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verläuft, bei dem aber eine Seitenfläche als weitere Standfläche ausgebildet ist, so dass der Projektor, wie bei Aufnahme- und Wiedergabegeräten für bandförmige Informationsträger an sich bekannt, auch in einer zweiten Betriebslage mit in üblicher Weise in einer vertikalen Ebene verlaufendem Film weg einsetzbar ist, dass die Filmtransporteinrichtung in an sich bekannter Weise eine elektrisch impulsgesteuerte Schrittantriebsvorrichtung aufweist und dass der gesonderte Wickelmotor für den wahlweisen Antrieb eines der Aufnahmedorne vorgesehen ist, dass die Bedienungsund Überwachungseinrichtung, wie bei Aufnahme- und Wiedergabegeräten an sich bekannt, eine elektronische Steuervorrichtung für die Projektorfunktionen,
einen an sich bekannten Generator für die Schrittantriebsvorrichtung und einen mit einem Impuls je Filmbild beaufschlagten elektronischen Zähler mit Digitalanzeige aufweist und dass die Beleuchtungseinrichtung ein im Lichtweg der Projektionslampe angeordnetes an sich bekanntes \1ärmeschutzfilter enthält.
Für die zweckentsprechende Verwendbarkeit des Projektors als Bildbetrachter und Schneidetisch ist es wesentlich, dass der Film leicht manipulierbar ist, wozu auch gehört, dass der Film schnell und einfach in die Führung der Filmbühne eingesetzt und aus dieser wieder herausgenommen werden kann und dass Filmspulen ohne Notwendigkeit einer besonderen Fixierung auf die zugehörigen Aufnahmedorne aufgesetzt und von diesen abgenommen werden können, was bei waagrechter Betriebslage der Filmspulen im Zusammenwirken mit aus der Oberseite des Projektorgehäuses vertikal herausragenden Aufnahmedornen und die ebenfalls an der Oberseite des Projektorgehäuses angeordnete, gut zugängliche Filmbühne sichergestellt ist. In dieser ersten Betriebslage des Projektors findet als Abbildungseinrichtung zweckmässig eine von Laufbildbetrachtern bekannte, das Bild um 900 drehende Optik Anwendung.
Die Bildprojektion kann dabei auf eine in geringem Abstand vom Projektor aufgestellte reflektierende Projektionsfläche oder nach Strahlumlenkung von hinten auf eine Mattscheibe erfolgen. Ein gewisser Lichtverlust durch die das Bild um 90 drehende Optik spielt bei dieser Betriebsart keine Rolle.
Zur Projektion der Bilder auf ein grösseres Format unter Ausnutzung der vollen Lichtleistung kann der Projektor auf die als Standfläche ausgebildete Seitenfläche vertikal aufgestellt werden, wobei dann ein normales Projektionsobjektiv hoher Lichtstärke verwendbar ist.
Die Ausführung der Filmtransporteinrichtung mit einer elektrisch impulsgesteuerten Schrittantriebsvorrichtung erlaubt eine grössere Freizügigkeit hinsichtlich der Art der Antriebssteuerung
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Schrittantriebsvorrichtung keine ständig umlaufenden Teile aufweist. Auch Fernsteuerung, Steuerung durch ein Tonbandgerät bzw. Synchronisierung mit einem Tonaufnahme- und/oder -wiedergabege- rät sind bei dieser Antriebsart einfacher durchführbar. Die Bedienungs- und Überwachungs ein- richtung des Projektors weist eine elektronische Steuervorrichtung für die Projektorfunktionen und einen Generator für die Schrittantriebsvorrichtung auf, dessen Frequenz die Bildfrequenz bzw.
Bildfolgefrequenz des Projektors bestimmt. Der mit einem Impuls je Filmbild beaufschlagte elektronische Zähler mit Digitalanzeige in der Bedienungs- und Überwachungseinrichtung zählt, wenn er als Ereigniszähler geschaltet ist, die Anzahl der an der Projektionsstelle vorbeilaufenden Bilder bzw. gibt er die Bildfrequenz an, wenn er als von einer Zeitbasis getakteter Verhältniszähler geschaltet ist.
