AT363944B - Verfahren zur herstellung von neuen aminoalkylheterocyclen und ihren saeureadditionssalzen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen aminoalkylheterocyclen und ihren saeureadditionssalzen

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AT363944B
AT363944B AT20980A AT20980A AT363944B AT 363944 B AT363944 B AT 363944B AT 20980 A AT20980 A AT 20980A AT 20980 A AT20980 A AT 20980A AT 363944 B AT363944 B AT 363944B
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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Nitrogen Condensed Heterocyclic Rings (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen   Aminoalkylheterocyclen   der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in der
Q einen der Reste 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 in der Q, n,   R,,   und Rs die obige Bedeutung haben und R für ein Alkyl oder ein substituiertes Alkyl steht, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel   NH-Rs. (IV)    in der Ra die obige Bedeutung hat, umsetzt und gewünschtenfalls ein erhaltenes Racemat der allgemeinen Formel (I) in die optischen Antipoden auftrennt und/oder eine erhaltene Verbindung der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 allgemeinen Formel (I) in ein Säureadditionssalz überführt. 



   Die Ausgangsstoffe für das erfindungsgemässe Verfahren werden nach bekannten Methoden erhalten. 



   Die erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen sind wertvolle Arzneistoffe und Zwischenprodukte, insbesondere für die Synthese von Arzneistoffen. Hervorzuheben ist die gefässerweiternde Wirkung, die auch die Verwendung der Substanzen als Antihypertonika, Broncholytika und durchblutungsfördernde Mittel erlaubt. 



   Verwandte Verbindungen sind bereits in den AT-PS Nr. 253499 und Nr. 258282 beschrieben worden. Bei den dort erwähnten Verbindungen handelt es sich jedoch um solche, die am Stickstoff im Unterschied zu den gemäss der Erfindung herstellbaren Verbindungen nicht eine Phenyläthanol-, sondern eine Aralkylgruppe enthalten. Die vorbeschriebenen Verbindungen wurden anders als die erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen als Beruhigungsmittel bzw. Tranquilizer vorgeschlagen. 



   Für die Anwendung werden die erfindungsgemäss herstellbaren neuen Wirkstoffe mit den in der galenischen Pharmazie üblichen Hilfsstoffen zu gebräuchlichen Arzneimittelformen verarbeitet,   z. B.   zu Tabletten, Dragées, Kapseln, Tinkturen, Injektionslösungen, Suppositorien, Inhalationspräparaten. Die Einzeldosis beträgt zwischen 1 und 500 mg, vorzugsweise 2 bis 200 mg, in Abhängigkeit von Applikationsform, Wirkstoff und Körpergewicht der zu behandelnden Person. 



   Die hohen Dosierungen kommen vor allem für Retardformen in Betracht. 



   Die gute pharmakologische Wirkung der erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen zeigt sich beispielsweise in den nachstehenden Daten 
 EMI2.1 
 
Die Verbindung (A) ergibt an wachen, genetisch hypertonen Ratten bei einer Dosis von 30 mg/kg i. p. eine Blutdrucksenkung von 113 mbar. 



   Nachstehend sind Beispiele für Arzneimittelzubereitungen angegeben. 



   Tabletten
Zusammensetzung : 
Wirkstoff, hergestellt gemäss der Erfindung 2   Gew.-Teile  
Stearinsäure 6   Gew.-Teile  
Traubenzucker 592   Gew.-Teile   
Die Bestandteile werden in üblicher Weise zu Tabletten von 600 mg Gewicht verarbeitet. Gewünschtenfalls kann der Wirkstoffgehalt erhöht oder vermindert und die Traubenzuckermenge entsprechend vermindert oder erhöht werden. 



   Suppositorien
Zusammensetzung : 
Wirkstoff hergestellt gemäss der Erfindung 100   Gew.-Teile  
Lactose, gepulvert 45   Gew.-Teile  
Kakao-Butter 1555   Gew.-Teile   
Die Bestandteile werden in üblicher Weise zu Suppositorien von 1, 7 g Gewicht verarbeitet. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



  Kapseln Zusammensetzung : 
Wirkstoff hergestellt gemäss der Erfindung 10   Gew.-Teile  
Lactose 490   Gew.-Teile  
Maisstärke 400 Gew.-Teile Je 1000 mg der fein pulverisierten Mischung werden in Hartgelatinekapseln abgefüllt. 



  Beispiel : 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 
100 ml Methanol und 100 ml konzentrierte Ammoniaklösung wird leicht erwärmt, bis eine Lösung entstanden ist. Nach längerem Stehen kristallisieren 4, 3 g der oben bezeichneten Base (Smp.   198 C)   aus, die in Äthanol in das Hydrochlorid   (Smp.     235 C)   überführt werden kann. 



   Analog erhält man die Beispiele der Tabelle. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



  Tabelle 
 EMI4.1 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 Tabelle (Fortsetzung) : 
 EMI5.1 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 Tabelle (Fortsetzung) : 
 EMI6.1 
 
 EMI6.2 


Claims (1)

  1. Aus-BPATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen Aminoalkylheterocyclen der allgemeinen Formel EMI7.1 in der Q einen der Reste EMI7.2 darstellt, worin Rt und R, die auch gleich sein können, Wasserstoff, Halogen, Trifluormethyl oder Methoxy, R, auch Amino, A einen bivalenten Rest NH, NCH3, OCH2 (wobei der Sauerstoff an den Benzolring gebunden ist) oder -CH2-CH2- bedeuten, n für eine ganze Zahl von 2 bis 6, R, Wasserstoff, Niederalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Hydroxy oder Amino ist und R,, und R 5'die auch gleich sein können, für Wasserstoff, Chlor, Hydroxymethyl, Trifluorme- thyl, Methyl, Nitro, Nitrilo, Hydroxy, Methoxy, Benzyloxy und gemeinsam auch für einen der bivalenten Reste -OCH2O-, -CH=CH-CH=CH-, -O-CH2-CO-NH-,
    -CH2-CH2-CO-NH- oder -O-CO-NH-stehen, gegebenenfalls in Form von Racematen oder einzelnen optischen Antipoden, und ihren Säureadditionssalzen, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Ester der allgemeinen Formel EMI7.3 in der Q, n, R,, und Rs die obige Bedeutung haben und R für ein Alkyl oder ein substituiertes Alkyl steht, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel NH :-Rs, (IV) in der R3 die obige Bedeutung hat, umsetzt und gewünschtenfalls ein erhaltenes Racemat der allge- <Desc/Clms Page number 8> meinen Formel (I) in die optischen Antipoden auftrennt und/oder eine erhaltene Verbindung der allgemeinen Formel (I) in ein Säureadditionssalz überführt.
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