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Die Erfindung bezieht sich auf eine Mähmaschine, die an die Dreipunkthydraulik eines Schleppers anschliessbar und mit einem Mähwerk versehen ist, welches zumindest eine mit Messern versehene, um eine aufrechte Achse drehbare, neben dem Schlepper arbeitende Schneidvorrichtung aufweist, die von einem kastenförmigen, eine Antriebswelle umgebenden, aus einem in Höhenrichtung starren Gestellbalken bestehenden Gestell getragen ist, wobei das Gestell um eine aufrechte, die Motorabtriebswelle schneidende, etwa in der Mitte hinter dem Schlepper liegende Achse aus der Arbeitslage in eine hinter dem Schlepper liegende Transportlage bringbar ist.
Bei bekanntgewordenen derartigen Maschinen liegt der Antrieb für das Mähwerk frei, wodurch er den erheblichen, im Mähbetrieb auftretenden Verschmutzungen, wie Staub, umherfliegende Grasteile, usw, ebenso wie den Witterungseinflüssen ausgesetzt ist.
Dieser Nachteil lässt sich bei einer Mähmaschine der oben angegebenen Art dadurch beheben, dass erfindungsgemäss die Antriebswelle für das Mähwerk in dem Gestellbalken über dessen ganze Länge angeordnet und von einem Kegelradgetriebe angetrieben ist, wobei in an sich bekannter Weise die Drehachse eines der Kegelräder mit der Schwenkachse des Gestellbalkens, die sich an einem Ende desselben befindet, zusammenfällt.
Mit besonderem Vorteil ist dabei das Mähwerk um die Schwenkachse über 180 in zwei verschiedene Arbeitslagen umstellbar und in diesen mittels einer Verriegelungsvorrichtung feststellbar.
Durch die Erfindung kann, wie schon oben erwähnt, eine Verschmutzung des Antriebes vermieden werden. Darüber hinaus ist die Anordnung nach der Erfindung wegen der bei Kreiselmähwerken grossen, während des Betriebes auf das Gestell ausgeübten Kräfte von grossem Vorteil.
Die Erfindung wird im folgenden samt weiteren Einzelheiten näher erläutert ; die Zeichnungen geben ein Ausführungsbeispiel mit den für die Erfindung wesentlichen Teilen annähernd massstabgetreu wieder. Diese Teile werden soweit sie nicht aus den Zeichnungen ohne weiteres erkennbar sind, an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Mähmaschine nach der Erfindung und Fig. 2 eine Teilansicht in Richtung des Pfeiles II in Fig. l, wobei von der Rückwand des kastenförmigen Rahmenträgers ein Teil weggelassen ist.
Ein handelsüblicher Schlepper --107-- trägt an seiner Vorderseite ein Mähwerk (Fig. 1), dessen beide Mähtrommeln --69-- an ihrem Umfang mit Messern --70-- versehen sind. Der Querbalken --108-- des Mähwerkes wird von einer Dreipunktbefestigung --110--, die zwei untere Arme --111-- und einen oberen Arm --112-- aufweist, gehalten. Der Antrieb der Mähtrommeln erfolgt von einer Welle --109-- des Schleppers über Kegelzahnräder --76-- auf eine in dem Balken --108-- verlaufende Welle --73-- und von dieser über Kegelzahnräder --71, 72-- jeweils auf die Wellen --68-- der Mähtrommeln --69--. An den freien Enden des Balkens --108-- ist jeweils eine mittels Schraubspindeln --75-- höhenverstellbare Stütze - angebracht.
An der Rückseite des Schleppers --107-- ist ein Mähwerk --113-- derart angeordnet, dass es in seiner Betriebsstellung neben der Schlepperspur liegt. Das Mähwerk --113-- ist von einem quer zur Fahrtrichtung verlaufenden kastenförmigen Gestellbalken --114-- getragen, der um eine vertikale Achse - schwenkbar zwischen zwei horizontalen an der Rückseite eines Bockes --117-- befestigten Platten - angeordnet ist. An dem Gestellbalken --114-- sind zwei aufrechte Wellen --118-- in Abstand voneinander gelagert, die je eine unter dem Balken angeordnete Mähtrommel --69-- mit am Umfang verteilten Messern --70-- als Schneidvorrichtung tragen.
