AT354882B - Windschutzeinrichtung fuer fahrzeuge, insbesondere boote od.dgl. - Google Patents

Windschutzeinrichtung fuer fahrzeuge, insbesondere boote od.dgl.

Info

Publication number
AT354882B
AT354882B AT966376A AT966376A AT354882B AT 354882 B AT354882 B AT 354882B AT 966376 A AT966376 A AT 966376A AT 966376 A AT966376 A AT 966376A AT 354882 B AT354882 B AT 354882B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
frame
profile
protection device
wind protection
adjoining
Prior art date
Application number
AT966376A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA966376A (de
Original Assignee
Semperit Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Semperit Ag filed Critical Semperit Ag
Priority to AT966376A priority Critical patent/AT354882B/de
Publication of ATA966376A publication Critical patent/ATA966376A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT354882B publication Critical patent/AT354882B/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/02Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle front, e.g. structure of the glazing, mounting of the glazing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B19/00Arrangements or adaptations of ports, doors, windows, port-holes, or other openings or covers
    • B63B19/02Clear-view screens; Windshields

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Windschutzeinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Boote od. dgl., mit einem starren, der Befestigung einer Scheibe dienenden, Rahmen, wobei zumindest der untere Schenkel des Rahmens aussenseitig eine eine Hinterschneidung aufweisende Längsnut zur Aufnahme einer am Fahrzeugchassis bzw. der Bootshaut befestigten, gegengleich ausgebildeten Verankerung aufweist. 



   Es sind bereits eine Reihe von Vorschlägen bekanntgeworden zur Befestigung von Windschutzscheibenrahmen an einem Fahrzeug, das zumindest in dem Bereich, wo die Scheibe zu befestigen ist, aus einem flexiblen Material besteht. Als Beispiel dafür sei die Befestigung einer Windschutzscheibe an einem aufblasbaren Boot genannt. Hiebei ist es bekannt, dass der Windschutzscheibenrahmen im Bereich seines unteren Randes Löcher aufweist, durch die Nippel, die an der Bootshaut befestigt sind, gesteckt werden können, wobei diese Nippel wieder Löcher aufweisen, durch die ein Stab gesteckt wird. Die Befestigung der Windschutzscheibe hat dabei in unaufgeblasenem Zustand des Bootes zu erfolgen und eine endgültige Lagefixierung wird dann erst durch das Aufblasen erreicht. 



   Diese   Windschutzscheibenanbringungsmethode   hat mehrere Nachteile : Sie ist relativ kompliziert und dennoch ist die Art der Verbindung filigran, so dass einerseits die Montage zwar relativ viel Zeit benötigt aber anderseits die erreichte Montagefestigkeit gering ist. Ein weiterer wesentlicher Nachteil ist der, dass eine derart befestigte Windschutzscheibe, wenn sie nicht noch zusätzlich gehalten und gestützt wird, bei höheren Geschwindigkeiten ihre Lage nicht so einhalten kann, wie es wünschenswert wäre. Es kommt dann zu Deformationen und im Extremfall sogar zu Sichtbehinderungen des Fahrers.

   Auch ist es durch die oben bereits erwähnte Bauart nicht möglich, die Windschutzscheibe in der allenfalls gewünschten Grösse vorzusehen, um einen optimalen Wind-und Spritzwasserschutz zu bieten, da ansonsten ihre mechanische Fixierung bereits Schwierigkeiten macht. 



   Aus der US-PS Nr. 3, 843, 982 ist eine Verankerung für Windschutzscheiben bekannt, bei der ein mit einer Hinterschneidung versehener Rahmen auf entsprechend gegengleich ausgebildete, am Fahrzeugchassis befestigte Knöpfe geschoben wird. 



   Diese Knöpfe sind jedoch im durch den Windschutzscheibenrahmen nicht abgedeckten Zustand eine erhebliche Verletzungsgefahr sowohl für Personen als auch gegebenenfalls für die elastische Bootshaut. 



   Ziel der Erfindung ist es daher, eine Verankerung für eine Windschutzeinrichtung zu schaffen, die jedwede Verletzungsgefahr ausschliesst und ausserdem eine dichte Verbindung ermöglicht. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die Verankerung aus einem mit der Bootshaut bzw. dem Fahrzeugchassis durch Vulkanisation oder Kleben verbundenen flexiblen Profil besteht. 



   Es ist bei dieser Art der Fixierung ausgeschlossen, dass Wasser unter dem Windschutzscheibenrand durchdringen kann und so zu einer Sichtbehinderung Anlass gibt. Die gewohnte Faltung eines aufblasbaren Bootes wird durch das flexible Profil in keiner Weise beeinträchtigt. 



