AT367623B - Tasche - Google Patents

Tasche

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AT367623B
AT367623B AT714379A AT714379A AT367623B AT 367623 B AT367623 B AT 367623B AT 714379 A AT714379 A AT 714379A AT 714379 A AT714379 A AT 714379A AT 367623 B AT367623 B AT 367623B
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Essl Georg
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/36Reinforcements for edges, corners, or other parts

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine quaderförmige, gegebenenfalls mit Tragriemen versehene Tasche mit einer dünnen flexiblen Aussenhaut und gegebenenfalls mehrteiligem Versteifungseinsatz. 



   Bei derartigen Taschen kommt es, insbesondere bei Taschen mit mehrteiligem Versteifungseinsatz, zu einem Verziehen der Tasche durch das Gewicht ihres Inhaltes. Dies ist besonders dann der Fall, wenn ein zweiteiliger Versteifungseinsatz vorgesehen ist, dessen Trennebene parallel zur Vorder- oder Rückseite der Tasche durch deren Boden verläuft oder ein Versteifungseinsatz mit losem Bodenteil vorgesehen ist.

   Aber auch bei einteiligen Versteifungseinsätzen bzw. bei solchen, bei denen die zur Versteifung der Rückwand, der Seitenwände und des Bodens vorgesehenen Versteifungen als eine Einheit bzw. einstückig ausgebildet sind, kommt es durch das Gewicht des Tascheninhaltes, wenn auch in geringerem Ausmass als bei mehrteiligen Versteifungseinsätzen, zu einem Verziehen der Tasche, da die Versteifungseinsätze, um Gewicht zu sparen, aus sehr dünnem Material hergestellt sind bzw. eine geringe Wandstärke aufweisen und dementsprechend nur eine beschränkte Formstabilität aufweisen. 



   Ziel der Erfindung ist es eine Tasche der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, die sich durch ein hohes Mass an Formstabilität, insbesondere im Bodenbereich bei geringem Gewicht der Tasche, auszeichnet. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass zur zusätzlichen Aussteifung des Bodens der Tasche mindestens eine Versteifungsplatte vorgesehen ist, die aussen an der Aussenhaut des Taschenbodens anliegt und mittels Verbindungselementen, wie z. B. Nieten, gegebenenfalls den üblicherweise vorgesehenen Bodennieten, durch die Aussenhaut hindurch mit dem Versteifungseinsatz verbunden ist. Dadurch wird eine wesentliche Erhöhung der Stabilität der Tasche erreicht, ohne dass sich deshalb deren Gewicht nennenswert erhöht, da die Verstärkung nur in dem Bereich erfolgt, in dem dies am wirkungsvollsten ist. Gleichzeitig wird dadurch auch ein Schutz des Bodenbereiches der Aussenhaut der Tasche erzielt, der in besonderem Masse dem Verschleiss ausgesetzt ist.

   Bei der Befestigung der Versteifungsplatte mittels der Bodennieten ergibt sich der Vorteil, dass hiezu kein zusätzlicher Arbeitsaufwand nötig ist. 



   In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn die Versteifungsplatte (n) hochgezogene Randleisten aufweist, welche die Bodenkanten der Tasche umgreifen. Dadurch ist eine wesentliche Versteifung der Kanten und Eckenbereiche erzielbar, insbesondere wenn die hochgezogenen Ränder ebenfalls mit dem Versteifungseinsatz verbunden werden, ausserdem werden gleichzeitig auch die am meisten dem Verschleiss ausgesetzten Zonen der Aussenhaut, die Kanten und Ecken im Bodenbereich in denen es bei den bekannten Taschen zu starken Abschürfungen und sogar zum Durchscheuern kam, geschützt. 



   Es sind zwar zum Schutz der Ecken von Koffern meist aus Blech hergestellte Schutzecken durchaus gebräuchlich, doch tragen diese nichts zur Erhöhung der Stabilität bei, die bei Koffern jedoch durch den von Taschen der eingangs erwähnten Art verschiedenem Aufbau schon in ausreichendem Masse auf Grund der Verwendung von biegesteifem Material für die Herstellung des Koffers gegeben ist. Aus diesem Grunde fehlen bei solchen Koffern auch Versteifungseinsätze. 



