AT346510B - Elektroschlacken-umschmelzanlage zum herstellen halbringfoermiger bloecke, platten od. dgl. aus verzehrbaren halbringfoermigen elektroden - Google Patents

Elektroschlacken-umschmelzanlage zum herstellen halbringfoermiger bloecke, platten od. dgl. aus verzehrbaren halbringfoermigen elektroden

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AT346510B
AT346510B AT145777A AT145777A AT346510B AT 346510 B AT346510 B AT 346510B AT 145777 A AT145777 A AT 145777A AT 145777 A AT145777 A AT 145777A AT 346510 B AT346510 B AT 346510B
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AT145777A
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ATA145777A (de
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Boris Izrailevich Medovar
Valery Alexandrovich Prikhodko
Jury Fedorovich Alferov
Ilya Iosifovich Kumysh
Alexandr Petrovich Beloglazov
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Inst Elektroswarki Patona
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D23/00Casting processes not provided for in groups B22D1/00 - B22D21/00
    • B22D23/06Melting-down metal, e.g. metal particles, in the mould
    • B22D23/10Electroslag casting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


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   Die Erfindung bezieht sich auf eine Elektroschlacken-Umschmelzanlage zum Herstellen halbringförmiger Blöcke, Platten   od. dgl.   aus verzehrbaren halbringförmigen Elektroden, mit einer geteilten Durchlaufkoküle, die einen ortsfesten und einen beweglichen Teil aufweist, der als um eine horizontale Achse verschwenkbarer Zylinder ausgebildet ist und einen Halter für eine verzehrbare Elektrode sowie ein Anfahrstück zum Anziehen der erschmolzenen Blöcke, Platten   od. dgl.   aus der Kokille trägt. Bei den bekanntgewordenen Umschmelzanlagen zum Erzeugen solcher Blöcke, Platten od. dgl., ist der Elektrodenhalter mit dem Anfahrstück auf gemeinsame Drehbewegung um die Achse des Kokillenzylinders starr verbunden, denn diese beiden Bestandteile sind an dem Zylinder unbewegbar befestigt.

   Solche an sich durchaus funktionsfähige Anlagen sind mit einem Mangel insofern behaftet, als sie eine sehr weitgehende Übereinstimmung zwischen den Querschnittsflächen der verzehrbaren Elektroden und des formgebenden Kokülenkanals voraussetzen. Ist der Elektrodenquerschnitt von dem Kokillenquerschnitt merklich verschieden, dann ändert sich während des Umschmelzens der Elektroden der Abstand zwischen ihrer Stirnfläche und dem schmelzflüssigen Metallbad in der Kokille. Dieser Abstand muss aber innerhalb bestimmter Grenzen bleiben, denn er bestimmt die von den abgeschmolzenen   Metalltröpfehen   durchfallen Höhe des Schlackenbades und ist auch von Einfluss auf die jeweils pro Zeiteinheit entstehende Wärmemenge und auf deren örtliche Verteilung.

   Wird der Umschmelzvorgang nicht sehr genau und sachverständig überwacht, dann kann es bei zu dicker Elektrode zu einer Berührung zwischen dieser und der Metallschmelze kommen, ist die Elektrode zu dünn, kann sie aus dem Schlackenbad austreten. In beiden Fällen muss der Umschmelzvorgang unterbrochen werden. 



   Ziel der Erfindung ist die Beseitigung dieses Mangels. Dieses Ziel ist mit einer Elektroschlaeken-Umschmelzanlage des eingangs umrissenen Aufbaues erreichbar, bei welcher erfindungsgemäss der Elektrodenhalter an einem auf der Achse des   Kokillenzylinders   schwenkbar gelagerten Arm angeordnet und dieser Arm relativ zu dem Zylinder mittels eines an dem letzteren befestigten Verstellantriebes bewegbar ist. 



   Beim Arbeiten mit erfindungsgemässen Anlagen genügt es, wenn die Querschnitte des formgebenden Kokillenkanals und der verzehrbaren Elektrode lediglich annähernd gleich sind. Die Elektroden können also nach den für diese Zwecke üblichen Verfahren mit der üblichen Sorgfalt hergestellt werden, und jede kostspielige Nacharbeit oder besondere Auswahl kann entfallen, weil der Elektrodenvorschub zusätzlich regelbar ist. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist der Verstellantrieb als Hydraulik-Zylinder ausgebildet, dessen Kolbenstange oder Zylindergehäuse an den Arm und dessen Zylindergehäuse bzw. Kolbenstange an den Kokillenzylinder angelenkt ist. Diese Ausbildung des Verstellantriebes ist sehr einfach und betriebssicher und sichert ohne weiteres einen ausreichenden Verstellbereich. 



