temperierstranges erforderlichen Hohlraumes, sie kann aber die vom Strang erzeugte Wärme oder Kälte nur über die Deckplatte,   d. h.   also durch Strahlung, in den zu temperierenden Raum fördern. Je nach Aufbau der Deckplatte bedingt dies einen Verlust beim Wärmeübergang an sich und auch in der Zeit, in der dieser erfolgt. Es ist weiters im Zusammenhang mit Fussbodenheizungen anderer Konstruktion,   z. B.   aus der AT-PS Nr. 359696, bekannt, in der Fussbodenkonstruktion Kanäle anzuordnen, durch die Luft umgewälzt wird, und die Heizstränge parallel zu diesen Kanälen zu verlegen. Die Luftumwälzung ermöglicht dabei den Betrieb der Temperieranlage,   z.

   B.   im Falle einer Heizung, mit niedrigerer Vorlauftemperatur, da die Wärme nicht nur durch Strahlung, sondern auch durch Konvektion gefördert wird, wenn der Kanal, durch den die Luftumwälzung erfolgt, mit dem zu temperierenden Raum in Verbindung steht. 



   Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Anlage der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der die den bekannten Anlagen anhaftenden Nachteile vermieden werden. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass der Hohlraum im Bereich mindestens eines Randes des zu temperierenden Raumes mit diesem durch mindestens zwei Öffnungen verbunden ist, und im Hohlraum mindestens ein Kanal gebildet ist, wobei durch die Öffnungen und den mindestens einen Kanal in an sich bekannter Weise eine Luftzirkulation ermöglicht ist. 



   Durch diese Konstruktion ist es ermöglicht, die Vorteile eines durch Abstandhalter gebildeten Hohlraumes unter der eine Wandung des Raumes bildenden Deckplatte mit denjenigen einer durch einen solchen Hohlraum geführten Luftströmung zu verbinden und damit sowohl von der Herstellung und Verlegung als auch von der Energiesparseite her einen synergistischen Effekt zu erzielen. 



  Die Möglichkeit, auf Grund der Luftumwälzung mit niedrigerer Vorlauftemperatur zu arbeiten, bietet ausserdem noch die Möglichkeit, die Deckplatte einfacher und billiger auszuführen, als dies bisher der Fall sein konnte. 



   Gegebenenfalls wird der Raumluft ein Anteil Frischluft beigemengt, was unter anderem insbesondere für die Einhaltung von baubehördlichen und bzw. oder gewerbepolizeilichen Vorschriften wesentlich sein kann. 



   Wie dies erwähnt wurde, erfolgt die   Wärme- bzw.   Kälteabfuhr vom Strang in den Raum bzw. umgekehrt rascher und verlustärmer. Die Geschwindigkeit des Wärmeüberganges hängt dabei weitgehend von der Strömungsgeschwindigkeit der Luft ab. Die Luft kann durch natürliche Konvektion oder auch zwangsweise bewegt werden. Gerade im ersteren Fall kann die Strömungsgeschwindigkeit sehr gering sein, wodurch innerhalb des Kanals oder des einen Kanalraum bildenden Kanalsystems Temperaturunterschiede, bedingt durch das Material oder die Form des Heizstranges oder aus andern Gründen, auftreten können.

   Hiebei ist der   Begriff"Heizstrang"in   seiner allgemeinsten Bedeutung als Temperierungselement zu verstehen, dessen Erstreckung in einer Richtung wesentlich grösser als in der andern ist, weshalb darunter auch flächige Temperierungselemente verstanden werden können. Obwohl solche Flächenheizungen weniger dazu neigen, Temperaturunterschiede grösseren Ausmasses zu bedingen, können solche auch bei ihnen auftreten. Temperaturunterschiede sind aber an sich unerwünscht, weil sich dadurch die Wärmeverluste wieder vergrössern können. 



