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Die Erfindung betrifft ein Blendschutzgitter für an einer Decke od. dgl. befestigte Beleuchtungs- körper, bestehend aus einem durch stehend einander kreuzende Platten, Leisten, Lamellen od. dgl. gebildeten, in mehrere Felder unterteilten Raster, der mittels an den Ecken der Felder angreifenden
Tragvorrichtungen unterhalb der Beleuchtungskörper befestigbar ist, wobei die Tragvorrichtung mit vier abragenden Armen ausgebildet ist und in den Ecken der Felder in jeweils einer Platte eine Ausnehmung vorgesehen ist, die von jeweils einem Arm der Tragvorrichtung durchragbar ist.
Ein derartiges Blendschutzgitter ist aus der US-PS Nr. 2, 559, 640 bekannt. Dieses bekannte
Blendschutzgitter benötigt jedoch für die Befestigung am Beleuchtungskörper mehrere einzeln angebrachte
Halterungen, weswegen dessen Montage arbeitsintensiv ist.
Weitere bekannte derartige Blendschutzgitter, wie sie beispielsweise aus der AT-PS Nr. 309600 bekannt sind, entsprechen insoferne nicht den Erfordernissen, als deren Montage nur unter Zuhilfenahme von Werkzeugen ausführbar und daher ebenso aufwendig ist.
Eine wesentlich vereinfachte Montage ist dann gewährleistet, wenn vorerst zwei Ausnehmungen eines
Feldes über jeweils einen Arm zweier schon an der Decke montierter Tragvorrichtungen bewegt werden, wobei das Feld eine etwa lotrechte Lage einnehmen kann, worauf dieses Feld um diese beiden Arme in die horizontale Lage verschwenkt und hierauf die beiden andern Ausnehmungen über jeweils einen Arm zweier weiterer Tragvorrichtungen bewegt werden.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Blendschutzgitter zu schaffen, das in der vorstehend angeführten Weise montiert werden kann. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erzielt, dass die
Ausnehmungen an zwei parallelen Seitenkanten des Feldes in den zueinander parallelen Endbereichen von
Platten od. dgl. vorgesehen sind, wobei zwei erste an einer Seitenkante vorgesehene Ausnehmungen zu einer Kante der Platte od. dgl. hin in an sich bekannter Weise offen sind, und zwei zweite, an der parallelen Seitenkante des Feldes vorgesehene Ausnehmungen in der Ebene des Feldes eine Breite aufweisen, die in der Einbaulage des Feldes dem Abstand der in die offenen Ausnehmungen einragenden
Arme der Tragvorrichtung von der anliegenden, senkrecht auf die Ebene des Feldes verlaufenden äusseren
Seitenkante der Platte od. dgl. zumindest gleich ist.
Vorzugsweise ist die Tragvorrichtung als U-förmig profilierter Bügel ausgebildet, an dessen Steg eine Lasche befestigt ist und dessen Schenkel den Steg unter Bildung von vier Tragarmen überragen.
Das hat den Vorteil, dass mit einer Halterung gleichzeitig vier Eckpunkte der zugeordneten Blendschutzgitter erfasst werden können.
Dabei können die Arme an der an der Seite des Steges liegenden Kante mit Rasten ausgebildet sein, die zur Fixierung der Blendschutzgitter an der Halterung dienen. Weiters können die in den Platten od. dgl. vorgesehenen Ausnehmungen rechteckig ausgebildet sein, was zur Folge hat, dass sie beim Einschub als Führung und dadurch der Erleichterung der Handhabung dienen.
Schliesslich können die Ausnehmungen einer der beiden Gruppen mit Rasten ausgebildet sein, die durch ihr Zusammenwirken mit den Rasten der Halterung eine einfach herzustellende Verrastung der Gitter in den Halterungen ermöglichen.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend an Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 einen Ausschnitt eines erfindungsgemässen Blendschutzgitters in Draufsicht und Fig. 2 einen Ausschnitt in axionometrischer Darstellung.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht der Raster des Blendschutzgitters aus einer beliebigen Anzahl von Feldern --1--, die durch hochkant stehende, einander kreuzende Platten --2--, Leisten, Lamellen od. dgl. gebildet sind, wobei diese Felder-l-an ihren Ecken mittels jeweils einer Tragvorrichtung --3-an einer Decke od. dgl. unterhalb von Beleuchtungskörpern, wie Leuchtstoffröhren, befestigbar sind.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind in den Ecken der Felder --1-- die Platten --2-- mit Ausnehmungen - -12, 13-- versehen, die von Armen-9-- der Tragvorrichtung-3-- durchragt sind.
Die Tragvorrichtung --3-- besteht aus einem U-profilierten Bügel --6--, an deren Steg eine mit einer Öse --8-- ausgebildete Lasche --7-- befestigt ist und deren Schenkel zu Armen --9--, die mit Einschnitten --10-- ausgebildet sein können,-verlängert sind.
