AT347536B - Drehstromtransformator mit stetiger einstellbarkeit seiner ausgangswechselspannung - Google Patents

Drehstromtransformator mit stetiger einstellbarkeit seiner ausgangswechselspannung

Info

Publication number
AT347536B
AT347536B AT215675A AT215675A AT347536B AT 347536 B AT347536 B AT 347536B AT 215675 A AT215675 A AT 215675A AT 215675 A AT215675 A AT 215675A AT 347536 B AT347536 B AT 347536B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
windings
magnetic circuit
winding
primary
control
Prior art date
Application number
AT215675A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA215675A (de
Original Assignee
Jovanovic Pavle
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jovanovic Pavle filed Critical Jovanovic Pavle
Publication of ATA215675A publication Critical patent/ATA215675A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT347536B publication Critical patent/AT347536B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft einen Drehstromtransformator mit stetiger Einstellbarkeit seiner Ausgangswechselspannung mit mindestens einem mehrschenkeligen Magnetkern, auf dessen Schenkeln jeweils eine   Primär- und   eine Sekundärwicklung gemeinsam übereinander aufgebracht sind, und dessen Schenkel je eine Öffnung zur Aufnahme aus jeweils zwei Teilwicklungen zusammengesetzter Steuerwicklungen enthält, die, bezogen auf den sich um die Öffnung bildenden magnetischen Hilfskreis, gleichsinnig geschaltet und so durch Gleichstrom erregbar sind, dass die zugeordneten Teile des Magnetkerns stetig magnetisierbar sind. 



   In der FR-PS   Nr. 1. 192. 463   ist bereits ein Regeltransformator beschrieben, bei dem die Steuerwicklungen auf dem gleichen Schenkel aufgebracht sind, auf dem sich auch die   Primär- und   Sekundärwicklung des Transformators befinden. Ein wesentlicher Nachteil dieser Anordnung besteht jedoch darin, dass die   Primär- und   Sekundärwicklungen nebeneinander auf dem Kern angeordnet sind. Dadurch entstehen erhebliche Verluste durch Streuung, die sich vor allem bei Regeltransformatoren mit hohen Leistungen sehr stark im Wirkungsgrad bemerkbar machen. Für hohe Leistungen ist daher ein derartiger Transformator nicht brauchbar. Ausserdem handelt es sich bei dem dort beschriebenen Regeltransformator um einen Einphasentransformator. 



   In der DE-OS 2161599 wurde ebenfalls bereits ein Transformator mit stetiger Einstellbarkeit der Ausgangswechselspannung beschrieben. Die Einstellbarkeit erfolgt dort über Steuerwicklungen, die sich in Öffnungen des Joches eines mehrschenkeligen Magnetkerns befinden, wobei   Primär- und   Sekundärwicklung jeweils gemeinsam auf den einzelnen Schenkeln des Magnetkerns aufgebracht sind. 



   Aufgabe der Erfindung ist es, die in dieser OS beschriebenen Transformatoren noch weiter zu verbessern. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe wird der eingangs angeführte Drehstromtransformator erfindungsgemäss derart ausgebildet, dass bei zwei als Magnetkreise ausgebildeten Magnetkernen mit je drei Schenkeln, bei deren drei Öffnungen die Steuerwicklungspaare angeordnet sind, darunter je die eine der Primärwicklungen und die eine der Sekundärwicklungen übereinander aufgebracht sind, dass je Phase die Primärund Sekundärwicklungen in Reihe geschaltet sind, und dass die Sekundärwicklungen des einen aus den drei Schenkeln gebildeten Magnetkreises eine kleinere Windungszahl aufweisen als die Sekundärwicklungen des andern, aus den weiteren drei Schenkeln gebildeten Magnetkreises,

   und dass die Primärwicklungen des einen Magnetkreises eine grössere Windungszahl als die Primärwicklungen des andern Magnetkreises oder eine gleich grosse Windungszahl wie die Primärwicklungen des andern Magnetkreises aufweisen. 



   Durch diese Massnahmen erhält man eine Einsparung von Kupfer und Eisen bei gleichzeitiger Erhöhung der regelbaren Ausgangsleistung und des Regelbereichs. Die Einsparung des Kupfers ergibt sich durch die günstigen Kühlbedingungen für die Regel- und Arbeitswicklungen durch eine gegenüber dem bekannten Transformator grössere Kühlfläche. Dadurch wird der   Kupferverbrauch   der Arbeitswicklungen um zirka 30% verringert. 