Im Inneren des Balkens --114-- trägt jede Welle - -118-- ein Kegelzahnrad --119--, das mit einem Kegelzahnrad-120-kämmt, welches auf einer in der Längsachse des Balkens über dessen ganze Länge verlaufende Welle --121-- sitzt. Ein Ende dieser Antriebswelle --121-- ist mit einem Kegelzahnrad --122-- versehen, das über eine Welle --115-- mit einem Kegelzahnrad --123-- verbunden ist.
Diese kurze Welle --115-- bildet gleichzeitig die Schwenkachse für den Gestellbalken-114- (Fig. 2).
Wie die Fig. l zeigt, ist an dem freien Ende des Balkens-114-eine --114-- eine Stütze --124-- angebracht, die mittels hintereinander liegender Schraubspindeln-125-bezüglich des Balkens --114-- zur Einstellung der Mähhöhe höhenverstellbar ist. Die Platten --116-- sind an ihrem Rand in gleichen Abständen mit Ausnehmungen --126-- zur Aufnahme eines Verriegelungsstiftes --127-- versehen. Der Stift --127-- ist durch Federn --128-- in eine der Ausnehmungen --126-- gedrückt. Die aus den Platten --116--, dem Verriegelungsstift --127-- und den Federn --128-- bestehende Verriegelungsvorrichtung bildet gleichzeitig eine Überlastsicherung, die bei zu starker Belastung der Mähwerkzeuge Beschädigungen verhütet.
Wird
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nämlich der Balken --114-- über das Mähwerk --113-- zu stark belastet, so tritt der Stift --127-- gegen die Wirkung der Federn --128-- aus der Ausnehmung --126--, so dass der Balken --114-- nach hinten schwenken kann. Mit Hilfe der Ausnehmungen --126-- in den Platten --116-- und des Stiftes --127-- kann der Balken --114-- auch in mehreren Lagen festgestellt werden. Zu diesem Zweck weist der Stift --127-einen Exzenter --129-- auf, der so angeordnet ist, dass durch Verdrehen dieses Exzenters --129-- der Stift --127-- aus der Ausnehmung heraustritt und der Balken --114-- geschwenkt werden kann.
Durch Schwenken um die Achse --115-- kann der Balken --114-- auch in eine Arbeitslage geschwenkt werden, die in bezug auf die Arbeitslage nach Fig. 1 um 180 verdreht ist. Der Drehsinn der Mähwerkzeuge kann durch eine bekannte, nicht dargestellte Umkehrvorrichtung geändert werden.
Zum Antrieb der Mähwerkzeuge ist an dem in einem Getriebekasten --130-- liegenden Ende der Welle --115-- ein Kegelzahnrad-131-- befestigt, das mit einem Kegelzahnrad --132-- kämmt. Dieses Kegelzahnrad --132-- sitzt auf einer in Fahrtrichtung verlaufenden in der Wand des Getriebekastens --130-gelagerten Welle --133--. Die Welle--133--, welche die Motorabtriebswelle des Schleppers darstellt, ist über eine Hilfswelle mit einer Welle --109-- des Schleppers --107-- verbunden. Der Bock --117-- kann, wie gezeigt, an der Dreipunkt-Hebevorrichtung des Schleppers --107-- befestigt werden.
Der Schlepper --107-- fährt samt der Mähmaschine in Richtung des Pfeiles C, wobei die Mähwerkzeuge durch die beschriebenen Antriebsvorrichtungen derart angetrieben werden können, dass sie sich in Richtung der in Fig. 1 angegebenen Pfeile drehen. Dabei wird je ein Schwad zwischen den Schlepperrädern bzw. seitlich der Schlepperspur gebildet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Mähmaschine, die an die Dreipunkthydraulik eines Schleppers anschliessbar und mit einem Mähwerk versehen ist, welches zumindest eine mit Messern versehene, um eine aufrechte Achse drehbare, neben dem Schlepper arbeitende Schneidvorrichtung aufweist, die von einem kastenförmigen, eine Antriebswelle umgebenden, aus einem in Höhenrichtung starren Gestellbalken bestehenden Gestell getragen ist, wobei das Gestell um eine aufrechte, die Motorabtriebswelle schneidende, etwa in der Mitte hinter dem Schlepper liegende Achse aus der Arbeitslage in eine hinter dem Schlepper liegende Transportlage
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in dem Gestellbalken (114) über dessen ganze Länge angeordnet und von einem Kegelradgetriebe (131,132) angetrieben ist, wobei in an sich bekannter Weise die Drehachse eines der Kegelräder (131) mit der Schwenkachse (115)
des Gestellbalkens (114), die sich an einem Ende desselben befindet, zusammenfällt.
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