AT363857B - Einrichtung zum anzeigen und abdichten undichter stellen von einseitig an eine fluessigkeit oder fluessigkeitsfuehrende schicht grenzenden waenden - Google Patents

Einrichtung zum anzeigen und abdichten undichter stellen von einseitig an eine fluessigkeit oder fluessigkeitsfuehrende schicht grenzenden waenden

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AT363857B
AT363857B AT0753879A AT753879A AT363857B AT 363857 B AT363857 B AT 363857B AT 0753879 A AT0753879 A AT 0753879A AT 753879 A AT753879 A AT 753879A AT 363857 B AT363857 B AT 363857B
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Bernd Dipl Ing Kopp
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Ruhrkohle Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/18Bulkheads or similar walls made solely of concrete in situ

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Description


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   Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Anzeigen und Abdichten undichter Stellen von einseitig an eine Flüssigkeit oder flüssigkeitsführende Schicht grenzenden Wänden. 



   Insbesondere bei sicker- und druckwasserbelasteten Bauwerken ergeben sich oft erhebliche
Abdichtungsprobleme, die im wesentlichen darauf zurückgehen, dass ein Lokalisieren der Lecks stelle zumeist gar nicht oder nur sehr grob möglich ist und deshalb die zum Abdichten erfor- derlichen Massnahmen nicht dort einsetzen können, wo sie ohne weiteres Erfolg versprechen, näm- lich in unmittelbarer Nähe der undichten Stelle oder Leckstelle. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zu schaffen, mit der sich un- dichte Stellen oder Leckstellen einwandfrei lokalisieren und gegebenenfalls auch sofort abdichten   I   lassen. Im Einklang mit der Erfindung ist in die Wand eine poröse miteinander verbundene Poren aufweisende Schicht, insbesondere ein vorzugsweise aus Kunststoff bestehendes Vlies eingebaut, das bei in der Wand eingelegter Dichtfolie auf deren der Flüssigkeit oder flüssigkeitsführenden
Schicht abgewendete Seite aufgelegt ist, wobei in dem an dieser Seite an die poröse Schicht gren- zenden Wandteil in Abständen voneinander eine Anzahl von Rohrleitungen oder Flüssigkeitsdetekto- ren mit gegen die poröse Schicht offenen,   z. B.   anliegenden Eintrittsöffnungen angeordnet sind. 



   Aus den Leitungen tritt im Falle einer Undichtigkeit Flüssigkeit aus oder wird von einem Flüssig- keitsdetektor angezeigt, u. zw. am ersten aus jener Leitung bzw. jenem Detektor, welcher der Leck- stelle zunächst liegt. Das erlaubt eine schnelle und sichere Lokalisierung der Leckstelle. Die
Flüssigkeitsströmung von der Leckstelle zu einer Leitung ist wegen der miteinander kommunizie- renden Zellen der porösen Schicht,   z. B.   des eingeschlossenen Vlieses möglich. 



   Die Leitungen können vorteilhafterweise zugleich zur Abdichtung der Leckstellen verwendet werden, wenn sie zum Zuführen eines flüssigen Dichtungsmittels insbesondere eines Epoxyharzes ausgebildet sind. Die lichten Leitungsquerschnitte müssen also gross genug sein, um das Hindurch- drücken eines stets mehr oder weniger viskosen Dichtungsmittels zu erlauben. Ferner können die herausgeführten oder zugänglichen Leitungsenden zum Anschliessen von Zuführungsleitungen,   z. B.   mit Gewinde versehen sein. Als Dichtungsmasse können Epoxyharze Verwendung finden, mit Vorteil wegen ihres Fliessverhaltens, der Beständigkeit ihres flüssigen Zustandes sowie deswegen verwen- det werden, weil sie nach dem Einpressen in das Vlies sich dort verfestigen.

   Das Vlies besteht vorzugsweise aus Polyäthylen, jedoch können auch Vliese aus andern Materialien oder andere po- röse Schichten mit hohem Poren volumen und zusammenhängenden Poren verwendet werden. 