   Es ist zudem auch bekannt, langgestreckte, kanalartige Fussbodenräume einer Fussbodenheizung untereinander zu verbinden, doch kann es bei den bekannten Ausführungen mangels einer Konvektionsströmung nur schwer oder gar nicht zu einem Temperaturausgleich zwischen einzelnen Stellen unterschiedlichen Temperaturniveaus der Heizung kommen. Hingegen ergibt sich dieser Effekt bei Anwendung in einer Temperierungsanlage der erfindungsgemässen Art, weil bei dieser für eine entsprechende Strömung gesorgt ist. Offenbar ist bisher das der Erfindung zugrundeliegende Problem sowie die Notwendigkeit einer Optimierung in dieser Richtung nicht erkannt worden. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Hohlraum in an sich bekannter Weise unterhalb des Fussbodens und sind die Verbindungsöffnungen am unteren Rand der Seitenwände 

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   Im Rahmen der Erfindung entsteht durch einander widersprechende Forderungen insoferne ein Problem, als einerseits der Hohlraum für die   Längs- und   Querumwälzung möglichst gross und frei von Strömungshindernissen sein soll und anderseits aus statischen Gründen an möglichst vielen Punkten eine Abstützung für den Kanalraum erforderlich ist. Auch dieses Problem wird durch die erfindungsgemässen Merkmale gelöst. Dabei werden die Kanäle   z. B.   aus einer Grundplatte gebildet, auf der die Abstandhalter mit ihr einstückig angeordnet sind. Dies erleichtert die Verlegung der Anlage, wobei besonders bei gerundetem Querschnitt der nocken-oder noppenartigen Abstandhalter dieselben gleich als Schablone für allfällige Krümmungen des   Heiz- und   bzw. oder Kühlstranges dienen können.

   Dies gilt insbesondere dann, wenn die noppenartigen Distanzhalter in an sich bekannter Weise zur Plattenebene senkrechte, steife Seitenwände aufweisen, also beispielsweise mit der Platte aus Beton oder Kunstharz-Hartschaum gefertigt sind. Der gerundete Querschnitt erbringt einen Vorteil bei der Herstellung, wenn die Distanzhalter in einer Blechplatte durch Tiefziehen erzeugt werden, weil bei gerundetem Querschnitt ein Einreissen scharfer Kanten kaum zu befürchten ist. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Anlage nach Entfernung der darüberliegenden Wand, in abgebrochener Darstellung, Fig. 2 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II der Fig. 1 mit zwei Ausführungen von Randplatten und der Anordnung zweier   Heiz-und bzw.   oder Kühlstränge in einem einzigen Kanal einer Noppenplatte, Fig. 3 eine Ansicht im Sinne des Pfeiles III der Fig. 2 und Fig. 4 eine weitere Ausführung einer erfindungsgemässen Anlage in vertikalem Querschnitt. 



   Vor dem Verlegen von   Heiz- und   bzw. oder   Kühlsträngen-l, la, Ib- (Fig. l)   werden auf den Fussboden oder die jeweilige Wand bzw. die Decke des Raumes vorzugsweise quadratische Noppenplatten   --2, 2a-- aufgelegt.   Bevorzugt kommt die Erfindung bei Fussbodenheizungen in Anwendung. Selbstverständlich könnte auch eine einzige, die gesamte Bodenfläche des Raumes bedeckende Platte vorgesehen sein, obgleich dies meist unhandlich ist. Die Noppenplatten   - -2, 2a-- weisen   in Draufsicht kreisrunde Noppen --3-- auf, die in gleichmässigen Abständen voneinander angeordnet sind.

   Obwohl Noppen mit in Draufsicht abgerundetem Querschnitt, also mit Kreisquerschnitt, ovalem Querschnitt oder dem eines Viereckes mit gerundeten Ecken, bevorzugt sind, ist dies keineswegs zwingend erforderlich, da die Noppen ebenso etwa einen quadratischen oder vieleckigen Querschnitt mit scharfen Kanten aufweisen können. Gerade bei gerundetem Querschnitt wirken diese Noppen --3-- als Schablone für die Krümmungen --1', 1a'-- der Heiz- und bzw. oder Kühlstränge. 



   Werden keine vorgefertigten Noppenplatten   --2, 2a-- verwendet,   so brauchen beispielsweise in Platten aus Polystyrol-Hartschaum nur die   Kanäle --4, 4a-- usw.   entsprechend dem gewünschten Verlauf der   Heizstränge-l, l a   und   1b-- eingeschnitten   zu werden. Erfindungsgemäss ist vorgesehen, 
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 Krümmungen erfahrungsgemäss am ehesten ein unterschiedliches Temperaturniveau gegenüber andern Bereichen der Anlage ausbildet. Allerdings könnte statt des Querkanals --5-- gegebenenfalls der den Krümmungen   l',     1a'-- ebenfalls   sehr nahe   Querkanal --5'-- alleine   vorgesehen sein. 



