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Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Kappen eines Paketes gebündelter Hölzer, bestehend aus einem Gestell mit zwei mit Kreissägeblättern bestückten Schneidköpfen für die zu kappenden Paketenden und aus einem in Schnittrichtung verlaufenden Querförderer für das Paket zwischen den beiden Schneidköpfen.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (US-PS Nr. 4, 022, 904) wird das zu kappende Paket gebündelter Hölzer auf dem Querförderer aufgelegt und mit Hilfe von zwei gegengleich bewegten
Richtanschlägen bezüglich des Querförderers gemittet, bevor das Paket durch den Querförderer an den beiden Schneidköpfen, die beidseits des Querförderers angeordnet sind, vorbeibewegt und an seinen Enden beschnitten wird. Die Länge des gekappten Holzpaketes wird dabei durch den
Abstand der beiden Schneidköpfe voneinander bestimmt, die mit Hilfe von einer Spindel mit zwei gegensinnigen Steigungsabschnitten gegengleich verstellt werden können.
Nachteilig bei dieser be- kannten Vorrichtung ist vor allem, dass sich auf Grund der Führung des zu kappenden Holz- paketes auf dem Querförderer, dessen Mitnehmer von endlos umlaufenden Ketten verschoben werden, ein geringfügiges Schrägstellen des Paketes nicht vermeiden lässt, so dass die Gefahr eines Ver- klemmens des Paketes zwischen den Sägeblättern der Schneidköpfe besteht. Ausserdem kann wegen des gleichzeitigen Schnitteingriffes beider Schneidköpfe der Förderwiderstand kaum verringert wer- den, so dass für den Antrieb des Querförderers eine vergleichsweise hohe Leistung erforderlich ist. Schliesslich bleibt die Höhe der zu kappenden Holzpakete beschränkt, weil jeder Schneidkopf nur ein Sägeblatt aufweist, dessen Durchmesser die grösstmögliche Höhe der zu kappenden Holzpakete bestimmt.
Um diese Nachteile vermeiden zu können, wurde bereits vorgeschlagen (AT-PS Nr. 354720), nur einen Schneidkopf vorzusehen und diesen Schneidkopf über die Stirnfläche des zu kappenden
Holzpaketes mäanderförmig hin und her zu führen, so dass die Höhe des zu kappenden Holzpaketes nicht durch den Durchmesser des Kreissägeblattes des Schneidkopfes begrenzt wird. Wegen der ein- seitigen Schneidkopfanordnung ist ausserdem die Gefahr einer Verklemmung des Paketes ausgeschlos- sen. Das Vorsehen eines einzigen Schneidkopfes macht es aber notwendig, das zu kappende Paket auf einem Drehtisch zu lagern, um beide Enden entsprechend kappen zu können. Damit wird der
Aufwand erheblich vergrössert, weil ja das Paket noch zusätzlich radial zum Drehtisch verschoben werden muss, um die jeweils gewünschte Paketlänge einstellen zu können.
Trotz dieser Massnahmen kann jedoch die Schnittqualität nicht wesentlich gesteigert werden, weil das Hin- und Herführen des Schneidkopfes über die Stirnfläche des Holzpaketes auf Grund der nicht zuvermeidenden Spiele stufenförmige Schnitte ergibt.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu vermeiden und eine Vorrichtung zum Kappen eines Paketes gebündelter Hölzer der eingangs geschilderten Art so zu verbessern, dass mit geringem Aufwand einwandfreie Schnittflächen erhalten werden können.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass ein auf dem Gestell zwischen den beiden gestellfesten Schneidköpfen hin und herverfahrbarer Wagen gelagert ist, der den Querförderer trägt, und dass vorzugsweise jeder der beiden Schneidköpfe in an sich bekannter Weise wenigstens zwei in der Schnittebene liegende, der Höhe nach gegeneinander versetzte Kreissägeblätter aufweist.
Da die Schneidköpfe gestellfest gelagert sind, entfallen alle Führungsungenauigkeiten hinsichtlich einer Schneidkopfbewegung, was eine Voraussetzung für eine ebene, stufenlose Schnittfläche ist. Da ausserdem nicht beide Schneidköpfe gleichzeitig zum Einsatz kommen, weil das zu kappende Holzpaket mit dem zwischen den beiden Schneidköpfen hin-und herverfahrbaren Wagen zunächst dem einen Schneidkopf und dann dem andern Schneidkopf zugeführt wird, entfallen alle Nachteile, die bei einem gleichzeitigen Schnitteingriff beider Schneidköpfe auftreten. Trotz der Vorschubbewegung des zu kappenden Paketes über einen Querförderer können folglich saubere Schnitte vorgenommen werden. Die Antriebsenergie für den Querförderer bleibt vergleichsweise klein, da jeweils nur ein Schneidkopf zum Einsatz kommt.
Voraussetzung für einen glatten Schnittverlauf ist allerdings, dass das Paket nicht mehrmals an einem Schneidkopf vorbeibewegt werden muss.
