AT371525B - Holzschindel - Google Patents

Holzschindel

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AT371525B
AT371525B AT0512781A AT512781A AT371525B AT 371525 B AT371525 B AT 371525B AT 0512781 A AT0512781 A AT 0512781A AT 512781 A AT512781 A AT 512781A AT 371525 B AT371525 B AT 371525B
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Pondorfer Johann
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D1/00Roof covering by making use of tiles, slates, shingles, or other small roofing elements
    • E04D1/02Grooved or vaulted roofing elements
    • E04D1/08Grooved or vaulted roofing elements of plastics; of asphalt; of fibrous materials
    • E04D1/085Grooved or vaulted roofing elements of plastics; of asphalt; of fibrous materials of wood

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Holzschindel, insbesondere zum Dachdecken, mit unter- schiedlicher zu einer Stirnseite hin abnehmender Stärke, vorzugsweise aus Lärchenholz. 



   Insbesondere im ländlichen Raum wird das Dachdecken mit Holzschindeln aus geklobenem   Lärchenholz   praktiziert. Derartige Holzschindeln finden insbesondere beim Decken von Kirchtürmen
Verwendung, werden aber auch zur Dachdeckung bei Landhäusern eingesetzt. 



   Die Herstellung der Holzschindeln ist schwierige Handarbeit und dadurch sind Dächer, die mit Holzschindeln abgedeckt sind, teuer. Ein weiterer Nachteil der herkömmlichen Methode des
Klobens ist darin zu sehen, dass bei der Auswahl des Holzes in erster Linie auf die gute Spaltbar- keit geschaut wird, die besonders bei sehr schnell gewachsenen,   d. h.   bei beispielsweise im Feuch- ten stehenden Bäumen, gegeben ist. Im Gegensatz dazu sind gerade die Holzschindeln am dauerhaftesten, die von langsam gewachsenen Lärchenbäumen gewonnen werden. Es liegen hiemit zwei divergierende Anforderungen - einmal gute Spaltbarkeit, einmal Dauerhaftigkeit - beim Holz vor. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, eine Holzschindel der eingangs genannten Art zu schaffen, die die Verwendung von langsam gewachsenem Holz ermöglicht, die eine Serienfertigung möglich macht und die insbesondere sehr gleichmässig ausgeführt ist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen Holzschindel zu schaffen. 



   Die erfindungsgemässe Holzschindel ist dadurch gekennzeichnet, dass sie an mindestens einer Seite von Stirnseite zu Stirnseite   verlaufende - beispielsweise eingefräste - Rillen   aufweist und dass die Schindel keilförmig ist. 



   Vorteilhaft ist vorgesehen, dass der Rillenboden eine abgerundete Querschnittsform aufweist. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, dass die Rillen eine V-förmige Querschnittsform besitzen. 



   Weiters ist vorteilhaft vorgesehen, dass der Querschnitt der Trennstange zwischen den Rillen spitz zusammenläuft. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung der Holzschindeln sieht vor, dass in ein Brett mit einer gegenüber der mittleren Stärke der herzustellenden Schindeln doppelten Stärke an beiden Seiten von Stirnseite zu Stirnseite verlaufende Rillen eingefräst werden, worauf das Brett gegebenenfalls in Teilbrettern mit der gewünschten Schindellänge geschnitten wird, worauf das Brett bzw. das Teilbrett in einer von Stirnseite zu Stirnseite durchgehenden schräg verlaufenden Schnittebene zu keilförmigen Schindeln geschnitten wird. 



   Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Schnittebene jeweils an den Stirnseiten im Abstand von den horizontalen Kanten ausläuft. 



   Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Holzschindel an Hand der Zeichnungen eingehend beschrieben. 



   Die Fig. l zeigt schematisch eine Seitenansicht eines zur Herstellung der erfindungsgemässen Holzschindel verwendeten Brettes in einem Zwischenstadium des Verfahrens, Fig. 2 zeigt ein schematisches Schaubild der erfindungsgemässen Holzschindel, die Fig. 3 zeigt schematisch ein Beispiel der Verlegung der erfindungsgemässen Holzschindel. 
 EMI1.1 
 
2sind. Im Ausführungsbeispiel ist der   Rillenbogen --2'-- abgerundet   ausgeführt, um ein Abbrechen der Stege --3-- zu verhindern. 