Die an den Enden der Platten --2-- vorgesehenen Ausnehmungen --12, 13-- befinden sich nahe den unteren Ecken der Platten und weisen eine solche Grösse auf, dass die Arme --9-- mit Spiel einführbar sind. Jeweils zwei Ausnehmungen --12-- eines Feldes --1-- sind geschlossen ausgebildet, wogegen zwei Ausnehmungen --13-- jeweils eines Feldes --1-- seitlich oder nach unten offen ausgebildet sind. Weiters
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weisen die Ausnehmungen --12-- eine Breite auf, die in der Einbaulage gleich oder grösser als der
Abstand der in die Ausnehmungen --13-- einragenden Arme --9-- von der freien Seitenkante der Platten --2-- ist. Schliesslich können die Ausnehmungen-13-- mit einer Raste-14-- ausgebildet sein, die mit den Einschnitten --10-- der Arme --9-- zusammenwirken.
Die Montage der Felder-l-erfolgt in der nachstehend beschriebenen Weise. Zuerst werden die
Tragvorrichtungen --3-- in den erforderlichen Abständen voneinander an einer Decke od. dgl. so befestigt, dass sich die Arme --9-- unterhalb der Beleuchtungskörper befinden. Hierauf wird eine
Ausnehmung --12-- eines ersten Feldes-l-so weit über einen Arm --9-- geschoben, dass ein Arm einer weiteren Tragvorrichtung --3-- der in der in Richtung des Armes liegenden zweiten Ecke des Feldes - vorgesehenen Ausnehmung --12-- gegenüberliegt. Hierauf wird dieses Feld --1-- parallel zu den beiden Armen --9-- verschoben, wodurch diese beiden Arme --9-- in die Ausnehmungen --12-- ein ragen und somit das Feld --1-- von den beiden Tragvorrichtungen --3-- gehaltert ist,
wobei es eine lotrechte
Lage einnehmen kann.
Hierauf wird das Feld --1-- um die Arme --9-- m die horizontale Lage verschwenkt, wobei es so weit gegen die Arme --9-- verschoben wird, dass diese an den inneren Seitenkanten der Ausnehmungen --12-- zur Anlage kommen. Hiedurch kann das Feld-l-in die horizontale Lage verschwenkt werden, ohne dass die Arme --9-- von zwei weiteren, den andern beiden Ecken des Feldes --1-- zugeordneten Tragvorrich- tungen deren Verschwenkung behindern.
Schliesslich wird das Feld --1-- so bewegt, dass diese weiteren Tragarme --9-- durch die Öffnungen der Ausnehmungen --13-- in diese gelangen, wodurch das Feld an allen seinen vier Ecken in den Ausnehmungen-12, 13-- von Armen-9-- der Tragvorrichtung-3-- durchsetzt und somit von diesen gehalten ist. Soferne die oberhalb der Felder-l-befindlichen Beleuchtungskörper gewartet werden müssen, können die Felder in die lotrechte Lage verschwenkt werden. Hiezu können sie parallel zu den
Armen --9-- verschoben werden, wodurch keine Behinderung der Verschwenkung durch das anliegende Feld gegeben ist, da sich die Enden der Platten --2-- des einen Feldes an den Enden der Platten des andern Feldes vorbeibewegen können.
Ergänzend wird bemerkt, dass die Ausnehmungen --12-- ebenfalls, z. B. von unten, zugänglich sein können, wodurch die Montage gegebenenfalls noch vereinfacht wird. Ebenso können die Ausnehmungen - von unten her offen sein.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Blendschutzgitter für an einer Decke od. dgl. befestigte Beleuchtungskörper, bestehend aus einem durch stehend einander kreuzende Platten, Leisten, Lamellen od. dgl. gebildeten, in mehrere Felder unterteilten Raster, der mittels an den Ecken der Felder angreifenden Tragvorrichtungen unterhalb der Beleuchtungskörper befestigbar ist, wobei die Tragvorrichtung mit vier abragenden Armen ausgebildet ist und in den Ecken der Felder in jeweils einer Platte eine Ausnehmung vorgesehen ist, die von jeweils einem Arm der Tragvorrichtung durchragbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (12,13) an zwei parallelen Seitenkanten des Feldes (1) in den zueinander parallelen Endbereichen von Platten (2) od.
dgl. vorgesehen sind, wobei zwei erste an einer Seitenkante vorgesehene Ausnehmungen (13) zu einer Kante der Platte (2) od. dgl. hin in an sich bekannter Weise offen sind, und zwei zweite, an der parallelen Seitenkante des Feldes (1) vorgesehene Ausnehmungen (12) in der Ebene des Feldes (1) eine Breite aufweisen, die in der Einbaulage des Feldes (1) dem Abstand der in die offenen Ausnehmungen (13) einragenden Arme (9) der Tragvorrichtung (3) von der anliegenden, senkrecht auf die Ebene des Feldes (1) verlaufenden äusseren Seitenkante der Platte (2) od. dgl. zumindest gleich ist.