AT364233B - Verfahren zum verpacken von frischem fleisch - Google Patents

Verfahren zum verpacken von frischem fleisch

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AT364233B AT216178A AT216178A AT364233B AT 364233 B AT364233 B AT 364233B AT 216178 A AT216178 A AT 216178A AT 216178 A AT216178 A AT 216178A AT 364233 B AT364233 B AT 364233B
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   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verpacken von frischem Fleisch, insbesondere rotem Rindfleisch, zu dessen Aufbewahrung über längere Zeit unter Beibehaltung des natürlichen, frischen Aussehens unter Verwendung einer Kohlendioxydumgebung. 



   Es gibt viele Materialien, die durch die Atmosphäre, insbesondere durch feuchte Luft bzw. den darin befindlichen Sauerstoff, nachteilig beeinträchtigt werden. Zu diesen Materialien gehören nicht nur z. B. Edelmetalle, die in einem unerwünschten Ausmass in Luft oxydieren, sondern auch viele Nahrungsmittel, wie frische Früchte und Gemüse, Nüsse, Kekse und insbesondere Fleisch, wie Räucherfleisch, Frischfleisch einschliesslich Geflügel, Rindfleisch, Schweinefleisch, Kalbfleisch und Hammelfleisch, und ähnliche Produkte. Insbesondere im Fall von Fleisch unterstützt der in der Luft enthaltene Sauerstoff das Wachstum von Bakterien vor allem an der Oberfläche des Fleisches, und das Bakterienwachstum kann ein solches Ausmass annehmen, dass das Fleisch unbrauchbar wird und/oder dass das Fett ranzig wird.

   Es wurde daher bereits vorgeschlagen, frische und geräucherte Fleischarten in verschiedenen Behältern zu verpacken, die evakuiert, mit Gas gespült und/oder verschlossen werden. Beispielsweise ist es bekannt, Fleisch in flexiblen Beuteln oder Behältern zu verpacken. Anderseits ist es auch bekannt, Fleisch in Behältern, aus denen die Luft zur Entfernung des das Bakterienwachstum unterstützenden Sauerstoffes abgesaugt wurde und in 
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 und aufzubewahren. Aus der US-PS Nr. 3, 360, 382 ist es   z. B.   bekannt, verderbliche Güter in steifen, durchscheinenden oder durchsichtigen Behältern zu verpacken, wobei mit Hilfe von zwei Düsen, die einander gegenüberliegen und von denen eine zur Zuführung eines Gases dient, wogegen die andere zur Abführung von Luft vorgesehen ist, eine Art Spülung des Inneren des Behälters herbeigeführt wird.

   Dabei kann selbstverständlich keine sichere Entfernung der Luft erfolgen, und die Zusammensetzung der endgültigen Atmosphäre im verschlossenen Behälter schwankt in weiten Bereichen. Damit ist aber die gewünschte Haltbarkeit nicht mehr gewährleistet, abgesehen davon, dass sich die erhaltenen bekannten Verpackungen allein wegen ihrer schlechten Hantierbarkeit, und weil sie in ihrer Grösse beschränkt sind, praktisch nicht für eine Auslieferung von grösseren Mengen Fleisch von Schlachthöfen od. dgl. an Einzelhandelsgeschäfte und Restaurants eignen. In diesem Zusammenhang ist auszuführen, dass es wichtig ist, das Fleisch sofort nach der Schlachtung des Tieres in einem guten Zustand zu halten und in gutem, frischem Zustand zu einer Fleischhauerei, einem Restaurant usw. zu liefern.

   Obwohl eine an sich häufig angewendete Fleischkonservierungsmethode das Gefrieren ist, wird   z. B.   das in Fleischhauereien verkaufte Fleisch in der Regel nicht zuvor gefroren, da beim Gefrieren unter anderem die Farbe und der Geschmack oft nachteilig beeinflusst werden. Ausserdem wird das Gefrieren von Frischfleisch im allgemeinen als   ausrüstungs-und   kostenaufwendig angesehen, wobei auch ein erheblicher Energieverbrauch mit dem Gefrieren und der Lagerung verbunden ist. Daher wird das Fleisch üblicherweise bloss auf Temperaturen oberhalb der Gefriertemperaturen, wie etwa 2 bis 10 C, gekühlt. Dabei ist es weiters üblich, die grossen Frischfleischstücke unverpackt aufzubewahren, da sich die bekannten Behälter entweder nur für die Verpackung kleinerer Güter oder aber nicht zum Transport eignen.

   Beispielsweise ist in der 
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 Luft abgezogen wird, wonach durch eine untere feste Anschlussleitung Kohlendioxyd unter hohem Druck zugeführt wird. Diese bekannte Vorgangsweise eignet sich damit nur zur Aufbewahrung von Fleisch an festen Orten bzw. auf Schiffen, wäre jedoch bei der Zustellung oder Auslieferung von Fleisch in bestimmten, insbesondere grösseren Portionen von Schlachthöfen an Einzelhandelsgeschäfte und Restaurants völlig unpraktikabel. Deshalb wird üblicherweise bei der Auslieferung von Fleisch auch heute noch derart vorgegangen, dass die Fleischstücke ohne jegliche Konservierungsbehandlung zugestellt werden.

   Auch in der FR-PS   Nr. 489. 626   ist auf die Aufbewahrung von Fleisch in grossen, festen, praktisch nicht transportfähigen,   d. h.   nicht für die beschriebenen Auslieferungszwecke geeigneten Behältern hingewiesen, wobei zur Konservierung eine bestimmte Gasatmosphäre, insbesondere eine Kohlenmonoxydatmosphäre, vorgesehen wird. 



   Es wurde auch bereits vorgeschlagen, grössere Frischfleischstücke in Vakuumpackungen zu verpacken. Die Abwesenheit von Luft bzw. Sauerstoff, die notwendig ist, um das Bakterienwachstum niedrig zu halten, wird im allgemeinen jedoch als Ursache für die unerwünschte Verfärbung 

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 des Fleisches angesehen. Aus diesen Gründen sind bei Anwendung dieser bekannten Methode nur kurze Aufbewahrungszeiten möglich. Anderseits ist es aber häufig erwünscht, das Fleisch lange 
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 von Rindfleisch ist darin zu erblicken, dass das Fleisch gewöhnlich, sogar bei Kühllagerung, ausser einer beträchtlichen Verfärbung bzw. dem genannten Bakterienwachstum auch einer bedeuten- den Schimmelpilzbildung an freiliegenden Oberflächen ausgesetzt ist.

   Bevor daher das Fleisch ver- braucht werden kann, muss der Anschnitt des Fleisches abgeschnitten werden, was letztlich zu einer Verteuerung des Fleisches führt. 



   Aus den vorstehenden Ausführungen ist ersichtlich, dass ein grosser Bedarf an einem Verfah- ren zum Verpacken von frischem Fleisch besteht, bei dem auch grosse Fleischstücke bzw. eine grosse
Anzahl von Fleischstücken in grossen Behältern verpackt werden können und Verpackungen erhalten werden, die sich für einen Transport, d. h. eine Auslieferung an Einzelhandelsgeschäfte   u. dgl.,   gut eignen. 



   Es ist daher Ziel der Erfindung, ein Verfahren zum Verpacken von frischem Fleisch der ein- gangs angegebenen Art zu schaffen, mit dem insbesondere grosse Fleischstücke etwa für eine Auslie- ferung an Einzelhandelsgeschäfte in wirtschaftlicher Weise verpackt werden können, wobei eine gute Haltbarkeit des Fleisches gewährleistet und eine gute Haltbarkeit der Verpackungen möglich ist. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren zum Verpacken von frischem Fleisch der eingangs erwähnten
Art ist dadurch gekennzeichnet, dass, nachdem in an sich bekannter Weise das Fleisch in einen ein offenes Ende aufweisenden Behälter aus im wesentlichen gasundurchlässigem, flexiblem Material gelegt und dieser Behälter unter vorläufiger Abdichtung des offenen Endes mit Hilfe wenigstens einer durch das offene Ende in ihn eingeführten Saugleitung evakuiert wurde, durch diese Sauglei- tung Kohlendioxyd in einer das natürliche Aussehen des Fleisches erhaltenden Konzentration und mit einem einen im wesentlichen flexiblen Zustand des Behälters bewahrenden Druck in den Behäl- ter geleitet wird, wonach der Behälter, nachdem die Saugleitung unter Beibehaltung der vorläufigen Abdichtung des Behälters aus dem Behälter entfernt wurde, in an sich bekannter Weise bleibend dicht verschlossen,

   insbesondere verschweisst, wird, wonach das Fleisch,   z. B.   bei einer Temperatur von 1, 7 bis 10 C, für längere Zeit, beispielsweise mindestens 15 Tage, insbesondere 15 bis 30 Tage, lagerfähig ist. 



   Bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens können auch grosse Fleischportionen für eine Auslieferung an Geschäfte   u. dgl.   in ausserordentlich wirtschaftlicher Weise verpackt werden. 



  Dabei ist ferner nicht nur das Fleisch gut haltbar, sondern durch die erfindungsgemäss zu verwendenden Behälter auch eine gute Hantierbarkeit gewährleistet, was für die Auslieferung der Fleischstücke von besonderer Bedeutung ist. Überdies ist es in diesem Zusammenhang auch wesentlich, dass das Kohlendioxyd mit einem solchen Druck in den Behälter geleitet werden soll, dass dessen flexibler Zustand bewahrt bleibt,   d. h.   der Druck des Kohlendioxyds im Behälter soll weder zu hoch sein, damit der Behälter nicht zu stark aufgeblasen wird, noch soll ein Unterdruck im Behälter herrschen, der Probleme bei der Abdichtung ergeben könnte. Die Abdichtungsprobleme beim Verpacken werden überdies dadurch vermindert, dass ein und dieselbe Leitung zum Absaugen der Luft wie auch zum Zuführen des Kohlendioxyds verwendet wird.

   Zufolge der guten Haltbarkeit kann das so verpackte Fleisch auch problemlos mindestens so lange gelagert werden, bis seine natürlichen Enzyme ein im wesentlichen zartes, mürbes Fleischprodukt, insbesondere Rindfleischprodukt, herbeigeführt haben. 



   Um das Hantieren weiter zu erleichtern und den flexiblen Behälter zu schützen und zu stützen, ist es von besonderem Vorteil, wenn der flexible Behälter in einen steifen, formstabilen Behälter gelegt wird, bevor das Fleisch in den flexiblen Behälter gebracht wird. Dieser formstabile äussere Behälter kann   z. B.   aus Wellkarton bestehen und problemlos wiederverwendet werden. 



   Es ist ferner günstig, wenn der flexible Behälter auf einen Druck von zirka 0, 84 bis 0, 98 bar evakuiert wird und das Kohlendioxyd mit einem Druck ungefähr gleich Atmosphärendruck eingeleitet wird. Bei dem Unterdruck von zirka 0, 84 bis 0, 98 bar legt sich die Wand des flexiblen 

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 Behälters im wesentlichen faltenfrei an die Saugleitung an, und die Luft wird in ausreichendem Mass abgesaugt, wobei der Behälter geschont wird. 



   Es ist weiters vorteilhaft, wenn die Kohlendioxydkonzentration durch Mischen des Kohlendioxyds mit einem andern, inerten Gas verringert wird. Dadurch gelingt es, die natürliche Farbe des verpackten Fleisches besonders lange, beispielsweise 30 bis 45 Tage, zu bewahren. Dabei kann das Kohlendioxyd insbesondere mit Stickstoff vermischt werden. Besonders günstig ist es, wenn die Kohlendioxydkonzentration auf zirka 50   Vol.-%   herabgesetzt wird. 



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen, in denen eine zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens geeignete Vorrichtung dargestellt ist, beispielsweise noch weiter erläutert. Im einzelnen zeigen die Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemässen Verpackungsverfahrens, Fig. 2 eine Seitenansicht dieser Vorrichtung, Fig. 3 eine Rückansicht der Vorrichtung nach Fig.   1,   Fig. 4 eine Seitenansicht der andern Seite der Vorrichtung 
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 tene Ansicht der Vorrichtung gemäss den Fig. 1 bis 4, dargestellt in dem Zustand vor dem Evakuieren und Abdichten des verfahrensgemäss verwendeten flexiblen Behälters, Fig. 6 eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht, bei welcher sich die Saugleitung innerhalb des flexiblen Behälters befindet, Fig.

   7 einen teilweise abgebrochenen Horizontalschnitt gemäss der Linie 7-7 in   Fig. 5, Fig. 8   einen Querschnitt gemäss der Linie 8-8 in Fig. 7 in grösserem Massstab, Fig. 9 eine abgebrochene Einzelansicht der Beutelklemmelemente in ihrer Arbeitslage, Fig. 10 einen abgebrochenen Vertikalschnitt gemäss der Linie 10-10 in   Fig. 1, Fig. 11   eine Detailansicht zur Veranschaulichung von an der Saugleitung befestigten Grenzschaltern, welche in der Arbeitsfolge der Vorrichtung benutzt werden, die Fig. 12 bis 18 in einander entsprechenden Teil-Schnittdarstellungen verschiedene Phasen bei der Evakuierung, Gasfüllung und Verschliessung des flexiblen Behälters gemäss dem erfindungsgemä- ssen Verfahren, Fig. 19 eine Stirnansicht des als Saugleitung verwendeten Schnorchels und die Fig. 20 eine abgebrochene Endansicht der Saugleitung gemäss Fig.

     19.   



   Die in den Zeichnungen dargestellte Vorrichtung --50-- zur Durchführung des erfindungsgemä- ssen Verpackungsverfahrens weist allgemein einen Verpackungstragrahmen --52-- als Auflage für die Behälter, eine   Greifeinrichtung --54--,   eine Evakuier- und Gaszufuhreinrichtung --56-- und ein   Siegel- oder Schweisswerkzeug --58-- auf.   Diese Vorrichtung --50-- kann zur Verpackung von frischem Fleisch verwendet werden, wie   z. B.   von Frischgeflügel, frischem Kalbfleisch, frischem Schweinefleisch, frischem Hammelfleisch und frischem Rindfleisch. Im nachfolgenden wird der Einfachheit halber auf das Verpacken und Verarbeiten von frisch geschnittenem Rindfleisch Bezug genommen.

   Obwohl die Erfindung insbesondere für die Mengenverpackung einer Mehrzahl von Fleischstücken in einem einzelnen Behälter geeignet ist, eignet sich das Verfahren auch für die Verpakkung von einzelnen Artikeln, wie grossen Rindfleischstücken, z. B. Blockrindfleisch, in einem einzigen Behälter. 



   Bei der Verpackung von   Fleischstücken --M-- ist,   wie   z. B.   aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich ist, das Fleisch --M-- in einem flexiblen   Behälter --C-- enthalten.   Der flexible   Behälter --C--   
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 Fleisch von Bedeutung. Obwohl viele schweissbare flexible Behälter mit niedriger Gasdurchlässigkeit verwendbar sind, besteht der flexible   Behälter --C-- vorzugsweise   aus einem laminierten, im wesentlichen flachen und doppelwandigen Kunststoffbehälter, welcher ein offenes oberes Ende und drei geschweisste Seiten besitzt.

   Das Kunststofflaminat besteht aus einer äusseren Schicht aus einem linearen aliphatischen Polyamid und einer inneren Schicht aus einem thermoplastischen Ionomer-Harz auf Basis von vernetzten Äthylencopolymeren, wobei die Innenschichten bei der Herstellung der Verpackungen verschweisst werden. Das Innenschicht-Material ist auch schweissbar, wenn Blut oder Fett in der Schweisszone vorhanden ist. Das genannte Kunststofflaminat weist die gewünschte niedrige Luft- oder Gasdurchlässigkeit auf. In einem praktischen Ausführungsbeispiel besitzt die äussere Schicht eine Dicke von etwa 0, 45 mm, und die Dicke der inneren Schicht liegt im Bereich zwischen 0, 05 und   0, 1 mm.   