   Durch das Anbringen der Öffnungen für die Steuerwicklungen auf den Schenkeln wird ausserdem eine wesentlich wirkungsvollere Magnetisierung erreicht, so dass Abmessungen des Magnetkreises und damit die dafür erforderliche Eisenmenge um das Zwei- bis Zweieinhalbfache verkleinert werden können. 



   Das Wicklungssystem für diesen Transformator kann derart ausgebildet sein, dass bei dem Drehstromtransformator als Autotransformator das Drehstromnetz an die Wicklungsenden der Sekundärwicklungen des ersten Magnetkreises angeschlossen ist, die mit den Wicklungsenden der Primärwicklungen des ersten Magnetkreises verbunden sind, und dass an die Wicklungsanfänge der Sekundärwicklungen des ersten Magnetkreises die Wicklungsenden der Sekundärwicklungen des zweiten Magnetkreises angeschlossen sind, dass die Wicklungsanfänge dieser Sekundärwicklungen die Ausgangsklemmen der Sekundärseite bilden, dass die Wicklungsanfänge der Primärwicklungen des ersten Magnetkreises mit den Wicklungsanfängen der Primärwicklungen des zweiten Magnetkreises verbunden sind, und dass die Wicklungsenden der Primärwicklungen des zweiten Magnetkreises zu einem gemeinsamen Sternpunkt geschaltet sind,

   wobei für beide Magnetkreise die Übersetzungsverhältnisse gleich gross sind. 



   Vorceilhafterweise kann der Transformator ausserdem als Autotransformator ausgestaltet sein, wobei die Wicklungsenden der Sekundärwicklungen des ersten Magnetkreises mit dem Drehstromnetz und die Wicklungsanfänge der Sekundärwicklung des ersten Magnetkreises mit den Wicklungsenden der Primärwicklung galvanisch verbunden sind, wobei an diesen gemeinsamen Verbindungspunkt die Wicklungsenden der Sekundärwicklung des zweiten Magnetkreises geschaltet sind, wobei die Wicklung- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 anfänge der Primärwicklungen des ersten Magnetkreises mit den Wicklungsanfängen der Primärwicklungen des zweiten Magnetkreises verbunden sind, und wobei die Wicklungsenden der Primärwicklungen des zweiten Magnetkreises zu einem gemeinsamen Sternpunkt geschaltet sind, wobei das Übersetzungsverhältnis des zweiten Magnetkreises bis zu 1,

   8 mal grösser ist als das Übersetzungsverhältnis des ersten Magnetkreises. 



   Dadurch erhält man einen Autotransformator, der um zwei-bis zweieinhalbmal leichter ist als die bekannte Anordnung und der etwa 1,6 bis 2 mal weniger Kupfer enthält als entsprechende bekannte Regeltransformatoren. 



   Wenn lediglich die Eingangsspannungsschwankungen des Transformators ausgeregelt werden sollen,   d. h.   wenn der Transformator als Stabilisator verwendet werden kann, können die Windungszahlen der Steuerwicklungen des einen Magnetkreises um 10 bis 25% geringer sein als die Windungszahlen der Steuerwicklungen des andern Magnetkreises. 



   Durch die Asymmetrie der Amperewindungen der   Primär- und   Sekundärseite wird ein erheblicher Abfall einer induktiven Spannung verursacht, durch die eine Vergrösserung der Abmessung der Magnetkreise notwendig ist. Diesen Nachteil kann man vermeiden, wenn nach einem weiteren Erfindungsmerkmal in Reihe zu den ausgangsseitigen Sekundärwicklungen je ein Kondensator direkt oder über je einen eigenen einphasigen Transformator an die Ausgangsklemmen der Sekundärwicklungen geschaltet ist. Durch diese kapazitive Voll- oder Teilkompensation einer induktiven Last wird der Spannungsabfall durch die induktive Komponente des Laststromes vermieden. 



   Ein Optimum an Regelgenauigkeit erhält man dann, wenn pro Netzphase für die beiden Steuerwicklungen eine Steuerstufe mit zwei ausgangsseitigen Steuergliedern vorgesehen ist, deren Summe einen Konstantwert aufweist. 



