AT354882B - Windschutzeinrichtung fuer fahrzeuge, insbesondere boote od.dgl. - Google Patents
Windschutzeinrichtung fuer fahrzeuge, insbesondere boote od.dgl.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die Erfindung betrifft eine Windschutzeinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Boote od. dgl., mit einem starren, der Befestigung einer Scheibe dienenden, Rahmen, wobei zumindest der untere Schenkel des Rahmens aussenseitig eine eine Hinterschneidung aufweisende Längsnut zur Aufnahme einer am Fahrzeugchassis bzw. der Bootshaut befestigten, gegengleich ausgebildeten Verankerung aufweist. Es sind bereits eine Reihe von Vorschlägen bekanntgeworden zur Befestigung von Windschutzscheibenrahmen an einem Fahrzeug, das zumindest in dem Bereich, wo die Scheibe zu befestigen ist, aus einem flexiblen Material besteht. Als Beispiel dafür sei die Befestigung einer Windschutzscheibe an einem aufblasbaren Boot genannt. Hiebei ist es bekannt, dass der Windschutzscheibenrahmen im Bereich seines unteren Randes Löcher aufweist, durch die Nippel, die an der Bootshaut befestigt sind, gesteckt werden können, wobei diese Nippel wieder Löcher aufweisen, durch die ein Stab gesteckt wird. Die Befestigung der Windschutzscheibe hat dabei in unaufgeblasenem Zustand des Bootes zu erfolgen und eine endgültige Lagefixierung wird dann erst durch das Aufblasen erreicht. Diese Windschutzscheibenanbringungsmethode hat mehrere Nachteile : Sie ist relativ kompliziert und dennoch ist die Art der Verbindung filigran, so dass einerseits die Montage zwar relativ viel Zeit benötigt aber anderseits die erreichte Montagefestigkeit gering ist. Ein weiterer wesentlicher Nachteil ist der, dass eine derart befestigte Windschutzscheibe, wenn sie nicht noch zusätzlich gehalten und gestützt wird, bei höheren Geschwindigkeiten ihre Lage nicht so einhalten kann, wie es wünschenswert wäre. Es kommt dann zu Deformationen und im Extremfall sogar zu Sichtbehinderungen des Fahrers. Auch ist es durch die oben bereits erwähnte Bauart nicht möglich, die Windschutzscheibe in der allenfalls gewünschten Grösse vorzusehen, um einen optimalen Wind-und Spritzwasserschutz zu bieten, da ansonsten ihre mechanische Fixierung bereits Schwierigkeiten macht. Aus der US-PS Nr. 3, 843, 982 ist eine Verankerung für Windschutzscheiben bekannt, bei der ein mit einer Hinterschneidung versehener Rahmen auf entsprechend gegengleich ausgebildete, am Fahrzeugchassis befestigte Knöpfe geschoben wird. Diese Knöpfe sind jedoch im durch den Windschutzscheibenrahmen nicht abgedeckten Zustand eine erhebliche Verletzungsgefahr sowohl für Personen als auch gegebenenfalls für die elastische Bootshaut. Ziel der Erfindung ist es daher, eine Verankerung für eine Windschutzeinrichtung zu schaffen, die jedwede Verletzungsgefahr ausschliesst und ausserdem eine dichte Verbindung ermöglicht. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Verankerung aus einem mit der Bootshaut bzw. dem Fahrzeugchassis durch Vulkanisation oder Kleben verbundenen flexiblen Profil besteht. Es ist bei dieser Art der Fixierung ausgeschlossen, dass Wasser unter dem Windschutzscheibenrand durchdringen kann und so zu einer Sichtbehinderung Anlass gibt. Die gewohnte Faltung eines aufblasbaren Bootes wird durch das flexible Profil in keiner Weise beeinträchtigt. Setzt sich die Windschutzeinrichtung des Fahrzeuges aus mehreren Teilen zusammen, so muss dafür Sorge getragen werden, dass diese in gleicher Weise einfach eingebaut werden können. In diesem Fall ist es zweckmässig, wenn der im montierten Zustand von der Längsnut des Rahmens umgebene Teil des Profils einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, da die einzelnen Teile dann unabhängig voneinander um das Profil geschwenkt werden können, so dass eine gegenseitige Behinderung beim Einbau nicht eintritt. Um auch für hochmotorisierte Boote bis zu 45 PS bei jeder Geschwindigkeit eine ausreichende Fixierung zu erzielen ist es vorteilhaft, wenn eine Windschutzeinrichtung vorgesehen ist, bei der zwei stumpfwinkelig aneinandergrenzende Frontrahmen und in an sich bekannter Weise je daran beidseits anschliessende Seitenrahmen vorgesehen sind, wobei Frontrahmen und Seitenrahmen untereinander durch Profilstäbe verbunden sind, die in in den aneinandergrenzenden Schenkeln der Rahmen vorgesehenen Nuten gleitbar gelagert sind. Das Bestreben der Windschutzscheibe bei starkem Fahrtwind sich zu neigen, ist bei dieser Konstruktion dadurch praktisch völlig ausgeschaltet, dass die Neigungskräfte über die Seitenrahmen direkt an der Bordwand abgestützt sind. Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert : Es zeigen Fig. 1 ein aufblasbares Boot mit der erfindungsgemässen Windschutzeinrichtung, Fig. 2 den Einsetzvorgang der Windschutzscheiben, Fig. 3 und 4 die Befestigung der Windschutzscheiben an der Bootshaut, Fig. 5 und 6 die Verbindung der Windschutzscheiben und Fig. 7 den oberen Rand einer Windschutzscheibe. Das in Fig. 1 dargestellte aufblasbare Boot --1-- besitzt Windschutzscheiben --2--, die Rahmen--3-aufweisen. Wie der Fig. 2 entnommen werden kann, ist an der Stelle, wo die Windschutzscheiben --2-angebracht werden sollen, an der Bootshaut ein Profil --5-- befestigt. Der Rahmen --3-- der Windschutz- <Desc/Clms Page number 2> scheibe wird mit der an seinem unteren Schenkel angebrachten Längsnut --4-- auf das Profil --5-- in Pfeilrichtung aufgeschoben. EMI2.1 sein und greift dann in eine gegengleich ausgebildete Längsnut --4-- ein. Entsprechend der Fig. 4 weist die Längsnut --4'-- im unteren Schenkel des Rahmens --3-- einen kreisförmigen Querschnitt auf. Entsprechend gegengleich ist das Profil --5'- ausgebildet. Das Profil --5, 5'-- ist an der Bootshaut --10-anvulkanisiert. Wie den Fig. 3 und 4 gleichfalls entnommen werden kann, ist die Scheibe --7-- im Rahmen --3-- über ein Rahmenprofil --6-- befestigt. Wie in den Fig. 5 und 6 dargestellt, dient zur Verbindung der nebeneinanderliegenden Front- und Seitenrahmen jeweils ein Profilstab --8--. Der Profilstab --8-- weist im Querschnitt drei unter 1200 stehende Schenkel auf, die endseitig eine kreisförmige Verdickung aufweisen, mittels derer sie in die Nut - -4"-- des Rahmens --3-- eingreifen. Wie speziell der Fig. 5 entnommen werden kann, erfolgt die Montage der Profilstäbe --8-- erst nach Montage der Windschutzscheiben --2--, einfach durch Einschieben in die Nut-4"--. Die Fig. 7 zeigt im Querschnitt die Befestigung des Schutzprofils --9-- in der Nut Das Schutzprofil --9-- ist im Eingriffsbereich mit der Nut --4"'-- im Querschnitt ebenfalls kreisförmig ausgebildet, der aus der Nut --4'"-- herausragende Teil ist kappenförmig zur Abdeckung des Rahmens ausgebildet. Zur Erleichterung der Montage des Schutzprofils --9-- ist dieses hohl ausgebildet.
Claims (1)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Windschutzeinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Boote od. dgl., mit einem starren, der Befestigung einer Scheibe dienenden Rahmen, wobei zumindest der untere Schenkel des Rahmens aussenseitig eine eine Hinterschneidung aufweisende Längsnut zur Aufnahme einer am Fahrzeugchassis bzw. der Bootshaut befestigten, gegengleich ausgebildeten Verankerung auf weist, dadurch ge- k e n n z e i c h n e t, dass die Verankerung aus einem mit der Bootshaut (10) bzw. dem Fahrzeugchassis durch Vulkanisation oder Kleben verbundenen flexiblen Profil (5, 5') besteht.2. Windschutzeinrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass der im montierten Zustand von der Längsnut (4') des Rahmens (3) umgebene Teil des Profils (5') einen kreisförmigen Querschnitt aufweist.3. Windschutzeinrichtung für aufblasbare Boote, die aus mehreren starren Rahmen zugsammengesetzt EMI2.2 aneinandergrenzende Frontrahmen und in an sich bekannter Weise je daran beidseits anschliessende Seitenrahmen vorgesehen sind, wobei Frontrahmen und Seitenrahmen untereinander durch Profilstäbe (8) verbunden sind, die in in den aneinandergrenzenden Schenkeln der Rahmen (3) vorgesehenen Nuten (4") gleitbar gelagert sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT966376A AT354882B (de) | 1976-12-27 | 1976-12-27 | Windschutzeinrichtung fuer fahrzeuge, insbesondere boote od.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT966376A AT354882B (de) | 1976-12-27 | 1976-12-27 | Windschutzeinrichtung fuer fahrzeuge, insbesondere boote od.dgl. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA966376A ATA966376A (de) | 1979-06-15 |
| AT354882B true AT354882B (de) | 1980-02-11 |
Family
ID=3616182
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| AT (1) | AT354882B (de) |
-
1976
- 1976-12-27 AT AT966376A patent/AT354882B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| ATA966376A (de) | 1979-06-15 |
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