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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Übertragung von Steuersignalen für Aufzüge, bei welcher die
Stockwerk-und Kabinenrufe sowie die Kabinenposition unter Verminderung der Zahl der Übertragungsleitun- gen in kodierter Form übertragbar sind und Speicher für die kodierten Stockwerk-bzw. Kabinenrufe und die kodierte Kabinenposition vorhanden sind, und ein Komparator vorgesehen ist, der die Stockwerk- bzw. Ka- binenrufe mit derKabinenpositlon vergleicht und je ein die Fahrtrichtung und den Halt der Aufzugskabine be- stimmendes Steuersignal erzeugt.
Zum Zwecke der Ersparnis von Übertragungsleitungen ist es allgemein bekannt, bei Relais-Fernsteue- rungen Gruppenauswahlschaltungen mit Diodenmatrizen zu verwenden. So können z. B. bei einer Dioden- matrix, welche zehn Eingänge und fünf Ausgänge aufweist, zehn gleichzeitig in die Eingänge eingegebene
Steuerbefehle über fünf an den Ausgängen angeschlossene Übertragungsleitungen übertragen werden.
Aus der US-PS Nr. 3,882, 447 ist eine Einrichtung bekanntgeworden, bei der die Speisung bzw. An- steuerung der Stockwerklampen und der Lampen der Kabinenpositionsanzeige einer Aufzugsanlage über eine
Diodenmatrix erfolgt. Hiebei sind die Reihen der Matrix den Aufwärts-und Abwärts-Lampen bzw. den Ka- binenpositionslampen zugeordnet, während die Kolonnen der Matrix den einzelnen Stockwerken zugeordnet sind. Die Lampen sind dabei in Serie mit den jeweiligen, die Kreuzungspunkte der Matrix überbrückenden
Dioden geschaltet. Jede Reihe und jede Kolonne weist einen mittels eines Steuersignals schaltbaren Transi- storschaltkreis auf, über welche die Lampen geschaltet werden können.
Obwohl bei dieser Einrichtung durch die Verwendung der Diodenmatrix Verdrahtungund Schaltkreise ge- spart werden können, so ist der verbleibende Aufwand speziell im Hinblick auf die relativ komplizierten
Transistorschaltkreise immer noch beträchtlich und für kostengünstige Aufzugssteuerungen nicht vertret- bar.
Bei einer andern bekannten Steuereinrichtung nach der FR-PS Nr. 1. 562. 779 werden die Stockwerk- und
Kabinenrufe sowie die Kabinenposition kodiert übertragen. Zudiesem Zwecke sind zwei Diodenmatrizen vor- handen, wobei die eine zur Bildung der Kabinenrufinformation verwendet wird, während die andere der Bil- dung der Stockwerk- und Kabinenpositionsinformation dient. Die Kodierung erfolgt rein binär. Alle in Form von Kodeworten vorliegenden Informationen werden über gemeinsame Leitungen übertragen und in Gedächt- nissen gespeichert. Logische Schaltkreise verhindern die gleichzeitige Übertragung der Informationen. So erfolgt die Bildung, Übertragung und Speicherung der Kabinenpositionsinformation nur bei der Fahrt der Auf- zugskabine, wobei die Eingabe von Stockwerk- und Kabinenrufen gesperrt ist.
Die Bildung, Übertragung und
Speicherung der Stockwerk- und Kabinenrufe ist nur bei Stillstand der Aufzugskabine möglich, während gleichzeiügdie Eingabe der Kabinenposition gesperrt ist. Die in den Kabinen- bzw. Stockwerkrufgedächtnis- sen gespeicherten Informationen werden in einem Komparator mit den in den Kabinenpositionsgedächtnissen gespeicherten Informationen verglichen und das Ergebnis der Antriebssteuerung zugeleitet.
Mit vorstehender Steuereinrichtung wird eine gewisse Ersparnis von Übertragungsleitungen erzielt, die jedochfür kostengünstige Aufzugsanlagen immer noch ungenügend ist. Ein weiterer Nachteil ergibt sich insbesondere aus der Verwendung nur einer einzigen Diodenmatrix für die Stockwerkrufe und die Kabinenposition. Das erfordert neben zusätzlichen Leitungen einen erheblichen Aufwand an logischen Schaltkreisen für die gegenseitige Sperrung der Eingabe. Ausserdem ist für die Eingabe der Kabinenposition schachtseitig pro Stockwerk ein Schalter erforderlich, wodurch die Aufzugsanlage zusätzlich verteuert wird. Ein weiterer Nachteil ergibt sich dadurch, dass nach einem Spannungsausfall die Kabinenposition nicht mehr bekannt ist, so dass eine Korrekturfahrt zum nächsten Stockwerk ausgeführt werden muss.