   Ausserdem ist es auch bekannt am Boden von Taschen einen Kantenschutz mittels dünner Stahlbänder vorzusehen, der jedoch auf Grund der in einer Ebene geringen Steifigkeit der Bänder nichts zur Erhöhung der Stabilität beiträgt. 



   Bei Taschen mit Versteifungsplatten mit hochgezogenen Randleisten kann gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen sein, dass die freien Ränder der Versteifungsplatte bzw. der Randleisten mit einem Wulst aus elastischem biegsamem Material versehen sind. Auf diese Weise wird ein Eindringen von Schmutz in den Bereich zwischen Aussenhaut und Randleisten verhindert und ein das Aussehen störender Spalt. 



   Zur Erzielung einer besonders hohen Formstabilität der Tasche, ist es zweckmässig, wenn eine sich über die gesamte Bodenfläche erstreckende Versteifungsplatte vorgesehen ist, die entlang ihres Umfanges mit die Bodenkanten der Tasche umgreifenden Randleisten versehen ist. 



   Die Versteifungsplatte (n) können zweckmässigerweise aus einem schlagfesten, dauerelastischen, bruchsicheren,   zäh- bzw.   zähharten, kältebeständigen, insbesondere   bei-40 C,   niet-, stanz-und nagelfesten, sägefähigen, schlagzähen sowie vorzugsweise bis zu   100 C   formfesten. Material her- 

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 gestellt werden, wie z. B. Polypropylen, ABS, Polycarbonat, Polyurethan, Sechs-Polyamid, Niederdruckpolyäthylen, Hochdruckpolyäthylen, Polyester-Spritzgussmassen.

   Bevorzugt werden jedoch Polypropylen, Polyäthylen oder PTMT-Polytetramethylenterephthalat, gegebenenfalls unter Beimischung von Glasfasern,   Polyester-Pressmassen,   Polyester-Harzmatten, sowie thermoplastische Polyester- und Polybutylen-Therephthalat (PBT)-Massen mit oder ohne Beimischung von Weichmachern und/oder sonstigen Zusatzstoffen, Polyolefine, Polyacetate, Vinylchlorid-Polymerisate, Polyvinylbenzole, Polyfluorcarbone, lineare Polyester und härtbare Formmassen. Bei der Herstellung der Bodenplatten können auch Ausformungen und Bohrungen zur Aufnahme der Verbindungselemente z. B. Nieten angeformt bzw. freigelassen werden.

   Dadurch wird eine besonders widerstandsfähige Aufstandsfläche der Tasche erzielt, wobei gegebenenfalls im Falle von angeformten Erhebungen auf Bodennieten verzichtet und stattdessen mit einfacheren Verbindungsmitteln wie einfachen Nieten das Auslangen gefunden wird. Dabei ergibt sich im Falle der Anordnung von Bohrungen zur Aufnahme von Verbindungselementen in der Versteifungsplatte eine wesentliche Arbeitserleichterung. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen Fig. 1 eine Versteifungsplatte gemäss einer ersten Ausführungsform ; Fig. 2 einen Schnitt durch eine mit Verste- 
 EMI2.1 
 ; Fig. 3Fig. 4 und 5 weitere Ausführungsformen von Versteifungsplatten ; Fig. 6 einen Schnitt durch eine mit einer Versteifungsplatte gemäss Fig. 5 versehenen Tasche ; Fig. 7 einen Schnitt durch eine Tasche mit einer Versteifungsplatte nach einer weiteren Ausführungsform ; Fig. 8 bis 12 zwei weitere Ausführungsformen von Versteifungsplatten in verschiedenen Rissen bzw.

   Schnittdarstellungen ; Fig. 13 einen Schnitt durch eine mit den Versteifungsplatten gemäss Fig. 8 bis 12 versehenen Tasche ; Fig. 14 einen Schnitt und Fig. 15 eine Bodenansicht einer mit einer Versteifungsplatte versehenen Tasche, wobei schematisch verschiedene Ausführungsformen von Ausformungen der Versteifungsplatte angedeutet sind. 