Durch die bevorzugte Ausbildung der Projektionslampe als Kaltlichtspiegel-Halogenlampe und Kombination dieser Lampenart mit einem im Lichtweg der Projektionslampe angeordneten Wärmeschutzfilter ist eine hinreichend gute Abschirmung des Films gegen schädliche Wärmestrahlung erzielbar, so dass auch Dia-Positive ohne die Gefahr einer Beschädigung beliebig lange projiziert werden können. Gemäss einer bevorzugten Ausgestaltung ist im Strahlengang der Beleuchtungseinrichtung zwischen Wärmeschutzfilter und Filmbühne ein Lichtleitstab vorgesehen.
Ein solcher Lichtleitstab erlaubt es nicht nur, die Projektionslampe ohne wesentliche Lichtverluste in grösserer Entfernung vom Bildfenster der Filmbühne anzuordnen, sondern dadurch, dass der Lichtleitstab auch gekrümmt ausgebildet werden kann, ist die Stelle der Anordnung der Projektionslampe bezüglich der Stelle des Bildfensters in der Filmbühne weitgehend frei wählbar, d. h. die Projektionslampe kann unterhalb der Oberseite des pultförmigen Projektorgehäuses angeordnet werden, so dass die über die Oberseite des Projektorgehäuses vorspringende Verkleidung der Filmbühne sehr klein und
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niedrig gehalten werden kann und das Manipulieren mit dem Film nicht beeinträchtigt.
Ein besonders guter Schutz des Films gegen Wärmestrahlung ergibt sich, wenn das Wärmeschutzfilter aus zwei zwischen insgesamt drei wärmeableitenden Metallrahmen angeordneten Filterscheiben besteht.
Da das Filmschaltwerk keine ständig rotierende Antriebsvorrichtung oder überhaupt keine rotierende Antriebsvorrichtung aufweist, ist für den wahlweisen Antrieb eines der Aufnahmedorne für die Filmspulen od. dgl. ein eigener Wickelmotor vorgesehen, wobei der betreffende Aufnahmedorn vom Wickelmotor zweckmässig über eine Magnetkupplung in gesteuerter Weise schlupflos für schnelles Umspulen oder mit Schlupf bei Filmprojektion antreibbar ist.
Damit an der Filmbühne nur eine kleine definierte Filmasse der ruckweisen Bewegung unterworfen wird, sind vorzugsweise dem Filmschaltwerk zwei Schleifenformermotoren für den Antrieb einer Vorwickelrolle und einer Nachwickelrolle zugeordnet, wobei für die Steuerung jedes Schleifenformermotors eine die Grösse der Filmschleife berührungslos abtastende Lichtschranke vorgesehen ist. Als Sicherheitsmassnahme können hiebei zusätzlich zu den Lichtschranken jede Filmschleife in ihren Extremlagen mechanisch abtastende Mikroschalter vorgesehen sein, da immerhin die Mög- lichkeit besteht, dass eine Lichtschranke infolge Verschmutzung nicht vollkommen zuverlässig arbeitet.
Zur Überwachung der Lichtschranken kann die Anordnung so getroffen sein, dass die Mikroschalter ausser den Schleifenformermotoren auch eine Warneinrichtung steuern, welche den Ausfall einer Lichtschranke anzeigt.
Die auf ein einzelnes Bild genaue Steuerung des erfindungsgemässen Projektors erlaubt die unmittelbare Aneinanderreihung von einzelnen Stehbildern und Laufbildszenen auf einem einzigen Filmband. Deshalb erfordern Filmtitel, Texteinblendungen oder Stehbilder zwischen Laufbildszenen keine entsprechend hohe Bildanzahl auf dem laufenden Film, sondern es wird beispielsweise unter Steuerung von einem Tonbandgerät der Film für die Projektion eines Stehbildes jeweils einige Sekunden lang angehalten und danach zur Wiedergabe von Laufbildszenen wieder bewegt. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders ökonomische Ausnutzung des Filmmaterials.
