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Luftgasapparat.
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stellen die das Gasolin und die Pressluft zuführende Zerstäuberdüse dar.
Die Luftgasanlage wird durch ein Gewicht 1 oder durch einen Motor 2 angetrieben, der vom Gasbehälter aus durch eine Leitung J gespeist wird. Es wird zunächst das Gebläse 4 an-
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bunden und trägt zu beiden Seiten der Rolle 77 eine der Zahl der Seillagen auf der Trommel 6 entsprechende Anzahl von Zwischengewichten 12.
Diese sind entsprechend der Krafterhöhunn bzw. -verminderung bemessen, welche bei Ab-oder Auflaufen der entsprechenden Seillage auftreten muss und bewirken beim Auf- oder Abwickeln des auf der Trommel 6 laufenden Seiles eine selbsttätige Verminderung oder Vergrösserung des Seilzuges um das Doppelte des betreffenden Zwischengewichtes, entsprechend der bei jeder neuen Seillage auftretenden Änderung der Dreh- momente an der Seiltrommel 6, so dass die von der Seiltrommel abgenommene Kraft stets gleich
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Zylinder 13 in welchem ein Verdrängerkolben 14 frei nach abwärts bewegt wird und das Gasolin verdrängt.
welches durch eine seitliche Öffnung 7J und eine kurze Rohrleitung 16 nach dem Vergaser 17 ablaufen kann. Der Antrieb des Verdrängerkolbens 14 erfolgt durch eine mit ihm verbundene Zahnstange 18, welche mittels Zahnrades 19 bewegt wird. Das Zahnrad 19 wird von der Welle 20 mittels Schnecke 21 und Schraubenrades 22 angetrieben, wobei das f'ehraubenrad 2 :' :
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angetrieben, während bei Zuhilfenahme des Druckluftbehälters 62 (Fig. 1) und Antrieb durch den Gasmesser 30 (Fig. 4) das Rad 28 leer läuft. Ein an beliebiger Stelle zwischengeschaltetes Zählwerk 31 (Fig. 4) stellt die verbrauchte Gasmenge fest.
Dieser Gasolinverteilungsapparat unterscheidet sich von den bisher üblichen Gasolinverteilungsapparaten mit Schöpfwerken usw.. welche das Gasolin immer dosenweise in den Vergaser befördern, dadurch, dass die Gasolinfülihmg
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Die Rohrleitung 16, welche das Gasolin nach dem Vergaser 17 führt, mündet in der Mitte des Rohres 32, welches die Pressluft aus dem Gebläse 4 in den Vergaser führt. Der Vergaser oder Karburator besteht aus einem Zylinder 17, yin welchen um ein Einsatzrohr 33 herum konzentrisch übereinander Platten 34 eingebaut sind, die den Luftstrom einmal in ihrer Peripherie, das andere Mal durch eine ringförmige zylindrische Öffnung passieren lassen. Die Platten sind mit der Aussenwand 17 oder mit dem Einsatzrohre 33 nach Art der Heizkörper verbunden und wirken wie letztere, indem sie eine fortwährende Wärmezufuhr nach den Vergasungsflächen herbeiführen. Das Ausgangsrohr 35 ist konzentrisch innerhalb des Rohres 33 angeordnet.
Der Lufteintritt vom Druckraum des Gebläses durch die Leitung 32 ist, zentral im Vergaser angeordnet und besteht aus einer Anzahl von in Ringreihen angeordneten, verschieden schräg oder tangential gerichteten Aus- strömumgaffnungen oder Düsen 36 (Fig, 5 und 6). Durch diese Anordnung der Ausströmungs- öffnungen und Düsen wird im Vergaser eine starke drehende Luftbewegung um die Mittelachse des Vergasers hervorgerufen. Hiedurch wird das durch den Lufteintritt in der Mitte zentral zugeführte Gasolin zentrifugal auf der obersten Platte verteilt.