   Die Lokalisierung ist am besten, wenn die poröse Schicht in gegeneinander abgedichtete Fel- der, insbesondere eines Rasters unterteilt und für jedes Feld mindestens eine Leitung vorgesehen ist. Beispielsweise kann eine Vliesmatte aus Kunststoff ein Netz von das Hindurchtreten von Flüs- sigkeit hindernden Schweissnähten aufweisen. Bevorzugt wird jedoch, benachbarte Felder mit die poröse Schicht durchsetzenden oder bis zur Undurchlässigkeit zusammendrückenden Stäben gegen- einander abzugrenzen. 



   Das Unterteilen in aneinander anschliessende, beispielsweise gleichgestaltete Felder erleich- tert nicht nur das Auffinden von Leckstellen und verkürzt die Suchzeit, es hindert das Ausbrei- ten der Leckflüssigkeit in dem Vlies. Überdies wird die zur Abdichtung einer Leckstelle notwen- dige Menge des Dichtmittels geringer, da auch dieses sich nicht über die Grenzen des Feldes hinaus verbreiten kann, in das es eingetragen wird. 



   Zur Abgrenzung von Feldern brauchbare Stäbe bedürfen keiner komplizierten Gestaltung, vorzugsweise sind die Stäbe als   1- oder T-Profile   gestaltet und mit einem ihrer Flanschen oder ihrem Flansch in den inneren Wandteil verankert. Es ist von Vorteil, in jedem der vorzugsweise untereinander gleichen Felder zwei Leitungen in unterschiedlichen Niveaus anzuordnen. Man kann dann durch die tiefer liegende Leitung solange Dichtflüssigkeit zuführen, bis sie aus der oberen
Leitung auszutreten beginnt, und ist dann sicher, genug aber nicht mehr als nötig Dichtflüssig- keit eingepresst zu haben. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform und der Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt Fig. l eine flüssigkeitsbelastete Wand mit eingebauter, erfindungsgemässer Einrichtung in Ansicht und Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II in   Fig. 1.   Die dargestellte, für den Sicker- oder Druckwasserbereich eines Bauwerkes vorgesehene Wand 

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 besteht aus zwei Teilen, die beide aus Beton gefertigt sind. Zwischen dem äusseren Wandungsteil --7--, welcher dem wasserführenden Bereich zugekehrt ist, und dem inneren Wandungsteil ist eine   Abdichtbahn-l-aus   Kunststoff und ein Vlies --3-- aus Kunststoff eingebaut, wobei das Vlies zwischen der Abdichtbahn und dem inneren Wandteil angeordnet ist.

   Mit Hilfe von horizontalen und von vertikalen   Profilstäben --2-- mit   I-förmigem Querschnitt, ist die Vliesschicht in rechteckige Felder unterteilt. Die Stege der I-Profile verlaufen horizontal und ihre einen Flanschen sind in den inneren Wandteil --6-- eingebettet. Die andern Profilflanschen liegen an der Abdichtbahn an, die Profilstege durchsetzen die Vliesschicht, die auf diese Weise von dem Raster der Stäbe in die Felder aufgeteilt ist, von denen jedes gegenüber seinen benachbarten dichtend getrennt ist. 



   Von jedem Feld gehen zwei Leitungen aus, die mit gegen die Abdichtbahn abgestützten Flanschen versehen sind, das Vlies durchsetzen und dort mit Eintrittsöffnungen versehen sind. 



  Eine, --5--, dieser Leitungen liegt knapp unterhalb des oberen, die andere, --4--, knapp oberhalb des unteren Feldrandes. Die beiden in verschiedenen Niveaus liegenden Leitungen durchsetzen den inneren Wandungsteil und können über die Innenseite der Wand vorstehen. 



