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Verschlu8 für Milchkannen und dgl.
Den Gegenstand des Stammpatentes bildet ein Verschluss für Milchkannen und dgl., hei welchem die bajonettartig zu verreibenden Riegel unter der Wirkung einer gemeinsamen, lediglich zum Niederdrücken dienenden Vorrichtung stehen, wodurch ein einfacher, sicherer und an mehr als zwei Stellen anwendbarer Verschluss erzielt wird. Ferner bildet den Gegenstand des Stammpatentes die Anordnung eines um die Gefässmündung laufenden Ringes bezw. von Ringteilen, welche sowohl als Auflager für die Riegel, als auch als Handgriff und zum Schutz der Gefässmündung dienen.
Vorliegende Erfindung hat die weitere Ausgestaltung bezw. Verbesserung der zuletzt erwähnten Einrichtung zum Gegenstande. Demgemäss wird die Gefässmündung von einem an dieselbe sich anschliessenden Ringstreifon umgeben, an dessen Innenmantel schräg verlaufende Führungen als Widerlager für die bajonettartig zu verreibenden Riegel vorgesehen sind. Ferner ist die zur Aufnahme des Dichtungsringes dienende Rinne statt am Deckel am Gefässrand vorgesehen, wodurch die Dichtung geschützt wird.
Die Fig. 1 und 2 zeigen den oberen Teil einer Milchkanne mit dem verbesserten Verschluss und zwar in Fig. 1 im lotrechten Schnitt und in Fig. 2 in der Draufsicht.
Gemäss dem Stammpatent sind an dem Deckel vier Riegel 9 angeordnet, welche durch zwei in aufeinander senkrecht stehenden Durchmessern des kreisförmigen Deckels angeordnete Blattfedern gebildet werden, die durch Durchbrechungen der Deckelseitewand nach aussen treten, wodurch sich vorstehende Enden 11 ergeben. Die zum gemeinsamen Niederdrücken dieser Riegel dienende Vorrichtung besteht aus einer Exzenter- achse 12, welche mittels eines Bügels 13 um 1800 verdreht werden kann.
Her Erfindung gemäss ist die Mündung des Gefässes 1 von einem Ringstreifen 3 umgeben, an dessen Innenmantel schräg verlaufende Rippen 14 vorgesehen sind, welche den Riegeln. 9 bezw. deren Enden 11 als Widerlager dienen. Es sind soviel schiefe Ebenen 14 vorgesehen, als Riegel vorhanden sind, so zwar, dass jeder Riegel ein Widerlager erhält. Der Streifen 3 schliesst sich nach der dargestellten Ausführungsform unmittelbar
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Die Wirkungsweise des Verschlusses besteht darin, dass der Deckel mit den Riegelenden 11 auf einen höheren oder tieferen Punkt der schiefen Ebenen 14 aufgelegt und sodann solange im Sinne des Pfeiles (Fig, 2, die gestrichelte Stellung ist eine Mittelstellung) gedreht wird, bis die Riegelenden die betreffende schiefe Ebene verlassen, auf den Gefässrand 15 aufliegen und sich unterhalb der an die erstere anschliessenden schiefen Ebene klemmen. Nach erfolgtem Niederdrücken des Bügels 13 ist die Dichtung hergestellt.
Das Öffnen des Verschlusses erfolgt durch Zurücklegen des Bügels 13 und Drehen des Deekels R, wobei die Riegelenden 11 auf die schiefen Ebenen 14 auflaufen und dadurch der Deckel vom Gefässrand abgehoben wird.
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Dichtungsring mit einem Kitt in der Rinne zu befestigen, welcher säure- und fettbeständig ist. Die gegebenenfalls am Gefässrand 15 stehen bleibende Flüssigkeit kann durch Öffnungen 18 im Ring 3 abfliessen.
Die beschriebene Einrichtung gewährt ferner den Vorteil, dass die vom Deckel vorstehenden Riegolenden in der Verschlussstellung wirksam vor Beschädigungen geschützt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verschluss für Milchkannen und dgl. nach Patent Nr. 33154, dadurch gekonn- zeichnet, dass die Gefässmündung von einem Ringstreifen (3) umgeben ist, an dessen Innenmantel schräg verlaufende Führungen (14) als Widerlager für die bajonettartig zn ver- reibenden Riegel (9) vorgesehen sind.