Bei einer weitgehend selbsttätigen Steuerung des Funktionsablaufs einer Filmprojektion unter Verwendung des erfindungsgemässen Projektors soll unter anderem auch vermieden werden, dass vor dem Einschalten des Filmtransports am Beginn der Vorführung und nach dem Durchlauf des Films durch den Projektor die Projektionsfläche mit voller Lichtstärke ausgeleuchtet wird und die Zuschauer blendet, und gegebenenfalls soll auch ohne besondere manuelle Bedienung am Beginn der Filmvorführung die Raumbeleuchtung abgedunkelt und nach dem Ende des Filmdurchlaufes durch den Projektor wieder allmählich aufgeblendet werden. Für diese Zwecke kann im Stromkreis der Projektionslampe eine Phasenanschnittsteuerschaltung vorgesehen sein und es kann am Projektor eine Steckdose angeordnet sein, in deren Zuleitung eine Phasenanschnittsteuerschaltung vorgesehen ist.
Beide Phasenanschnittsteuerschaltungen können über die Bedienungs- und Überwachungs- einrichtung des Projektors beeinflussbar sein.
Dank der bildgenauen Steuerungsmöglichkeit des erfindungsgemässen Projektors sind zahlreiche Tricks möglich. Durch Steuerung der Schnittantriebsvorrichtung des Filmschaltwerks über die elektronische Steuervorrichtung kann man beispielsweise den Film genau auf den Takt eines Musikstücks die gewünschte Anzahl von Bildern vorwärts oder rückwärts laufen lassen. Auf diese Weise ist es möglich, den gleichen Trick vorzuführen wie das im Fernsehen gezeigte Fussball-Ballett, wobei eine solche Vorführung in kurzer Zeit selbst gestaltet werden kann, ohne zu diesem Zweck den Film kopieren und schneiden zu müssen. Durch Aufzeichnen der Steuerimpulse auf einer eigenen Spur des Tonbandes, auf welchem das Musiksignal aufgezeichnet ist, ist die einmal eingegebene Impulsreihe jederzeit synchron mit der entsprechenden Musik abspielbar.
Der Projektor kann ferner mit einem Tonteil versehen werden, so dass man Tonfilme mit Pistenton abspielen kann. Man muss dann lediglich die richtige Bildfrequenz für die Wiedergabe wählen, welche beispielsweise 18,24 oder 25 s" betragen kann.
Die vorstehend angegebenen und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden nachfolgend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemässen Universal-Projektors näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine Schrägrissansicht des erfindungsgemässen Projektors in der ersten Betriebslage, Fig. 2 eine Darstellung der
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und ÜberwachungseinrichtungGenerator --20-- für die Schrittantriebsvorrichtung --21-- steuerbar. Der Multivibrator kann mit zwei festen Frequenzen 18 und 24 Hz schwingen oder seine Schwingfrequenz kann mittels eines am Sensorfeld vorhandenen Potentiometers stufenlos zwischen etwa 1 und 25 Hz verändert werden.
Die vorerwähnten Bereichsgrenzen stellen keine absoluten Grenzen dar, sondern können bei Bedarf nach unten oder oben erweitert werden. Bei der Festlegung der oberen Frequenzgrenze muss lediglich die höchstmögliche Schrittfrequenz der Schrittantriebsvorrichtung --21-- beachtet werden. Das Ausgangssignal des Generators --20-- gelangt über einen Decoder --22-- an die Schrittantriebsvorrichtung --21-- und auch an eine Blendensteuerung --23--, da die zum Unterbrechen des Projektionslichtstrahls dienende Blende, die im allgemeinen als Umlaufblende ausgebildet ist, synchron mit dem Fortschalten des Films am Bildfenster arbeiten muss. Die Schrittantriebsvorrichtung - für die schrittweise Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung des Films kann von einem Drehmagnetantrieb oder von einem Hubmagnetantrieb gebildet sein.
