DE952794C - Befestigung eines Fluessigkeitsfiltereinsatzes in dem ihn umgebenden Gehaeuse - Google Patents

Befestigung eines Fluessigkeitsfiltereinsatzes in dem ihn umgebenden Gehaeuse

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Publication number
DE952794C
DE952794C DEB21365A DEB0021365A DE952794C DE 952794 C DE952794 C DE 952794C DE B21365 A DEB21365 A DE B21365A DE B0021365 A DEB0021365 A DE B0021365A DE 952794 C DE952794 C DE 952794C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
housing
cover
lid
fastening
Prior art date
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Expired
Application number
DEB21365A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Allgaier
Paul Schautt
Gottlob Schiesswohl
Dipl-Ing Willy Voit
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE952794C publication Critical patent/DE952794C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Other filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, or filtering elements therefor
    • B01D29/11Other filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, or filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2201/00Details relating to filtering apparatus
    • B01D2201/30Filter housing constructions
    • B01D2201/301Details of removable closures, lids, caps, filter heads

Description

  • Befestigung eines FIüssigkeitsfiltereinsatzes in dem ihn umgebenden Gehäuse Die Erfindung betrifft die Befestigung eines Flüssigkeitsfiltereinsatzes in dem ihn umgebenden Gehäuse, wobei der Einsatz unter Zwischenschaltung eines Deckel durch aus Draht gebogene Federglieder axial zusammengedrückt ist. Ein solcher Filtereinsatz ist nach einer gewissen Betriebszeit zu reinigen oder auszuwechseln. Dazu muß in bestimmten, vom Grad der Verschmutzung der zu filternden Flüssigkeit abhängigen Abständen das Gehäuse geöffnet und der Einsatz herausgenommen werden. Der Verschluß des Gehäuses soll deswegen einerseits leicht zu öffnen sein, andererseits soll er, wenn eingebaut, den Deckel gegen den Einsatz pressen und dadurch festhalten und zugleich den Deckelrand dichtend gegen die Gehäusewand drücken.
  • Es ist bekannt, in Filtergehäusen einen Filtereinsatz mittels einer unter dem Gehäusedeckel ein gespannten Feder festzuhalten, wobei der Deckel seinerseits durch von dieser Feder unabhängige Mittel am Gehäuse befestigt ist. Es ist auch bekannt, auf Einmachgläsern während des Einkochens den Deckel in der Weise festzuspannen, daß ein federnder, mit seinen beiden Enden. in ein das Glas aufnehmendes Gestell eingehängter Bügel mit einer angebogenen Schleife den Deckel nachgiebig niederhält, so daß imGlas eingeschlossene Gase wie bei einem überdruckventil entweichen können.
  • Nach der Erfindung wird eine den obengenannten Forderungen sehr einfach und zweckmäßig entsprechende, insbesondere leicht herzustellende Befestigung des Flüssigkeitsfiltereinsatzes dadurch erreicht, daß die Federglieder mit O-förmigen Ausbiegungen auf dem Deckel stehen und mit nahezu parallel zur Ebene des Deckels verlaufenden Teilen in in der Nähe des Gehäuserandes befindliche, zu jener Ebene parallele Schlitze eingreifen, und daß diese Teile mindestens auf einer Seite des Federgliedes entgegengesetzt zum tiefsten Punkt der Ausbiegung abgebogen sind.
  • Bei der Anordnung nach der Erfindung dienen also die Federglieder zum Festhalten des Gehäusedeckels und des Filtereinsatzes zugleich. Dadurch, daß sie nahe am Rande des Gehäuses eingreifen, sind sie leicht, d. h., mit genügender BewÆegungsfreiheit einzusetzen, gleichwohl ist, weil naturgemäß der Durchmesser des Gehäuserandes nur wenig größer ist als derjenige des Deckels, ihre Spannweite gering, so daß sie, auch wenn knapp bemessen, nach dem Spannen eine große Kraft auszuüben vermögen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt; es zeigt Fig. I ein Filter im Schnitt mit einer ersten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 2 dasselbe von oben gesehen, Fig. 3 ein Schnittbild eines Filters mit einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 4 eine Einzelheit aus Fig. 3 im Grundriß.