Aus der AT-PS Nr. 249923 ist anderseits eine Steuereinrichtung für Aufzüge bekanntgeworden, bei der die Kabinenposition ohne Verwendung einer Diodenmatrix kodiert übertragen wird. Hiebei ist an der Kabine eine vierstellige optische bzw. magnetische Abtasteinrichtung angebracht, welche mit Im Schacht montierten Blenden zusammenwirkt. Die auf der Hohe des jeweiligen Stockwerkes angebrachten Blenden sind in bezug auf Anzahl und Reihenfolge gemäss dem der Kodierung zugrunde gelegten Binärkode angeordnet. Damit keine Schaltpunktdifferenzen entstehen, ist pro Stockwerk eine zusätzliche, kürzere Blende angeordnet, welche die Auswertung der übrigen Blenden freigibt. Die daraus resultierende grosse Anzahl von Blenden stellt einen nicht unerheblichen Nachteil dieser Steuereinrichtung dar.
Ein weiterer Nachteil ergibt sich dadurch, dass nach einem Spannungsausfall die Kabinenposition nicht mehr bekannt ist, so dass eine Korrekturfahrt zum nächsten Stockwerk ausgeführt werden muss.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Übertragung von Steuersignalen für Aufzüge vorzuschlagen, welche die Nachteile der vorstehend ausgeführten Einrichtungen nicht aufweist, sondern deren Vorteile vereint und gemeinsam anwendet, wobei Insbesondere die der Informationsübertragung dienende Anzahl Leitungen auf ein Minimum herabgesetzt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass für die Kodierung der Kabinen- bzw. Stockwerkrufe je eine an sich bekannte Diodenmatrix vorgesehen ist, deren Ausgänge über gemeinsame Rufleitungen mit den Eingängen der Rufspeicher verbunden sind, und dass für die Kodierung der Kabinenposition eine Kodiereinrichtung vorhanden ist, welche wie an sich bekannt aus an der Aufzugskabine befestigten Schaltern
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undimAufzugsschacht angeordneten Betätigungselementen besteht, wobei der Kabinenpositionskodierung der Graykode zugrunde liegt und je Stockwerkwechsel ein Betätigungselement vorgesehen ist, welches jeweils der wechselnden Binärstelle der den Stockwerken zugeordneten Kodeworte zugeordnet ist,
und wobei die Schalter über je eine mit ihnen in Serie geschaltete Diode einer Ankopplung mit den Ausgängen der Kabinendiodenmatrix und über die Rufleitungen mit den Eingängen des Positionsspeichers verbunden sind, und dass ein logischer Schaltkreis vorgesehen ist, mittels welchem während der Fahrt der Aufzugskabine und einer Zeitspanne nach deren Anhalten die Dioden der Kabinen- und Stockwerkdiodenmatrix in Sperrichtung und die Dioden der Ankopplung in Durchlassrichtung schaltbar, sowie die Rufleitungen von den Rufspeichern abtrennbar sind, und während der restlichen Zeit des Haltes die Matrixdioden in Durchlassrichtung und die Ankopplungsdioden in Sperrichtung, sowie die Rufleitungen an die Rufspeicher schaltbar sind.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform besteht der logische Schaltkreis aus vier zwei Eingänge aufweisenden NOR-Gliedern, mittels welchen die Rufleitungen von den Rufspeichern abtrennbar sind und deren erste Eingänge über die Rufleitungen mit den Ausgängen der Kabinen- und Stockwerkdiodenmatrixund deren Ausgänge mit den ersten Eingängen der Rufspeicher verbunden sind, aus einer ersten Serienschaltung eines ersten NOR-, eines NICHT- und eines zweiten NOR-Gliedes, sowie aus drei Transistorschaltern, wobei der Ausgang des NICHT-Gliedes mit den zweiten Eingängen der vier die Rufleitungen von denRufspeichern trennenden NOR-Glieder verbunden ist und der Eingang des NICHT-Gliedes am Eingang des ersten Transistorschalters angeschlossen ist,
dessen Ausgang mit dem Eingangdes zweiten Transistorschalters und über eine erste Speiseleitung und die Kabinenrufgeber mit den Eingängen der Kabinendiodenmatrix in Verbindung
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dessen Ausgang über eine zweite Speiseleitung und die Stockwerkrufgeber mit den Eingängen der Stockwerkdiodenmatrixverbundenist, und weist der logische Schaltkreis eine zweite, aus einem NICHT-, einem NORund einem ODER-Glied bestehende Serienschaltung auf, deren Ausgang über eine Löschleitung an den zweiten Eingängen der Rufspeicher angeschlossen ist und deren Eingang mit einem Eingang der ersten Serienschaltung und einem ersten Eingang des logischen Schaltkreises verbunden Ist,
wobei ein weiterer Eingang des NOR-Gliedes der zweiten Serienschaltung mit einem weiteren Eingang der ersten Serienschaltung und einem zweiten Eingang des logischen Schaltkreises in Verbindung steht und ein dritter Eingang des logischen Schaltkreises an einem Eingang des ODER-Gliedes angeschlossen ist.
