AT34718B - Luftgasapparat. - Google Patents

Luftgasapparat.

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AT34718B
AT34718B AT34718DA AT34718B AT 34718 B AT34718 B AT 34718B AT 34718D A AT34718D A AT 34718DA AT 34718 B AT34718 B AT 34718B
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Austria
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gas
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English (en)
Inventor
Richard Busch
Theodor Lampe
Original Assignee
Richard Busch
Theodor Lampe
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Luftgasapparat. 
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 stellen die das Gasolin und die Pressluft zuführende Zerstäuberdüse dar. 



   Die Luftgasanlage wird durch ein Gewicht 1 oder durch einen Motor 2 angetrieben, der vom Gasbehälter aus durch eine Leitung J gespeist wird. Es wird zunächst das   Gebläse 4   an- 
 EMI1.2 
 bunden und trägt zu beiden   Seiten der Rolle 77   eine der Zahl der Seillagen auf der Trommel 6 entsprechende Anzahl von Zwischengewichten 12.

   Diese sind entsprechend der   Krafterhöhunn   bzw. -verminderung bemessen, welche bei Ab-oder Auflaufen der entsprechenden Seillage auftreten muss und bewirken beim Auf- oder Abwickeln des auf der Trommel 6 laufenden Seiles eine   selbsttätige Verminderung   oder   Vergrösserung   des   Seilzuges um   das Doppelte des betreffenden Zwischengewichtes, entsprechend der bei jeder neuen Seillage auftretenden Änderung der Dreh-   momente   an der Seiltrommel 6, so dass   die von der Seiltrommel abgenommene   Kraft stets gleich 
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 Zylinder   13   in welchem ein Verdrängerkolben 14 frei nach abwärts bewegt wird und das Gasolin verdrängt.

   welches durch eine   seitliche Öffnung 7J   und eine kurze Rohrleitung 16 nach dem Vergaser 17 ablaufen kann. Der Antrieb des Verdrängerkolbens 14 erfolgt durch eine mit ihm verbundene Zahnstange 18, welche mittels Zahnrades 19 bewegt wird. Das Zahnrad 19 wird von der Welle 20 mittels Schnecke 21 und Schraubenrades 22 angetrieben, wobei das   f'ehraubenrad 2 :' :   
 EMI1.4 
 angetrieben, während bei Zuhilfenahme des Druckluftbehälters 62 (Fig. 1) und Antrieb durch den Gasmesser 30 (Fig. 4) das Rad 28 leer läuft. Ein an beliebiger Stelle zwischengeschaltetes Zählwerk 31 (Fig. 4) stellt die verbrauchte   Gasmenge   fest.

   Dieser Gasolinverteilungsapparat unterscheidet sich von den bisher üblichen Gasolinverteilungsapparaten mit   Schöpfwerken usw..   welche das Gasolin immer dosenweise in den Vergaser befördern, dadurch, dass die   Gasolinfülihmg   
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Rohrleitung 16, welche das Gasolin nach dem Vergaser   17 führt, mündet   in der Mitte des Rohres 32,   welches die Pressluft aus dem Gebläse   4 in den Vergaser führt. Der Vergaser oder Karburator besteht aus einem Zylinder   17, yin   welchen um ein Einsatzrohr 33 herum konzentrisch übereinander Platten 34 eingebaut sind, die den Luftstrom einmal in ihrer Peripherie, das andere Mal durch eine ringförmige zylindrische Öffnung passieren lassen. Die Platten sind mit der Aussenwand 17 oder mit dem Einsatzrohre 33 nach Art der Heizkörper verbunden und wirken wie letztere, indem sie eine   fortwährende Wärmezufuhr   nach den   Vergasungsflächen   herbeiführen. Das Ausgangsrohr 35 ist konzentrisch innerhalb des Rohres 33 angeordnet.

   Der Lufteintritt vom Druckraum des Gebläses durch die Leitung   32 ist, zentral   im Vergaser angeordnet und besteht aus einer Anzahl von in Ringreihen angeordneten, verschieden schräg oder tangential gerichteten Aus-   strömumgaffnungen   oder Düsen 36 (Fig, 5 und 6). Durch diese Anordnung der Ausströmungs- öffnungen und Düsen wird im Vergaser eine starke drehende Luftbewegung um die Mittelachse des Vergasers hervorgerufen. Hiedurch wird das durch den Lufteintritt in der Mitte zentral zugeführte Gasolin zentrifugal auf der obersten Platte verteilt.

   Das   überfliessende   Gasolin wird dann auf der darunter befindlichen Platte durch den sich drehenden Luftstrom zentripetal nach der Mittelöffnung geführt und vergast   usf.     Die Flüssigkeit   wird also durch den Luftstrom ge-   zwungen,   sich auf allen Platten gleichmässig zu verteilen, bis sie ganz vergast ist. Die Grösse und Anzahl der Platten richtet sich nach der Leistungsfähigkeit des Vergasers, d. h. nach der Höchstmenge Gasolin, die in der Zeiteinheit zu vergasen ist. Die drehende Bewegung des Luftstromes wird durch die zentrale Anordnung des Ausgangsrohres 35 begünstigt.

   Zur Kontrolle der richtigen Vergasung wird an jedem Vergaser ein Probierhahn 37 an der tiefsten Stelle angebracht, der jederzeit die vollkommene   Vergasung   durch Öffnen   erkennen   lässt, da bei Verwendung   von falscitem   Vergasungsmaterial unvergaste Flüssigkeit durch diesen Hahn austreten würde. 
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 und Ausrückung des Antriebes in beliebiger Art. Die vorliegende Konstruktion gestattet folgende Arbeitsweisen : 1. bei geringem Konsum soll die Anlage sich selbsttätig nach Füllung des Gasbehälters ausser Betrieb setzen, 2, bei grossem Konsum (Hauptkonsum) soll nur durch Drosselung   des Haupteingangshahnes die Gaserzeugung geregelt werden, 3. bei Beendigung des Haupt-   konsums soll sich die Gasanlage wieder selbsttätig ganz ausser Betrieb setzen.