  • Ein aus Blech bestehendes, becherförmiges Gehäuse I besitzt einen sich kegelig erweiternden Rand 2 und in seinem Boden ein Loch 3. Dieses Gehäuse nimmt einen Einsatz 4 auf, der einen axialen Kanal 5 enthält, aus geschichteten Leit-und Filterscheiben besteht und zwischen diesen Scheiben Zellen aufweist, die abwechslungsweise mit der Außenseite und dem Kanal 5 des Einsatzes verbunden sind.
  • Der Einsatz 4 steht auf einem Filzring 6. Er trägt auf seiner Oberseite einen Filzring 7; auf diesen ist ein Deckel 8 gelegt. Dieser Deckel ist aus Blech; er hat einen Rand, der eine Nut 9 mit nach außen offenem U-förmigem Querschnitt bildet. In diese Nut ist ein Filzring 10 eingelegt. An dem Gehäuse I ist eine Einlaßöffnung II angebracht.
  • In dem über den Deckel 8 vorstehenden Teil des Randes 2 enthält das Gehäuse I vier kurze Schlitze I2 in Umfangsrichtung. In je zwei dieser Schlitze ist ein Federbügel I3 eingesteckt. Jeder dieser -Bügel ist aus Draht gebogen, bildet in der Mitte eine längliche, O-förmige Schlaufe 14 und hat von deren Längsachse senkrecht abstehende, etwa in einer Geraden durch einen Scheitel der Schlaufe liegende Schenkel I5 und I6. Die Enden dieser Schenkel sind ein kurzes Stück entgegengesetzt zu der Schlaufe abgebogen.
  • Die Federbügel I3 werden mit waagerecht liegender Schlaufe eingesetzt; ihre abgebogenen Enden können in dieser Lage durch die Schlitze 12 gesteckt werden. Ist dies geschehen, so dreht man die Schlaufe 14 zum Deckel 8 hin; und zwar über die senkrecht zum Deckel stehende Lage hinaus bis zum Anschlag ihres tiefsten Punktes an den Rand des Deckels 8. Die Schlaufe 14 ist so bemessen und die Schlitze 12 sind so gelegt, daß in dieser Lage die Federbügel 13 gespannt sind und über die Schlaufen I4 auf den Deckel 8 drücken. Die Federbügel befinden sich so in einer stabilen Lage. Dabei stehen die abgebogenen Enden der Federbügel nach oben, haken sich in den Rand 2 ein und verhindern eine Verschiebung der Federbügel I3.
  • Durch den Druck auf den Deckel 8 wird der Filzring IO dichtend zwischen die Nut 9 und den Rand 2 des Gehäuses gedrückt, auch dichten die Filzringe 6 und 7 den Kanal 5 gegen den um den Einsatz 4 herumliegenden Ringraum ab. Wird durch die Einlaßöffnung II Flüssigkeit zugeführt, so füllt sie diesen Ringraum, dringt durch den Einsatz 4, wird dabei gefiltert und läuft durch den Kanal 5 und das Loch 3 ab.
  • Die zweite Ausführungsform des Filters enthält dieselben Teile I bis II wie die erste. In dem über den Deckel 8 vorstehenden Teil des Randes 2 sind jedoch nur zwei Schlitze I7 und I8 angebracht, die in Umfangsrichtung verlaufen und sich gegenüberliegen. In diese ist ein Spannbügel 19 eingesetzt.
  • Er ist aus einem Draht gebogen und gleicht im Grundriß einem Sechseck, das an einer Ecke auseinandergeschnitten ist und sich federnd öffnet. Die in der Mitte des Drahtes liegende Ecke 20 ist nach außen ausgebuchtet und aus der Ebene des Sechsecks etwas nach oben gebogen. In der Mitte der Längsseiten des Spannbügels sind nach unten ragende Schlaufen 2I eingefügt. Die Enden 22 des Spannbügels sind ein wenig auseinandergebogen.
  • Der Spannbügel wird eingesetzt, indem zunächst die Ecke 20 in den Schlitz I8 geschoben wird, der Spannbügel zeigt dabei schräg nach oben. Er wird dann herabgedrückt, seine Enden 22 werden nacheinander in den Schlitz I7 eingeführt. Sie federn dort auseinander und haken sich in den Seitenrändern dieses Schlitzes ein, so daß der Spannbügel dort und durch die sich ebenfalls einhakende Ecke 20 gegen Verschiebung gehalten wird.