Damit beim Ausfall der Netzspannung die Kabinenposition gespeichert bleibt und somit bei Spannungswiederkehr keine Korrekturfahrt erforderlich ist, sind nach einer Weiterbildung der Erfindung die an der Aufzugskabine befestigten Schalter an sich bekannte bistabile Magnetschalter und dieimAufzugsschachtmontierten Betätigungselemente an sich bekannte Schaltmagnete.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein Stockwerkanzeiger vorgesehen ist, der mittels der von den bistabilen Magnetschaltern gebildeten Kodeworte über die der Übertragung der Rufe und der Kabinenposition dienenden Rufleitungen ansteuerbar ist.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das im folgenden näher erläutert wird. Es zeigen : Fig. l eine schematische Darstellung einer Aufzugsanlage mit der erfindungsge- mässen Einrichtung zur Übertragung von Steuersignalen, Fig. 2 eine die Kabinenrufe kodierende Diodenmatrix und Fig. 3 das Schaltungsschema eines logischen Schaltkreises.
In der Fig. 1 ist mit-l-ein nur teilweise dargestellter Aufzugschacht bezeichnet, in dem eine Aufzugskabine --2-- geführt ist. Eine von einer Antriebssteuerung-3-gesteuerte Fördermaschine-4- treibt über ein Förderseil --5-- die Aufzugskabine --2-- an, wobei gemäss der als Beispiel gewählten Auf-
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wendung des Binärkodes kodierende Diodenmatrix --6-- befestigt. Die in der nachfolgenden Beschreibung der Fig. 2 näher erläuterte Diodenmatrix-6-weist fünfzehn Eingänge und vier Ausgänge auf, wobei die Eingänge mit in der Aufzugskabine befestigten, den einzelnen Stockwerken-S l bis S 15-- zugeord- neten Kabinenrufgebern--DC 1 bis DC15--verbunden sind.
Die Kabinenrufgeber --DC1 bis DC15-- sind in
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7. 3-- und die Schaltmagnete --9-- bilden eine die Kabinenposition kodierende Kodiereinrichtung, wobei der Kodierung der Graykode zugrunde gelegt ist. Die Schaltmagnete --9-- sind gemäss den einzelnen Stockwer- ken --S 1 bis S 15 zugeordneten Kodeworten der nachstehenden Tabelle im Aufzugsschaoht-l-angeordnet.
