AT34750B - Leder-Meßapparat. - Google Patents

Leder-Meßapparat.

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AT34750B
AT34750B AT34750DA AT34750B AT 34750 B AT34750 B AT 34750B AT 34750D A AT34750D A AT 34750DA AT 34750 B AT34750 B AT 34750B
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vacuum
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Karl Schubert
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Karl Schubert
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


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  Leder-Messapparat. 



   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Apparat zur Bestimmung des Flächen-   auamasses von   Leder und ähnlichen Materialien. 



   Er unterscheidet sich von anderen bisher bekanntgewordenen, demselben Zweck dienenden Apparaten, wesentlich durch die Führung des Messgutes und die Anordnung der Messräder. 



   Fig. 1 zeigt einen Teil des Übertragungsmechanismus. Fig. 2 zeigt ein Element des Messapparates in Ansicht. Fig. 3 zeigt einen Grundriss zweier nebeneinander befindlicher Elemente der Fig. 2 und einen Teil des Messtisches. Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch den Messtisch in der   Ausführung   für Handbetrieb. Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch den Messtisch in der Aus-   führung   für Maschinenbetrieb. Fig. 6 zeigt einen Längsschnitt durch einen Teil des Messtisches. 



  Fig. 7 zeigt eine Vorrichtung zum Auffangen   des Stosses   mit pneumatischer Dämpfung. Fig. 8 ist eine schematische Darstellung des für maschinellen Betrieb eingerichteten Messtisches zu Beginn der Messung. Fig. 9 ist eine schematische Darstellung des maschinell bewegten Messtisches zu Ende der Messung und Fig. 10 zeigt in schematischer Darstellung die Umsteuerung zu Beginn der Messung. 



   Die Einrichtung und Wirkungsweise des Apparates ist folgende : Wenn für den Betrieb des Apparates keine Maschinenkräfte zur Verfugung stehen, erhält der Apparat als Messtisch eine einfache auf Schienen parallel geführte Platte   P,   welche, wie Fig. 4 zeigt, in der Längsrichtung ebenso viele zirka 1 mm vertiefte Rillen r erhält, als der Messapparat Messräder aufweist, und welche sich in bezug auf ihre Breite und ihren Abstand nach dem darüber befindlichen Messapparat   richten, überdies ist   auf dem Messtisch ein Rahmen R angeordnet, der eine Reihe von Bändern b b b.... trägt, die dazu bestimmt sind, das Messgut auf dem Messtisch festzuhalten. 



   Um nun ein Leder auf den Messtisch aufzuspannen, wird derselbe so weit als möglich an   den Handhaben H nach   vorne gezogen, der Rahmen   R   wird in die Höhe geschlagen, wobei er sich   um   die seitlich am Messtisch angebrachten Angeln   X   dreht. Das Leder wird flach ausgebreitet und der Rahmen wieder zurückgelegt. Durch die auf einer Seite elastisch befestigten Bänder wird das Leder an den Messtisch angepresst und kann nun samt diesem unter den Messrädern M   hinweggeführt   werden,   Selbstverständlich könnte   der Messtisch auch unbeweglich und der Apparat beweglich eingerichtet werden.

   Die Messräder M stützen sich wie Fig. 2 zeigt, durch ihre Achsen-   lagegcruug einerseits   auf die feste   Welle B', andererseits   auf die Stellschrauben'S und sind durch beiderseits angebrachte Rechen   Z   D2 genau distanziert. Die Messräder M kommen mit dem Messtisch nicht in Berührung, obwohl ein Teil ihres   Lm-   
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 Auf dieser Schnurtrommel ist eine Drahtschnur so befestigt, dass durch ihre Bewegung in der Pfeilrichtung ein Teil der Schnur aufgewickelt wird. Der dadurch entstehende Zug wird durch die   Riillcliena und A   auf das bekannte Hebelsystem übertragen, welches die Bewegung der einzelnen Elemente summiert und das Resultat auf einem Zifferblatte durch einen Zeiger angibt. 



   Ist das Ende des Leders erreicht, so hält die Sperrklinke   K vorläufig   jede   Rückbewegung   der   Messräder M   auf. Wird jedoch das Exzenter e um 1800 gedreht, so heben sich die Klinken K und die Messräder bewegen sich infolge eines durch die Belastung des Haupthebels bewirkten Zuges in ihre Anfangsstellung zurück, welche durch einen Anschlag B fixiert ist. Damit diese Rück bewegung keine Stösse hervorbringt, ist eine   pneumatische   Dämpfung vorgesehen. Während der Messung senkt sich das Gegengewicht G in der oben geschlossenen Hülse h, wobei durch die in   der Mantelfläche des Gegengewichtes   angebrachten Kanäle Lu t in den über dem Gewichte 
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   zurück   geführten Lederfläche nicht in Beruhrung kommen.