   Vorteilhaft ist es, die verzehrbare Elektrode gegen den Kokillenzylinder mittels Blöcke aus elektrisch isolierender, fester Schlacke abzustützen, deren Zusammensetzung mit der des Schlackenbades in der Kokille übereinstimmt. Mit dieser Massnahme wird eine selbsttätige Ergänzung des Schlackenbades während eines Umschmelzvorganges erreicht, es ist also nicht notwendig, Schlacke eigens zuzugeben. 



   Die Erfindung ist im folgenden an Hand einer in den Zeichnungen beispielsweise dargestellten Ausführungsform näher erläutert. Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemässe   Elektroschlacken-Umschmelzanlage   teils in Seitenansicht, teils im Schnitt und Fig. 2 eine Draufsicht auf diese Anlage. 



   Die Elektroschlacken-Umschmelzanlage weist eine zweigeteilte, aus einem bewegbaren zylindrischen Teil --3-- und einem ortsfesten   Teil --4-- bestehende Durchlaufkokille   auf. Der bewegbare Teil, der   Kokillenzylinder --3-- ist   über Speichen und einer Nabe mit einer   Welle --5u drehfest   verbunden, die in mittels   Lagerböcken --6-- gegen   ein   Fundament --6au abgestützten   Lagern gelagert ist. Über eine   Kupplung --8-- ist   ein Antriebsmotor --7-- mit der Welle --5-- verbunden, so dass der   Kokillenzylinder   - um die Wellenachse verschwenkbar ist. Das Fundament --6a-- bildet eine Stufe, auf deren etwa im Niveau der Wellenachse verlaufende obere Fläche der ortsfeste   Kokillenteil --4-- aufgesetzt   ist.

   Zwischen dem   Kokillenzylinder --3-- und   einem unteren Abschnitt des ortsfesten   Kokillenteiles-4-ist   ein formgebender, um die Wellenachse gekrümmter   Kokillenkanal-10-abgegrenzt,   wogegen ein oberer Abschnitt des ortsfesten Kokillenteiles zur Bildung eines Beckens zur Aufnahme eines Schlackenbades   -   erweitert ist. Unterhalb des ortsfesten   Kokillenteiles --4-- sitzt   an dem   Kokillenzylinder --3-- ein   
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 isoliert befestigt. Vorteilhaft ist der Arm U-förmig gestaltet, die Enden der beiderseits des Kokillen- zylinders --3-- gelegenen Schenkel sind auf der Welle gelagert, und der Elektrodenhalter --14-- sitzt an dem U-Steg.

   Der Arm --12-- und mit ihm der Elektrodenhalter --14-- ist gegenüber dem Kokillenzylinder   --3-   mit Hilfe eines Verstellantriebes verstellbar, der vorzugsweise als Hydraulik-Zylinder ausgebildet ist. Ein Bestandteil dieses Zylinders,   z. B.   das   Zylindergehäuse --13--,   ist mit dem Kokillenzylinder   - -3--,   der andere Bestandteil, die Kolbenstange --13a--, mit dem Arm --12-- gelenkig verbunden. Zur Lieferung der während eines Umschmelzvorganges verbrauchten elektrischen Energie dient eine
Stromquelle,   z. B.   ein Einphasentransformator --16-- mit einer Sekundärwicklung, deren eine Klemme mit dem Elektrodenhalter --14-- und deren andere Klemme mit dem   Anfahrstück --11-- verbunden   ist. 



   Vor der Durchführung eines Umschmelzvorganges wird der   Kokillenzylinder --3-- in   eine Ausgangsstellung verschwenkt, in welcher das   Anfahrstüek-11-den Kokillenkanal-10-unten   verschliesst und in diesen mit einem hinterschnittenen Ansatz hineinragt. In den Elektrodenhalter--14-wird eine halbringförmige Elektrode --2-- eingesetzt, in die Kokille geschmolzene Schlacke eingebracht, die Stromquelle angeschaltet und der   Kokillenzylinder-3-gedreht.   Die in das   Schlackenbad --9--   eintauchende Elektrode --2-- schmilzt ab, und aus dem   Kokillenkanal   tritt ein verfestigter Block   od. dgl.   



  - aus. Mit dem   Kokillenzylinder --3-- ist   der Elektrodenhalter --14-- über den Verstellantrieb   - -13, 13a-- gekoppelt,   und solange dieser unbetätigt bleibt, tritt die Elektrode --2-- in das Schlackenbad - mit derselben Geschwindigkeit ein, mit welcher der   Block-l-den Kokillenkanal   verlässt. Diese Betriebsart ist dann anwendbar, wenn die Elektroden-bzw. Kanalquerschnitte praktisch übereinstimmen. 



  Sofern jedoch der Elektrodenquerschnitt den Querschnitt des Kokillenkanals merklich   über- oder   unterschreitet, kann der Elektrode --2-- mit Hilfe des   Verstellantriebes-13, 13a-- eine   relative Verschwenkung gegenüber dem   Kokillenzylinder --3-- bzw.   gegenüber dem mit ihm unbewegbar verbundenen   Anfahrstück --11-- erteilt   und damit die Vorschubgeschwindigkeit der Elektrode verringert bzw. vergrössert werden. Da die Querschnittsunterschiede innerhalb nicht allzu weiter Grenzen liegen werden, wird die erforderliche Korrektur nicht sehr gross sein.