   Fig. 1 bis 3 zeigen eine Versteifungsplatte --1--, die insbesondere für die Versteifung des Bodens einer Tasche --4-- im Bereich einer Seitenkante vorgesehen ist. Diese Versteifungsplat-   te-l-ist   an drei Seiten mit hochgezogenen Randleisten --2 bzw. 3-- versehen, deren Höhe unterschiedlich ist. Um ein Klaffen eines Spaltes zwischen den hochgezogenen Randleisten --2-- und der flexiblen   Aussenhaut --5-- an   den Schmalseiten der Tasche --4-- zu vermeiden und das Eindringen von Schmutz oder Regenwasser zwischen   Aussenhaut --5-- und Randleiste --2-- zu   vermeiden, weist diese an ihrem freien Rand einen elastisch verformbaren Wulst --6-- auf. Ausserdem weist die   Versteifungsplatte-l-noch   eine elastische Kantenauflage --7-- auf.

   Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, ist die   Versteifungsplatte-l-mittels   der   Bodennieten --8--,   welche die Aussenhaut --5-- durchsetzen, mit dem Versteifungseinsatz --9-- verbunden. Weiters durchsetzen die Nieten --10--, die zur Befestigung einer Schnalle --11-- dienen, die eine Randleiste --2-- und tragen so zur festen Verbindung der   Versteifungsplatte-l-mit   dem Versteifungseinsatz --9-bei. 



   Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform einer erfindungsgemässen Versteifungsplatte. Diese Versteifungsplatte --12-- ist derart bemessen, dass sie sich über die gesamte Bodenfläche einer Tasche erstreckt und mit den umlaufend hochgezogenen Randleisten --13-- die Bodenkanten der Tasche umfasst. 



   Die in Fig. 5 dargestellte   Versteifungsplatte --12'-- entspricht   weitgehend der Versteifungs-   platte --12-- gemäss   Fig. 4, doch sind bei dieser Ausführungsform Ausformungen vorgesehen auf denen die Tasche steht. Als Beispiele für solche Ausformungen sind parallel laufende Rippen --14-- und mit einer   Vertiefung --15-- versehene Knöpfe --16-- angedeutet,   die in der Praxis jedoch in der Regel nicht gemischt sondern jede für sich angewendet werden dürften, obwohl ein Mischen der Ausgestaltungen der Ausformungen durchaus möglich ist. Bei der Versteifungsplat-   te sind   auch die Bohrungen für die Befestigungsnieten --10-- vorgefertigt, wodurch sich die Montage der Versteifungsplatte --12-- auf einer Tasche wesentlich erleichtert. 



   Wie Fig. 6 zeigt, ist die   Versteifungsplatte --12'-- mit   einfachen Nieten --10-- befestigt, welche die Verbindung zwischen Versteifungsplatte --12'-- und Versteifungseinsatz --9-- der   Tasche --4-- herstellen.   Wie aus Fig. 6 weiters ersichtlich ist, kann auf die Verbindung zwischen Versteifungsplatte und Versteifungseinsatz im Bereich der hochgezogenen Ränder der Versteifungs- 

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 platte auch verzichtet werden. In diesem Falle genügt für den Schutz der Kanten der Aussenhaut --5-- eine nur wenig hochgezogenen Randleiste --13--. 



   Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch eine   Tasche --4'-- mit   unterteiltem Versteifungseinsatz --9'--, dessen Trennebene parallel zur Rückwand der   Tasche -4'-- verläuft,   wobei in der Trennfuge eine Zwischenwand --18-- angeordnet ist. In diesem Falle ist eine   Versteifungsplatte --12"-- vorge-   sehen, die im wesentlichen der Versteifungsplatte --12-- entspricht und sich über die gesamte Bodenfläche der   Tasche --4'-- erstreckt   jedoch mit umlaufenden   Randleisten --13"-- versehen   ist, die soweit hochgezogen sind, dass die Anbringung von Nieten --10-- im Bereich der Randlei- 
 EMI3.1 
 Versteifungsplatten anzubringen, ohne dass deshalb ins Gewicht fallende Abstriche im Hinblick auf die Stabilität der Tasche gemacht werden müssten.

   Solche streifenartige Versteifungsplatten --19, 20-- sind in den Fig. 8 bis 12 dargestellt. 