   Ein anderer bekannter flexibler Behälter, der sich als ganz zufriedenstellend erwiesen hat, besteht aus einem Material, dessen Sauerstoffdurchlässigkeit etwa 5 bis 8   ml/m'für   24 h bei 

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 22, 8 C und 50% relativer Luftfeuchtigkeit beträgt. Die Wasserdurchlässigkeit beträgt etwa 2, 5 g/m' für 24 h bei   37, 8 C   und 90% relativer Luftfeuchtigkeit. Diese Behälter sind ebenfalls schweissbar,   u. zw.   auch in Gegenwart von Fett oder Blut. Ein Behälter mit einer Flachabmessung von etwa 81 x 104 cm hat sich als für die Verpackung von etwa 22, 7 bis 36, 3 kg Frischfleisch geeignet erwiesen.

   Die Grösse des Beutels ist natürlich über einen weiten Bereich variierbar. 
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Wellkar-- keine spezielle Innenbeschichtung, und er kann auch problemlos wiederverwendet werden, da das Fleisch die Innenseite nicht berührt. 



   Wie aus den Fig. l bis 4 ersichtlich, weist die Vorrichtung --50-- ein Hauptgestell --60-- 
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 --52-- befindet.-   trägt   den Tragrahmen --52--, die Greifeinrichtung --54--, die Evakuiereinrichtung --56-- und das   Schweisswerkzeug --58--.   Das   Gestell --60-- schliesst   einen rückwärtigen Rahmen --62-- und einen Oberrahmen --64-- ein. Die Vorrichtung wird von vier Schwenkrollen --66-- getragen, die am Gestell --60-- unten befestigt sind. 



   Das Gestell --60-- besitzt einen im wesentlichen rechteckigen Sockelrahmen --68--, welcher aus hohlen rohrförmigen Holmen zusammengeschweisst ist. Der Sockelrahmen --68-- weist dabei zwei seitliche Holme --70-- sowie einen vorderen Holm --72-- und einen hinteren Holm --74-- auf. Ein mittlerer rohrförmiger Holm --76-- ist zwischen den Holmen --72, 74-- im wesentlichen parallel dazu angeordnet, wobei die gegenüberliegenden Enden des mittleren Holmes --76-- starr, beispiels- weise durch Schweissung, an den Innenflächen der seitlichen Holme --70-- befestigt sind. Das   Gestell --60-- umfasst   weiters ein aufrechtes Rahmenfeld --78--, welches sich vom Sockelrahmen   - -68--,   an dem es befestigt ist, aufwärts erstreckt und einen starren Träger für die Oberrahmen - wie auch für den rückwärtigen Rahmen --62-- bildet.

   Weiters sind zwei mit Abstand zuein- ander angeordnete Streben --80-- vorgesehen, die sich vom   Sockelrahmen --68-- aufwärts   erstrecken und starr mit dem aufrechten Rahmenfeld --78-- verbunden sind. Ein Paar mit Abstand zueinander vorgesehener, nach vorn vorspringender Querstreben --82-- erstreckt sich ebenfalls vom Sockel-   rahmen --68-- aufwärts   und ist mit dem aufrechten Rahmenfeld --78-- verbunden. Die Streben   - 80   und   82-- stützen   das aufrechte Rahmenfeld --78-- ab und versteifen die Konstruktion, wobei auch der Oberrahmen --64-- in einer im wesentlichen starren, festen Lage sicher fixiert ist. 



   Der Tragrahmen --52-- ist relativ zum Gestell --60-- vertikal bewegbar. Der Aussenbehälter --B-- (nachstehend einfach Karton genannt) mit dem das Fleisch --M-- enthaltenden flexiblen Behälter wird von dem Tragrahmen --52-- getragen und ruht auf einer in   Längsrichtung   angeordneten   Rollenfördereinrichtung --84--,   die einen sich längserstreckenden   Rahmen --86-- umfasst,   der Seitenglieder --88-- aufweist, welche eine Mehrzahl von drehbaren, sich quer erstreckenden Rollen -   trägt,   auf denen der Karton --B-- aufliegt. 



   Die Höhe des   Rahmens --86-- der Rollenfördereinrichtung --84-- ist   durch eine Stelleinrichtung --92-- einstellbar. Die   Stelleinrichtung --92-- umfasst   ein Paar Kreuzglieder --94--, welche bei --96-- schwenkbar miteinander verbunden sind. Das obere Ende des einen   Kreuzgliedes --94--   ist schwenkbar mit dem Oberteil des einen   Seitengliedes-88-des Rahmens-86-der   Rollenfördereinrichtung --84-- verbunden, während das untere Ende des andern Kreuzgliedes --94-- bei - schwenkbar mit dem Sockelrahmen --68-- verbunden ist.

   Das untere Ende des Kreuzgliedes   - -94--,   welches schwenkbar mit dem Seitenglied --88-- des --88-- des Rahmens --86-- verbunden ist, weist einen   Querträger --100-- auf,   welcher auf dem vorderen Holm --72-- und dem mittleren Holm   --76-- des Sockelrahmens-68-- verschiebbar   gelagert ist. Eine sich in Längsrichtung erstreckende Gewindespindel --102-- ist an der Unterseite des Rahmens --86-- angebracht und in eine Spindelmutter --104-- eingeschraubt. Das obere Ende des Kreuzgliedes --94--, das am   Sockelrahmen-68-   angelenkt ist, ist schwenkbeweglich mit der Spindelmutter --104-- verbunden. An der Spindel --102-- ist ein Handrad --106-- starr befestigt.

   Durch Drehen des Handrades --106-- wird die unverdrehbar angebrachte Spindelmutter --104-- in Längsrichtung wahlweise vorwärts oder rückwärts längs der Spindel --102-- verschoben. Dabei bewegen sich die Kreuzglieder --94-- scherenartig und heben oder senken die Rollenfördereinrichtung --84--. 

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   Wie insbesondere Fig. 3 veranschaulicht, ist der rückwärtige Rahmen --62-- fest mit dem aufrechten   Rahmenfeld --78- verbunden.   Der rückwärtige   Rahmen --62-- umfasst   zwei aufrechtstehehde seitliche Gehäuse --108 und   110-- für   die Unterbringung eines Kohlendioxyd unter Druck enthaltenden   Behälters --112-- auf   der einen Seite des Hauptgestells --60-- und eines Behälters --114-für unter Druck stehenden Stickstoff auf der gegenüberliegenden Seite. Ein mittleres unteres Gehäu-   se --116-- enthält   zwei einander gegenüberliegende Druckspeicher --118, 120--. Der eine Druckspeicher --118-- ist zum Speichern von unter Druck stehendem Kohlendioxyd vorgesehen, und der andere dient zur Speicherung von unter Druck stehendem Stickstoff.

   Der Verwendungszweck des   Kohlendioxydbehälters --112-- und   des Druckspeichers --118-- sowie der Verwendungszweck des   Stickstoffbehälters --114-- und   des Stickstoffdruckspeichers --120-- werden nachfolgend noch im 
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 --68-- trägtVakuumpumpe --124-- werden ebenfalls nachfolgend noch näher beschrieben. 



   Wie insbesondere aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich ist, ist der Oberrahmen --64-- durchgehend oberhalb der   Rollenfördereinrichtung --84-- und   über dem Sockelrahmen --68-- angeordnet. Der offene Raum zwischen der   Rollenfördereinrichtung --84-- und   dem Oberrahmen --64-- dient zur Aufnahme des   Kartons-B-.   



   Der Oberrahmen --64-- besteht aus einem vorderen geschweissten Teilrahmen --126--, einem hinteren geschweissten Teilrahmen --128-- und zwei seitlichen, einander gegenüberliegenden geschweissten Teilrahmen --130--. Die   Teilrahmen --126,   128 und   130-- bestehen   jeweils aus längsverlaufenden, querverlaufenden und aufrechtstehenden Holmen, die zur Bildung des steifen Oberrahmens --64-- miteinander verschweisst sind. 



