DE455995C - Verfahren zum Durchfaerben von Garnen oder Geweben pflanzlichen Ursprungs mit Kuepenfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zum Durchfaerben von Garnen oder Geweben pflanzlichen Ursprungs mit Kuepenfarbstoffen

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DE455995C
DE455995C DEF56321D DEF0056321D DE455995C DE 455995 C DE455995 C DE 455995C DE F56321 D DEF56321 D DE F56321D DE F0056321 D DEF0056321 D DE F0056321D DE 455995 C DE455995 C DE 455995C
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DE
Germany
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fabrics
dyeing
vegetable origin
dyeing yarns
yarns
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Expired
Application number
DEF56321D
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English (en)
Inventor
Wilhelm Brons
Bruno Gutbrecht
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/22General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using vat dyestuffs including indigo

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zum Durchfärben von Garnen oder Geweben pflanzlichen Ursprungs mit Küpenfarbstoffen. Das Färben mit Küpenfarben auf Baumwolle- bietet insofern Schwierigkeiten, als diese Farbstoffe stärker gedrehte Garne oder fester geschlagene Baumwoll- oder Leinengewebe nur sehr unvollständig durchfärben, ein Übelstand, der sich bisher durch Zusätze zum Färbebad nicht vollständig beseitigen ließ.
  • Es wurde nun die überraschende Beobachtung gemacht, daß man beim Färben der Baumwollgarne bzw. -gewebe unter höherem Druck eine vollkommen gleichmäßige Durchfärbung auch mit solchen Küpenfarbstoffen erreicht, die beim Färben unter gewöhnlichen Verhältnissen bisher die ungünstigsten Resultate gezeigt haben. Das Färben erfolgt beispielsweise in der Art, daß man die Garne in einen geschlossenen Färbeapparat packt oder die Gewebe in entsprechender Weise auf perforierte Bäume aufrollt, hierauf den Apparat schließt, das Färbebad mittels zugehöriger Pumpe durch das Material bis zur vollständigen Füllung des Apparates drückt. Hierauf erhöht man mittels einer Kohlensäure-oder Stickstoffbombe oder mit Hilfe einer Luftpumpe den Druck auf 2 bis 3 Atm. und läßt die Flotte während % bis i Stunde durch das Material zirkulieren. --Nach beendigtem Färben läßt man das Färbebad ab, spült mit kaltem Wasser, oxydiert durch Einblasen von Luft oder durch Behandeln mit Sauerstoff abgebenden Mitteln und seift hierauf gründ-1 i ch.
  • Es sind bisher nur Verfahren bekannt geworden, nach denen man Textilfasern unter höherem Druck mit Farbflotten behandelt, in der Weise, daß man das Bad im geschlossenen Apparat über Siedetemperatur erhitzt, so daß der Druck durch den Dampf der Farbflotte erzeug wird. Bei den Küpenfarben ist es nicht möglich, eine so hohe Temperatur, wie sie zur Erzeugung von Druck in einem geschlossenen Apparat notwendig ist, anzuwenden, weil sonst eine Zersetzung des Hydrosulfits und ein Ausfallen des Farbstoffes aus (lern Färbebade stattfindet. Setzt man jedoch die Färbeflotte gemäß vorliegender Erfin-Jung vermittels eines Gases auf 2 und mehr Atmosphären unter Druck, so ist es möglich, die übliche Färbetemperatur für hüpenfarben unter ioo° einzuhalten und z. B. bei Temperaturen von 15 bis 20° oder -to bis 6o° zu arbeiten, ohne daß die Flotte nachteilig beeinflußt wird und doch ein volll:ommenes Durchfärben selbst schwerer Stückware erreicht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Durchfärben von Garnen oder Geweben pflanzlichen Ursprungs mit Küpenfarbstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Ware in geschlossenem Apparat bei Temperaturen unter roo° unter Druck mit dem umlaufenden Färbebad behandelt.
DEF56321D 1924-06-15 1924-06-15 Verfahren zum Durchfaerben von Garnen oder Geweben pflanzlichen Ursprungs mit Kuepenfarbstoffen Expired DE455995C (de)

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