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<tb>
<tb>
Kodeworte <SEP> für <SEP> : <SEP>
<tb> Stockwerk <SEP> Rufeingabe <SEP> Kabinenposition <SEP> Rufverarbeitung
<tb> (binär <SEP> (Graykode) <SEP> (binär)
<tb> invertiert)
<tb> I <SEP> II <SEP> m <SEP> IV <SEP>
<tb> 15 <SEP> 0000 <SEP> 1000 <SEP> 1111
<tb> 14 <SEP> 0001 <SEP> 1001 <SEP> 1110
<tb> 13 <SEP> 0010 <SEP> 1011 <SEP> 1101
<tb> 12 <SEP> 0011 <SEP> 1010 <SEP> 1100
<tb> 11 <SEP> 0100 <SEP> 1110 <SEP> 1011
<tb> 10 <SEP> 0101 <SEP> 1111 <SEP> lC10
<tb> 9 <SEP> 0110 <SEP> 1101 <SEP> 1001
<tb> 8 <SEP> 0111 <SEP> 1100 <SEP> 1000
<tb> 7 <SEP> 1000 <SEP> 0100 <SEP> 0111
<tb> 6 <SEP> 1001 <SEP> 0101 <SEP> 0110
<tb> 5 <SEP> 1010 <SEP> 0111 <SEP> 0101
<tb> 4 <SEP> 1011 <SEP> 0110 <SEP> 0100
<tb> 3 <SEP> 1100 <SEP> 0010 <SEP> 0011
<tb> 2 <SEP> 1101 <SEP> 0011 <SEP> 0010
<tb> 1 <SEP> 1110 <SEP> 0001 <SEP> 0001
<tb> Kein <SEP> Ruf <SEP> 1111 <SEP> 0000
<tb>
Für jeden Wechsel des
Kodewortes wird ein Schaltmagnet --9-- benötigt, so dass bei fünfzehn Stockwer- ken vierzehn Schaltmagnete --9-- erforderlich sind. Die vier bistabilen Magnetschalter-7. 0, 7. 1, 7. 2, 7. 3-- sind einerseits mit der Speiseschaltung-SPDC-- und anderseits über eine in der nachfolgenden Be-
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nenrufe als auch die Kabinenposition an den ortsfesten Teil der Aufzugsanlage übertragbar sind.
Mit --12-- ist eine ortsfest montierte, die Stockwerkrufe unter Verwendung des Binärkodes kodierende Diodenmatrix bezeichnet, welche den gleichen Aufbau wie die Kabinendiodenmatrix --6-- aufweist. Die Stockwerkdiodenmatrix --12-- besitzt ebenfalls fünfzehn Eingänge und vier Ausgänge, wobei die Eingänge mit den einzelnen Stockwerken --S 1 bis S 15-- zugeordneten Stockwerkrufgebern--DE 1 bis DE 15-- verbunden sind.
Die Stockwerkrufgeber-DE l bis DE 15-- sind in Serie geschaltet und an eine Speiseleitung-SPDE-angeschlossen. Die vier Ausgänge der Stockwerkdiodenmatrix --12-- sind mittels der Rufleitungen --L 0 bis
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bekannter Weise aus einem ODER- und einem UND-Glied aufgebauten vier Rufspeicher-14 bis 17-- sind über eine Löschleitung-SPGC-- mit dem logischen Schaltkreis --13-- verbunden, während die Ausgänge an den Eingängen --A 0, AI, A 2, A 3-- eines Komparators --18-- angeschlossen sind.
Ein den Graykodein den Binärkode umwandelnder Kodewandler --19-- besteht aus drei Exklusiv-ODERGliedern und besitzt vier Eingänge und vier Ausgänge, wobei die Eingänge an die Ausgänge der Stockwerk- diodenmatrix-12-- angeschlossen sind. Die Ausgänge des Kodewandlers --19-- sind mit einem Positionsspeicher --20-- verbunden, für welchen ein an sich bekannter 4-Bit-Speicher verwendet wird, dessen Ausgänge mit den eingängen --B0, B1, B2, B3-- des Komparators --18-- verbunden sind. Der nach bekannten Prinzipien arbeitende, nicht näher beschriebene Komparator --18-- vergleicht das in den Rufspeichern
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Wie bei logischen Schaltungen üblich, bezeichnen die vorstehenden Zahlen 1 und 0 die logischen Ein- gangs-bzw. Ausgangszustände der betreffenden Schaltungsglieder. In der nachfolgenden Funktionsbeschreibung wird dafür ebenfalls die Bezeichnung Signal 1 bzw. Signal 0 verwendet, worunter auch Spannung bzw. keine Spannung zu verstehen ist.
Die vorstehend beschriebene Erfindung arbeitet wie folgt :
Bei Stillstand der Aufzugskabine --2-- z. B. auf dem Stockwerk --S 1-- und geschlossenen Schachttüren
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wird die Ausgangsinformation SPDC des ersten NOR-Gliedes --28-- der ersten Serienschaltung 1.
In der Folge beginnt der Transistor --42-- des ersten Transistorschalters-31-zu leiten, so dass die
Speiseleitung --SPDC-- mit dem Leiter --M0 1-- verbunden wird und ein Signal 0 führt. Da gleichzeitig der Transistor --43-- leitet, ist der Ausgang des zweiten Transistorschalters --32-- mit dem Leiter-PO l- verbunden und weist das Signal 1 auf, womit die an den Rufleitungen --L 0 bis L3-- angeschlossenen Ausgänge der Kabinen- und Stockwerkdiodenmatrix --6, 12--, sowie die ersten Eingänge der vier NOR-Glieder --24bis 27-- ebenfalls das Signal 1 aufweisen. Das entspricht dem in binär invertierter Form vorliegenden, als"KeinRuf"deHnlertenKodewortllll (der vorstehenden Tabelle).