   Die verschiedenen Rahmen und Gehäuse bestehen aus rostfreien Stahlwänden und Rahmenstükken, so dass sie nach der Benutzung leicht abgewaschen werden können. Auch sind alle Motoren, elektrische Steuerungen usw. wasserdicht oder gegen Spritzwasser geschützt ausgeführt. 



   Die Greifeinrichtung --54-- ist insbesondere aus den Fig.   5,   6 und 7 ersichtlich. Sie umfasst eine vordere langgestreckte Saughaltebacke --132-- und eine hintere langgestreckte Saughaltebacke --134--, die mit der vorderen Saughaltebacke --132-- zusammenarbeitet, um das offene obere Ende des flexiblen   Behälters --C-- während   der Evakuierung, der Gaszuführung und des Verschliessens durch Verschweissen in der gewünschten Lage zu halten. Die yordere Haltebacke --132-- und die hintere Haltebacke --134-- sind im wesentlichen parallel zueinander angeordnet, wobei ihre Längsachsen parallel zur Längsachse der Vorrichtung --50-- selbst ausgerichtet sind.

   In einer weiter unten noch näher beschriebenen Weise ist die vordere Haltebacke --132-- in einer im wesentlichen vertikalen Richtung bewegbar, während die hintere Haltebacke --134-- in einer im wesentlichen horizontalen Richtung bewegbar ist. 



   Die vordere Haltebacke --132-- umfasst einen langgestreckten steifen   Träger --136--,   der im Inneren längsverlaufende, miteinander verbundene und sich über seine volle Länge erstreckende   Kanäle --138-- aufweist.   Die   Kanäle --138-- stehen   mit   Öffnungen --140-- in   Verbindung, die in zwei Reihen über die Länge des   Trägers --136-- verteilt   in dessen oberem und unterem Bereich der einwärts gerichteten oder Innenseite angeordnet sind. Die obere und untere Reihe der Öffnungen --140-- sind in vertikaler Richtung in Abstand voneinander angeordnet und verlaufen im wesentlichen parallel zueinander. Weiters sind auf dieser Innenseite der vorderen Haltebacke --   langgestreckte   obere und untere flexible Polster --142-- auswechselbar befestigt.

   In diesen   Polstern-142-- sind   jeweils Saugöffnungen --144-- vorgesehen, die im wesentlichen mit den Öffnungen --140-- im metallenen Träger --136-- fluchten. Die   Öffnungen-140-- im Träger-136--,   die   Saugöffnungen --144-- in   den Polstern --142-- und die   Kanäle --138-- bilden   einen Verteilerkopf, welcher über einen flexiblen Schlauch --146-- wahlweise mit der Vakuumpumpe --124-- verbunden werden kann. 



   Zwischen den Polstern --142-- ist ein langgestreckter, flexibler   Stützpolster --148-- angeord-   net, welcher ähnlich den Polstern --142-- auswechselbar mit der vorderen Haltebacke --132-- ver-- 
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 --148-- isti und obere Träger --152, 154-- fest in einer vertikalen Lage gehalten. Wie am besten aus Fig. 8 hervorgeht, ist an jedem Ende der vorderen Haltebacke --132-- an deren Vorderseite eine Tragstruk- tur --156-- starr befestigt und verschiebbar auf der jeweiligen   Führungsstange --150-- geführt,   wodurch die vordere Haltebacke --132-- vertikal auf und ab bewegbar ist. Jede Tragstruktur   -     besitzt   vorzugsweise zwei Kugelbuchsen, um die Höhenverstellung der Haltebacke --132-- zu erleichtern. 



   Zur Auf-und Abbewegung der Haltebacke --132-- ist ein Antrieb in Form eines Druckluftzylin- ders --158-- vorgesehen. Der Druckluftzylinder --158-- ist am einen Ende an einer Tragkonsole --   befestigt,   welche an der Vorderseite des Oberrahmens --64-- befestigt ist, wie am besten aus den Fig. 1 und 7 ersichtlich ist. Wegen der eventuellen leichten Winkelabweichung bei der vertikalen Bewegung des   Druckluftzylinders --158-- während   des Arbeitshubes ist zwischen dem
Druckluftzylinder --158-- und der Tragkonsole --160-- eine Lagerzapfenverbindung --162-- vorgese- hen.

   Ein Tragglied --164-- ist starr mittig im vorderen Bereich der vorderen Haltebacke --132-- befestigt und mit der Kolbenstange --166-- des Druckluftzylinders --158-- mittels eines Stiftes --   schwenkbar   verbunden, um eine geringfügige Relativbewegung zwischen diesen Teilen zu gestatten. Auf ein geeignetes Signal wird dem Druckluftzylinder --158-- Druckluft zugeführt, um die vordere Haltebacke --132-- wie benötigt abwärts oder aufwärts zu bewegen. 



   Die hintere Haltebacke --134-- weist ebenfalls einen langgestreckten steifen Träger --170-- auf, der im wesentlichen parallel zur vorderen   Haltebacke --132-- verläuft.   An den gegenüberlie- genden Enden des   Trägers --170-- sind Tragkonsolen --172-- starr   befestigt, wie am besten aus den Fig. 5 bis 7 zu ersehen ist. Die Tragkonsolen --172-- sind dabei an den Stirnseiten des Trä-   gers-170-durch Bolzen-174- (Fig. 7)   befestigt. Der   Träger --170-- weist   wieder innere Kanäle -- 176-- auf, welche sich im wesentlichen über die volle Länge des   Trägers --170-- erstrecken.   



   Die   Kanäle --176-- stehen   mit sich nach vorne öffnenden   Öffnungen --178-- in   Verbindung, die im oberen Bereich --180-- und im unteren   Bereich --182-- des Trägers --170-- angeordnet   sind. 
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 selbar befestigt, wobei diese Polster --186-- aus demselben flexiblen Material, z. B. Schaumgummi, wie die flexiblen Polster --142-- bestehen und ähnlich ausgebildet sowie auf ähnliche Weise wie diese befestigt sind.

   Die Polster --186-- sind mit dem oberen Bereich --180-- und dem unteren Bereich-182-des   --182-- des Trägers --170-- verbunden.   In den Polstern --186-- sind fluchtend mit den 
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 die   Öffnungen --178-- und   die   Kanäle --176-- bilden   einen Verteilerkopf, der über einen flexiblen Schlauch --190-- wahlweise mit der Vakuumpumpe --124-- verbunden werden kann. 



   Die hintere Haltebacke --134-- ist mit Hilfe von zwei Paaren von in Abstand voneinander angeordneten Schwenkarmen --192--, die jeweils schwenkbar an den Tragkonsolen --172-- befestigt sind, im wesentlichen horizontal bewegbar. Die unteren Enden der Schwenkarme --192-- sind jeweils bei --196-- an die Tragkonsolen --172-- angelenkt, während die oberen Enden der Schwenkarme --   beizen   den seitlichen Teilrahmen --130-- des Oberrahmens --64-- schwenkbar befestigt sind.

   Mit dieser Traganordnung kann die hintere Haltebacke --134-- nach vorne bzw. nach hinten geschwungen werden, während die äusseren Flächen der oberen und unteren   Polster--186--   in einer im wesentlichen vertikalen oder aufrechten Position verbleiben, um mit der vorderen Haltebacke-132-- zum Erfassen und Festhalten eines flexiblen Behälters --C--, wie nachfolgend beschrieben wird, in geeigneter Weise zusammenzuarbeiten. 



   Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, wirken die Haltebacken --132, 134-- zum Ergreifen des offenen oberen Endes des flexiblen Behälters --C-- in einer geschlossenen Position zusammen, wenn sich die vordere Haltebacke-132-- in ihrer abgesenkten Position befindet, und wenn sich die hintere Haltebacke-134-- in der vorderen Position befindet. Wie dieses bewerkstelligt wird, wird nachfol- 

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 und festgehalten wird. Im einzelnen wird dabei anfangs die der hinteren Haltebacke --134-- benachbarte Seite des Behälters --C-- gegen die   Saugöffnungen --188-- gezogen.   Um die Vorderseite des Behälters --C-- nach dem manuellen Einlegen festzuhalten, nachdem die Rückwand bereits durch den Unterdruck gegen die hintere Haltebacke --134-- gehalten wird, ist eine mechanische Klemmeinrichtung --198-- vorgesehen (vgl.