   Die   Stege -3-- laufen   nach oben zu einer   Kante --3'-- zusammen,   so dass die Auflagefläche bei übereinander verlegten   Schindeln-l-auf   ein Minimum herabgesetzt ist. 
 EMI1.2 
 
Des weiteren sind die erfindungsgemässen   Holzschindeln-l-vollständig   uniform, was einerseits ein viel rascheres Verlegen der   Holzschindeln --1-- ermöglicht,   anderseits den Vorteil einer möglichen doppelten Überlappung, wie in der Fig. 3 gezeigt, mit sich bringt. 



   Bei den auf herkömmliche Weise   händisch durch   Kloben hergestellten Schindeln ist es, da die Holzschindeln unterschiedlich in ihren Abmessungen sind, nicht möglich, auch die Fugen der 

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 vorletzten Schindelreihe zu beachten. 



   Beim erfindungsgemässen Verfahren werden in ein Brett --4-- an beiden   Seiten --4'-- die     Rillen --2-- eingefräst.   Das   Brett --4-- kann   der Länge der Schindeln entsprechen, es kann jedoch auch länger sein, worauf dann Stücke mit der gewünschten Schindellänge abgeschnitten werden. 
 EMI2.1 
 jeweils zwei gleiche Schindeln --1-- hergestellt. 



   Da die Bretter --4-- durch Sägen getrennt werden, ist es bei der Auswahl des Holzes nicht notwendig auf den Verlauf der Jahresringe vom Standpunkt der Spaltbarkeit des Holzes zu achten. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Holzschindel, insbesondere zum Dachdecken, mit unterschiedlicher, zu einer Stirnseite hin abnehmender Stärke, vorzugsweise aus Lärchenholz, dadurch gekennzeichnet, dass die Schindel   (1)   an mindestens einer Seite von Stirnseite zu Stirnseite verlaufende-beispielsweise einge-   fräste - Rillen   (2) aufweist und dass die Schindel   (1)   keilförmig ist.

Claims (1)

  1. 2. Holzschindel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rillenboden (2') eine abgerundete Querschnittsform aufweist.
    3. Holzschindel nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Rillen (2) eine V-förmige Querschnittsform besitzen.
    4. Holzschindel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Trennstege (3) zwischen den Rillen (2) spitz zusammenläuft.
    5. Verfahren zur Herstellung von Holzschindeln nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in ein Brett (4) mit einer gegenüber der mittleren Stärke der herzustellenden Schindeln (1) doppelten Stärke an beiden Seiten (4') von Stirnseite zu Stirnseite verlaufende Rillen (2) eingefräst werden, worauf das Brett (4) gegebenenfalls in Teilbrettern mit der gewünschten Schindellänge geschnitten wird, worauf das Brett (4) bzw. das Teilbrett in einer von Stirnseite zu Stirnseite durchgehenden schräg verlaufenden Schnittebene (5) zu keilförmigen Schindeln geschnitten wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schnittebene (5) jeweils an den Stirnseiten im Abstand (a) von den horizontalen Kanten (6) ausläuft.
AT0512781A 1981-11-30 1981-11-30 Holzschindel AT371525B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2860018A1 (fr) * 2003-09-22 2005-03-25 Ind Bois Couverture constituee de bardeaux et liteaux
EP2096224A1 (de) * 2008-02-28 2009-09-02 Scierie du Beuvron Holzdachpfanne

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FR2860018A1 (fr) * 2003-09-22 2005-03-25 Ind Bois Couverture constituee de bardeaux et liteaux
EP2096224A1 (de) * 2008-02-28 2009-09-02 Scierie du Beuvron Holzdachpfanne
FR2928158A1 (fr) * 2008-02-28 2009-09-04 Scierie Du Beuvron Sarl Tuile mecanique en bois

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