   Setzt sich die Windschutzeinrichtung des Fahrzeuges aus mehreren Teilen zusammen, so muss dafür Sorge getragen werden, dass diese in gleicher Weise einfach eingebaut werden können. In diesem Fall ist es zweckmässig, wenn der im montierten Zustand von der Längsnut des Rahmens umgebene Teil des Profils einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, da die einzelnen Teile dann unabhängig voneinander um das Profil geschwenkt werden können, so dass eine gegenseitige Behinderung beim Einbau nicht eintritt. 



   Um auch für hochmotorisierte Boote bis zu 45 PS bei jeder Geschwindigkeit eine ausreichende Fixierung zu erzielen ist es vorteilhaft, wenn eine Windschutzeinrichtung vorgesehen ist, bei der zwei stumpfwinkelig aneinandergrenzende Frontrahmen und in an sich bekannter Weise je daran beidseits anschliessende Seitenrahmen vorgesehen sind, wobei Frontrahmen und Seitenrahmen untereinander durch Profilstäbe verbunden sind, die in in den aneinandergrenzenden Schenkeln der Rahmen vorgesehenen Nuten gleitbar gelagert sind. Das Bestreben der Windschutzscheibe bei starkem Fahrtwind sich zu neigen, ist bei dieser Konstruktion dadurch praktisch völlig ausgeschaltet, dass die Neigungskräfte über die Seitenrahmen direkt an der Bordwand abgestützt sind. 



   Im folgenden wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen beispielhaft näher erläutert : Es zeigen Fig. 1 ein aufblasbares Boot mit der erfindungsgemässen Windschutzeinrichtung, Fig. 2 den Einsetzvorgang der Windschutzscheiben, Fig. 3 und 4 die Befestigung der Windschutzscheiben an der Bootshaut, Fig. 5 und 6 die Verbindung der Windschutzscheiben und Fig. 7 den oberen Rand einer Windschutzscheibe. 



   Das in Fig. 1 dargestellte aufblasbare Boot --1-- besitzt Windschutzscheiben --2--, die Rahmen--3-aufweisen. Wie der Fig. 2 entnommen werden kann, ist an der Stelle, wo die Windschutzscheiben --2-angebracht werden sollen, an der Bootshaut ein Profil --5-- befestigt. Der   Rahmen --3-- der Windschutz-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 scheibe wird mit der an seinem unteren Schenkel angebrachten   Längsnut --4-- auf   das Profil --5-- in Pfeilrichtung aufgeschoben. 
 EMI2.1 
 sein und greift dann in eine gegengleich ausgebildete   Längsnut --4-- ein.   Entsprechend der Fig. 4 weist die   Längsnut --4'-- im   unteren Schenkel des Rahmens --3-- einen kreisförmigen Querschnitt auf. 



  Entsprechend gegengleich ist das   Profil --5'- ausgebildet.   Das   Profil --5, 5'-- ist   an der Bootshaut --10-anvulkanisiert. Wie den Fig. 3 und 4 gleichfalls entnommen werden kann, ist die   Scheibe --7-- im   Rahmen --3-- über ein Rahmenprofil --6-- befestigt. 



   Wie in den Fig. 5 und 6 dargestellt, dient zur Verbindung der nebeneinanderliegenden Front- und Seitenrahmen jeweils ein Profilstab --8--. Der Profilstab --8-- weist im Querschnitt drei unter 1200 stehende Schenkel auf, die endseitig eine kreisförmige Verdickung aufweisen, mittels derer sie in die Nut   - -4"-- des Rahmens --3-- eingreifen.   Wie speziell der Fig. 5 entnommen werden kann, erfolgt die Montage der   Profilstäbe --8-- erst   nach Montage der Windschutzscheiben --2--, einfach durch Einschieben in die   Nut-4"--.   