  • Der Spannbügel ist so bemessen, daß er bei eingespannten Enden auf den Deckel 8 drückt. Er bewirkt dabei dasselbe, wie es bei der ersten Ausführungsform beschrieben wurde; auch das Filtern einer Flüssigkeit geht auf dieselbe Weise vor sich.
  • Als Einsatz 4 können auch andere Filterarten, wie Filz- oder Spaltfilter, verwendet werden. Das Filter kann auch in anderer als der dargestellten Lage eingebaut werden, z. B. mit nach unten zeigendem Deckel; es kann auch im ganzen als Einsatz in einem größeren Filtergehäuse verwendet werden, wobei das Gehäuse I als Vorfilter dienen und statt der Einlaß öffnung II zahlreiche kleine Öffnungen enthalten sowie gegebenenfalls noch mit einem filternden Mittel, z. B. einem Tuch, überzogen sein kann.
  • Der Flüssigkeitsablauf kann anstatt durch den Gehäuseboden auch durch den Deckel 8 geführt sein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRUCHE: I. Befestigung eines Flüssigkeitsfiltereinsatzes in dem ihn umgebenden Gehäuse, wobei der Einsatz unter Zwischenschaltung eines Deckels durch aus Draht gebogene Federglieder axial zusammengedrückt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Federglieder mit O-förmigen Ausbiegungen auf dem Deckel stehen und mit nahezu parallel der Ebene des Deckels verlaufenden Teilen in in der Nähe des Gehäuserandes befindliche, zu jener Ebene parallele Schlitze eingreifen und daß diese Teile mindestens auf einer Seite des Federgliedes entgegengesetzt zum tiefsten Punkt der Ausbiegung abgebogen sind.
  2. 2. Befestigung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zwei getrennte Federglieder mit durch die Schlitze ragenden Enden vorgesehen sind, daß der Deckel Anschläge, beispielsweise einen Rand, besitzt und daß die Gehäuseöffnungen so angeordnet sind, daß die Schlaufen der Federglieder in der Spannstellung schräg zum Deckel stehen und mit ihrem tiefsten Punkt an den Anschlägen des Deckels ruhen, so daß sie beim Abnehmen über die Stelle der stärksten Spannung hinweggedreht werden müssen, bei welcher die Schlaufe senkrecht zum Deckel steht.
  3. 3. Befestigung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß ein Federglied angeordnet ist, das im Grundriß die Form eines Vielecks mit einer aufgeschnittenen Ecke hat, mit den Enden und der gegenüberliegenden Ecke in Schlitze des Gehäuses greift und an den zwischen diesen Einspannstellen liegenden Stücken zu insbesondere kreisförmigen Schlaufen gebogen ist, die mit ihrem tiefsten Punkt auf dem Deckel stehen.
  4. 4. Befestigung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in eine Gehäuseöffnung greifende Ecke des Federgliedes entgegengesetzt zu dem tiefsten Punkt der Schlaufen abgebogen ist, so daß sie bei eingesetztem Federglied eine Verschiebung desselben verhindert.
  5. 5. Befestigung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden des Federgliedes im ungespannten Zustand auseinanderklaffen und nach außen abgebogen sind und daß sie nach Einsetzen in einen Schlitz des Gehäuses nahe beieinander stehen, so daß sie sich an den Seitenkanten des Schlitzes gegen radiale Verschiebung festhalten.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 969 993; österreichische Patentschrift Nr. 2I6I.
DEB21365A 1952-07-27 1952-07-27 Befestigung eines Fluessigkeitsfiltereinsatzes in dem ihn umgebenden Gehaeuse Expired DE952794C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1289826B (de) * 1964-05-13 1969-02-27 Bendix Corp Ventilanordnung fuer ein Zweistrom-Fluessigkeitsfilter

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT2161B (de) * 1899-03-17 1900-09-25 J G Hietzgern Fa
FR969993A (fr) * 1948-08-02 1950-12-28 Fram Corp élément filtrant

Patent Citations (2)

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