   An Hand der Ausführungsbeispiele nach den Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert. Fig. 1 zeigt einen Drehstromtransformator, bei dem die Primärwicklung im Dreieck und die Sekundärwicklung im Stern geschaltet ist, dem ein Gleichrichter nachgeschaltet ist, Fig. 2 zeigt eine Kompensationsschaltung für die Kompensation induktiver Spannungen bei Unsymmetrie der Wicklungen, Fig. 3 zeigt einen Autotransformator nach dem Prinzip von Fig. 1 und Fig. 4 zeigt einen weiteren Autotransformator mit einem besonderen Wickelschema. 



   Der Dreiphasen-Regeltransformator gemäss Fig. 1 besteht aus zwei   Dreiphasen-Magnetkreisen --1   und 2--,   Arbeits-Wicklungen --6   bis 9--, Steuerwicklungen --10, 11--,   Kompensationswicklungen --16   und 17--, und einem Gleichrichter --20--. Der Magnetkreis kann auch einteilig sein, vorausgesetzt, dass das Joch --5-- gemeinsam ist. Die Magnetkreise --1 und 2-- bestehen aus je drei   Magnetschenkeln --12   und 13-- und je zwei   Jochen --5   und 22--. Je eine   Öffnung --3, 4-- befindet   sich im oberen Teil jedes einzelnen Schenkels der Magnetkerne, wobei die Öffnungen sich nicht über die gesamte Länge erstrecken. 



   Je zwei   Primärwicklungen --6   und 7-- und je zwei   Sekundärwicklungen --8   und   9-- für   jede Phase bilden die Arbeitswicklungen. Die   Primärwicklungen--6   und 7--und die   Sekundärwicklungen --8   und 9-jeder Phase liegen in Serie.

   Die   Primärwicklung --6-- und   die   Sekundärwicklung --8-- befinden   sich unmittelbar übereinander jeweils auf jedem Schenkel des Kerns für jede Phase, und die Primärwicklung --7-- und die   Sekundärwicklung --9-- unmittelbar   übereinander auf den Schenkeln --13-- des 
 EMI2.1 
 --2--.höher als die Anzahl der Windungen der   Sekundärwicklung --8--.   Wenn der Regeltransformator unter konstanter Primärspannung arbeitet und nur die Sekundärspannung sich ändert, können die Windungszahlen bei den   Primärwicklungen --6   und 7-- gleich sein.

   Wenn der Transformator als Stabilisator arbeitet,   d. h.   es werden nur Schwankungen der Primärspannung ausgeregelt, dann können die Primärwicklungen --6-- um 10 bis 30% geringer sein als die   Primärwicklungen --7--,   was vom Regelbereich abhängt. Es bestehen teilweise nicht kompensierte Amperewindungen hauptsächlich bei den Primär-   wicklungen --6-- und Sekundärwicklungen --7-- auf   dem Magnetkreis --1--. Die Arbeitswicklungen werden auf dem Kern des Magnetkreises unmittelbar unterhalb der Steuerwicklungen --10 und 11-aufgebracht. Die Steuerwicklungen bestehen aus sechs Paar   Regelwindungen --10   und 11--, untergebracht in den   Öffnungen --3   und 4--.

   Die Windungszahl der Regelwicklungen --10-- kann, wenn der Transformator als Stabilisator arbeitet, um 10 bis 25% grösser sein als die Anzahl der Windungen der   Regelwicklungen --11--.    

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Jedes Paar der Steuerwicklungen --10 bzw.   11--besteht   aus zwei Wicklungshälften, die im Windungssinn gegeneinander geschaltet sind, so dass sich die Grundwelle des induzierten EMK aufhebt. 



   Da der magnetische Widerstand des Kerns innerhalb der beiden Regelwicklungs-Hälften nicht ganz gleich ist, bedingt durch verschiedene Eisenweglängen, ist die induzierte EMK in beiden Regelwicklungshälften ebenfalls nicht ganz gleich. Dies kann man durch 1 bis 2% unterschiedliche Windungszahlen auf den Magnetisierungswicklungen ausgleichen. Zusätzlich kann man über die beiden Wicklungshälften   Kompensationswicklungen--16   und 17--, die in sich geschlossen sind, anbringen. 