   Diese   Querkanäle --5, 5'-- bzw.   allenfalls auch --5"-- sind also bei Nichtverwendung von Noppenplatten --2 bzw.   2a-- ebenfalls   in die Unterwand bzw. den Unterboden,   z. B.   in eine Polystyrol- oder Polyurethan-Platte, einzuschneiden und sorgen für eine Querströmung bei gleichzeitiger Unterstützung der darüberliegenden Wand, welche Querströmung eine bessere Temperaturverteilung bzw. Wärmeausnutzung ergibt. Einfacher für die Verlegung ist allerdings die Verwendung der Noppenplatten --2, 2a-- usw. Bekannte Noppenplatten dieser Art sind so ausgebildet, dass jede 

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 zweite Noppenreihq gegenüber den Nachbarreihen um den halben Noppenabstand versetzt ist.

   Gleichzeitig sind die Noppenreihen so nahe aneinander angeordnet, dass der Heizstrang dazwischen schlangenförmig hindurchgewunden werden muss. Dies spielte bei der bekannten Ausführung keine, Rolle, weil dort mangels einer Verbindung mit der Raumluft keine Strömung entstand. Bei der Anlage gemäss der Erfindung wäre eine derartige Versetzung der Noppen --3-- gegeneinander der Ausbildung einer Strömung hinderlich, weshalb vorzugsweise die Noppenreihen in der in Fig. 1 dargestellten Weise ausgebildet sind. 



   Der   Heiz- und   bzw. oder   Kühlstrang-l-ist   so gelegt, dass zwei zueinander parallele Kanalabschnitte   --4, 4a-- gebildet   sind. Im Prinzip ist aber-wie an Hand des   Heiz- und   bzw. oder   Kühlstranges --la-- gezeigt ist - jede   Verlegungsart möglich, etwa auch eine solche, bei der die Kanalabschnitte zueinander in einem Winkel, etwa entsprechend der Diagonale zur Längsrichtung, stehen. Wesentlich für die Erfindung ist dabei, dass der Kanalraum dadurch erweitert ist, dass zwischen diesen Kanalabschnitten   4a-entsprechende Querkanäle-5, 5', 5"-gelegt   sind, die durch eine entsprechende Querumwälzung zusätzlich zur Längsumwälzung in den   Kanälen --4, 4a--   für einen Temperaturausgleich sorgen. 



   Bei der dargestellten bevorzugten Ausführung sind die Noppen --3-- so angeordnet, dass der 
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 und bzw. oder Kühlstranges, so dass gegebenenfalls zwei derartige Stränge nebeneinander verlegt werden können. Dort, wo eine weniger enge Anordnung der   Heiz- und   bzw. oder Kühlstränge erforderlich ist, spielt es keine Rolle, wenn die zwischen den Noppenreihen ausgebildeten Kanäle frei bleiben. Diese Hohlräume dienen der Querumwälzung und können gegebenenfalls auch von Noppen --3-frei sein. 



   Besonders vorteilhaft ist es auch, wenn die Verlegung zweier   Heiz- und   bzw. oder Kühlstränge in einem Kanal dadurch erfolgen kann, dass die Noppenhöhe H entsprechend gross gewählt ist, wie an Hand der   Stränge --lc, ld-- dargestellt   ist. Das Produkt aus Abstand s und der Höhe H ergibt eine Querschnittsfläche für den Kanalabschnitt, die abzüglich der Querschnittsfläche eines Stranges wenigstens doppelt so gross wie die letztere sein soll, um eine gute Luftzirkulation und einen störungsfreien Wärmetransport zu sichern.

   Es hat sich gezeigt, dass bei Atmosphärendruck optimale Werte dann erhalten werden, wenn der freie Kanalquerschnitt etwa das Vierfache des Querschnittes des   Heiz- und   bzw. oder Kühlstranges beträgt, doch kann der freie Kanalquerschnitt bei Zwangsumwälzung mittels Umwälzpumpe ohne Verlust aus Wirkungsgrad entsprechend verringert werden. 
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 und anderseits. entsprechend breite Querkanäle zu einer besseren Temperaturverteilung führen, weisen die   Querkanäle     5'-vorzugsweise   eine gleich grosse Breite s'wie die Kanalabschnitte   --4 bzw. 4a-- auf, d. h.   die Abstände s und s'sind gleich gross. Dies ist aber keineswegs zwingend erforderlich. Vielmehr können diese beiden Abstände s bzw. s'auch unterschiedlich gross sein, wobei der Abstand s'im allgemeinen kleiner gewählt ist.

