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Das Förderband oder das endlose Band (Fig. 4-12) ist mit Rollen 14 ausgestattet, so dass es auf den Schienen 15 zu laufen vermag, die in dem unteren Teile des Ganges 2 angebracht sind.
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Seitenwand 18 (Fig. 5-7) einschiebt, so wird sich die Schneide 19 leicht einen Weg bahnen und die Kohle in die Mitte des Förderbandes zurückwerfen.
Infoige der getroffenen Anordnung können sich die Seitenwände leicht gegeneinander verschieben, ohne einen wesentlichen Widerstand zu erfahren, wie es der Fall wäre, wenn die schrägen Ecken 19 nicht als Schneide ausgebildet wären, wodurch auch das Zerkleinern der Kohle während des Verschiebens der Seitenwände gegeneinander vermieden wird ; ausserdem verhindern die schrägen Schneiden 19 während der Verschiebung der Seitenwände, dass Kohlenbruchstücke zwischen benachbarte Seitenwände eintreten, so dass das ganze endlose Band stets leicht läuft.
Die Tröge sind durch Schrauben 20 auf den einzelnen Kettengliedern der Kette 16 befestigt (Fig. 8, 9 und 10). Die Bohrung für die Schrauben 20 wird durch das ganze Kettenglied
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nach unten herausgedrückt.
Die antreibende Trommel 36 (Fig. 5) hat zwei parallele Zahnkränze, deren Zähne 21 und
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und 24 wirken können, während die gewöhnlichen bisher bekannten Trommeln nur an den Enden der einfachen Kettenglieder 25 angreifen. Infolgedessen kommen bei der vorliegenden Anordnung die Zähne 21, 22 auf den beiden Seiten des einfachen Kettengliedes 25 zu liegen (Fig. 10 und 11), während die Zähne der sonst bekannten Trommeln in den Zwischenraum zwischen den doppelten Kettengliedern 23 und 24 eingreifen.
Durch diese Anordnung erreicht man einen wesentlichen Vorteil. Bisher nämlich konnte
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von der Schiene heruntergeschoben. Sowie nun das Kettenglied, das das Schabeeisen trägt, über emc der Scheiben gleitet, die die beiden Enden des Weges der Kette begrenzen, so wird das Schabeet. sen durch einen in diesem Kettengliede befestigten Stift 33, der durch eine Bohrung des Schabeeisens 34 hindurchgreift, umgedreht. Das Schabeeisen liegt also jetzt mit seiner Kante 35 auf
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auf seinen) Wege auf der Schiene zufälligerweise auf grössere Kohlenstückchen treffen sollte.
1m Vurderteil des Fahrzeuges, u. zw. an der Stelle, wo die schiefe Ebene 5 beginnt, ist eine Wägevorrichtung angebracht, aus der man jeden Augenblick ohne anzuhalten die Menge des Ladegutes ersehen kann, die durch das Förderband bereits befördert worden ist. In der Nähe des Fusses der schiefen Ebene 5, die nach dem Ausladetrichter führt, ist eine Klappe 4 (Fig. 15 und 16) angebracht, die jedes Kohlenstück zurückhält, das etwa aus den Trögen während ihrer Aufwärtsbewegung auf der geneigten Fläche 5 herausfallen könnte. Diese durch die Klappe 4 aufgefangenen Kohlenst@cke werden durch das endlose Band von neuem hinaufbeförder+ und fallen schliesslich ebenfalls in den Trichter.
Auf diese Weise wird verhütet, dass die auf der schrägen Fläche 5 natur- gemäss etwas zurückrutschende Kohle auf die etwa vorgesehene Wage gelangt, wo das Gewicht
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sonst wiederholt festgestellt würde. Auf diese Weise wird auch vermieden, dass die aus den Trögen fallende Kohle sich am Fusse der geneigten Ebene 5 ansammelt, was schliesslich das ununterbrochene Arbeiten des Förderbandes verhindern könnte.
Die Klappe 4 ist vermittelst eines Scharnieres 6 aufgehängt, so dass auf dem Förderbande etwa hoch aufgehäufte Kohle die Klappe etwas anheben kann, worauf sie wieder durch ihr eigenes Gewicht nach ihrer ursprünglichen Lage zurückgeht. Falls erforderlich, können noch besondere Federn oder dgl. hiezu vorgesehen werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Lichter mit selbsttätiger Entladevorrichtung mit einem in der Längenachse des Fahrzeuges innerhalb des Ladegutes angeordneten Gange und einem darin umlaufenden endlosen Förderbande, gekennzeichnet durch einen gegen die Längenachse des Schiffes geneigten Zwischenboden (1), von dem das Ladegut durch geeignete Öffnungen unmittelbar auf das Förderband fallen kann, das sich in dem Gange (2) unterhalb einer durchbrochenen, d. h. gitterartig ausgebildeten und von unten beleuchteten Laufbrücke (i) befindet, von der aus die Weiterbewegung des Ladegutes beobachtet und die Weite derÖfInungen durch Kchieoer (8) eingestellt werden kann.