In einem solchen Fall könnten die Impulse des Multivibrators dem Antrieb gegebenenfalls unmittelbar zugeführt werden. Wenn aber die Schrittantriebsvorrichtung --21-- einen Schrittmotor aufweist, welcher den Vorteil aufweist, dass er besonders geräuscharm arbeitet und ausserdem auch noch höhere Schaltfrequenzen verarbeiten kann als ein Drehmagnetantrieb oder ein Hubmagnetantrieb, ist für die Speisung des Schrittmotors auf jeden Fall der Decoder --22-- erforderlich. Das Steuersignal für die Schrittantriebs-
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schaltbar ist und die Digitalanzeige --12-- steuert.
Eine Schleifenüberwachung --25-- wird ebenfalls vom Sensorfeld --11-- her aktiviert und sorgt mittels die Schleifengrössen abtastender Lichtschranken durch Steuerung zweier Schleifenformermotoren für den Antrieb einer Vorwickelrolle und einer Nachwickelrolle für eine gleichbleibende mittlere Schleifengrösse. Als Sicherheitsmassnahme können noch zusätzlich zu den Lichtschranken jede Filmschleife in ihren Extremlagen mechanisch abtastende Mikroschalter vorgesehen sein, welche bei Ausfall einer Lichtschranke die Steuerung des zugehörigen Schleifenformermotors übernehmen und im Falle ihres Eingreifens in den Filmlauf eine Warnlampe am Sensorfeld - zum Aufleuchten bringen.
Den Aufnahmedornen --2 und 3-- für die Filmspulen ist ein Wickelmotor zugeordnet, der über Magnetkupplungen wahlweise mit einem Aufnahmedorn in Eingriff bringbar ist. Zur Steuerung dieser Vorgänge dient die Wickelmotorsteuerung --26--.
Für den Stromkreis der Projektionslampe --16-- ist eine auch"Dimmer"genannte Phasenan- schnittsteuerschaltung -27-- vorgesehen, die ebenfalls vom Sensorfeld --11-- aus bedienbar ist.
Für die Beeinflussung der Phasenanschnittsteuerschaltung könnte ein Potentiometer vorgesehen sein, für das vorliegende Ausführungsbeispiel wird jedoch eine Sensorsteuerung bevorzugt, die bei Berühren einer Sensorfläche eine feinstufige, schrittweise erfolgende Aufwärts- und Abwärtsregelung ermöglicht. Die Auswertung des Sensorsignals erfolgt über einen im Handel erhältlichen integrierten Schaltkreis für sogenannte "Sensor-Dimmer".
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einen Frequenzmodulator --28-- aufbereitet, über den Tonbandgeräteanschluss --13-- auf der Steuerspur eines Magnetbandes gespeichert werden und später für eine Filmvorführung mit selbsttätiger Funktionssteuerung des Projektors ausgenutzt werden.
Da am Beginn einer Dia- oder Filmvorführung die Raumbeleuchtung abgedunkelt und am Ende der Vorführung wieder aufgeblendet werden muss, erscheint es zweckmässig, auch die Steuerung der Raumbeleuchtung vom Projektor aus vorzunehmen. Diesem Zweck dient die am Projektor vorgesehene Netzsteckdose --14--, in deren Stromkreis eine Phasenanschnittsteuerschaltung --29-- vorgesehen ist, die über das Potentiometer -15-- beeinflusst werden kann. Während einer Dia- oder Filmvorführung können sowohl die Lichtstärke der Projektionslampe als auch die Raumhelligkeit feinstufig bzw. stufenlos verändert werden, um verschiedene Lichteffekte zu erzeugen.