   Dabei entspricht die Versteifungsplatte --20-- im wesentlichen der   Versteifungsplatte-l-   gemäss   Fig. 1.   Im Falle der Versteifungsplatte --20-- sind jedoch Zapfen --21-- ausgeformt, so dass auf Bodennieten --8-- verzichtet werden kann und mit einfachen   Nieten -10-- od. dgl.   das Auslangen gefunden wird. Weiters sind in der Versteifungsplatte --20-- und deren hochgezogenen Randleisten --22-- Bohrungen --17-- zur Aufnahme der Nieten --10-- vorgesehen. 



   Die Versteifungsplatten --20-- sind für die Anbringung im Bereich der Boden-Seitenkanten einer Tasche bestimmt, wogegen die   Versteifungsplatte --19--,   welche nur an zwei einander gegenüberliegenden Seiten mit hochgezogenen Randleisten --22-- versehen ist, für die Versteifung des Bodens einer Tasche in dessen von den Seitenkanten entfernten Bereich vorgesehen, wie dies aus der Fig. 13 ersichtlich ist. 



   Fig. 14 zeigt einen Schnitt durch eine mit einer sich über deren gesamte Bodenfläche erstreckenden Versteifungsplatte --23--, die mit niedrigen umlaufenden Randleisten --13-- versehen ist. Diese Versteifungsplatte --23-- ist mit Nieten --10-- mit dem   Versteifungseinsatz-9-ver-   bunden und weist Ausformungen auf, wobei schematisch verschiedene Ausgestaltungen dieser zur Distanzierung der Versteifungsplatte --23-- von der Aufstandsebene der Tasche dienenden Ausformungen dargestellt sind. Dabei sind in Fig. 14, die einen Schnitt durch die Versteifungsplatte --23-- und in Fig. 15, die eine Draufsicht auf die Versteifungsplatte --23-- zeigt, Zapfen mit Kuppel --24--, Zapfen mit Einwölbung --25-- und zur paarweisen Anordnung vorgesehene Stifte --26-- angedeutet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Quaderförmige, gegebenenfalls mit Tragriemen versehene Tasche mit einer dünnen flexiblen Aussenhaut und gegebenenfalls mehrteiligem Versteifungseinsatz, dadurch gekennzeichnet, dass zur zusätzlichen Aussteifung des Bodens der Tasche mindestens eine Versteifungsplatte (1, 12,19, 20) vorgesehen ist, die aussen an der Aussenhaut   (5)   des Taschenbodens anliegt und mittels Verbindungselementen, wie z. B. Nieten (8, 10), gegebenenfalls den üblicherweise vorgesehenen Bodennieten (8), durch die Aussenhaut (5) hindurch mit dem Versteifungseinsatz (9, 9') verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Tasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Versteifungsplatte (n) hochgezogene Randleisten (2, 3,13, 22) aufweist, welche die Bodenkanten der Tasche (4, 4') umgreifen.
    3. Tasche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Ränder der Versteifungsplatte bzw. der Randleisten (2, 3, 13,22) mit einem Wulst aus elastischem biegsamem Material versehen sind.
    4. Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anordnung mehrerer, im Abstand voneinander liegender Versteifungsplatten (1, 12,19, 20) die im Bereich <Desc/Clms Page number 4> jeweils der Schmalseiten des rechteckigen Bodens der Tasche (4, 4') angeordneten Versteifungsplatten (1, 20) jeweils mit an drei Seiten hochgezogenen Randleisten (2, 3 ; 22) versehen sind, die vorzugsweise lediglich mittels der Bodennieten (8) und bzw. oder mittels der zur Befestigung von Riemen od. dgl. mit dem Versteifungseinsatz (9, 9') dienenden Nieten (10) verbunden sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102023119642A1 (de) * 2023-07-25 2025-01-30 HALFAR SYSTEM GMBH Rucksäcke und Taschen Gepäckstück mit Bodengleiter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102023119642A1 (de) * 2023-07-25 2025-01-30 HALFAR SYSTEM GMBH Rucksäcke und Taschen Gepäckstück mit Bodengleiter

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ATA714379A (de) 1981-12-15

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