Um bei kleinem Durchmesser der Kreissägeblätter auch grosse Pakethöhen in einem Zug beschneiden zu können, sind wenigstens zwei in Schnittebene liegende, der Höhe nach gegeneinander versetzte Kreissägeblätter vorgesehen, was in an sich bekannter Weise bei einer geringen Antriebsleistung einen grossen Schnittbereich sicherstellt. Die Gefahr einer gestuften Schnittfläche ist dabei kaum
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vorhanden, weil wegen der gestellfesten Schneidkopflagerung die Sägeblätter genau justiert werden können. Ist mit einer beschränkten Höhe der zu kappenden Pakete zu rechnen, so kann selbstverständlich auch mit einem einzigen Sägeblatt je Schneidkopf das Auslangen gefunden werden.
Obwohl nicht beide Paketenden gleichzeitig gekappt werden können, bleibt die Bearbeitungszeit vergleichsweise gering. Die Rückstellbewegung des Querförderers nach dem Kappen eines der beiden Paketenden kann ja als Vorschubbewegung zum Kappen des andern Paketendes ausgenutzt werden.
Der zwischen den gestellfesten Schneidköpfen hin-und herverfahrbare Wagen bietet die einfache Möglichkeit, das Kappen entsprechend einer gewünschten Paketlänge zu steuern. Zu diesem Zweck kann in weiterer Ausbildung der Erfindung in einem der gewünschten Paketlänge entsprechenden, in Verschieberichtung des Wagens gemessenen Abstand von einem der beiden Schneidköpfe eine quer zum Paket gerichtete Lichtschranke zur Steuerung des Antriebes für den Wagen vorgesehen sein. Gelangt nämlich das bereits beschnittene Paketende in den Bereich der Lichtschranke, so entspricht der Abstand des bereits gekappten Paketendes von dem dem noch zu kappenden Ende zugeordneten Schneidkopf der gewünschten Paketlänge, so dass der Wagen lediglich an dieser Stelle angehalten werden muss, um das Paket in der gewünschten Weise ablängen zu können.
Damit eine Steuerung für verschiedene Paketlängen vorgesehen werden kann, wäre es möglich, mehrere Lichtschranken entsprechend den benötigten Paketlängen anzuordnen. Dieser Aufwand kann aber vermieden werden, wenn eine Lichtschranke in Verschieberichtung des Wagens verstellbar gelagert ist.
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise schematisch dargestellt.
Es zeigen Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung zum Kappen eines Paketes gebündelter Hölzer in einer vereinfachten Seitenansicht, Fig. 2 diese Vorrichtung im Bereich eines Schneidkopfes in einem grösseren Massstab, ebenfalls in Seitenansicht, Fig. 3 die Vorrichtung in einem schematischen Querschnitt und Fig. 4 den Querförderer des zwischen den Schneidköpfen hin-und herverfahrbaren Wagens im Schnitt.
Das zu kappende Paket-l-aus gegebenenfalls unter Zwischenlage von Stapellatten aufeinandergeschichteten Hölzern-Z- wird mit Hilfe von Stahlbändern --9-- zusammengehalten und
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in Schnittrichtung aufweist. Dieser Querförderer wird über einen Motor -18-- angetrieben, der die Antriebsräder --34-- dreier Förderketten --32-- antreibt, die sich über Rollenbolzen --30-im Bereich des Fördertrums jeweils auf Trägern --35-- abstützen und Rollen --31-- tragen, auf denen Förderschienen --3-- verschiebbar geführt sind. Diese Förderschienen --3-- nehmen das Paket-l-auf und sind über eine Verbindung --33-- mit den Förderketten --32-- verbunden, die demnach für einen entsprechenden Antrieb der Förderschienen --3-- sorgen.
Der Wagen --21-- selbst wird von einem Motor --19-- her angetrieben, der über einen nicht dargestellten Kettentrieb ein Zahnrad --40-- antreibt, das in eine Zahnstange -29-- eingreift, die vom Gestell -6-- getragen wird. Der Motorist auf dem Wagen --21-- gelagert, der einen Rahmen aus seitlichen Formrohren-41-aufweist, die durch Querjoche --36-- verbunden sind. Die Querjoche --36-- tragen den Querförderer-4-, wobei die Träger --35-- beidseits mit zwei Stehlagern --37-- verschraubt sind, in denen die Fahrachsen --38-- für die Spurräder-39- des Wagens -21- gelagert sind. Diese Spurräder-39-rollen auf Laufschienen -5-- des Gestelles --6-- ab, die zwischen den beiden Schneidköpfen --23 und 24-- verlegt sind.
Die Schneidköpfe --23 und 24- sind gestellfest auf Querträgern --7-- angeordnet und besitzen jeweils ein Gerüst --15--, das mit einem Blechmantel -16-- verkleidet ist und zwei Antriebe-17-trägt, die über mehrrillige Keilriemenscheiben --10-- mit je einer Sägewelle --12-- antriebsverbunden sind. Diese
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-12- weisenschlussflansch --13'-- der Sägeblätter --14-- verbunden werden kann. Zur Lagerung der Sägewel- len -12-- sind jeweils zwei Stehlager --11-- am Gerüst --15-- vorgesehen. Um einen Schutz vor während des Schnittvorganges wegschnellenden Holzteilen zu erhalten, sind die Schneidköpfe --23 und 24-- mit Schutzhauben --22-- versehen.
Das Gestell --6-- besitzt einen sich zwischen den beiden Schneidköpfen --23 und 24-- erstreckenden Gitterträger --25--, auf dem mehrere Lichtschranken--26-- mit unterschiedlichem Abstand vom Schneidkopf --24-- angeordnet sind. Auf einer Messskala --27-- kann der Abstand
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