AT34787B - Verfahren zur Verarbeitung glyzerinhältiger Flüssigkeiten. - Google Patents

Verfahren zur Verarbeitung glyzerinhältiger Flüssigkeiten.

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  Verfahren zur Verarbeitung   glyzerinhältiger   Flüssigkeiten. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft die Verarbeitung glyzerinhältiger Flüssigkeiten zum Zwecke der Gewinnung von Glyzerin. Handelt es sich um   glyzerinhältige Laugen,   aus welchen Rohglyzerin gewonnen werden soll, oder um die Reinigung von aus Laugen stammendem Rohglyzerin, so werden die Natron- und Kali- und sonstigen neben dem Glyzerin in Lösung befindlichen Salze   mittels Kieselfluorwasserstoffsäure   oder eines geeigneten löslichen Fluorsalzes wie Bleisilikofluorid, welches gleichzeitig Natron und Chlor ausfällt,   ausgefällt.   Das Kieselfluorkalium ist in den zu verarbeitenden Flüssigkeiten nahezu unlöslich, das Kieselfluornatrium ist sehr wenig löslich und beide Silikofluoride sind in Alkohol unlöslich.

   Ausserdem sind die   Niederschläge   gallertartig und können die suspendierten Stoffe umhüllen, Man setzt zuerst genügend viel Kieselfluorwasserstoffsäure zu, um alle ausfällbaren Stoffe aus der   glyzerinhältigen   Flüssigkeit herauszufällen. Es entsteht dabei ein sehr reichlicher Niederschlag und öfters tritt auch teilweise Entfärbung der Flüssigkeit ein. Durch schwaches Erhitzen kann   man die Abscbcidung des   Niederschlages befördern, worauf   man     filtriert uns   die Flüssigkeit   eindickt,     um   das   Rohglyzerin zu   erhalten. 
 EMI1.1 
 oder Aschenbestandteile der Zuckerlösungen durch ein   nuorkieselsaures   Eisensalz entfernt werden (vgl. Patent Nr. 8414). 



   Man kann vor der Filtration auch Alkohol zusetzen, aber nur   um     die Fnlöslichkeit   des   Natriumsilikofluorids   zu erhöhen und die durch das saure fluorhältige Reagens (Kieselfluorwasser-   stoffsäure)   frei   gemachten   Säuren   sättigen,   worauf der Alkohol abdestilliert wird. um Glyzerin von der im Handel   vorkommenden   Qualität zu erhalten. 



   Bei   Verarbeitung von Melassenschlempe   besteht das Verfahren auch in der   Ausfällung   der löslichen Kalisalze (welche den Hauptteil der Verunreinigungen ausmachen), Natronsalze und 
 EMI1.2 
 Weise (vgl. D. R. I'. Nr. 125788) in Gegenwart einer zur Sättigung der vorhandenen freien   Säuren     genügenden   Menge von   Kalk oder Kalkkarbonat.   Dieses Konzentrieren ist aber   nicht unerlässlich.   
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Verarbeitung glyzerinhältiger Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, dass die gelösten Kali-und Natronsalze mittels Kieselfluorwasserstoffsäure oder löslicher Süiko- fluoride ausgefällt werden.
    2. Verfahren nach Anspruch 1 in der Anwendung auf Schlempe, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlempe vor dem Ausfällen von Kali und Natron mit Kalk oder Kalkkarbonat saturiert wird.
AT34787D 1904-09-17 1904-09-17 Verfahren zur Verarbeitung glyzerinhältiger Flüssigkeiten. AT34787B (de)

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