   Da alle Amperewindungen der   Primär-und   Sekundärwicklungen auf den   Magnetkreisen --1, 2--   während der Transformatorbelastung nicht kompensiert sind, treten bei der Belastung des Transformators höhere Harmonische und ein zusätzlicher induktiver Spannungsabfall auf. Zur Beseitigung der Harmonischen in der Dreiphasenschaltung genügt es, wenn die   Primär-oder   Sekundärwicklung, die gleichzeitig auch ein Filter für die dritte Oberwelle ist, in Dreieck geschaltet ist. Das Auftreten eines grossen induktiven Spannungsabfalls, besonders bei induktiver Belastung, hat bisher grosse Schwierigkeiten erzeugt. Um diese zu verringern, mussten die Magnetkreise vergrössert werden, was zur Folge hatte, dass die Abmessungen vergrössert sowie die Mehrkosten erhöht wurden, und dadurch wurde die Anwendung begrenzt.

   Durch eine Schaltung nach Fig. 2 wird eine Voll-oder Teilkompensation dieses zusätzlichen, induktiven Spannungsabfalls durch die Einführung kapazitiver Komponenten, die gleich oder kleiner in bezug auf den absoluten Wert der induktiven Komponente sind, erreicht. Man kann dies entweder über einen kleinen Einphasen-Hilfstransformator, dessen   Primärwicklung --18-- in   Reihe mit den Ausgangsklemmen jeder   Transformatorphase --r,   s, t-- geschaltet wird und einen   Kondensator-19-,   der an die Sekundärwicklung des Hilfstransformators angeschlossen ist, erreichen oder direkt durch Serienschaltung des Kondensators --19'-- unmittelbar an die Enden der Sekundärwicklungen an den   Ausgangsklemmen --r,   s, t--. 



   Das erste indirekte Steuersystem ist für die Transformatoren der   Klein- und Mittelleistungen   wirtschaftlicher und das direkte für die Transformatoren mit Hochleistung und hohem Regelbereich. 



   Dieses Kompensationssystem hat auf einer wirtschaftlichen Basis das Problem des zusätzlichen induktiven Spannungsabfalls bei diesen Transformatoren und ermöglicht die Ausarbeitungen kompakter Konstruktionen, die um 2 bis 2, 5 Male leichter und billiger sind als der eingangs beschriebene bekannte Regeltransformator. 



   Dadurch gibt es keine Begrenzung in der wirtschaftlichen Fertigung solcher Regeltransformatoren, auch für grosse Regelbereiche sowie höhere Leistungen bei Drehstromausführung, sowohl auf zwei als auch auf einem gemeinsamen Magnetisierungskern. 
 EMI3.1 
 die Sekundärspannung an den   Klemmen-r,   s, t-ihren maximalen Wert und umgekehrt, wenn der Steuerstrom in den Steuerwicklungen --11-- seinen maximalen Wert und in den Wicklungen-10minimalen Wert nahezu 0 A hat, dann ist die Sekundärspannung minimal. Da die Steuerströme in den Steuerwicklungen-10 und 11-- von 0 bis zu ihrem Höchstwert stetig und gegensinnig verändert werden können, wird eine kontinuierliche Spannungsregelung erreicht.

   Die optimalen Ergebnisse werden erreicht, wenn die Summe der Regelströme in den Regelwicklungen-10 und 11-- jeder Phase konstant bleibt, jedoch nicht für den gesamten Regelbereich, sondern in jedem Intervall sich ein anderer Summenwert ergibt. Diese Nichtlinearität und das gegenseitige Verhältnis der Steuerströme sind von der Grösse des Regelbereichs und den magnetischen Eigenschaften des Magnetkreises abhängig. Deswegen ist es erforderlich, das optimale Verhältnis der Steuerströme der Grösse und Art der Regeltransformatoren anzupassen, und es nicht konstant in allen Fällen und für den gesamten Regelbereich zu halten. Solche programmierte Anordnung der Steuerströme kann mit Hilfe eines programmierten Regelverstärkers mit Halbleiter erreicht werden. 