   Fig.7 bis 9), die die oberen Ränder des flexiblen Behälters --C-- gegen den oberen   Polster -186-- der   hinteren Haltebacke --134-- klemmt. 



   Die Klemmeinrichtung --198-- weist einen Druckluftzylinder --200-- auf, welcher durch einen Schwenkzapfen --202-- schwenkbeweglich an einem Tragarm --204-- befestigt ist. Der Tragarm   --204-- ist starr   am   Träger --170-- der   hinteren Haltebacke --134-- befestigt. Die Kolbenstange --206-- des Druckluftzylinders --200-- ist bei --208-- schwenkbar mit einem Arm --210-- verbunden, welcher wieder starr an einer Hälfte eines Scharniergreifers --212-- befestigt ist. Die andere Hälfte des Scharniergreifers --212-- ist am   Träger --170-- befestigt,   wie am besten aus den Fig. 8 und 9 ersichtlich ist.

   Wenn der Druckluftzylinder --200-- aktiviert wird, bewegt sich die Kolbenstange --206-- aus ihrer in Fig. 8 gezeigten Stellung in die in Fig. 9 dargestellte, so dass der Scharniergreifer --212-- in die in Fig. 9 gezeigte Stellung verschwenkt wird und beide oberen Ränder des Behälters --C-- so lange gegen den   Polster --186-- festhält,   bis sich die hintere Halte-   backe --134- und   die vordere Haltebacke --132-- in die in Fig. 6 gezeigte Schliessstellung bewegt haben. Dabei ist es auch von Bedeutung, dass, wie am besten aus Fig. 8 ersichtlich ist, in dieser Schliessstellung die   Saugöffnungen -144-- der   vorderen Haltebacke --132-- gegenüber den Saugöffnungen --188-- der hinteren Haltebacke --134-- seitlich und vertikal versetzt sind, so dass der auf 
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   Wie aus den Fig. 5 und 6 hervorgeht, wird die gewünschte   Vorwärts- und   Rückwärtsbewegung der hinteren Haltebacke --134-- durch einen Antrieb in Form eines Druckluftzylinders --214-- bewirkt. Das hintere Ende des Druckluftzylinders-214-ist --214-- ist bei --216-- schwenkbar an einer Konsole   -     befestigt,   welche, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, starr im mittleren Bereich eines langgestreckten Holmes des hinteren Teilrahmens --128-- des Oberrahmens --64-- befestigt ist. Die Kolbenstange --220-- des Druckluftzylinders --214-- ist mittels eines Schwenkzapfens --222-- an einen Winkelarm --224-- angelenkt. Der Winkelarm --224-- ist in seinem mittleren Bereich schwenkbar an einem Lagerbock --226-- befestigt, welcher fest am Rücken der hinteren   Haltebacke --134- befe-   stigt ist.

   Das untere Ende des Winkelarmes --224-- ist mittels eines Gelenkzapfens --230-- an einem Lenker --228-- angelenkt. Dieser wieder greift bei --232-- schwenkbeweglich an einen Lagerbock --234-- an, der in zentraler Lage an demselben Holm befestigt ist, welcher auch die Konsole   -     trägt.   Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, verschwenkt die Kolbenstange --220-- beim Auswärtshub den   Winkel arm --224--,   wenn der Druckluftzylinder --214-- aktiviert wird, wodurch die hintere Haltebacke --134-- in die vordere Lage bewegt wird, in welcher sie das offene obere Ende des flexiblen Behälters --C-- in einer festen Position zwischen den Haltebacken ergreift.

   Der Lenker   -   228-- ist in der in Fig. 6 dargestellten Position axial zum unteren Abschnitt des Winkelarmes --   ausgerichtet   und wirkt dadurch als Spanner für ein volles Verschieben der hinteren Halte-   backe -134-- gegen   die vordere   Haltebacke-132--.   



   Wie am besten aus den Fig. 1 und 5 bis 7 ersehen werden kann, weist die   Evakuier-und   Gaszufuhreinrichtung --56-- zwei seitliche, in Abstand voneinander angeordnete aufrechtstehende Druckluftzylinder --236-- als Antrieb auf. Die Druckluftzylinder --236-- sind von im wesentlichen gleicher Konstruktion, so dass nachfolgend lediglich auf einen der Druckluftzylinder --236-- Bezug genommen wird. Jeder Druckluftzylinder-236-ist bei --238-- schwenkbar an einer Tragkonsole   -     angelenkt,   welche starr an der Innenseite des vorderen Teilrahmens --126-- des Oberrah- 
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  Jeder Druckluftzylinder-236-weist eine sich abwärts erstreckende Kolbenstange --242-- auf. Das untere Ende der Buchse eines jeden Druckluftzylinders --236-- ist starr mit einem Winkel   -     verbunden,   um die unteren Enden der Zylinder --236-- miteinander zu verbinden. 

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   Die Kolbenstangen --242-- sind an ihren Enden jeweils starr mit einer schnorchelartigen hoh- len Saugleitung --246-- verbunden. Jede Saugleitung --246-- besitzt einen vergrösserten oberen
Flansch --248--, der einen Durchlass (nicht gezeigt) zur Verbindung mit einem flexiblen Schlauch   -     aufweist.   Dieser Schlauch --250-- verbindet die Saugleitung --246-- wahlweise mit Hilfe einer Umschalteinrichtung,   d. h.   mittels geeigneter Ventile, mit Vakuum oder mit einem Gas, wie nachfolgend beschrieben wird. Ein sich abwärts erstreckender, langgestreckter und im wesentlichen abgeflachter (bzw. im Querschnitt elliptischer) Schnorchel --252-- mit einem inneren Durchlass   --254-- ragt vom Flansch --248-- nach   unten. 



   Wie insbesondere den   Fig. 19   und 20 zu entnehmen ist, endet der Durchlass --254-- in einer unteren Bodenöffnung und im wesentlichen längsgerichteten aufrechten Schlitzen --256-- in der
Nähe der Bodenöffnung. Die Druckluftzylinder --236-- sind so ausgebildet, dass sie zumindest das
Eindringen des offenen Bodenteils des   Schnorchels --252-- einschliesslich   der Schlitze --256-- in das Innere des flexiblen   Behälters --C-- gestatten,   um diesen zu evakuieren bzw. ihm das ge- wünschte Gas zuzuführen. 



   Um jeden Schnorchel --252-- genau innerhalb des flexiblen   Behälters --C-- und   zwischen den
Haltebacken --132, 134-- ausrichten zu können, ist eine allgemein mit --258-- bezeichnete Einstelleinrichtung vorgesehen. Die Einstelleinrichtung --258-- besitzt einen starren Anschlag --260--, der einen aufwärtsgerichteten Flansch --262-- aufweist, und der starr an der Oberseite der hinteren Haltebacke --134-- befestigt ist. Die Einstelleinrichtung --258-- weist ferner einen einstellbaren Anschlag --264-- auf, welcher starr am Oberrahmen --64-- befestigt ist und von diesem nach vorn vorsteht. An einem nach vorn vorstehenden Teil --266-- ist eine verstellbare Anschlagschraube   --268-- in einem   hinteren aufrechten Flansch --270-- und eine verstellbare Anschlagschraube   --272-- in einem   vorderen aufrechten Flansch vorgesehen.

   Der an Druckluftzylindern --236-- befestigte Winkel --244-- ist mit einem daran befestigten Mitnehmer --274-- versehen, der einen hinteren nach unten vorspringenden Flansch --276-- und einen vorderen nach unten vorspringenden Flansch --278-- aufweist, der im Abstand vom hinteren Flansch --276-- angeordnet ist. Der hintere Flansch --276-- ist zwischen den Anschlag- oder Stellschrauben --268, 272-- angeordnet. 



   Wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich ist, liegt der hintere Flansch --276-- des Mitnehmers --274-- an der hinteren Anschlagschraube --268-- an, wenn die hintere Haltebacke --134-- sich in ihrer hinteren Stellung befindet. Wenn die hintere Haltebacke --134-- in die vordere Stellung bewegt wird, wie am besten aus Fig. 6 ersichtlich ist, so entfernt sich der Flansch --262-- des Anschlages --260-- vom vorderen Flansch --278-- des Mitnehmers --274--, und der hintere Flansch   --276-- des Mitnehmers-274-- kommt   zur Anlage an der vorderen Anschlagschraube --272--, wodurch die   Saugleitung --246-- genau   oberhalb des offenen oberen Endes des flexiblen Behälters - und zwischen den Haltebacken --132, 134-- ausgerichtet wird.

   Die Druckluftzylinder   -     bewegen   sich nach vorne, während der Flansch --262-- an der hinteren Haltebacke --134-am Winkel --244-- anliegt, um die Evakuiereinrichtung --56-- in ihre vordere Stellung zu verschieben. Die Einstelleinrichtung --258-- stellt somit sicher, dass die um das Schwenklager --238-schwenkbaren Saugleitungen --246-- jederzeit relativ zur im wesentlichen horizontal bewegbaren hinteren Haltebacke --134-- genau ausgerichtet sind, um die Einführung in den flexiblen Behälter - zu ermöglichen. 
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    oder Schweisswerkzeug --58-- eine-     umfasst.   Die   Schweissschiene --280--,   die zwecks guter Wärmeübertragung vorzugsweise aus Aluminium besteht, ist aus einer hinteren Position, wie in Fig.

   5 dargestellt, innerhalb der Ausnehmung --184-- der hinteren Haltebacke --134-- in eine vordere Schweissposition bewegbar, wie in Fig. 17 gezeigt ist. Die   Schweissschiene --280-- befindet   sich dann in einer zum Stützpolster --148-- an der vorderen Haltebacke --132-- ausgerichteten Lage. 



   Die Schweissschiene --280-- ist mit Hilfe von zwei Druckluftzylindern --284-- als Antrieb relativ zur hinteren Haltebacke --134-- bewegbar. Jeder Druckluftzylinder --284-- ist an der hinteren Wand der hinteren Haltebacke --134-- starr befestigt, beispielsweise mit einem Gewindestück   -     eingeschraubt,   wie am besten aus Fig. 7 hervorgeht. Die beiden bewegbaren Kolbenstangen   -   288-- sind anderseits mit der   Schweissschiene --280-- fest   verbunden. 

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   Die Druckluftzylinder --284-- sind in im wesentlichen gleichen Abständen beidseits der senkrechten Mittelachse der Vorrichtung angebracht, wie am besten aus Fig. 7 ersichtlich ist. Wenn die   Zylinder -284-- mit   Druckluft beaufschlagt werden, bewegt sich die   Schweissschiene --280--   wahlweise vorwärts oder rückwärts in die oder aus der Schweissstellung. Wenn sie sich in ihrer   vorderen Schweissstellung   befindet, ist die hintere Haltebacke --134-- durch den Lenker --228-und den   Winkelarm-224-gegen   die vordere Haltebacke --132-- gespannt, um die Kraft der Druckluftzylinder --284-- auszugleichen. 



   Nachfolgend wird die Arbeitsweise der in den Zeichnungen veranschaulichten Vorrichtung - zur näheren Erläuterung des erfindungsgemässen Verfahrens im Detail beschrieben. 



   Als erstes wird ein flexibler Behälter --C-- in einen offenen Karton --B-- gelegt. Im allgemeinen wird das zu verpackende Fleisch, wie Fleischstücke --M--, in einer getrennten Station in den flexiblen   Behälter --C-- eingelegt.   Wenn das Fleisch in den flexiblen   Behälter --C-- einge-   legt ist, wird der Karton --B-- mit seinem Inhalt zur Vorrichtung --50-- transportiert und auf die   Rollfördereinrichtung --84-- aufgesetzt.   Der   Karton-B-wird   entlang seiner Längsachse in eine Stellung bewegt, in welcher seine Stirnseiten im wesentlichen gleiche Abstände von den gegen- überliegenden Enden der vorderen Haltebacke --132-- und hinteren Haltebacke --134-- aufweisen. 



  Die Höhe der   Rollenfördereinrichtung --84-- ist   zuvor auf das gewünschte Niveau einzustellen. 
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 den Polstern --186-- der hinteren Haltebacke --134-- gehalten werden. Vorzugsweise besitzt das Maschinengestell --60-- einen hinteren Klappenniederhalter --440-- (Fig.2) und seitliche Klappen-   niederhalter-442- (Fig. l),   welche dazu dienen, die rückwärtige Klappe und die Seitenklappe 
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 ergriffen, und danach werden die oberen Randbereiche manuell in einen im wesentlichen falten- freien Zustand gestreckt, während die oberen Seitenkanten im wesentlichen miteinander fluchten. 



   Sodann wird über den   Schlauch --190--,   welcher dazu mit der Vakuumpumpe --124-- verbunden wird, ein Unterdruck an die   Saugöffnungen --188-- angelegt.   Die Vakuumpumpe -124-- arbeitet zweckmässig bei einem Unterdruck von etwa 0, 84 bis 0, 98 bar, und dieser Unterdruck führt dazu, dass die Rückwand des Behälters --C-- in einer im wesentlichen faltenfreien offenen Lage gegen diese   Saugöffnungen --188-- gehalten   wird. Die Bedienungsperson hat dabei eine freie Sicht auf die hintere Haltebacke --134--, da die vordere   Haltebacke --132-- sich   in der angehobenen Stellung befindet, wobei sich auch die hintere Haltebacke --134-- im wesentlichen in Augenhöhe befindet. 



   Obwohl sich die oberen Kanten des   Behälters --C-- wünschenswerterweise   in einer im wesentlichen horizontalen Lage befinden, stehen leichte Fluchtungsfehler der Arbeitsweise nicht entgegen. In dieser Hinsicht ist es wichtiger, dass sich die gegenüberliegenden Wände des Behälters in einer solchen Position befinden, die ihre nachfolgend im einzelnen beschriebene Verschweissung durch die   Schweissschiene --280-- sicherstellt.   An der hinteren Haltebacke --134-- sind vorzugsweise drei in Längsrichtung in Abstand voneinander angeordnete   Anschläge --183-- vorgesehen,   welche das richtige Einlegen des   Behälters --C-- erleichtern.   



   In Fig. 12 ist die Situation zu Beginn des automatischen Arbeitsablaufes dargestellt. Wie gezeigt, befindet sich die Sohweissschiene --280-- in ihrer hinteren oder zurückgezogenen Lage, die Saugleitungen --246-- sind in angehobener Stellung, und die vordere Haltebacke --132-- befindet sich in der oberen Stellung. 



   Nachdem der   Behälter-C-in   der beschriebenen Weise händisch eingebracht wurde,   d. h.   wenn der Behälter --C-- von Hand gegen die   Saugöffnungen --188-- der   hinteren Haltebacke   -     gehalten   wird, fühlt ein nicht dargestellter Unterdruckschalter den Unterdruck in den Saug-   öffnungen --188-- und   den damit verbundenen Kanälen und Leitungen. Wenn ein Unterdruck von etwa 0, 5 bis 0, 6 bar erreicht ist, wird ein Magnetventil betätigt, um den beiden Druckluftzylindern --200-- der Klemmeinrichtung --198-- Druckluft zuzuführen. Dadurch werden die Wände des   Behälters --C-- gegen   die hintere Haltebacke geklemmt, wie am besten aus den Fig. 8 und 9 ersichtlich ist.

   Nachdem die Klemmeinrichtung aktiviert worden ist, ist ihre Aktivierung zusätzlich zu ihrer mechanischen Klemmfunktion ein Signal, dass der   Behälter --C-- sich   in der richtigen Lage 

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 befindet und der Arbeitsablauf fortgesetzt werden kann. Die Bedienungsperson entfernt nun ihre
Hand aus dem Weg der Haltebacken, und ein Schalter --446-- (vgl.   Fig. 1)   wird manuell betätigt. 