Da die Ausgangsinformation--SPDC 1-des NICHT-Gliedes --29-- der ersten Serienschaltung 0 ist, weisen die Ausgänge der vier NOR-Glieder --24 bis 27-- das Signal 0 auf, so dass das an den ersten Eingängen der Rufspeicher --14 bis 17-- anstehende, für die Rufverarbeitung verwendete, als It Kein Ruf t'definierte Kodewort 0000 ist.
Mit den Informationen GR-A = 0 am Eingang des NICHT-Gliedes --38--, ZFDC = 0 am zweiten Eingang des ersten NOR-Gliedes --39-- und KB = 0 am zweiten Eingang des ODER-Gliedes --40-- der zweiten Serienschaltung, weist der Ausgang des letzteren das Signal 0 auf, so dass über die Löschleitung --SPGC-- eine Information SPGC = 0 an den zweiten Eingängen der Rufspeicher --14 bis 17-- anliegt.
Auf Grund der Eingangsinformation SPDC 1 = 0 und RTS = 0 des zweiten NOR-Gliedes --30-- der ersten Serienschaltung wird dessen Ausgangsinformation SPDE = 1. In der Folge wird der Transistor--45-- des dritten Transistorschalters --37-- leitend, so dass die Speiseleitung --SPDE-- mit dem Leiter --M0 1-- verbunden ist und ein Signal 0 führt.
Bei der Eingabe eines Kabinenrufes, z. B. für Stockwerk --S 14--, wird die das Signal 0 führende Speiseleitung --SPDC-- direkt mit dem betreffenden Eingang der Kabinendiodenmatrix-6-verbunden, so dass gemäss der Anzahl und Anordnung der Dioden --22-- die Rufleitungen --L1, L2, L3-- ebenfalls das Signal 0 aufweisen, während die Rufleitungen-LO-nach wie vor das Signal 1 führt (Fig. 2). Das Signal entspricht dem in binär invertierter Form vorliegenden, als "Stockwerk S14" definierten Kodewort 0001.
Die Ausgänge der vier NOR-Glieder --24 bis 27-- weisen demzufolge die Signale 1, 1, 1, 0 auf, womit das in den ersten Eingängen der Rufspeicher --14 bis 17-- anstehende, für die Rufverarbeitung verwendete, als "Stockwerk S 14" definierte Kodewort 1110 ist. Da inzwischen die an den zweiten Eingängen der Rufspei- cher --14 bis 17-- anstehende Information SPGC von 0 auf 1 gewechselt hat, wird der eingegebene Kabinenruf gespeichert und den Eingängen --A 0 bis A 3-- des Komparators --18-- zugeführt.
Es kann jeweils nur ein Kabinenruf angenommen werden, da die Kabinenrufgeber --DC1 bis DC15-in Serie geschaltet sind. Bei gleichzeitiger Eingabe mehrerer Kabinenrufe wird somit nur derjenige berück- sichtigt, der über den der Einspeisung --SPDC-- am nächsten liegenden Kabinenrufgeber --DC1 bis DC 15-eingegeben wird.
Nach der Rufeingabe, bei Fahrtbeginn der Aufzugskabine --2--, sind die Eingangssignale des logischen
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: GR-AGliedes --28-- wechselt dabei von 1 auf 0. In der Folge sperrt der Transistor --42-- des ersten Transistorschalters so dass die Speiseleitung --SPDC-- über den Transistor --41-- mit dem Leiter --PO 1-- verbunden wird und das Signal 1 führt. Da gleichzeitig der Transistor --44--leitet, ist der Ausgang des zweiten Transistorschalters --32-- mit dem Leiter --M0 1-- verbunden und weist das Signal 0 auf. Damit ist im Hinblick auf die Polung der Dioden --22-- der Diodenmatrizen --6, 12-- keine weitereKabinenrufeingabe und - wegen der ebenfalls an die Rufleitungen-L 0 bis L 3-angeschlossenen Ausgänge der Stockwerkdiodenmatrix --12-- - auch keine Stockwerkrufeingabe mehr möglich.