   Es ist nicht erforderlich, dass die Windungszahl der   Regelwicklungspaare --10   und 11-- gleich ist, wenn der Transformator als Stabilisator arbeitet. Es genügt, wenn die Wicklungen --11-- um 10 bis 25% geringere Windungszahl haben. Dies folgt aus den Arbeitsbedingungen des Regeltransformators, wenn er die Funktion des Stabilisators hat. Der Stabilisator soll eine konstante Sekundärspannung für zwei extreme Arbeitspunkte,   u. zw.   bei maximaler Spannung der Primärseite im Leerlauf und bei minimaler Spannung und bei Steuerbelastung aufrechterhalten. Der erste Fall entspricht der Bedingung, wenn der 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 Steuerstrom im Wicklungspaar --11-- einen maximalen und im Paar --10-- den Null-Wert hat.

   Dies aus dem Grunde, da im Leerlauf in der Steuerwicklung --10-- ein geringerer Wert des Regelstroms bis zu 30% erforderlich ist als bei der Steuerwicklung --11-- bei Belastung. Im zweiten Fall für nominale Belastung und bei minimaler Spannung ist der höchste Wert des Regelstroms in der Steuerwicklung --10-erforderlich, in der Steuerwicklung --11-- soll der Wert 0 bis zu 30% höher sein als bei Leerlauf. Wenn die gleichen absoluten Stromwerte in den Wicklungen --10 und 11-- angenommen werden, reicht es aus, wenn die Steuerwicklungen --11-- bis zu 25% geringere Windungszahlen haben als die Steuerwicklungen   - -10--.    



   Wenn ein Gleichrichter --20-- an die Ausgangsenden --r, s, t-des Regeltransformators angeschlossen wird und eine Induktivität zum Ausgleich des Gleichstroms --21--, so erhält man einen Dreiphasen-Regelgleichrichter. Da der Transformator mit stetiger Regelung sehr schnell ist, ohne Oberwellen und mit einem hohen Leistungsfaktor arbeitet, wird auf diese Weise ein neues System der Regelgleichrichter ohne Thyristoren oder Triacs erhalten. 



   Fig. 3 zeigt eine Ausgestaltung für einen Autotransformator. Für den Magnetkreis wird der gleiche Aufbau wie im vorgehenden Ausführungsbeispiel angewendet. Er besteht wieder aus zwei getrennten Dreiphasenkreisen mit je drei Öffnungen-3 und 4-- auf jedem Schenkel. Der Magnetkreis kann auch einteilig sein, wobei das Joch --5-- gemeinsam ist. Die Arbeitswicklungen bestehen wieder aus je zwei   Primärwicklungen --6, 7-- und   je zwei   Sekundärwicklungen --8, 9-- für   jede Phase. Die Primärwicklung - kann um 10 bis 25% geringere Windungszahl als die   Primärwicklung --6-- haben,   wenn der Autotransformator als Stabilisator verwendet wird. 



   Die Arbeitswicklungen sind unmittelbar senkrecht unter den   Schenkelöffnungen --3   und 4-angeordnet. Bei der Dreiphasenschaltung Stern-Stern ist es im Falle einer Asymmetrie der Belastung und 
 EMI4.1 
 auf dem Magnetkern --12-- und dem Magnetkern --13-- und der gleichen Windungszahl. Die Teilwicklungen aller Schenkel sind in Dreieck geschaltet. Auf diese Weise dienen sie als Filter für die dritte Grundwelle. 



   Die elektrische Verbindung pro Phase zwischen den Wicklungen ist wie folgt   möglich :  
Der Primärstrom wird zum gemeinsamen Anschlusspunkt der Wicklungen --6 und   8-- zugeführt   und durch die Steuerwicklungen --6 und   7-- fliesst   die Differenz des   Primär- und   des Sekundärstromes. Die   Primärwicklungen --7-- sind   an den Sternpunkt geführt. Der Sekundärstrom fliesst durch die Sekundärwicklungen --8 und 9-- und, da sie gleichsinnig geschaltet sind, fliesst die Differenz des Netz- und des Sekundärstromes durch die Primärwicklungen. Von der Spannungsseite aus gesehen ist der Sinn der Teilspannung der   Sekundärwicklungen --8-- der   Teilspannung der   Primärwicklungen --6-- entgegen-   gesetzt, so dass diese entgegenwirken.