   Als Hydraulik-Zylinder ausgebildete Verstellantriebe sind deswegen vorteilhaft, weil die pro Zeiteinheit erforderliche, verhältnismässig kleine Relativverdrehung zwischen   Elektrodenhalter --14-- und Anfahrstück --11-- in   einfachster Weise mit der in den Zylinder pro Zeiteinheit eingespeisten Druckflüssigkeitsmenge eingestellt werden kann und daher keine Übersetzungsgetriebe notwendig sind. 



   In manchen Fällen wird während eines Umschmelzvorganges Schlacke verbraucht, und es muss von Zeit zu Zeit Schlacke zugegeben werden, damit das Niveau des Schlackenbadspiegels nicht dauernd und unter einen bestimmten Mindestwert sinkt. Abgesehen von der Notwendigkeit, für diesen Zweck Zuführungseinrichtungen vorzusehen, ist eine ständige Überwachung des Badspiegels erforderlich, welche die Durchführung des Umschmelzvorganges verkompliziert. Diese   Unbequemlichkeit   kann in sehr einfacher Weise ausgeschaltet werden. Es bedarf keiner besonderen Vorkehrungen, noch bedeutet es eine Erschwerung der Vorbereitung einer Anlage für einen Umschmelzvorgang.

   Die verzehrbare Elektrode --2-gegen den Kokillenzylinder mit Hilfe von   Blöcken --15-- aus   fester isolierender Schlacke abzustützen, welche die gleiche Zusammensetzung aufweist, wie die Schlacke des Schlackenbades. Gemeinsam mit der Elektrode gelangen die Blöcke beim Drehen des Kokillenzylinders über das   Schlackenbad-9-und fallen   hinein. Durch die Wahl der Blockgrössen und der Abstände, in denen sie angeordnet sind, hat man es in der Hand, die Zugabezeiten und die jeweils zugesetzten Schlackenmengen vorauszubestimmen. 



   Auf   erfindungsgemässen   Anlagen können auch verzehrbare Elektroden mit in Längsrichtung wechselndem Querschnitt umgeschmolzen werden, nur wird man dann den Umschmelzvorgang genauer überwachen und nach den jeweils auftretenden Gegebenheiten der Elektrode eine mit der Drehung des Kokillenzylinders gleichsinnige oder gegensinnige Relativbewegung aufprägen müssen. Selbstverständlich können auf solchen Umschmelzanlagen auch Blöcke, Platten od. dgl. hergestellt werden, die sich über einen   180    wesentlich unterschreitenden Winkel erstrecken. In diesen Fällen genügt es, im Ausgangszustand der Anlage den Elektrodenhalter in Richtung gegen den feststehenden Kokillenteil zu versetzen und dementsprechend kürzere Elektroden zu verwenden.

   Die   Bezeichnung"halbringfSrmig"soll   demnach auch Blöcke, Platten   od. dgl.   umfassen, die über kleinere Winkel als   180    reichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Elektroschlacken-Umschmelzanlage zum Herstellen halbringförmiger Blöcke, Platten od. dgl. aus verzehrbaren, halbringförmigen Elektroden, mit einer geteilten Durchlaufkokille, die einen ortsfesten und einen beweglichen Teil aufweist, der als um eine horizontale Achse verschwenkbarer Zylinder ausgebildet ist und einen Halter für eine verzehrbare Elektrode sowie ein Anfahrstück zum Anziehen der erschmolzenen Blöcke, Platten od. dgl. aus der Kokille trägt, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrodenhalter (14) an einem auf der Achse (5) des Kokillenzylinders (3) schwenkbar gelagerten Arm (12) angeordnet und dieser Arm relativ zu dem Zylinder mittels eines an dem letzteren befestigten Verstellantriebes (13) bewegbar ist.
    EMI3.1 als Hydraulik-Zylinder ausgebildet ist, dessen Kolbenstange (13a) oder Zylindergehäuse (13) an den Arm (12) und dessen Zylindergehäuse bzw. Kolbenstange an den Kokillenzylinder (3) angelenkt ist.
    3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,dass die verzehrbare Elektrode (2) gegen den Kokillenzylinder (3) mittels Blöcke (15) aus elektrisch isolierender, fester Schlacke abgestützt ist, deren Zusammensetzung mit der des Schlackenbades in der Kokille (3,4) übereinstimmt.
AT145777A 1977-03-04 1977-03-04 Elektroschlacken-umschmelzanlage zum herstellen halbringfoermiger bloecke, platten od. dgl. aus verzehrbaren halbringfoermigen elektroden AT346510B (de)

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