   Die Anordnung kann aber auch so getroffen sein, dass der Abstand s'nur etwa in jeder zweiten Noppenreihe gleich dem Abstand s ist und dazwischen kleiner ausgebildet ist. Somit kann wenigstens ein Teil der   Querkanäle-5'   bzw. 5"-- einen gleich grossen Querschnitt wie die Kanalabschnitte --4 bzw.   4a-- aufweisen.   



   Eine weitere Massnahme zur besseren Verteilung der Temperatur besteht darin, dass die Noppen-   platte --2- gemäss Fig. 2   durch eine Platte --6-- aus wärmeleitendem Material, beispielsweise aus Aluminium, abgedeckt ist. Oberhalb dieser Aluminiumplatte --6-- kann ein Estrich --7-- oder ein Fertigteilboden, im Falle der Anordnung als blosse Kühlanlage (bevorzugt in der Decke des Raumes) auch nur ein Verputz vorgesehen sein. Alternativ kann die   Abdeckung-6-- aus wärmespeicherndem   Material bestehen, wodurch über die Betriebsdauer ein Temperaturausgleich erzielbar ist, doch ist eine Abdeckung aus wärmeleitendem Material bevorzugt. 



   An sich ist es bei Verwendung der Noppenplatten --2 bzw.   2a-- durchaus   möglich, dieselben bis zur Wand des Raumes hin zu verlegen. Die dann am Ende der Kanalabschnitte --4 bzw. 4a-usw. austretende Strömung wäre aber durch die am Rande stehenden Noppen --3a-- nur schlecht geführt, wodurch eine unerwünschte und den Wärmetransport behindernde Wirbelbildung auftreten 

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 könnte. Hinzu tritt, dass die austretende Luft meist noch ein Stück entlang der vertikalen Wand (vgl. die   Wand --15-- in Fig. 4)   aufwärts geführt werden soll (bei Kühlung an der Decke dementsprechend abwärts) und von den Randnoppen --3a-- weg nur schlecht dem aufsteigenden Kanal   - 16- (Fig. 4)   zugeführt werden kann. 



   Deshalb ist es bevorzugt, wenn für die Randzonen entweder die Noppenplatten   --2, 2a-- selbst   
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 - gesonderte Randplatten --810a-- mit zueinander bzw. zur Ebene der die Kanäle begrenzenden Noppenplatte --2 bzw. 2a-sowie zur Abdeckung --6-- ebenso wie zu den Kanalabschnitten --4, 4a--, schliesslich aber auch zu den   Querkanälen --5, 5'und 5"-- parallelen   Wänden begrenzen. In Fig. 2 sind dabei zwei ver- 
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 und die zugehörigen Kanalabschnitte --10 bzw. 10a-- ausgebildet sein können. Wesentlich ist dabei auch nicht eine vollkommene, sondern nur eine annähernde Parallelität der Seitenwände dieser Kanalabschnitte --10 bzw. 10a--, wie sie aus den Fig. 1 und 3 (dort strichliert) zu ersehen ist. 



  Vorzugsweise fluchten die Kanalabschnitte --10 bzw.   10a-- der Randplatten   mit den Kanälen der Platten --2, 2a--, um Strömungswiderstände durch Umlenken des Luftstromes zu vermeiden. 



   Aus dem gleichen Grunde ist es auch zweckmässig, wenn die Querschnittsfläche dieser Kanalabschnitte --10-- etwa gleich gross der Querschnittsfläche der mit ihnen fluchtenden   Kanäle --4,   4a bzw. 5, 5', 5"-- der Noppenplatten --2, 2a-- ist. Hiebei ist es allerdings auch möglich, einem Kanal,   z. B.   dem Kanal --4 oder 4a--, der Noppenplatte --2-- mehrere dünne Kanalabschnitte der Randplatte zuzuordnen, deren Querschnittsfläche zusammengenommen zweckmässig wieder derjenigen des zugehörigen Kanals --4 oder   4a-- der   Noppenplatte entspricht. Eine Anzahl solcher dünner Kanalabschnitte --17-- ist in Fig. 4 angedeutet.