   Umgekehrt werden die Spannung der   Primärwicklungen --7-- und   die Spannungen der   Sekundärwicklungen --9-- addiert.   



   Die Anordnung der elektrischen Schaltung ermöglicht eine maximale Ersparnis an Kupfer für die Arbeitswicklungen, weil durch die   Primärwicklungen --6   und 7-- die Stromdifferenz fliesst und weil sich die Spannungen in den   Sekundärwicklungen --7 und 9-- addieren   und bei der Erzeugung der Sekundärspannung nimmt unmittelbar auch die   Primärwicklung --7-- teil.   Die Steuerwicklungen --10 und 11-- sowie die   Kompensationswicklungen --16   und 17-- sind wie im vorgehenden Fall angeordnet und geschaltet und die Steuerwindungen sind um 10 bis 25% geringer als die   Steuerwicklungen --10-- für   die Stabilisatorfunktion. 



   Für gewisse Übertragungsverhältnisse der Autotransformatoren kann das Übertragungsverhältnis zwischen den   Sekundärwicklungen --8-- und   den   Primärwicklungen --6-- und   zwischen den Sekundärwicklungen --9-- und den   Primärwicklungen --7-- gleich   sein, wodurch eine vollkommene Symmetrie der Amperewindungen der Primärwicklung und der Sekundärwicklung des Autotransformators erreicht wird. 



  Durch diese Symmetrie der Wicklungen entsteht kein zusätzlicher induktiver Spannungsabfall und demzufolge ist eine zusätzliche Reihenkompensation nicht erforderlich, so dass sehr kompakte Konstruktionen der Dreiphasen-Regeltransformatoren auf einem oder zwei getrennten Magnetkreisen für alle Regelbereiche und einer Leistung bis 50000 KVA erreicht werden können. 



   Die Spannungsregulierung funktioniert folgendermassen : Wenn der Steuerstrom in den Steuerwicklungen --10-- seinen maximalen und in den Steuerwicklungen --11-- seinen minimalen Wert nahezu 0 A 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 erreicht, dann ist der Magnetkreis --1-- des Autotransformators gesättigt und es werden in den Arbeitswicklungen --6 und 8-- minimale elektromotorische Kräfte induziert, während sie in den Wicklungen 
 EMI5.1 
 nicht gesättigt ist. In diesem Falle erhält man den Höchstwert der Sekundärspannung an den Klemmen --r, s, t--. Umgekehrt, wenn der Steuerstrom in den Steuerwicklungen --10-- minimal ist, nahezu 0 A und in den Steuerwicklungen --11-- den maximalen Wert hat, sinkt die Sekundärspannung des Autotransformators auf ein Minimum.

   Die stetige nichtlineare Veränderung der Steuerströme mit entgegengesetzter Richtung in den Steuerwicklungen --10 und 11-- ist so,   dass   die Summe der Ströme in den einzelnen Regelwicklungen des Regelbereiches eine Konstante ist und dass diese Konstante für die einzelnen Regelbereiche verändert wird, wobei ein Optimum an kontinuierlicher Spannungsregelung erzielt wird. 



   Für symmetrische Belastung und symmetrische Primärspannung ist eine gemeinsame Steuerung aller Phasen des Autotransformators möglich. Bei symmetrischer Belastung sind unabhängige Einzelregler für jede Phase erforderlich. 



   Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführung des Dreiphasen-Regelautotransformators. Der Magnetkreis ist wie im vorgehenden Fall fast identisch. Der einzige Unterschied liegt nur in der elektrischen Schaltung der 
 EMI5.2 
 --8--wicklungen --9-- sind die Ausgangsklemmen des   Autotransformators --r,   s, t--. Die Anfänge der   Primärwicklungen --6-- sind   an die Anfänge der   Primärwicklungen --7-- angeschlossen   und die Enden der   Primärwicklungen --7-- bilden   den gemeinsamen Sternpunkt des Transformators. Durch die Sekundärwicklung fliesst der Sekundärstrom des Regelautotransformators. Die Teilspannungen in den Wicklungen --6 und 8-- sowie in den Wicklungen --7 und 9-- werden summiert. Hiebei gilt die Symmetriebedingung für 
 EMI5.3 
 verhältnis des ersten magnetischen Kreises ist. 