Das überfliessende Gasolin wird dann auf der darunter befindlichen Platte durch den sich drehenden Luftstrom zentripetal nach der Mittelöffnung geführt und vergast usf. Die Flüssigkeit wird also durch den Luftstrom ge- zwungen, sich auf allen Platten gleichmässig zu verteilen, bis sie ganz vergast ist. Die Grösse und Anzahl der Platten richtet sich nach der Leistungsfähigkeit des Vergasers, d. h. nach der Höchstmenge Gasolin, die in der Zeiteinheit zu vergasen ist. Die drehende Bewegung des Luftstromes wird durch die zentrale Anordnung des Ausgangsrohres 35 begünstigt.
Zur Kontrolle der richtigen Vergasung wird an jedem Vergaser ein Probierhahn 37 an der tiefsten Stelle angebracht, der jederzeit die vollkommene Vergasung durch Öffnen erkennen lässt, da bei Verwendung von falscitem Vergasungsmaterial unvergaste Flüssigkeit durch diesen Hahn austreten würde.
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und Ausrückung des Antriebes in beliebiger Art. Die vorliegende Konstruktion gestattet folgende Arbeitsweisen : 1. bei geringem Konsum soll die Anlage sich selbsttätig nach Füllung des Gasbehälters ausser Betrieb setzen, 2, bei grossem Konsum (Hauptkonsum) soll nur durch Drosselung des Haupteingangshahnes die Gaserzeugung geregelt werden, 3. bei Beendigung des Haupt- konsums soll sich die Gasanlage wieder selbsttätig ganz ausser Betrieb setzen.
Im ersteren Falle muss nach Füllung des Gasbehälters die Haupteingangsleitung und die zum Betrieb des Apparates dienende Ausgangsleitung geschlossen werden, sowie der zum Antrieb der Gaserzeugung dienende Riemenantrieb oder die zugehörige Kupplung ausgerückt werden, im zweiten Falle soll aber allein der Eingangshahn des Gasbehälters gedrosselt werden, während im dritten Falle wiederum die selbsttätige Stillsetzung der ganzen Anlage gefordert wird.
Fig. 1 zeigt einen Kippschalter 54, der aus einer um eine Achse schwingenden und in den Endlagen durch eine rollende Kugel 55 belasteten Rinne besteht und durch Mitnehmer 53, die an der Gasglocke befestigt sind, jeweilig umgesteuert wird, wodurch die mit dem Kippschalter 54 durch Übertragungsmittel 56 und 56a in Verbindung stehenden Hähne 57 und 57a abwechselnd geöffnet und geschlossen werden. Das Küken des Eingangshahnes 57 (Fig. 3) hat, um eine vorzeitige Absperrung oder Drosselung des Gasstromes zu vermeiden, eine derartig grosse Bohrung 58. dass eine Drehung des Kükens bis zur Horizontalstellung des Kippschalters 54 erfolgen kann, ohne dass der Gasstrom auch nur teilweise abgesperrt wird. Erst nach dem vollständigen Herab- gehen des Kippschalters wird der Hahn abgeschlossen.
Das Küken 58a des Hahnes 5711. der zum
Motor führenden Ausgangsleitung 3 hat eine normale Bohrung, jedoch gewährt eine Öse 59 am Ende der den Hahn 57" betätigenden, vom Kippschalter 54 gesteuerten Stange 56a einen ge- wissen Spielraum, der zum Abschluss ohne Drosselung erforderlich ist. Wird die Laufkugel 55 im
Kippschalter 54 festgestellt, so lässt sich der Kippschalter für einen Gasbehälter zu ständigem
Betrieb mit Drosselung des Eingangshahnes verwenden, während bei der Freigabe der Laufkugel die Gaszufuhr und -entnahme durch den Kippschalter geregelt wird. Zur Feststellung der Lauf- kugel kunn eine beliebige Einrichtung dienen, z. B. ein Steckbolzen 60 (Fig.
I), der die Kugel 55 festhält.
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