Infolge des Wechsels der Ausgangsinformation SPDC1 des NICHT-Gliedes --29-- auf 1, werden die Ausgänge der vier NOR-Glieder --24 bis 27-- wieder 0, ohne dass die Rufspeicher --14 bis 17-- davon beeinflusst werden, da Inzwischen wegen GR-A = 1 bzw. KB = 1 SPGC auf 1 gewechselt hat.
Während der Fahrt der Aufzugskabine --2-- werden mittels der im Aufzugsschacht --1-- befestigten Schaltmagnete-9-die Magnetschalter-7. 0 bis 7. 3- betätigt, wobei das Signal 1 der Speiseleitung --SPDC-- über die jeweils nach Massgabe des Graykodes geschlossenen Magnetschalter --7. 0 bis 7.
3-- und die Ankopplung--10-- an die Rufleitungen-LO bis L3-- geschaltet wird. Die die jeweilige Kabinenposition kennzeichnende, die Kodeworte darstellende Kombination der Signale 1 und 0 gelangt über die Rufleitungen
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Kodewandler-19-, incher --14 bis 17-- können von den Kabinenpositionssignalen nicht beeinflusst werden, da sie mittels der die Eingangsinformation SPDC 1 = 1 aufweisenden vier NOR-Glieder-24 bis 27-- von den Rufleitungen --L 0 bis L 3-abgetrennt sind. Der Taktanschluss --T-- des an den Ausgängen des Kodewandlers --19-- angeschlos-
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= 1bei A 0 A 1 A 2 A 3 = B 0 B 1 B 2 B 3 ein "Halt"-Signal erzeugt, welches jeweils der Antriebssteuerung --3-zugeführt wird.
Beim angenommenen Beispiel hat das dem Stockwerk--S l-zugeordnete Kodewort 0001 den kleineren Wert als das dem Stockwerk--S 14--entsprechende Kodewort 1110. Die Aufzugskabine --2-- fährt also nach oben, wobei die an den Eingängen --B 0 bis B 3-- des Komparators-18-- anstehenden Kodeworte von Stockwerk zu Stockwerk wechseln, bis bei Erreichen des Zielstockwerkes (S 14) und Gleichheit der Kodeworte (1110 =1110) der Komparator --18-- ein Haltesignal erzeugt und die Aufzugskabine --2-- zum Still-
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bei dieser Zustand mittels eines nicht weiter dargestellten Zeitgliedes annähernd 2 s aufrechterhalten wird,
so dass mit KB = 0 die am Ausgang des ODER-Gliedes --40-- der zweiten Serienschaltung auftretende Information SPGC von 1 nach 0 wechselt und der in den Rufspeichern-14 bis 17-- gespeicherte Ruf gelöscht wird. In der Folge wird GR-A = 0 und da nach annähernd 2 s auch ZFDC wieder 0 ist, sinderneutdieBe- dingungen für eine Rufeingabe gegeben.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass für die Übertragung der Kabinen-und Stockwerkrufe, sowie der Kabinenposition u. zw. zum Zwecke der Steuerung und der Stockwerkanzeige, die gleichen Leitungen verwendet werden, wobei gemäss der Beziehung 2log (N + 1) = L bei der im Beispiel gewählten Stockwerkanzahl N = 15 nur L = 4 Übertragungsleitungen plus eine Speiseleitung sowohl für die Kabinenrufe als auch für die Kabinenposition erforderlich sind.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der Verwendung des Graykodes für die Kodierung der Kabinenposition. DaderGraykodeeinschrittigist, wird pro Stockwerkwechsel nur ein Schaltmagnet benötigt und es entstehen keine Schaltpunktdifferenzen, so dass nach einem Nothalt die richtige Kabinenposition verfügbar ist. Weiterhin von Vorteil ist die Verwendung von bistabilen Magnetschaltern. Dadurch bleibt bei Spannungsausfall die Kabinenposition erhalten, so dass keine Korrekturfahrt erforderlich ist.
Man kann den Stockwerkanzeiger-21-- anstatt am Positionsspeicher-20-- anzuschliessen, direkt mit
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--L 0zugskabine --2-- zu installieren, wobei dieser ebenfalls direkt mit den Rufleitungen-LO bis L verban- den ist. In beiden Fällen weist dabei der Stockwerkanzeiger --21-- einen eigenen Positionsspeicher auf.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.