   Von diesem Zeitpunkt an ist der gesamte Arbeitsablauf der Vorrichtung vollständig automatisch, und nur geringe weitere manuelle Geschicklichkeit ist erforderlich. Einer der wenigen Anlässe, i bei welchem ein Eingriff der Bedienungsperson erforderlich ist, liegt vor, wenn der Behälter - Lufttaschen aufweist, wobei dann die Bedienungsperson die Beutelwände von Hand ausstrei- chen kann, um die Lufttaschen zu beseitigen. 



   Die Betätigung des Handschalters --446-- bewirkt verschiedene Funktionen. Insbesondere akti- viert die Schliessung des Schalters --446-- ein Magnetventil, welches die Zufuhr von Druckluft zum Druckluftzylinder --158-- ermöglicht, um die vordere   Haltebacke --134-- abwärts   zu bewegen, wie in Fig. 12 angegeben ist. 



   Wie am besten aus Fig. 10 hervorgeht, ist am Oberrahmen --64-- ein Grenzschalter --450-- so angebracht, dass er von einem fest am Oberrahmen --64-- befestigten Auslöser --451-- betätigt wird, wenn die vordere Haltebacke --132-- ihre untere Stellung erreicht und horizontal zur hinte- ren Haltebacke --134-- ausgerichtet ist, wie aus Fig. 13 ersichtlich ist. Der normalerweise geschlos- sene Grenzschalter --450-- wird geöffnet, wenn sich die vordere Haltebacke --132-- in ihrer unte- ren Stellung befindet, um dadurch die Klemmeinrichtung zu lösen und wegzubewegen, wenn die hin- tere Haltebacke --134-- auf die vordere Haltebacke --132-- zu nach vorne bewegt wird. 



   Während sich die Saugleitungen --246-- noch in ihrer oberen Lage befinden, wie in Fig. 14 gezeigt, wird die hintere   Haltebacke --134-- vorwärtsbewegt,   ähnlich wie die Lösung der Klemmein- richtung, wenn der   Grenzschalter --450-- betätigt   wurde. Der Grenzschalter --450-- aktiviert ferner über einen Zeitverzögerungsschalter ein Magnetventil, über welches dem Druckluftzylinder   -     Druckluft   zugeführt wird, um die hintere Haltebacke --134--, wie gezeigt, vorwärtszubewe- gen. Wenn der Grenzschalter --450-- geschlossen ist, werden durch ein Verzögerungsrelais gesteuer- te Schaltungsanordnungen beeinflusst. Zunächst wird ein Schalter aktiviert, um die vordere Halte- backe mit Unterdruck zu beaufschlagen.

   Wenn durch die gegeneinander versetzten Saugöffnungen   - 144, 188-der   beiden Haltebacken --132, 134-- die gegenüberliegenden Seiten des Behälters - angesaugt werden, befindet sich die Vorderwand des   Behälters --C-- unter   dem Einfluss der vorderen Haltebacke --132--, während sich die hintere Wand des   Behälters --C-- unter   dem Einfluss der hinteren Haltebacke --134-- befindet. 



   Danach wird das dem Zylinder --124-- zugeordnete Ventil über einen Verzögerungsschalter geschlossen, wodurch die hintere   Haltebacke --134-- zurückbewegt   wird, wie in Fig. 15 veranschau- licht ist, wobei der   Behälter --C-- geöffnet   wird. Wenn die hintere Haltebacke --134-- ihre hintere
Endstellung erreicht, wird ein Grenzschalter betätigt, und ein Magnetventil wird aktiviert, um die Druckluftzylinder --236-- mit Druckluft zu versorgen und die Saugleitungen --246-- in den geöffneten Behälter --C-- zu bewegen.

   Die   Einstelleinrichtung --258-- hält   dabei wie erwähnt die
Saugleitungen in einer vorbestimmten Relativlage zur hinteren Haltebacke, indem sie die Saugleitun- gen nach Massgabe der   Vorwärts- und Rückwärtsbewegung   der hinteren Haltebacke verschwenkt.
Dadurch sind die Saugleitungen --246-- zum offenen Behälter ausgerichtet und befinden sich im wesentlichen mitten zwischen den Haltebacken --132, 134--. Die Saugleitungen --246-- treten von oben in den Behälter --C-- ein, wie in Fig. 15 gezeigt ist, während sich die hintere Haltebacke   --134-- im Abstand   von der vorderen Haltebacke --132-- befindet. Die Unterteile der Saugleitungen   -   246-0- sind auf eine vorbestimmte Höhe im   Behälter --C-- eingestellt,   befinden sich jedoch unterhalb der Haltebacken --132, 134--.

   Die offenen Bereiche in den Unterteilen der Schnorchel müssen sich vollständig innerhalb des Behälters --C-- befinden. Die Öffnungen der Schnorchel werden gelegentlich von den Behälterwänden verschlossen, und die Bedienungsperson kann dann die Behälterwände von den Öffnungen abziehen. 



   Wie aus Fig. 11 hervorgeht, berührt ein an der Saugleitung --246-- befindlicher Auslösearm   --461-- einen Arm --462-- eines   oben auf der hinteren Haltebacke angebrachten Grenzschal-   ter-464-,   um anzuzeigen, wenn sich die Saugleitungen --246-- in ihrer unteren Lage befinden. Wenn der   Grenzschalter --464-- auf   diese Weise betätigt wird, öffnet er einen Schaltkreis, um an das Innere der Saugleitungen --246-- ein Vakuum anzulegen und um die hintere Haltebacke vorwärtszubewegen. 

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   Wenn sich die hintere   Haltebacke --134-- vorwärtsbewegt,   wird der Unterdruck von beiden   Haltebacken --132, 134-- abgeschaltet.   Da nur ein Bruchteil einer Sekunde betroffen ist, hält der Restunterdruck den   Behälter --C-- an   seinem Platz, bis die Haltebacken zusammengespannt sind. Da die Polster der Haltebacken --132, 134-- flexibel sind, wird das Innere des Behälters -   gegenüber   der Atmosphäre abgedichtet. Die Saugleitungen --246-- sind gegenüber den Behäl- terwänden abgedichtet, welche sich um die Schnorchel herumlegen. Wenn der   Behälter-C-effektiv   gegenüber der Atmosphäre abgedichtet ist, wird im wesentlichen alle Luft aus dem Behälter - durch die Saugleitungen --246-- entzogen, um den Behälter zu evakuieren.

   Ein geeignetes
Vakuum liegt etwa im Bereich zwischen 0, 84 und   0, 98 bar.   Wenn ein Vakuum im gewünschten Be- reich festgestellt wird, wird der Unterdruck abgeschaltet, und es wird eine vorbestimmte Menge an Kohlendioxyd und Stickstoff aus den   Druckspeichern --118   und 120-- in den evakuierten Behäl-   ter --C-- zugeführt.    



   Die Menge des in den   Behälter --C-- zugeführten   Kohlendioxyds und Stickstoffs kann in Abhän- gigkeit vom Material, vom verpackten Materialvolumen und von der Grösse des Behälters und seines
Volumens über einen weiten Bereich schwanken. In der Praxis sind die Druckspeicher zur Aufnahme eines bestimmten Gasvolumens bei einem vorgewählten Druck befähigt. Die in den   Behälter --C--   zuzuführende Gasmenge kann auf einfache Weise durch Änderung des Druckes verändert werden. 



   In einem Beispiel werden 6784 cm3 Stickstoff und 6784 cm3 Kohlendioxyd je 34 kg Rindfleisch in den   Behälter --C-- gegeben.   Dadurch entsteht eine 50%ige Konzentration an Kohlendioxyd im Behäl- ter. In Abhängigkeit von den verschiedenen Parametern kann das zugeführte Gas über einen weiten
Bereich schwanken, wie zwischen 70 und 365 cm3 je kg Fleischprodukt für jedes der Gase. 