   Im ersteren Falle muss nach Füllung des Gasbehälters die   Haupteingangsleitung   und die zum Betrieb des Apparates dienende Ausgangsleitung geschlossen werden, sowie der zum Antrieb der Gaserzeugung dienende Riemenantrieb oder die zugehörige Kupplung ausgerückt werden, im zweiten Falle soll aber allein der Eingangshahn des Gasbehälters gedrosselt werden, während im dritten Falle wiederum die selbsttätige Stillsetzung der ganzen Anlage gefordert wird. 



   Fig. 1 zeigt einen Kippschalter 54, der aus einer um eine Achse schwingenden und in den Endlagen durch eine rollende Kugel 55 belasteten Rinne besteht und durch Mitnehmer   53,   die an der Gasglocke befestigt sind, jeweilig umgesteuert wird, wodurch die mit dem Kippschalter 54 durch Übertragungsmittel 56 und 56a in Verbindung stehenden Hähne 57 und 57a abwechselnd geöffnet und geschlossen werden. Das Küken des Eingangshahnes 57 (Fig. 3) hat, um eine vorzeitige Absperrung oder Drosselung des Gasstromes zu vermeiden, eine derartig grosse Bohrung   58.   dass eine Drehung des Kükens bis zur Horizontalstellung des Kippschalters 54 erfolgen kann, ohne dass der Gasstrom auch nur teilweise abgesperrt wird. Erst nach dem vollständigen Herab- gehen des Kippschalters wird der Hahn abgeschlossen.

   Das Küken 58a des   Hahnes 5711. der zum  
Motor führenden Ausgangsleitung 3 hat eine normale Bohrung, jedoch gewährt eine Öse 59 am Ende der den Hahn   57"   betätigenden, vom   Kippschalter 54 gesteuerten   Stange 56a einen ge- wissen Spielraum, der zum Abschluss ohne Drosselung erforderlich ist. Wird die Laufkugel   55 im  
Kippschalter 54 festgestellt, so lässt sich der Kippschalter für einen Gasbehälter zu   ständigem  
Betrieb mit Drosselung des Eingangshahnes verwenden, während bei der Freigabe der Laufkugel die Gaszufuhr und -entnahme durch den Kippschalter geregelt wird. Zur Feststellung der Lauf- kugel kunn eine beliebige Einrichtung dienen, z. B. ein Steckbolzen 60 (Fig.

   I), der die Kugel 55   festhält.   
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4>
    2. Bei dem Luftgasapparat nach Anspruch 1 ein Karburator, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit tangential gerichteten Düsen (36) versehenes, den achsialen Flüssigkeitseinlauf umschliessendes Einlassrohr (32) für die Luft über einem System von übereinanderliegenden festen Kreis-und Ringscheiben (34) angeordnet tat, welche die Luft und die Flüssigkeit abwechselnd von innen nach aussen und wieder von aussen nach innen führen und das achsiale Auslassrohr für das fertige Luftgas umgeben.
    3. Bei dem Luftgasapparat nach Anspruch 1 und 2 eine Vorrichtung zum Verstellen der Aus- und Ein1asshähne bei einem Gasbehälter mittels eines in den Endstellungen der Behälterglocke umgesteuerten Kippschalters, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits das mit dem Kippschalter verbundene Einlassküken eine so grosse Bohrung aufweist und andererseits der in die Gasleitung zum Motor eingeschaltete Auslasshahn so mit dem Schalter gekuppelt ist, dass beim Hochbewegen des Kippschalters bis in die wagerechte Stellung weder eine Drosselung des Gasstromes im Eingangsrohr noch eine Umschaltung des Ausgangshahnes stattfindet, während durch Feststellung der Laufkugel im Kippschalter der Gaszufluss durch den Eingangshahn gedrosselt wird, der Ausgangshahn hingegen geöffnet bleibt,
    wobei gleichzeitig durch die Bewegung des Kippschalters Aus-umd Einrückvorrichtungen beliebiger Art (61) für mit dem Gasometer in Verbindung stehende Apparate in Tätigkeit gesetzt werden können.
    4. Luftgasapparat nach Anspruch 1, 2 und 3, gekennzeichnet durch einen Reservedruckluftbehälter (62), der an Stelle des Gewichtsantriebes (1) oder Motorantriebes (2) unter Ausschaltung der übrigen Antriebsvorrichtungen und des Gebläses (4) direkt einen den Gasolinverteiler betätigenden Gasmesser (30) antreibt, wobei die Einschaltung durch einen Kippschalter automatisch nach Bedarf durch die Gasglocke erfolgt.
    5. Bei dem Luftgasapparat nach Ansprüchen 1-4 eine Schwimmerbremse, gekennzeichnet durch einen durch eine Wand in zwei Räume geteilten Behälter (40), in welchem die zum Ab- schluss dienende Flüssigkeit durch den erhöhten Gasdruck nach dem den Schwimmer (41) auf- nehmenden Raum gepresst wird und dort einen durch Änderung des Schwimmerbelastungs- gewichtes (44) auf jeden Gasdruck einstellbaren Schwimmer bewegt, der mittels einer Über- tragung das Gebläse bremse.
AT34718D 1906-10-10 1906-10-10 Luftgasapparat. AT34718B (de)

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AT34718B true AT34718B (de) 1908-10-10

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