   Eine solche Wand kann auf folgende Weise hergestellt und dabei die erfindungsgemässe Einrichtung eingebaut werden :
Zunächst wird der äussere Wandteil --7-- aus Beton gegossen,   z. B.   eine Schlitzwand als Baugrubenwand, worauf die   Abdichtbahn-l-aufgebracht   wird. Auf die Abdichtbahn werden in vorbestimmten Abständen   Profilstäbe --2-- aufgelegt,   und in die von Profilstababschnitten umrandeten Felder werden mit Rohrleitungen --4 und 5-- versehene Vliesmatten --3-- eingelegt. Beim anschliessenden Einbringen von Beton zur Herstellung des Wandteiles --6-- werden die Abdicht- 
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 dichte Stelle austretende Leckwasser in jenes Feld des Vlieses, innerhalb dessen Berandung die Leckstelle liegt.

   Nur innerhalb dieses Vliesfeldes kann einsickerndes Wasser sich ausbreiten, d.   h.,   es fliesst vor allem abwärts und tritt vor allem durch die untere   Leitung --4-- aus.   Damit ist die Leckstelle insoweit lokalisiert, als man weiss, innerhalb welchen Feldes sie liegt. Das Abdichten der Leckstelle kann dann sehr einfach und sicher geschehen. Dazu braucht nur durch die untere   Rohrleitung-4-eine Dichtungsmasse z. B.   aus Epoxyharz in der mit dem Pfeil --8-angedeuteten Richtung in das   Vlies --3-- gepresst   zu werden. Die Masse gelangt durch die oberhalb des Rohrflansches vorgesehene Öffnung in das Vlies und füllt dessen Poren aus.

   Die Zufuhr von Dichtungsmasse wird solange aufrechterhalten, bis sie durch die obere Leitung auszutreten beginnt, womit gute Gewähr für das Abdichten der Leckstelle geboten ist.   PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zum Anzeigen und Abdichten undichter Stellen von an eine Flüssigkeit oder an eine flüssigkeitsführende Schicht grenzenden Wänden, dadurch gekennzeichnet, dass in die Wand eine poröse miteinander verbundene Poren aufweisende Schicht (3), insbesondere ein vorzugsweise aus Kunststoff bestehendes Vlies eingebaut, das bei in der Wand eingelegter Dichtfolie   (1)   auf deren der Flüssigkeit oder flüssigkeitsführenden Schicht abgewendete Seite aufgelegt ist, und dass in dem an dieser Seite an die poröse Schicht grenzenden Wandteil (6) in Abständen voneinander eine Anzahl von Rohrleitungen (4,5)

   oder Flüssigkeitsdetektoren mit gegen die poröse Schicht offenen, z.   B.   anliegenden Eintrittsöffnungen angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die poröse Schicht (3) in gegeneinander abgedichtete Felder, insbesondere eines Rasters unterteilt und für jedes Feld mindestens eine Leitung (4, 5) vorgesehen ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Felder von die poröse Schicht (3) durchsetzenden oder bis zur Undurchlässigkeit zusammendrückenden Stäben gegeneinander abgegrenzt sind. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe als 1- oder T-pro- file gestaltet und mit einem ihrer Flanschen oder ihrem Flansch (2) in dem inneren Wandteil (6) verankert sind.
    5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungen zum Zuführen eines flüssigen Dichtungsmittels, insbesondere eines Epoxyharzes, ausgebildet sind.
    6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem der vorzugsweise untereinander gleichen Felder zwei Leitungen (4, 5) in unterschiedlichen Niveaus angeordnet sind.
AT0753879A 1979-11-28 1979-11-28 Einrichtung zum anzeigen und abdichten undichter stellen von einseitig an eine fluessigkeit oder fluessigkeitsfuehrende schicht grenzenden waenden AT363857B (de)

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ATA753879A ATA753879A (de) 1981-01-15
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0190410A1 (de) * 1985-02-07 1986-08-13 Niederberg-Chemie GmbH Abdichtungsbahn

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ATA753879A (de) 1981-01-15

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