   Obwohl vom Stickstoff nicht angenommen wird, dass er irgendeinen bedeutsamen Konservierungs- effekt auf das Fleisch ausübt, setzt er die Konzentration des Kohlendioxyds herab. Falls die Kon- zentration des Kohlendioxyds zu hoch ist, beginnt das Fleisch, wie z. B. Rindfleisch, grau oder dunkel zu werden, was unerwünscht ist. Daher erfüllt der Stickstoff eine wichtige Funktion für die Schaffung einer solchen Kohlendioxydkonzentration, dass das dem Kohlendioxyd über ausgedehnte
Zeitspannen ausgesetzte Fleisch nicht dunkelt und die natürliche Farbe des frischen roten Flei- sches sogar über ausgedehnte Zeitspannen, wie 30 bis 45 Tage, aufrechterhalten bleibt. 



   Kohlendioxyd ist für die Verringerung des Bakterienwachstums wichtig. Im allgemeinen sind Bakterien auf Fleischoberflächen immer vorhanden. Um das Wachstum von aeroben Bakterien zu verringern, wird zunächst die Luft entfernt, und danach wird das Kohlendioxyd zugeführt, um das Wachstum aerober Bakterien zu verhindern. Kohlendioxyd be- oder verhindert auch das Wachstum von anaeroben Bakterien. Nach dem Evakuiervorgang befindet sich im allgemeinen noch restliche Luft im Behälter, und ohne Kohlendioxyd können sich aerobe Bakterien wie auch anaerobe Bakterien mit der Zeit vermehren. Ein solches Wachstum kann schädlich sein und ein Bakterienniveau oberhalb einer akzeptierbaren Grenze bewirken. Aus diesen Gründen ist Kohlendioxyd in einer geeigneten Konzentration wichtig. 



   Es ist ebenfalls vorteilhaft, dass nach dem Evakuieren und Gaszuführen der im flexiblen Behälter vorhandene Druck im wesentlichen Atmosphärendruck ist oder geringfügig niedriger liegt. Im Falle eines evakuierten   Behälters --C-- ist   der Behälter normalerweise gegen den enthaltenen Artikel, insbesondere Fleisch, gespannt. Insbesondere bei grossen Packungen, wie 23- bis 45   kg-Packun-   gen, wird der so gespannte Behälter empfindlich für Bruch. Anderseits kann sich der Behälter zu sehr ausdehnen, wenn der Gasdruck in seinem Inneren Atmosphärendruck überschreitet. Ein durch überatmosphärischen Druck ausgedehnter Behälter ist auch unbequem und empfindlich gegen Bruch während der Handhabung.

   Der   Behälter --C-- sollte   sich daher nach vollständiger Bearbeitung in einem im wesentlichen entspannten Zustand befinden, damit er gegen Bruch geringer empfindlich ist als ein evakuierter oder durch Innendruck ausgedehnter flexibler Beutel. 



   Nach einer Zeit, welche ausreichend ist, um sicherzustellen, dass die gewünschten Gasvolumina dem Behälter zugeführt worden sind, werden die Druckspeicher von den Saugleitungen abgeschaltet und sodann mit dem jeweils gewünschten Gasvolumen aus den Kohlendioxyd- und Stickstofftanks nachgefüllt, und überdies werden die Saugleitungen --246-- aus dem   Behälter --C-- bewegt.   Wie aus Fig. 17 zu ersehen ist, verbleiben dabei die   Haltebacken-132, 134-in   der AbdichtungsSchliessstellung, so dass während des Zurückziehens der Saugleitungen --246-- die Abdichtung des 

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 ihre obere Ausgangslage zurück.

   Wenn sich die vordere   Haltebacke --132-- aufwärtsbewegt,   wird der   Grenzschalter --450-- geöffnet,   und die hintere Haltebacke --134-- bewegt sich rückwärts, weil das   Magnetventil --452-- ohne Strom   ist. Der Karton --B-- wird zum Verschliessen der Klappen aus der Vorrichtung entfernt, und die Vorrichtung ist für einen neuen Arbeitszyklus bereit. 



   Das auf diese Weise verpackte Fleisch kann bei Kühltemperaturen wie z. B. zwischen etwa 1, 7 und   10 C   über so grosse Zeitspannen wie 45 Tage gelagert werden, ohne dass die rote Farbe des Frischfleisches nachteilig beeinträchtigt wird und ohne dass die Bakterienzahl, gleichgültig ob aerobe oder anaerobe Bakterien betroffen sind, unangemessen ansteigt. Das verpackte Fleischprodukt kann natürlich gealtert werden, ohne dass ein Schimmelpilzwachstum stattfindet. Beispielsweise kann ein wie vorstehend beschrieben verpacktes Rinderrippenstück bei einer Temperatur um etwa   5 C   für 15 bis 30 Tage gelagert werden, worauf das Fleisch zart und schmackhaft ist.

   Die Alterungszeit kann merklich durch Lagerung des Fleisches bei einer höheren Temperatur, wie etwa 
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 Behälter verwendet werden, welcher zur Bildung von zwei vollständig getrennten Behälterteilen, deren obere Enden offen sind, eine Zwischen-Siegelung aufweist, welche aus einer einzigen verhältnismässig breiten Siegelnaht oder aus zwei eng benachbarten Siegelnähten bestehen kann. Dieser Doppel-Behälter kann auch eine unterbrochene Trennlinie in der Mitte der Zwischen-Siegelung besitzen, um die Behälterteile auch leicht voneinander trennen zu können.

   Ein solcher Doppel-Behälter mit zwei voneinander trennbaren Behälterteilen eignet sich besonders zur Verwendung in Geschäften oder Restaurants mit kleinerem Umsatz, da der Doppel-Behälter die Abtrennung des einen Behälterteils zum Verbrauch ermöglicht, während der andere Teil unbeeinträchtigt bleibt und noch längere Zeit aufbewahrt werden kann. Um einen solchen Doppel-Behälter auf die beschriebene Weise zu evakuieren und mit Kohlendioxyd und Stickstoff zu füllen, kann die beschriebene Vorrichtung   z. B.   derart modifiziert werden, dass zwei Saugleitungen nebeneinander vorgesehen werden, die je in einen der Behälterteile eingeführt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Verpacken von frischem Fleisch, insbesondere rotem Rindfleisch, zu dessen Aufbewahrung über längere Zeit unter Beibehaltung des natürlichen, frischen Aussehens unter Verwendung einer Kohlendioxydumgebung, dadurch gekennzeichnet, dass, nachdem in an sich bekannter Weise das Fleisch in einen ein offenes Ende aufweisenden Behälter aus im wesentlich gasundurchlässigem, flexiblem Material gelegt und dieser Behälter unter vorläufiger Abdichtung des offenen Endes mit Hilfe wenigstens einer durch das offene Ende in ihn eingeführten Saugleitung evakuiert wurde, durch diese Saugleitung Kohlendioxyd in einer das natürliche Aussehen des Fleisches erhaltenden Konzentration und mit einem einen im wesentlichen flexiblen Zustand des Behälters bewahrenden Druck in den Behälter geleitet wird, wonach der Behälter,
    nachdem die Saugleitung unter Beibehaltung der vorläufigen Abdichtung des Behälters aus dem Behälter entfernt wurde, in an sich bekannter Weise bleibend dicht verschlossen, insbesondere verschweisst, wird, wonach das <Desc/Clms Page number 13> Fleisch, z. B. bei einer Temperatur von 1, 7 bis 10 C, für längere Zeit, beispielsweise mindestens 15 Tage, insbesondere 15 bis 30 Tage, lagerfähig ist.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible Behälter in einen steifen, formstabilen Behälter gelegt wird, bevor das Fleisch in den flexiblen Behälter gebracht wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der flexible Behälter auf einen Druck von zirka 0, 84 bis 0, 98 bar evakuiert wird und das Kohlendioxyd mit einem Druck ungefähr gleich Atmosphärendruck eingeleitet wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kohlendioxydkonzentration durch Mischen des Kohlendioxyds mit einem andern, inerten Gas verringert wird.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kohlendioxyd mit Stickstoff vermischt wird.
    6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kohlendioxydkonzentration auf zirka 50 Vol.-% herabgesetzt wird.
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