   Der Messtisch wird sodann samt   dem Leder zurückbewegt,   worauf letzteres aus dem Apparat genommen werden kann. 
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 Messtisch durch einen Saugschlauch verbunden, so wird das Leder durch den Überdruck der äusseren   Luft. welche durch   die Bohrungen 1 zu beiden Seiten der Rillen r abgesaugt wird, an den 

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 Messtisch gepresst (vgl. Fig.   5 ì. rJer Hohlraum   des Messtisches wird entsprechend der Zahl der Löcher mit   Längs-und   Querkanälen versehen, so dass die Deckplatte, welche die Bohrungen l und die Rillen r enthält, sich nicht durchbiegen kann.

   Das Vakuum kann gleichzeitig zur Bewegung des Messtisches ausgenützt werden.    Selbstverständlich'st   auch eine Kombination der vorher beschriebenen Einrichtung des Messtisches für Handbetrieb und dieser Einrichtung für Vakuumbetrieb ausführbar. 



   Zum Zwecke der Bewegung des Messtisches mittels Vakuum ist mit dem Gestell des ganzen Apparates ein Zylinder'Z fest verbunden, in welchem ein Kolben entsprechend der Länge des Messtisches verschoben werden kann. Wenn nun das Leder aufgelegt wird, befindet sich der Schieberkasten in der Mittelstellung, so dass der Vakuumkanal v (vgl. Fig. 10)   überdeckt     ist, während   die beiden Luftkanäle   M'und Ml mit   der äusseren Luft in Verbindung stehen Durch Drehung des
Exzenters E um 900 in die Lage der Fig. 8 wird der Vakuumkanal v mit dem Kanal   W1   in Ver- bindung gesetzt-Gleichzeitig wird aus dem Hohlraum des Messtisches, welcher mit dem Kanal   Wl   in Verbindung steht, die Luft abgesaugt.

   Durch den Überdruck der äusseren Luft bewegt sich nun der Kolben k und mit ihm der Messtisch unter dem Messrade M hinweg. Ist derselbe in seiner Endstellung angelangt und die Messung in der vorher beschriebenen Weise beendigt, so wirddas Exzenter E wieder in die Anfangsstellung gebracht. Hiedurch füllen sich alle Hohlräume mit Luft und das Leder kann hinter dem Messrade M abgehoben werden. Hierauf wird das Exzenter in die Lage der Fig. 9 gebracht und der Messtisch bewegt sich in seine Anfangsstellung zurück. Da der Kanal w mit dem Hohlraum des Messtisches nicht in Verbindung steht. wird bei der Rückbewegung in diesem kein Vakuum angesaugt. 



   Da jedoch ziemlich grosse Massen bewegt werden und heftige Stösse bei einem derartigen Apparat aus mehrfachen Gründen vermieden werden müssen, ist an jedem Hubende des Kolbens   k   eine automatische Luftdämpfung vorgesehen (vgl. Fig. 7). 



   Der Kolben wird infolge der lebendigen Kraft der bewegten Massen über den Abschluss des Kanales   M'hinausbewegt werden.   Dadurch stösst er an einen Stift   m,   welcher durch den Hebel   n   
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   steuerung des   Apparates wird der Hebel n durch die   Feder/in   seine   normale   Lage   zurückgehraf'ht     und     damit   der Luftkanal   zu   wieder geschlossen.   PATENT-ANSPRÜCHE :   
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 (las Messgut aufgespannt wird, so dass die Messräder infolge der Rillen nicht mit dem leeren Messtisch in   Berührung     kommen.  

Claims (1)

  1. 2. Bei einem Ledermessapparat nach Anspruch 1 eine pneumatische Dämpfung der aus- gelösten und zurückschwingenden Hebel, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gegengewicht, welches in einer geschlossenen Röhre geführt wird, Luftkanäle besitzt, die bei der Rückbewegung sich automatisch schliessen.
    3. Bei einem Ledermessapparat nach Anspruch 1 eine Einrichtung zur Befestigung des Messgutes auf dem Messtisch, gekennzeichnet durch einen beweglichen Rahmen mit elastisch befestigten Bändern, welcher das Leder an den Messtisch anpresst.
    4. Bei einem Ledermessapparat nach Anspruch 1 eine Einrichtung zur Befestigung des Messgutes auf dem Messtisch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Hohlraum des Messtisches Vakuum erzeugt werden kann, durch welches mittels Bohrungen in der Deckplatte die zwischen Leder und Platte befindliche Luft abgesaugt wird und das Leder durch den Überdruck der äusseren Luft angepresst wird.
    5. Bei einem Ledermessapparat nach Anspruch 1 eine Einrichtung zur Bewegung des Messtisches, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Zylinder mittels einer von Hand aus zu betätigenden Steuerung entweder auf der einen oder anderen Kolbenseite Vakuum erzeugt werden kann, um den mit dem Kolben fest verbundenen Messtisch in der einen oder anderen Richtung zu bewegen. EMI2.3
AT34750D 1907-09-23 1907-09-23 Leder-Meßapparat. AT34750B (de)

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