AT3522U1 - Dämmstoffplatten-halterungselement - Google Patents
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Abstract
Zur Befestigung von Dämmstoffplatten aus Glas- oder Mineralfasern an einer Fassadenwand (W) wird ein Element (1) vorgeschlagen, welches eine Tragfläche (2) aufweist, an deren zur Wand gerichteten Längskante (3) eine Befestigungslasche (4) angeordnet ist. An der gegenüberliegenden Längskante (5) der Tragfläche (2) sind nach oben oder unten gerichtete Stecklaschen (6, 7, 8) angebracht. Die Tiefe der Auflagefläche (2) ist geringer als die Dicke der zu befestigenden Dämmstoffplatten. Entsprechend dringen beim Verlegen der Dämmstoffplatten die Stecklaschen (6, 7, 8) von der Stirnseite der Plattenkanten in das Innere der Dämmstoffplatten ein und halten diese in einer gewünschten Relativlage zur Fassadenwand (W).
Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> bildeten somit immer auch Wärmebrücken, die an sich unerwünscht sind. Dabei ist nicht so sehr der kalorimetrische EMI2.1 So zeigen sich beispielsweise im Mörtel oft im Bereich de= Halterungselemente bereits nach relativ kurzer Zeit Mikrc- risse, die danach unter Witterungseinflussen schliesslich zu sichtbaren Schäden an der Fassade führen. Durch die Temperaturunterschiede und der orlich unterschiedlichen Dampfdurchlässigkeit bilden sich oftmals aucn Kondenswasserflecken, die unter Einfluss der Schmutzpartikel in der Luft in besonders störende, dunkle Flecken auf dem Verputz ausarten. Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein EMI2.2 schaffen, bei der die vorgenannten Probleme nicht oder in stark vermindertem Umfang auftreten können. Diese Aufgabe löst eine Element zur Halterung von Dammstoffplatten wie eingangs erwähnt mit den Merkmalen des Anspruches 1. Im Gegensatz zu bekannten Halterungselementen wird somit die Halterung nicht mittels der Dämmstoffplatte durchgreifender Mittel gesucht, sondern mittels Elementen, welche in das Innere der Platte eingreifen. Während üblicherweise die <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 ruhrt gelassen wurden, weil man glaucte, diese scnnell zu zerstören, macht die vorliegende Erfindung genau das Gegenteil und verwendet genau diese Kanten zur Befestigung EMI3.2 Elenente bekannt gewesen, welche die Plattenrander umgreifend gehalten haben, doch wurden diese meist nur verwendet, wenn EMI3.3 fasern handelte, die einen verstärkten Randbereicn aufwiesen. Die vorliegende Erfindung hingegen macht davon Georaucn, dass EMI3.4 Glas- oder Mineralfasern einen gegenüber fruher erheblich verstärkten Faserverbund aufweisen, der durch erheblich verbesserte Harze erreicht worden ist. Die erfindungsgemässen, neuen Elemente zur Halterung von Dämmstoffplatten erlauben auch ein neues Verfahren zum Verlegen von Dämmstoffplatten aus Glas- oder Mineralfasernmaterial, wie dies aus dem Anspruch 10 hervorgeht. In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausfuhrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Detail dargestellt und anhand der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Es zeigt: EMI3.5 der Lage, wie es an der zu isolierenden Fassade angebracht werden kann. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 der Linie A-A gemäss Figur 1 und Figur 3 dasselbe Element nach den Figuren1'und 2 i der Ansicht von oben. Figur 4 zeigt Dammstoffplatten befestigt mittels der EMI4.2 In der Figur 1 ist die Blattfläche gleich der Wandflache der zu verkleidenden Fassade. Das Element zur Halterung von Dammstoffplatten ist insgesamt mit 1 bezeichnet. Es weist unter anderem zwei flächige Hauptflächen auf, die rechtwinklig zueinander verlaufen und im Querschnitt etwa ein grosses L darstellen (in Fig. 2 schraffiert dargestellt). Die erste Hauptfläche verläuft senkrecht zur Zeichnungsebene auf den Betrachter zu und stellt die sogenannte Tragflache 2 dar (Fig. 2,3). An der