   Die Fig. 7 zeigt im Querschnitt die Befestigung des   Schutzprofils --9-- in   der Nut Das Schutzprofil --9-- ist im Eingriffsbereich mit der   Nut --4"'-- im   Querschnitt ebenfalls kreisförmig ausgebildet, der aus der   Nut --4'"-- herausragende   Teil ist kappenförmig zur Abdeckung des Rahmens ausgebildet. Zur Erleichterung der Montage des   Schutzprofils --9-- ist   dieses hohl ausgebildet.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Windschutzeinrichtung für Fahrzeuge, insbesondere Boote od. dgl., mit einem starren, der Befestigung einer Scheibe dienenden Rahmen, wobei zumindest der untere Schenkel des Rahmens aussenseitig eine eine Hinterschneidung aufweisende Längsnut zur Aufnahme einer am Fahrzeugchassis bzw. der Bootshaut befestigten, gegengleich ausgebildeten Verankerung auf weist, dadurch ge- k e n n z e i c h n e t, dass die Verankerung aus einem mit der Bootshaut (10) bzw. dem Fahrzeugchassis durch Vulkanisation oder Kleben verbundenen flexiblen Profil (5, 5') besteht.
    2. Windschutzeinrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass der im montierten Zustand von der Längsnut (4') des Rahmens (3) umgebene Teil des Profils (5') einen kreisförmigen Querschnitt aufweist.
    3. Windschutzeinrichtung für aufblasbare Boote, die aus mehreren starren Rahmen zugsammengesetzt EMI2.2 aneinandergrenzende Frontrahmen und in an sich bekannter Weise je daran beidseits anschliessende Seitenrahmen vorgesehen sind, wobei Frontrahmen und Seitenrahmen untereinander durch Profilstäbe (8) verbunden sind, die in in den aneinandergrenzenden Schenkeln der Rahmen (3) vorgesehenen Nuten (4") gleitbar gelagert sind.
AT966376A 1976-12-27 1976-12-27 Windschutzeinrichtung fuer fahrzeuge, insbesondere boote od.dgl. AT354882B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT966376A AT354882B (de) 1976-12-27 1976-12-27 Windschutzeinrichtung fuer fahrzeuge, insbesondere boote od.dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT966376A AT354882B (de) 1976-12-27 1976-12-27 Windschutzeinrichtung fuer fahrzeuge, insbesondere boote od.dgl.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA966376A ATA966376A (de) 1979-06-15
AT354882B true AT354882B (de) 1980-02-11

Family

ID=3616182

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT966376A AT354882B (de) 1976-12-27 1976-12-27 Windschutzeinrichtung fuer fahrzeuge, insbesondere boote od.dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT354882B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA966376A (de) 1979-06-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69402436T2 (de) Spriegel für verdeckbezug und dachhimmel-befestigung
DE2940080A1 (de) Befestigungsleiste fuer fensterscheiben
CH618924A5 (de)
DE1455743A1 (de) Verdeck fuer Kraftfahrzeuge,insbesondere Personenkraftwagen
DE102013201880B4 (de) Aufblasbare Vorhangairbagbaugruppe
AT354882B (de) Windschutzeinrichtung fuer fahrzeuge, insbesondere boote od.dgl.
DE2646663A1 (de) Flexibler faltenbalg-koerper
DE69300652T2 (de) Zusammengesetzter seitlicher Längsträger am Boden eines Kraftfahrzeuges.
DE2941018A1 (de) Abdeckplane fuer einen in einem personenwagen vorgesehenen kofferraum
EP1897725B1 (de) Abspannanordnung für einen heckseitigen Abschnitt eines Verdeckbezugs und Cabriolet
DE3606165C1 (en) Method for fastening a web of material
EP1103399B1 (de) Klappverdeck für Cabriolets mit einem äusseren Verdeckbezug mit integrierter Scheibe und mit einem inneren Verdeckbezug
EP4010549B1 (de) Adapterelement und baukastensystem
CH613892A5 (en) Windscreen on a vehicle
DE2547945C3 (de) Tragflügel für ein Stauflügelfahrzeug
DE1233293C2 (de) Armaturenbrett
DE2147806C3 (de) Leiteinrichtung mit Wasserabflußrinne für Hochstraßen, Brücken, Tunnels u.dgl
DE1111964B (de) Klappdach fuer Kraftfahrzeuge mit einem Schalendach, wie insbesondere Kleinwagen, Kabinenroller u. dgl.
DE2554446C3 (de) Verankerung für eine Boje mittels Beinen
DE102019212303A1 (de) Fahrzeug mit abnehmbaren Dachelementen
DE2613409A1 (de) Windschutzscheibe und kombination daraus
DE2423133C2 (de) Kraftfahrzeug mit abnehmbarem Dach
DE4212227A1 (de) Als Übergangsschutz zwischen zwei gelenkig miteinander gekuppelten Fahrzeugen einbaubarer Faltenbalg
DE10141332B4 (de) Fahrzeugdach
DE102019103456B4 (de) Versteifungsbauteil für eine lokale Versteifung einer Tragstruktur eines Fahrzeugs