AT343983B - Nadel zum nahen von folien, verbundfolien oder folienbandchengeweben aus kunststoffmaterial - Google Patents

Nadel zum nahen von folien, verbundfolien oder folienbandchengeweben aus kunststoffmaterial

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AT343983B
AT343983B AT338476A AT338476A AT343983B AT 343983 B AT343983 B AT 343983B AT 338476 A AT338476 A AT 338476A AT 338476 A AT338476 A AT 338476A AT 343983 B AT343983 B AT 343983B
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Peter Mag Weigl
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Chemiefaser Lenzing Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B85/00Needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Nadel zum Nähen von Folien, Verbundfolien oder   Folienbändchengeweben   aus Kunststoffmaterial mit einem spaten-oder blattförmig verbreiterten Schneidteil unterhalb des Nadelöhrs. 



   Bisher wurden zum Nähen von Kunststoffmaterialien Nadeln verwendet, die eine sich gegenüber dem Schaft in allen Richtungen verjüngende Spitze aufwiesen, wie dies von allen andern Anwendungsgebieten, insbesondere aus der Textiltechnologie, bekannt ist. Diese Nadeln haben sich insbesondere zum Vernähen von monoaxial gereckten Kunststoffolien und daraus hergestellten Produkten nicht bewährt, weil sie den Nachteil haben, dass sie beim Durchdringen der Folien oder Folienbändchen eine Schädigung hervorrufen und einen Verlust an Festigkeit verursachen. Bei beschichteten Folien, Folienbändchengeweben und Verbundmaterial, wie mit Papier kaschierten Folien, treten diese Verletzungen noch in erheblich stärkerem Mass auf, da durch die Beschichtung das Kunststoffmaterial nicht ausweichen kann. 



   Nadeln mit verbreitertem Schneidteil sind ebenfalls an sich bekannt. Eine solche Nadel, wie sie   z. B.   in der DE-PS Nr. 635263 beschrieben ist, hat eine flach gebogene Schneide mit scharfer Spitze in Nährichtung. Sie dient zum gleichzeitigen Schneiden und Benähen der Kante. 



   Die Erfindung bezweckt die Vermeidung der geschilderten Nachteile und Schwierigkeiten beim Vernähen von Folien, Verbundfolien oder Folienbändchengeweben aus Kunststoffmaterial und stellt sich die Aufgabe, eine Nadel zu schaffen, mit der es möglich ist, feste Nähte an Kunststoffmaterial der oben bezeichneten Art anzubringen, ohne die Festigkeit des Kunststoffmaterials zu beeinträchtigen. 



   Diese Aufgabe wird bei einer Nadel der eingangs bezeichneten Art dadurch gelöst, dass der Schneidteil V-förmige Schneid-bzw. Spaltkanten aufweist, die in einer Ebene senkrecht zur Achse des Nadelöhr verlaufen. Durch diese Ausbildung wird sichergestellt, dass beim Durchdringen der Folien eine Schädigung und ein Verlust an Festigkeit verhindert wird. 



   Vorteilhaft ist die eine Schneidkante des blattförmigen Schneidteiles länger als die andere Schneidkante. 



   Die Nadel wird beim Nähen von monoaxial gerecktem Kunststoffmaterial in solcher Weise verwendet, dass die blattförmige Verbreiterung in der Reckrichtung steht. Beim Nähen von Folienbändchengeweben mit gekreuzten   Kett- und Schussbändchen   wird die Nadel in solcher Weise verwendet, dass die blattförmige Verbreiterung in der Richtung der stärkeren Beanspruchung steht. Beim Nähen werden die Kunststoffolien von der verbreiterten Schneide der Nadel in Längsrichtung gespalten und auseinandergedrückt, wodurch ein Eindringen des Nadelschaftes und des Nähfadens möglich ist, ohne dass das Material, in Querrichtung gesehen, beschädigt wird. Das Spalten in Längsrichtung verursacht keinen Festigkeitsverlust, weil die Festigkeit in der Längsrichtung von den gestreckten Faserbündeln bewirkt wird.

   Auch bei beschichteten Geweben und Verbundfolien ist die erfindungsgemässe   Spaten- oder   Blattnadel hervorragend geeignet. Sie unterstützt durch ihre Form eine allenfalls vorhandene Spleissneigung. 



   In den Zeichnungen ist die erfindungsgemässe Nadel näher erläutert, wobei die Fig. la, 2a und 3a jeweils eine Vorder- und die   Fig. 1b,   2b und 3b jeweils eine Seitenansicht der Nadel wiedergeben. 



   In den Fig. la und   1b   ist eine Nadel gezeigt, deren   Schaft --1-- das Öhr --2-- trägt.   Die Spitze --3-- der Nadel ist spatenförmig verbreitert. Sie trägt zwei Schneidkanten --4, 4'--, die ein V bilden. Von der Seite gesehen, läuft der verbreiterte Teil --3-- konisch in eine Spitze --5-- aus. Der Übergang des verbreiterten Teiles zum Schaft erfolgt längs einer gekrümmten   Übergangskurve --6--.   



   Die in den Fig. 2a und 2b dargestellte Nadel unterscheidet sich von der in Fig.   l   dargestellten dadurch, dass die Schneidkanten --4, 4'-- ein schmäleres V bilden, und dass der untere Teil des Schaftes - ebenfalls konisch in einer Richtung verbreitert ist. 



   Bei der Nadel nach den Fig. 3a und 3b sind die Schneidkanten ungleich lang ausgebildet, d. h. die   Schneidkante --4'-- ist   länger als die Schneidkante --4"--. Sie bilden ein ungleichmässiges V. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Nadel zum Nähen von Folien, Verbundfolien oder Folienbändchengeweben aus Kunststoffmaterial mit einem spaten-oder blattförmig verbreiterten Schneidteil unterhalb des Nadelöhrs, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneidteil V-förmige Schneid- bzw. Spaltkanten (4,4', 4") aufweist, die in einer Ebene senkrecht zur Achse des Nadelöhr (2) verlaufen. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
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