zur Fassadenwand W hingerichteten Langskante 3 der Tragfläche 2 ragt eine Befestigungslasche 4 nach oben, welche die zweite Hauptfläche des Elementes 1 bildet. Wie bereits erwähnt verlaufen diese oeiden Flachen, nämlich einerseits die Tragfläche 2 und andererseits die Befestigunglasche 4, die ebenfalls flächig ist, mindestens annähernd senkrecht zueinander. Im hier dargestellten Beispiel ist die Tragfläche 2 rechteckig, ebenso wie die Befestigungslasche 4. Die Grosse der Fläche der Befestigungs- lasche 4 ist an sich unwesentlich. Da diese jedoch zur Ubertragung der Lasten, die auf der Tragflache 2 aufliegen, <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 Die Tragflache 2 weist an der Seite, welche der Längsseite 3 gegenuberliegt, eine Längsseite 5 auf, an der mindestens zwe- Stecklaschen angeordnet sind, von denen sich jede in bezug auf die Tragflache 2 gegenüber derselben nach ooen oder unten erstreckt. Die Tiefe der Tragflache 2 ist geringer als die Dicke der Stoffplatter., die hiermit gehalten werden sollen. Liegen die Dammstoffpla-cten aus Glas- oder Mineralfasern von unten oder oben beziehungsweise von beiden Seiten an die Tragfläche 2 an, so dringen die Stecklaschen von den EMI5.2 ein und halten diese in der gewünschten Relation zur Fassadenwand W. In der hier dargestellten, bevorzugte- Ausfuhrungsform sind entlang der Langsseite 5 insgesamt drei <Desc/Clms Page number 6> Stecklaschen angeordnet, die abwechslungsweise nach unten beziehungsweise nach oben gerichtet sind. Die beiden nacn unten gerichteten StecKlaschen 6 und 7 sind bezüglich der Symmetrieachse S an den beiden entfernten Enden angeordnet, wahrend die dazwischen liegende, nach oben gerichtete Stecklasche 8 zentrisch angeordnet ist. Im hier dargestellten Beispiel sind sämtliche Stecklaschen gleich gross und folgen einander entlang der Langskante 5 luckenfrei. Prinzipiell ist die Anzahl der Stecklaschen beliebig. Wesentlich ist lediglich, dass mindestens eine nach oben weisende und eine nach unten weisende Stecklasche vorhanden ist. Im Hier dargestellten Beispiel ist das gesamte Element 1 spiegelsymmetrisch zur Symmetrieachse S. Fur die hier noch z.: beschreibende Verwendung ist dies besonders vorteilhaft. Die Stecklaschen 6,7, 8 könnten im Prinzip eine beliebige, etwa flächige Ausgestaltung aufweisen. In der hier dargestellten Ausführung haben die Stecklaschen eine etwa trapezförmige Gestalt. Dabei liegt die Basis auf der Langskante 5. Die gegenüberliegende, parallele Kante wird hier Langskante 9 oder Spitze genannt. Prinzipiell wird man die Stecklaschen vorzugsweise zu einer stumpfen Spitze zulaufen lassen. Die Eindringtiefe, beziehungsweise die Hohe der trapezförmigen Einstecklasche, entspricht etwa der Tiefe der Tragflache 2. Eine wesentlich grössere Eindringtiefe der Stecklaschen 6,7, 8 erschwert die Verlegung der Platten, ohne eine wesentlich verbesserte Halterung zu erreichen. Allerdings wird man vorzugsweise auch die Eindringtiefe der Einstecklaschen nicht geringer als die halbe Tiefe der Tragfläche 2 gestalten. <Desc/Clms Page number 7> Hierbei handele es sich jedoch im wesentlichen um EMI7.1 7, 8 von der erwähnten Längsseite 5 zur stumpfen Spitze 9 aln in der Materialdicke abnehmend zu gestalten (siehe Fig. 2;. Prinzipiell liesse sich das erf i ndungsgemasse Element 1 aus einem beliebigen Material fertigen. Es ist jedoch sinnvoll, ein Material zu verwender, welches geringe wärmeleitende Fähigkeiten aufweist. Im vorliegenden Fall wird aas gesamte Element 1 aus Kunststoff gefertigt. Hierbei verwendet man vorzugsweise ein faserverstärktes Kunststoffmaterial. Um die Festigkeit zusätzlich zu erhöhen, sieht man verschiedene Versteifungsrippen vor. Zum einen sind Versteifungsrippen 10 vorhanden, die sich von der Tragflache 2 ununterbrochen bis teilweise die Befestigungslasche 4 hinauf erstrecken. Vorzugsweise bringt man diese