   Durch diese Kanalabschnitte --10 bzw. 10a- strömt jedenfalls die temperierte Luft gemäss dem   Pfeil --11-- in Fig.3 so   zur Wand des Raumes und im Falle einer Heizung dieser entlang nach oben, wie dies an Hand der Wand --15-- und des vertikalen   Kanals --16-- in Fig. 4   dargestellt ist. 



   Es wurde bereits erwähnt, dass die   Formkörper --9   bzw.   9a-- auch   am Rande besonderer Noppenplatten ausgebildet sein können. Die Verlegung wird aber vereinfacht, wenn spezielle Randplatten --8 bzw.   8a-- vorgesehen   sind, die eine Breite B aufweisen, die im wesentlichen der Breite b des Formkörpers entspricht, im dargestellten Ausführungsbeispiel zuzüglich eines Abstandes e, durch den der Querkanal gebildet bzw. verbreitert wird. Somit verläuft bei dieser Ausführung der Kanalabschnitt --10 bzw. 10a-- vom äusseren Rand --12-- der Randplatten --8 bzw. 8a-- über eine Länge b und endet im Abstand e vor dem gegenüberliegenden Rand (vgl. Fig. 3).

   Es kann jedoch erwünscht sein, dass der Kanalabschnitt --10 bzw. 10a-- auch in einem geringen Abstand vor dem'Rand-12-endet, etwa um einen vorbestimmten Abstand zur Raumwand zu sichern. 



   Es sei erwähnt, dass die Anordnung der Aluminiumplatte --6-- die wärmeführende und über die   Quer- und Längskanäle --5, 5', 5" bzw.   4,   4a-- zu   belüftende Fläche vergrössert. Die Noppen - zur Abstützung dieser Platte --6-- brauchen übrigens nicht sockelförmig zu sein, wie dies dargestellt ist. Vielmehr sind auch andere Formen dieser Distanzhalter, wie etwa eine Schienenform, möglich. Insbesondere bei Ausbildung der Noppenplatten aus Metall, wodurch die Temperaturverteilung wieder begünstigt wird, können die durch Tiefziehen erzeugten Noppen auch kegelstumpfförmig sein. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, dass auf einer ebenen Platte in den gewünschten Abständen Distanzhalter aufgestellt werden, wie dies nachstehend an Hand der Fig. 4 erläutert ist.

   Darüber kann dann die Aluminiumplatte --6-- oder eine wärmespeichernde Abdeckung, gegebenenfalls beide, insbesondere übereinander, angeordnet sein. 



   Es kann ferner erwünscht sein, die Kanalabschnitte --10 bzw.   lova-schräg   zur Längsachse der   Kanäle --4   bzw. 4a--, beispielsweise mehrere solcher Abschnitte flächenförmig, vorzugsweise aber auf-bzw. (bei Kühlung) abwärts verlaufend, anzuordnen. Obwohl es bevorzugt ist, müssen solche Kanalabschnitte --10-- nicht unbedingt, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist, auch den Quer-   kanälen --5, 5', 5"-- zugeordnet   sein. 



   In Fig. 4 ist wieder eine bevorzugte Anwendung der Erfindung, nämlich auf die Beheizung eines Raumes --18--, veranschaulicht. Hiezu wurde beim Ausbau des Raumes --18-- in der vertikalen Wand --15-- ein Kanal --16-- frei gelassen und wurden zumindest an zwei Rändern des Raumes 

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 -   -18-- Distanzhalter --19-- vorgesehen,   die von entsprechenden Randplatten ähnlich den Platten   - 8   oder 8a-- gebildet sein können. In diesem Falle erübrigt sich aber aus den im folgenden besprochenen Gründen ein Randabstand e (vgl. Fig. 3), so dass die   Formkörper --9a-- mit   ihren   Kanalabschnitten --10a-- die   ganze Breite der Randplatte --19-- einnehmen. 



   Auf den Randplatten --19-- kann entweder, wie dargestellt, gleich eine vorgefertigte Verputzplatte --20-- aufgestellt werden oder die Bodendeckenkonstruktion mit   Doppel-T-Träger --21--,   einer Abdeckplatte --6-- und dem Estrich --7-- ist nach links gerückt und begrenzt teilweise den vertikalen Kanal --16--, wobei die Verputzplatte --20-- auf ihr zu stehen kommt.

