AT35686B - Verfahren zur Darstellung von Zinkchlorid aus oxydischen Erzen und aus Zinkaschen durch Einwirkung von Chlor. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Zinkchlorid aus oxydischen Erzen und aus Zinkaschen durch Einwirkung von Chlor.

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AT35686B
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 ersetzt werden. 



   Die   Reaktion entwickelt grosse Wärme.   Durch entsprechende Regulierung der Chlor- 
 EMI2.2 
 



   Es ist ratsam, eine etwas geringere Chlormenge, als zur vollständigen Umsetzung der Zink-   erze notwendig ist, durchströtnen zu lassen.   



   Auf diese Weise kann   man   97-98% des angewendeten Chlors verwerten und die Zink- 
 EMI2.3 
 eine relativ kleine Menge Eisen und einen   Teil Zinkoxychlorid,   der nach   Pcroxydation   der Masse zum Niederschlagen des Eisens dient. 



   In der Literatur sind schon einige Prozesse   und Patente bekannt,   die sich auf die trockene Destillation von organischen Stoffen bei Anwesenheit von Chlor beziehen, um gleichzeitig Chlor- 
 EMI2.4 
 Chlors und der Chlorwasserstoffsäure erleichtert wird. Neu jedoch ist es. diese Reaktion von Chlor auf Holz zur direkten Chlorierung von Zinkerzen zu verwenden. 



   Eine trockene Destillation in Anwesenheit von Chlor beschreibt zwar das Verfahren 
 EMI2.5 
 dem Zwecke. Kohlenwasserstoffe mit tiefem Siedepunkt zu erzeugen. Auch   zwischen dem vor-   liegenden Verfahren und dem des D.   R.   P. Nr. 158086 der Bosnischen   Elektricitäts A. G. in   
 EMI2.6 
   von Produkten   der trockenen Destillation des Holzes" besteht ein Unterschied. 



     Hei   diesem Prozess bereitet man die Salzsäure durch Destillation von Holz in   einem Strom   von trockenem Chlor bei einer Temperatur von   150-350    vor. 



     Nach den Angaben   des D. R. P. Nr. 158086 wird hierfür   70%   des verwendeten Chlors in   Salzsäure umgewandelt   ; die Produkte der trockenen Destillation bestehen durchschnittlich auf je 100 Teile Holz   aus 30% Kohle, 4, 5% Essigsäure,   0,   8%   Äthylalkohol und 2.5% Teer. 



  Die trockene Destillation des Holzes findet nun in Anwesenheit des Chlors und der Salzsäure 
 EMI2.7 
 gesetzt. Infolgedessen bilden sich aus Alkohol und Essigsäure und Ameisensäure Esther. die   notwendigerweise wieder verseift   werden müssen. 



   Die Anwesenheit von Zinkoxvd oder von   Zinkerzen verhindert   dagegen   derartige Sekundär-   
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 EMI3.1 
   bunden werden.   



   Das Chlor strömt am unteren Ende der Retorte ein. Man kann auch das Chlor   erwärmen.     indem   es durch ein mit   Asbest umhülltes Porzellanrohr niesst,   das durch den unteren Teil des 
 EMI3.2 
   weghah. n ausserhalb   des Ofens. 



   In dieser Weise lässt man das Chlor in die erste vorher erwärmte Retorte hinein und hier findet die Absorption des grösseren Teiles des Chlores statt. Die Destillationprodukte. sowie das   übriggebliebene Chlor niessen   durch den Topf, wo sieh der Teer ausscheidet, in die zweite Retorte weiter, wo das Chlor fertig fixiert wird. Aus dem zweiten Topf und dem   Serpentinrohr   werden sie zum Kollektor weitergeführt. 



     Um   einen guten Erfolg zu erzielen, sollen. wie erwähnt. weder erhebliche Mengen Chlor 
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   Chlormenge ergibt, so   lässt man das Chlor in die zweite Retorte hinein und führt die   Erwärmung   der ersten Retorte noch für Kurze Zeit weiter. Diese wird daher entladen und nochmals geladen und durch entsprechende Manöver der Ventile, Röhren und Verschlüsse am Topfe und am   Serpentinrohr wird die Wirkungsweise   der Retorten umgekehrt. Wenn also das Chlor zuerst 
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 Retorte entzogen. 



   Die Menge der Sägespäne hängt von dem grösseren oder   gerigeren Reichtum des   verwendeten Materiales an Zink al) ; so   verwendet man   z.   B.   bei Materialien, welche   53% Zink ent-   
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