AT35271B - Verfahren zum Durchfärben von dichten Geweben oder von Filzen. - Google Patents

Verfahren zum Durchfärben von dichten Geweben oder von Filzen.

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AT35271B
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  Verfahren zum Durchfärben von dichten Geweben oder von Filzen. 



   Das   Durchfärben   und Egalfärben dichter Stoffe macht bis jetzt grosse Schwierigkeiten und ist bei vielen Farben   (namentlich   auch bei dem äusserst vielgebrauchten Indigo) überhaupt nicht genügend zu erhalten. Um vollständig durchgefärbte Stoffe zu erhalten, stellt man solche entweder aus in der Wolle gefärbten Garnen her - was aber sehr teuer ist-oder man ist zu verschiedenen, kostspieligen, umständlichen. die Ware oft   schädigende   Kunstgriffen gezwungen. 



  So schreiben   zum   Beispiel die Farbenfabriken zum Durch- und Egalfärben mittelst Alizarinfarben den Zusatz von essigsaurem Ammoniak, sehr langsames Erwärmen der Farbflotte, ganz allmähliges Zugeben von Säure und Farbstoff und   stundenlanges Kochen vor.   ohne selbst durch solche   langwierige, zu verdorben 'Ware   oft Veranlassung gebende Manipulationen völlig durch-   gefärbte Stoffe zu erhalten, wie man sich   leicht beim Durchschneiden der Stoffe überzeugen kann die Schnittfläche zeigt nach innen zu eine viel hellere Farbe.

   Aus demselben Grunde färbt man 
 EMI1.1 
 durch bemerkbar, clal3 beim Tragen und Abscheuern solcher Stoffe (zum Beispiel der Uniformstoffe) die helleren, weniger gefärbten inneren Schichten zum Vorscheine kommen. die   Farben   sind nicht so echt   und   die Schnittstellen erscheinen hell. 
 EMI1.2 
 



     Das beschriebene Verfahren   ist   wesentlich verschieden von dem Farben   auf   sogenannten     mechanischen Färbeapparaten, wobei zwar   ebenfalls die   Farblösung   durch die Ware hindurchgepresst, bezichungsweise gesaugt wird, allein das wesentlich unterscheidende Merkmal liegt 
 EMI1.3 
 

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 EMI2.1 
 indem bei letzteren die   Ware fest aufgewickelt bez, w.   fest gepackt ruht, während bei dem beschriebenen Verfahren die'Ware offen und kontinuierlich behandelt wird. 



   Beispiel 1. Man imprägniert auf einer gewöhnlichen   Klotz- oder Breitwaschmaschine   ein Stück Uniformtuch, Eskimo, Paletotstoff oder Filz mit einer Lösung von Chromkali unter Zufügung einer Hilfsbeize wie Ameisensäure,   Laktolin,   Weinstein etc.   u d   passiert dann eine Ab-   saugemaschinc.   Die Konzentration der Chromkalibeize wird so gehalten, dass nach dem Absaugen z. B.   1%%     Chromkali und IY2% Ameisensäure   sich auf dem Stoff befinden. Hierauf kocht man das Stück zur Fixierung der Beize auf einer gewöhnlichen Stückfärbemaschine circa   1 % Stunden,.   oder man dämpft.

   Zum Färben wird das Stück   mit : einer   Lösung eines Alizarin-oder   Holzfarbestosses   imprägniert, abgesaugt und dann wie dben weiter verfahren. 



     3.   Zum Durchfärben von Küpenblau imprägniert man wie oben mit einer Indigoküpe, saugt sofort hinterher durch, entwickelt in einem Säurebad und saugt wieder ab. Diese Manipulation kann für dunkle Farben wiederholt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.2 dass das Arbeitsgut erst mit der betreffenden Farb- oder Beizlösung getränkt, und dass dann diese Lösung vor dem in bekannter Weise stattfindenden Fixieren der Farbe durch den Stoff hindurchgesaugt wird.
AT35271D 1906-10-17 1907-10-05 Verfahren zum Durchfärben von dichten Geweben oder von Filzen. AT35271B (de)

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