   Im Eingangsspannungsbereich und Belastungsbereich vom Leerlauf bis zur Nennbelastung für ohmsche, induktive und kapazitive Belastung läuft der Regelprozess kontinuierlich, statisch und praktisch mit klirrfreier Ausgangsspannung (Klirrfaktor > 1, 5%) bei gutem hohen Leistungsfaktor, hohem Wirkungsgrad und kleiner Regelzeit ab. 



   Auf diese Weise sind technische Ausgestaltungen statischer Regel- und Autotransformatoren mit geregelter Gleichspannung entstanden, wobei sich bei experimentellen Untersuchungen geringe Regelzeiten ergeben haben. 



   Wenn man die einzelnen Phasen der Sekundärseite des Drehstromtransformators mit Kapazitäten belastet, so lässt sich die Anordnung in vorteilhafter Weise auch als Phasenschieber verwenden. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Drehstromtransformator mit stetiger Einstellbarkeit seiner Ausgangswechselspannung mit mindestens einem mehrschenkeligen Magnetkern, auf dessen Schenkeln jeweils eine Primär- und eine Sekundärwicklung gemeinsam übereinander aufgebracht sind, und dessen Schenkel je eine Öffnung zur Aufnahme aus jeweils zwei Teilwicklungen zusammengesetzter Steuerwicklungen enthält, die, bezogen auf den sich um die Öffnung bildenden magnetischen Hilfskreis, gleichsinnig geschaltet und so durch Gleichstrom erregbar sind, dass die zugeordneten Teile des Magnetkerns stetig magnetisierbar sind, da- EMI5.4 mit je drei Schenkeln, bei deren drei Öffnungen die Steuerwicklungspaare angeordnet sind, darunter je die eine der Primärwicklungen (6,7) und die eine der Sekundärwicklungen (8,9) übereinander aufgebracht sind,
    dass je Phase die Primär- und Sekundärwicklungen in Reihe geschaltet sind, und dass die Sekundärwicklungen (8) des einen aus den drei Schenkeln (12) gebildeten Magnetkreises (1) eine kleinere Windungszahl aufweisen als die Sekundärwicklungen (9) des andern, aus den weiteren drei Schenkeln (13) gebildeten Magnetkreises (2), und dass die Primärwicklungen (6) des einen Magnetkreises <Desc/Clms Page number 6> eine grössere Windungszahl als die Primärwicklungen (7) des andern Magnetkreises oder eine gleich grosse Windungszahl wie die Primärwicklungen (7) des andern Magnetkreises aufweisen.
    EMI6.1 Primärwicklungen (6) des ersten Magnetkreises (1) verbunden sind, und dass an die Wicklungsanfänge der Sekundärwicklungen (8) des ersten Magnetkreises die Wicklungsenden der Sekundärwicklungen (9) des zweiten Magnetkreises (2) angeschlossen sind, dass die Wicklungsanfänge dieser Sekundärwicklungen (9) die Ausgangsklemmen (r, s, t) der Sekundärseite bilden, dass die Wicklungsanfänge der Primärwicklungen (6) des ersten Magnetkreises (1) mit den Wicklungsanfängen der Primärwicklungen (7) des zweiten Magnetkreises (2) verbunden sind, und dass die Wicklungsenden der Primärwicklungen (7) des zweiten Magnetkreises zu einem gemeinsamen Sternpunkt geschaltet sind, wobei für beide Magnetkreise die Übersetzungsverhältnisse gleich gross sind.
    EMI6.2 Wicklungsenden der Primärwicklung (6) galvanisch verbunden sind, dass an diesen gemeinsamen Verbindungspunkt die Wicklungsenden der Sekundärwicklung (9) des zweiten Magnetkreises geschaltet sind, dass die Wicklungsanfänge der Primärwicklungen (6) des ersten Magnetkreises mit den Wicklungsanfängen der Primärwicklungen (7) des zweiten Magnetkreises (2) verbunden sind, und dass die Wicklungsenden der Primärwicklungen des zweiten Magnetkreises zu einem gemeinsamen Sternpunkt geschaltet sind, wobei das Übersetzungsverhältnis des zweiten Magnetkreises bis zu 1, 8 mal grösser ist als das Übersetzungsverhältnis des ersten Magnetkreises.
    4. Drehstromtransformator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungszahlen der Steuerwicklungen (10) des einen Magnetkreises (1) um 10 bis 25% geringer sind als die Windungszahlen der Steuerwicklungen des andern Magnetkreises.
    5. Drehstromtransformator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass in Reihe zu den ausgangsseitigen Sekundärwicklungen (9) je ein Kondensator (19) direkt oder über je einen eigenen einphasigen Transformator (18) an die Ausgangsklemmen der Sekundärwicklungen (9) geschaltet ist.
    6. Drehstromtransformator nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass pro Netzphase für die beiden Steuerwicklungen (10,11) eine Steuerstufe mit zwei ausgangsseitigen Steuergliedern vorgesehen ist, deren Summe einen Konstantwert aufweist.
    7. Drehstromtransformator nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, dass in den Öffnungen (3,4) für die Steuerwicklungen (10,11) zugleich Kurzschlusswicklungen mit gleicher Windungszahl und entgegengesetzten Wicklungssinn als die Steuerwicklungen als Kompensationswicklungen angeordnet sind, die im Dreieck direkt oder über einen Widerstand kurzgeschlossen sind.
AT215675A 1974-10-08 1975-03-20 Drehstromtransformator mit stetiger einstellbarkeit seiner ausgangswechselspannung AT347536B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
YU269774 1974-10-08