Ferner kann erreicht werden, dass beim Durchlaufen des Filmendes, beispielsweise auf Grund des Stehenbleibens der Abwickelspule -4-- oder über die Schleifenüberwachung --25-- oder einen gesonderten Fühler, die Projektionslampe --16-- abgeschaltet wird, um eine störende grelle Beleuchtung der Projektionsfläche zu vermeiden.
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Das Sensorfeld --11-- weist folgende Sensoren oder Kurzhubtasten auf :
Taste "Generalstop": Sämtliche Funktionen werden in Stop-Stellung geschaltet.
Taste "1": Der Film bewegt sich in der vorher eingestellten Richtung ein Bild weiter. Sollte die Taste "18", "24" oder "25" eingeschaltet sein, wird sie in Stop-Stellung gebracht.
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"18", "24" : DerTaste "Stop": Stoppt die Aufnahme-, Wiedergabe- und Löschfunktion.
Taste "Licht": Licht einschalten, Lampe brennt auf vorher eingestellter Helligkeitsstufe.
Taste "Licht Auf": Die Helligkeit der Projektionslampe ändert sich, solange die Taste berührt wird, bzw. bis die Lampe die volle Helligkeit erreicht hat.
Taste "Licht Ab": Die Helligkeit der Projektionslampe nimmt ab, solange die Taste berührt wird, bzw. bis die Lampe erlischt.
Taste "Licht Aus" : Die Projektionslampe wird ausgeschaltet. Die eingestellte Helligkeitsstufe bleibt elektronisch registriert.
Taste "Vorwärts": Der Film kann jederzeit vom Projektor herausgenommen werden und vorwärts oder rückwärts gespult werden. Die Taste "Vorwärts" ermöglicht das schnelle Umrollen vorwärts.
Taste "Rückwärts": Wie oben, die Taste ermöglicht das schnelle Umrollen rückwärts. Bei beiden Funktionen kann die Umrollgeschwindigkeit eingestellt werden.
Die Handhabung des Projektors ist einfach. Nach dem Einschalten des Netzschalters leuchten über den Sensortasten Leuchtdioden auf und zeigen die Betriebsart an. Die Schaltung ist so konzipiert, dass beim Einschalten sämtliche Sensoren die Stop-Stellung einnehmen.
Nach Einlegen des Films und Schliessen der Filmbühne ist der Projektor betriebsbereit.
Durch Berühren der Taste "Licht Ein" arbeitet das Gerät als Dia-Projektor. Das nächste Bild erscheint durch Wählen der Laufrichtung "Vorwärts" oder "Rückwärts" und durch Berühren der Taste"l". Jedes weitere Bild erscheint durch Berühren der Taste"l". Bei der Laufbild-Projektion wird danach lediglich nur noch mit der Taste "18", "24" oder "25" die Geschwindigkeit verändert.
Die Sensorsteuerung ermöglicht durch Berühren ein schnelles Vorwärts- oder Rückwärtsschalten.
Die elektronische Steuerung ist so konzipiert, dass der Filmantrieb durch einen Schrittmotor oder Schrittschaltmagnet erfolgt. Diese Antriebe ermöglichen einen Sofort-Stop von voller Geschwindigkeit zu Null oder Beschleunigen von Null zum schnellsten Gang, ohne Verzögerung. Bei der Schrittmotoren-Steuerung ist auch eine schnellere Projektion möglich.
Der Projektor kann durch ein Tonbandgerät oder einen Kassetten-Rekorder mit Impulsspur (bei Tonbandgeräten ohne Impulsspur mit durch den Handel erhältlichem Zusatzimpulskopf) gesteu-
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Drücken der Taste "Vorwärts" werden auf der Impulsspar 1 kHz-Signale, bei "Rückwärts" 2 kHz-Signale nach der eingestellten Geschwindigkeit 18,24 oder 1-25 bzw. für Diaprojektion ein Impuls aufgezeichnet.
