AT36163B - Photomechanisches Ätzverfahren, bei welchem während des Ätzvorganges der Konzentrationsgrad der Ätzflüssigkeit durch Zufuhr neuer Flüssigkeit geändert wird. - Google Patents

Photomechanisches Ätzverfahren, bei welchem während des Ätzvorganges der Konzentrationsgrad der Ätzflüssigkeit durch Zufuhr neuer Flüssigkeit geändert wird.

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AT36163B
AT36163B AT36163DA AT36163B AT 36163 B AT36163 B AT 36163B AT 36163D A AT36163D A AT 36163DA AT 36163 B AT36163 B AT 36163B
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Emanuel Spitzer
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Emanuel Spitzer
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    Photomechanisches Ätzverfahren, bei welchem während des Ätzvorganges der Konzentrationsgrad der Ätzflü88igkeit durch Zufuhr neuer Flüssigkeit geändert wird.   



   Wie bekannt, erfolgen bisher photomechanische Ätzungen in einem Bade von bestimmter Konzentration oder in mehreren getrennten Bädern, von denen jedes einen anderen bestimmten Konzentrationsgrad hat oder endlich auch derart, dass der Konzentrationsgrad während der Ätzung sprungweise geändert wird. Durch die Versuche ist festgestellt worden, dass die reichen, sanft ineinander verschmelzenden Tonabstufungen von   Naturaufnahmen,   Ölgemälden, Zeichnungen u. s. w. zur besten Widergabe in der Ätzung gelangen, wenn die zu ätzende Platte   Ätzbädern   ausgesetzt wird, deren Konzentrationsgrad allmählich erhöht   bezw. vermindert wird.   Die zu ätzende Platte wird auf diese Weise der ganzen Skala der allen Tönen des nachzubildenden Originals entsprechenden Konzentration des Ätzmittels ausgesetzt.

   Wenn auf diese Weise durch die ineinander übergehenden Konzentrationen des Ätzbades   all   der Reichtum an Halbtönen des Originals wiedergegeben wird. so kann andererseits durch eine gleichzeitig erfolgende,   mechanische Wirkung der Strömung   die   Energie der Ätzung   erhöht werden. 



     Die Neuheit   der Erfindung besteht nun darin, dass zu einem  tzbade von bestimmter Konzentration Ätzflüssigkeit höheren oder niedrigeren Konzentrationsgrades fortschreitend zugeführt wird, wobei durch eine entsprechende   Einrichtung des Ätzbades eine nach   Bedarf zu regelnde über die zu ätzende Platte hinwegstreichende Strömung erzeugt wird. 
 EMI1.1 
   t'htorid   von   420     Bd. Während dos Ätzvorganges lässt   man nun in die Schale Eisenchlorid von beispielsweise   30"Be. mehr   oder weniger rasch   tetig zufliessen   oder führt diese neue Flüssigkeit tropfenweise oder sonstwie intermittierend geregelt stetig zu.

   Das zugeführte 
 EMI1.2 
 lichen, und der Konzentrationsgrad des Ätzmittels wird dadurch allmählich niedriger.   Richtet man   das   Ätzbad   derart ein, dass der Zufuhr des Ätzmittels sofort oder nach einer gewissen Zeit, in welcher die Ätzschale sich anfüllt, ein Abfliessen des Ätzmittels entspricht. so entsteht eine über die zu ätzende Platte hinwegstreichende   Strömung, deren Stärke   man beliebig regeln kann. 



   Eine dem Ausführungsbeispiel entsprechende Vorrichtung (auch   a) s Beispiel gedacht)   ist auf der umstehenden Zeichnung in zwei Figuren dargestellt worden. Die Schale a, welche bei b einen niedrigeren Rand bat, enthält die Heizschlange bezw.   Kühlschlange   c, c,   c,   welche zur   Erwärmung   bezw. Abkühlung dient, ferner das   Zufuhrrohr   d, welches mit feinen Löchern versehen ist und eine auf die rechte Schmalseite der Schale gleichmässig verteilte Zuführung von Ätzmittel bewirkt ; alsdann den Isolierklotz e (schraffiert). Auf dem Isolierklotz liegt die zu ätzende   Platte/. j ist   der Behälter für die   Ätznussigkeit,   deren Menge ablesbar ist.

   Die Geschwindigkeit der Zufuhr wird durch Hahn h geregelt.   Der Abfluss   verteilt sich gleichmässig auf die ganze linke Schmalseite, was eine   gleichmässige   Strömung des   Ätzmittels über   die Platte f hinweg zur Folge hat. 



   Die Anwendung des vorstehend beschriebenen Verfahrens ist auch für   Nachätyungen   photomechanisch geätzter Platten jeglicher Art von Vorteil.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Photomechanisches Ätzverfahren, bei welchem während des Ätzvorganges der Kon zentrationsgrad der Ätzflüssigkeit durch Zufuhr neuer Flüssigkeit geändert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufuhr stetig erfolgt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ätzmittel in ge- rogelter Stärke über die zu ätzende Platte hinwegstreicht.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch l und 2, gekennzeichnet durch eine Schale (a) mit Überlaufrand (b), der an der entgegengesetzten Seite durch ein mit Lochern versehenes Rohr (d) die durch einen Hahn (h) geregelte Atzflüssigkeit zugeführt wird. EMI2.1
AT36163D 1905-02-02 1908-03-31 Photomechanisches Ätzverfahren, bei welchem während des Ätzvorganges der Konzentrationsgrad der Ätzflüssigkeit durch Zufuhr neuer Flüssigkeit geändert wird. AT36163B (de)

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