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Die Erfindung betrifft eine Halterung für WC-Desodorantien, bestehend aus einem flachen, oben offenen und mit einem Aufhängebügel versehenen Körbchen, dessen oberer Rand über auf Ab- stand gesetzte Rippen mit einem muldenförmigen Bodenteil verbunden ist.
Übliche Halterungen dieser Art haben einerseits den Nachteil, dass entweder das Nachfüllen wegen eines zu betätigenden Verschlusses mühsam ist oder dass-bei fehlendem Verschluss - bei
Betätigung der Spülung die Masse bzw. das Desodoransstück leicht aus dem Körbchen herausfallen kann. Anderseits ist von Nachteil, dass der Aufhängebügel in der betrieblichen Konfektionierungs- linie gesondert angebracht werden muss, dass er also einen speziellen Arbeitsgang erfordert. Diese
Halterungen weisen also sowohl bei der Handhabung beim Endverbraucher als auch bei der Herstel- lung im Fabrikationsbetrieb erhebliche Nachteile auf.
Bei einer weiteren aus dem DE-GM 7234272 bekannten Halterung für WC-Desodorantien ist ein einteiliges, im Gebrauchszustand zylindrisches Körbchen vorgesehen, das aus gelenkig miteinander verbundenen Halbzylindern besteht, welche bei Gebrauch aufeinander liegen. Der Aufhänge-bzw.
Klemmbügel dient in diesem Falle auch dazu, die beiden Halbzylinder in der aufeinanderliegenden
Stellung zu arretieren. Da dieses Körbchen geschlossen ist, besteht zwar nicht die Gefahr des Her- ausfallens des Massestückes, jedoch ist das Nachfüllen des Körbchens aufwendig, da jedesmal der
Aufhängebügel zum Auseinanderklappen der beiden Hälften des Körbchens von diesem gelöst werden muss.
Der Erfindung liegt demgemäss die Aufgabe zugrunde, bei einer Halterung für WC-Desodorantien nicht nur den Herstellungsaufwand zu senken und Mittel zum Vermeiden eines ungewollten Heraus- gleitens des Masse- bzw. Desodoransstückes zu schaffen, sondern auch eine solche Ausbildung der
Halterung zu finden, dass deren Nachfüllung unproblematisch ist.
Bei einer Halterung der eingangs genannten Gattung besteht die Lösung darin, dass ein mit dem Körbchen einstückiger Aufhängebügel vorgesehen ist, der teilweise am Körbchen anliegend mit einem Ende über ein Filmscharnier und am andern Ende über eine abbrechbare Anbindung an das
Körbchen angesetzt ist, und dass am Scharnier ein Nocken vorgesehen ist, über den der Aufnahmebü- gel bei Inbetriebnahme nach Lösung der Anbindung und Schwenkung im Scharnier in einer federnden
Nase arretierbar ist.
Durch die Erfindung wird erreicht, dass bei relativ geringem Herstellungsaufwand und bei unproblematischer Möglichkeit zur Nachfüllung des Körbchens dieses so ausgebildet ist, dass nicht mehr die Gefahr eines ungewollten Herausgleitens des Massestückes besteht. Diese Vorteile sind begründet durch einen Aufhängebügel, der nicht mehr in der betrieblichen Konfektionierungslinie angebracht werden muss und zugleich dem Endverbraucher untragbare Handgriffe nicht zumutet.
Da die Halterung ausserdem einstückig zusammen mit dem Aufhängebügel herstellbar und erst vom Endverbraucher mit Hilfe zumutbarer Handgriffe aufzurichten ist, erfordert sie gegenüber dem
Stand der Technik einen deutlich gesenkten Herstellungsaufwand.
An Hand der Zeichnungen eines Ausführungsbeispieles werden weitere Einzelheiten erläutert ; es zeigen : Fig. 1 eine Halterung im Zustand vor Ingebrauchnahme, Fig. 2 eine Halterung gemäss Fig. 1 in der Draufsicht, Fig. 3 eine Halterung gemäss Fig. 1 in der Seitenansicht und Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV von Fig. 1.
Die Fig. 1 bis 4 werden zugleich erläutert. Das das Massestück-l-aufnehmende Körbchen-2-ist am oberen Ende mit mindestens zwei gegenüberliegenden leicht federnden Zun- gen --3- ausgerüstet. Zwischen den federnden Zungen --3-- hindurch kann das Massestück-l- leicht in das Körbchen --2-- gleiten. Die freien Enden --4-- der Zungen --3-- sind so scharfkantig bzw. mit so scharfen Winkeln versehen, dass diese sich in das Massestück eingraben, wenn dieses in das Körbchen hineingeglitten ist. Dadurch wird dem Massestück jede Möglichkeit des ungewollten Zurückbewegens genommen.
Das Körbchen --2-- weist oben eine Öffnung --5-- auf, deren Form dem Querschnitt des einzusetzenden Massestückes --1-- angepasst ist. Normalerweise wird die Öffnung --5-- Rechteckform haben. Von dem die Öffnung --5-- umgebenden oberen Rand --6-- des Körbchens --2-- ist dieses in Form von etwa parallelen Rippen --7-- bis zu einem etwa muldenförmigen Bodenteil --8-- fortgesetzt. Der Bodenteil --8-- kann etwa Halbzylinderform haben. Er kann aber auch in anderer Weise der Form des einzusetzenden Massestückes angepasst ausgebildet sein.
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Zwischen denjenigen Rippen --7--, zwischen denen federnde Zungen --3-- am oberen Rand --6-des Körbchens --2-- angebracht sind, können in der Bodenmulde --8-- Aussparungen --9-- vorgesehen sein. Durch diese Aussparungen --9-- ist eine spritzgusstechnische Entformung ohne zusätzlichen Werkzeugaufwand möglich, was wieder eine exakte Ausbildung der federnden Zungen --3-sicherstellt.
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aus dem Filmscharnier --11-- und wenigstens einer leicht abbrechbaren Anbindung --12--. Es ist-wie in den Zeichnungen dargestellt-besonders günstig, wenn die Anbindung --12-- zwischen dem freien Ende des Aufhängebügels --10-- und dem Körbchen --2-- besteht. Dadurch wird erreicht, dass ein Ineinanderverhaken der im Anlieferungsstadium häufig lose geschütteten Teile nicht zu befürchten ist.
Der Endverbraucher kann den Aufhängebügel --10-- nach Abbrechen der Anbindung --12-um 900 in die Arbeitslage schwenken. Dabei rastet der Aufhängebügel --10-- über einen Nocken 1--13--, der am Filmscharnier --11-- vorgesehen ist, in eine federnde Nase --14-- ein. Damit ist die erfindungsgemässe Halterung für WC-Desodorantien betriebsbereit, d.h. Massestücke --1-- können eingesetzt werden, ohne dass Verschlüsse zu betätigen sind und ohne dass die Gefahr besteht, dass bei Betätigung der Spülung ein Massestück zurückgedrückt und aus dem Körbchen gestossen wird.
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