Durch die Sensor-Steuerung ist es möglich, auf den Takt der Musik oder auf den Takt einer Szene des Films das Gerät vorwärts oder rückwärts laufen zu lassen. Damit kann man schwierige Filmschneidearbeiten umgehen und Ton-Synchronisation einwandfrei und leicht bewerkstelligen. Die
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Lichtsteuerung erfolgt auf der gleichen Impulsspur mit 3,3 kHz Frequenz für Aufblenden und mit 5 kHz für Abblenden. Beim Drücken der Taste "Tonband-Aufnahme", wie bereits erwähnt, werden 1- oder 2 kHz-Frequenzen entsprechend den getasteten Geschwindigkeiten mittels Multivibratoren aufgezeichnet. Bei der Lichtsteuerung besteht die Schaltung aus einem Impulsgeber, welcher beim Drücken der Taste Auf- oder Abblenden die Impulse auf einen Binärzähler leitet.
Dadurch werden Widerstandswerte verändert und mittels eines Operationsverstärkers wird ein Thyristor stufenweise gesteuert. Die Stufenzahl kann 16 oder 32 sein. Der Binärzähler kann vorwärts oder rückwärts laufen und beliebig angehalten werden. Die Dauer der Berührung ermöglicht es, die Helligkeit der Projektionslampe einzustellen. Mit dieser Steuerung ist es möglich, vom Tonbandgerät aus die Projektionslampe nach Beginn des Filmtransports einzuschalten und vor Ende des Films wieder auszuschalten. Damit verhindert man die voll erhellte leere blendende Projektionsfläche am Ende einer Vorführung.
Beim Drücken der Taste "Tonband-Wiedergabe" wird der Projektor auf Bereitschaft gestellt, er kann nur von den bereits erwähnten vier Frequenzen gesteuert werden. Mit je einem Impuls bewegt sich der Film um ein Bild weiter. Die Vorführgeschwindigkeit, ob Dia oder Laufbild, hängt von den aufgezeichneten Frequenzen ab.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Universal-Projektor mit Aufnahmedornen für Abwickel- und Aufwickelspule und bzw. oder Filmkassette, Filmtransporteinrichtung mit Antriebsmotor und gesondertem Wickelmotor, Filmbühne, Beleuchtungseinrichtung mit einer vorzugsweise als Kaltlichtspiegel-Halogenlampe ausgebildeten Projektionslampe, Abbildungseinrichtung sowie Bedienungs- und Überwachungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Projektor zur Verwendung als Laufbild- und Dia-Projektor, als Laufbild-und Dia-Betrachter sowie als Schneidtisch mit einem vorzugsweise pultförmigen Gehäuse (1) ausgestattet ist, bei dem in einer ersten Betriebslage der Filmweg an der Oberseite ähnlich wie der Weg des Magnetbandes bei einem Tonbandgerät in einer horizontalen Ebene verläuft, bei dem aber eine Seitenfläche (9) als weitere Standfläche ausgebildet ist,
so dass der Projektor, wie bei Aufnahme-und Wiedergabegeräten für bandförmige Informationsträger an sich bekannt, auch in einer zweiten Betriebslage mit in üblicher Weise in einer vertikalen Ebene verlaufendem Filmweg einsetzbar ist, dass die Filmtransporteinrichtung in an sich bekannter Weise eine elektrisch impulsgesteuerte Schrittantriebsvorrichtung (21) aufweist und dass der gesonderte Wickelmotor für den wahlweisen Antrieb eines der Aufnahmedorne (2,3) vorgesehen ist, dass die Bedienungs- und Über- wachungseinrichtung, wie bei Aufnahme- und Wiedergabegeräten an sich bekannt, eine elektronische Steuervorrichtung für die Projektorfunktionen, einen an sich bekannten Generator (20) für die Schrittantriebsvorrichtung (21) und einen mit einem Impuls je Filmbild beaufschlagten elektronischen Zähler (24) mit Digitalanzeige (12)
aufweist und dass die Beleuchtungseinrichtung ein im Lichtweg der Projektionslampe (16) angeordnetes an sich bekanntes Wärmeschutzfilter (17,18) enthält.