   Die Doppel-T-   -Träger--21-- sind deshalb   nötig, weil bei dieser Konstruktion zwischen dem Unterboden --22-und der   Bodendeckenkonstruktion --6,   7 und 21-- ein einziger grosser Hohlraum --23-- vorgesehen ist, der eine Luftumwälzung nicht nur in Hauptströmungsrichtung von einer Seite zu den Kanal-   abschnitten --10a-- der andern   Seite, sondern auch in Querrichtung gestattet, so dass sich innerhalb des Hohlraumes --23-- leicht ein Temperaturausgleich ergibt. Zur Erleichterung dieser Querumwälzung können dem Vertikalkanal --16-- ähnliche Kanäle auch in den andern Wänden vorgesehen sein. In Fig. 4 sind   z. B.   dünne Kanalabschnitte --17-- zur Verbindung des Hohlraumes --23-mit derartigen seitlichen Vertikalkanälen, die beispielsweise auch zum Nachbarraum führen können, dargestellt. 



   Da der   Hohlraum --23-- genügend   Platz bietet, kann statt eines länglichen Heizstranges auch eine Flächenheizung mit einer nur schematisch angedeuteten Heizplatte oder -matte --le-- vorgesehen sein, wodurch sich ebenfalls eine gleichmässigere und verlustärmere Beheizung ergibt. Selbstverständlich können aber auch in einem Hohlraum --23-- radiator artige Heizelemente angeordnet sein, durch deren Kanalsystem wahlweise ein Heizmedium oder ein Kühlmedium geführt wird, wobei vorzugsweise die Radiatorrippen als Distanzhalter für die   Abdeckung-6-od. dgl.   dienen und daher zweckmässig nicht scharfkantig in herkömmlicher Art, sondern mit verbreiterter Tragfläche nach oben und unten (bei Einbau in Boden oder Decke) ausgebildet sind. 



   Um unterhalb der   Flächenheizung --le-- einen   Wärmestau mit möglichen Verlusten gegen den Unterboden --22-- hin zu vermeiden, wird sie vorzugsweise in an sich bekannter Weise vom Unter- 
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    -22-- erhöhtSchultern --24- für   die Auflagerung der   Flächenheizung --le-- versehen   sind. Auf diese Weise erfüllen diese   Distanzhaltesteine-3b-eine Doppelfunktion,   indem sie einerseits die Flächenheizung - und anderseits die   Träger --21-- haltern.   



   Es wurde bereits erwähnt, dass eine Zwangsumwälzung der Luft von Vorteil sein kann. Die zugehörige Umwälzpumpe kann dann jeweils in einem der   Vertikalkanäle --16-- untergebracht   sein. 



  Dies ist besonders dann vorteilhaft, wenn auch ein Anteil an Frischluft beigemischt werden soll, zumal hiezu nur ein kleiner Durchbruch durch die Mauer --15-- erforderlich ist. 



   PATENTANSPRCHE : 
1. Anlage zum Temperieren eines Raumes mit wenigstens einem in einer Wandung des Raumes, insbesondere unterhalb des Fussbodens, vorgesehenen Hohlraum, in dem ein   Heizungs- bzw.   Kühlstrang angeordnet ist, wobei der Hohlraum durch eine mit Abstandhaltern ausgebildete Grundplatte und eine von dieser mittels der Abstandhalter distanzierten, dem Raum zugewandten Deckplatte begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (23) im Bereich mindestens eines Randes des zu temperierenden Raumes mit diesem durch mindestens zwei Öffnungen (10, 10a) verbunden ist, und im Hohlraum (23) mindestens ein Kanal (5, 5',   5")   gebildet ist, wobei durch die Öffnungen (10,   10a)   und den mindestens einen Kanal (5, 5',   5")   in an sich bekannter Weise eine Luftzirkulation ermöglicht ist.

Claims (1)

  1. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (23) in an sich bekannter Weise unterhalb des Fussbodens (7) angeordnet ist und dass die Verbindungsöffnungen (10, 10a) am unteren Rand der Seitenwände des Raumes (18) angeordnet sind (Fig. 4). <Desc/Clms Page number 6>
    3. Anlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Kanals (5, 5', 5") wenigstens doppelt, insbesondere viermal so gross wie der Querschnitt des Heizungs- bzw. Kühlstranges (1, la, lb) ist.
AT0344381A 1981-08-04 1981-08-04 Anlage zum temperieren eines raumes AT373993B (de)

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