Versteifungsrippen auf die zueinander gerichteten Innenflächen, die miteinander einen EMI7.2 möglich, die beiden Aussenflachen, die gemeinsam einen Winkel von 270 einschliesser., mit Versteifungsrippen zu versehen. Die erstgenannte Variante ist jedoch vorteilhafter, weil bei den anliegenden Kräften der Kunststoff so vor allem auf Zugbelastet ist. In der Figur 4 erkennt man die bevorzugte Verwendung des erfindungsgemässen Elementes. Hierbei geht man so vor, dass <Desc/Clms Page number 8> die Vertikalfugen benachbarter Dammstoffplatten gegenuber der Vertikalfugen der darüber angeordneten Damtsntoffplaten EMI8.1 Platten ? eindringt, wahrend mindestens eine Stecklasche 9 in die Platte eindringt, die uber den beiden seitlich benachbarten Platten angeordnet ist. Dies allein ergio bereits einen ausserordentlich starken Verbund. Trozder konnen zusatzliche Elemente 2 angebracht sein, die lediglich zwei Platten miteinander verbinden. Wie dies bei der Verbindung zwischen zwei aneinander stossenden vertikalen Plattenkanten in der Figur 4 dargestellt ist. Die sc ermoglichte Arbeitsweise ist besonders einfach, weil praktisch nie in einem verdeckten Bereich gearbeitet werden muss.
Claims (1)
- Ansprüche: EMI9.1 1 eine der zu befestigenden Platten als Auflage dienched Tragflache 2) aufweist, an der an der einen Längsseite EMI9.2 41 mindestens annähernd senkrecnt zur Tragfläche '2' angeordnet ist, wahrend an der gegenüberliegenden Längsseite (5; der Tragflache (2) mindestens zwei Stecklaschen (6,7, 8) sich in einander entgegengesetzten Richtungen erstreckend, ebenfalls senkrecht zur Tragflache (2) verlaufend angeordnet sind, wobei die Tiefe der Tragfläche 2 geringer als die Dicke der zu verlegenden Dämmplatten ist.@ Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, aass nur eine Befestigungslasche (4) vorhanden ist, die zentrisch in Langserstreckungsricntung der Tragfläche 2 an dieser befestigt ist.Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine Befestigungslasche (4) vorhanden ist, die mindestens annähernd gleich hoch wie die Tragflache (2) breit ist. <Desc/Clms Page number 10> 4. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stecklaschen (6,7, 8) lückenlos aneinander angrenzend abwechselnd bezuglich der Tragflache (2 nach ober-. unten erstreckend angeordnet sind.Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass EMI10.1 der sie an die Tragfläche (2) angrenzen, zu ihre-.Einsteckenden hin in bezug auf ihre, zur genannter Langskante parallelen, Einsteckkante zu einer stumpfen Spitze (9) zulaufen.6. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Stecklaschen (6,7, 8) zu ihrer stumpfen Spitze 9 hin in der Materialdicke abnehmen.7. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Tragfläche (2) Versteifungsrippen (10) angeordnet sind, die sich von der Tragfläche (2) bis teilweise die Befestigungslasche (4) hinauf erstrecken.8. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass daf der Tragflächen-Unterseite beziehungsweise Tragflächen- Oberseite Versteifungsrippen (11, 12) angeordnet sind, die sich von der Tragfläche (2) durchgehend auf die Stecklaschen (6,7,8) erstrecken.9. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aieses aus Kunststoff gefertigt ist. <Desc/Clms Page number 11>I C . verfaher zum Verlegen von Dammplatter, aus Glas- oder EMI11.1 zweier seitlich benachbarter. Platten gegenüber den vertikalen Langsknatne der direkt darüber liegenden Platte versetzt sind, unter Verwendung der Elemente nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass diese sc EMI11.2 mindestens eine stekclasche in der darüber angeordneter.Platte jeweils von deren Seitenkante ins Innere eindringt. EMI11.3 zusätzliche Elemente (2) so angeordnet werden, aass nur zwei nebeneinander- oder übereinanderliegende Platten miteinander verbunden werden.
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