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA215675A ATA215675A (de) 1978-05-15
AT347536B true AT347536B (de) 1978-12-27

Family

ID=25558577

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT215675A AT347536B (de) 1974-10-08 1975-03-20 Drehstromtransformator mit stetiger einstellbarkeit seiner ausgangswechselspannung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT347536B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA215675A (de) 1978-05-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2556119A1 (de) Stabilisierungsanordnung
DE1538623C2 (de) Mittelpunkt-Gleichrichterschaltung
DE1065883B (de)
DE2617694C2 (de) Stromrichteranordnung
AT347536B (de) Drehstromtransformator mit stetiger einstellbarkeit seiner ausgangswechselspannung
DE729768C (de) Einrichtung zur Entnahme von Schweissstrom aus einem Mehrphasennetz, die fuer die Lieferung von Gleich- oder Wechselstrom umschaltbar ist
DE2450467A1 (de) Transformator mit stetiger einstellbarkeit seiner ausgangswechselspannung
DE671469C (de) Frequenzwandler
DE1266862B (de) Gleichrichtergeraet zur Erzeugung einer stabilisierten Ausgangsgleichspannung
AT320067B (de) Regeltransformator bzw. -stabilisator
DE1129228B (de) Regelbarer Blindwiderstand
DE642679C (de) Mehrphasiger Netzkupplungstransformator mit regelbarer Spannung sowohl der Groesse als auch der Phasenlage nach, dessen Wicklungen je Phase an einem Wicklungsende mit Anzapfungen versehen sind
DE2020264A1 (de) Mehrphasennetzwerk-Spannungsstabilisieranordnung
DE1035264B (de) Einphasentransformator, insbesondere zur Speisung von Bahnmotoren
DE435360C (de) Schaltung fuer Metalldampfgleichrichteranlagen mit zwei parallel geschalteten phasengleichen und symmetrischen 2n-phasigen Gleichrichter-Systemen
AT54766B (de) Transformator für die Umwandlung von zweiphasigem Wechselstrom in dreiphasigen und umgekehrt.
AT164713B (de) Schaltanordnung für Transformatoren bei veränderlichen Betriebsverhältnissen
DE971695C (de) Anordnung zum Anschluss von Kondensatoren an ein Wechselstromnetz
AT165820B (de) Elektrischer Ballast
AT134184B (de) Regeltransformator, insbesondere für elektrische Wechselstromlokomotiven.
DE1062282B (de) Magnetverstaerker
DE1297218B (de) Zweischenkliger Saeulenstelltransformator
DE2161599C3 (de) Transformator mit stetiger Einstellbarkeit einer Ausgangswechselspannung
DE975927C (de) Schaltung zur Regelung der von Trockengleichrichtern abgegebenen Gleichspannung
AT246860B (de) Vollweggleichrichterschaltung mit Siebkondensator

Legal Events

Date Code Title Description
ELA Expired due to lapse of time
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
RER Ceased as to paragraph 5 lit. 3 law introducing patent treaties