AT202926B - Abwurfeinrichtung an Schubstangen-Dungräumanlagen - Google Patents
Abwurfeinrichtung an Schubstangen-DungräumanlagenInfo
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- AT202926B AT202926B AT173558A AT173558A AT202926B AT 202926 B AT202926 B AT 202926B AT 173558 A AT173558 A AT 173558A AT 173558 A AT173558 A AT 173558A AT 202926 B AT202926 B AT 202926B
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
- A01K1/01—Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Abwurfeinrichtung an Schubstangen-Dungräunianlagen EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> von normalen Förderklappen auf die an der Schubstange vorhandenen Lagerbolzen für die normalen Klappen aufgesetzt werden. Der starre Abstreifer kann sich an wenigstens zwei Lagerbolzen abstützen. Der erste Abweiser besitzt vorzugsweise einen grösseren Schwenkbereich insbesondere über 900 nach rückwärts hinaus entgegengesetzt zur Förderrichtung als die normalen Förderklappen. In den Fig. 1-3 ist der grundsätzliche Aufbau einer Anlage gemäss der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen : Fig. l im Grundriss einen Ausschnitt aus einer Schubstangeniörde'bahn kurz vor Beendigung des Förderhubes, Fig. 2 diesen Ausschnitt kurz vor Beendigung des Leerhubes und Fig. 3 den Seitenriss zu Fig. 1. Die Förderbahn besteht aus dem durchgehenden Boden l, aus der durchgehenden Seitenwand 2 und der Seitenwand 3. Die Seitenwand 3 endet bei Beginn des gewünschten Abwurfbereiches,beispielsweise also am Anfang der Dungstätte 11. Von hier ab ist die Förderbahn einseitig offen und erstreckt sich beispielsweise bis zum Ende der Dungstätte 11. Entlang der Seltenwand 2 gleitet in nicht gezeichneten Füh-' rungen die motorisch angetriebene hin-und hergehende Schubstange 4. Sie ist in bekannter Weise in gleichen Abständen mit Zapfen 5 versehen, auf denen bekannte Schubklappen 6 bis zu begrenzenden Anbchlägen drehbar gelagert sind. Die Schubklappen 6 stellen in Länge und Schwenkbereich die Normalausführung dar, die sich mit Ausnahme der Abwurf- bzw. Abstreifeinrichtung über die gesamte Förderl."nge EMI2.1 Schubklappe 7. Sie ist länger und überragt in Förderstellung den rörderbahnboden 1. Sie ist höher und in der Lage, eine grössere Fördergutmenge zu bewältigen als die normalen Klappen 60 Sie besitzt gegenüber den normalen Klappen 6 einen anders b. : gMnzten Schwenkbereich deiart, dass beim Förderhub die Klappe 7 nach rückwärts steht und anderseits beim Leerhub weniger zur Schubstange 4 einschwenken kann. 8 ist ein weiterer Abweiser in Form eines Abstreifers, der so ausgebildet ist, dass er ebenso wie die Schubklappen 6 oder die Schubklappe 7 wahlweise auf beliebige Zapfen 5'aufgesetzt werden kann. Er stellt jedoch zweckmässig ein nicht schwenkbares starres System dar, das lediglich mit der Schubstange 4 hin und her gleitet. Die starre Anordnung ergibt die Möglichkeit, den Abstreifer 8 weit über die Förderbahn seitlich hinausragen zu lassen und damit seinen seitlichen Wirkungsbereich zu erweitern, während einer Längenausdehnung der beweglichen Klappen durch die Grösse des Förderhubes feste Grenzen gesetzt sind. Der Abstreifer 8 ist im gezeigten Beispiel als geknicktes zweiseitiger Wandstück mit geraden Flächen dargestellt. Er kann auch als geschlossener Kasten mit Boden- und Deckplatte oder einer von beiden ausgebildet sein. Die Seitenwände können in der Waagrechten und Senkrechten kurvenförmig verlaufen, um das Abstreifen zu erleichtern oder zu verstärken. Auch Rechen sind denkbar. Beim Förderhub (Fig. l) schieben die Klappen 6 abgeteilte Mengen 9 des Fördergutes um eine oe- stimmte Strecke in Förderrichtung vorwärts. Hiebei besteht praktisch keine Tendenz, dass Fördergutteile 9 in nennenswertem Umfang seitlich von dem einseitig offenen Förderboden l heruntergjeiten. Aber auch dies ist ohneBedeutung, weil die einseitige Begrenzung des Förderbodens nur mit der Seitenwand 2 sich nur über den Bereich der Dungstätte 11 erstreckt. Der Abweiser 7 hat von der vorhergehenden Schubklappe 6 ebenfalls eine Fördergutteilmenge 9 übernommen. Sie leitet im Verlaufe des Förderhubes ui- folge ihrer Rückwärtsstellung aber bereits das seitliche Abgleiten des Dunges ein. Beim Leerhub nach Fig. 2 legen sich die Schubklappen 6 eng an die Schubstange 4 an und gleiten neben den geförderten Teil- EMI2.2 Sie befindet sich im gewünschten Abwurfbereich 10, und es ist deshalb von Voreilt dass sie beim Leerhub bereits einen Teil des Fördergutes 9 vom Förderboden 1 herunterstreift. Der grössere Winkel, den der Abweiser 7 beim L. eerhub gegenüber der Schubstange 4 bildet, hat den gewollten Vorteil, dass diese Klappe 7 trotz grösserer Länge zuverlässig und genügend rasch beim Förder- hub in die F & rdeflage ausschwenkt.' Den entscheidenden Abstreifanteil, u. zw. beim Leerhub, hat der starre Abstreifer 8. Seine Wirkung erstreckt sich entsprechend der seitlichen Ausladung weit über den Förderboden 1 nach der Abwurfseite hin. Durch das welchselweise Zusammenwirken von Schubklappe 7 und starrem Abstreifer 8 wird nicht nur der Förderboden 1 zuverlässig freigelegt, was für den Winterbetrieb von entscheidender Bedeutung ist, sondern die Abstreifwirkung erstreckt sich erheblich über den Förderbodenbereich seitlich hinaus. Das durch die Schubklappen 6 und 7 herangeführte Fördergut 9 wird, wenn im Abwmfbereich die abgestreifte Dungmenge 10 die Förderbodenhöhe erreicht hat, immer wieder nach der Seite abgedrängt. Diese zwangsläufige Seitenförderung hält auch noch an, wenn ausserhalb des Wirkungsbereiches von Schubklappe 7 und Abstreifer 8 das abgeworfene Fördergut 10 die Förderbodenhöhe überschreitet. Damit ergibt sich eine grosse Unempfindlichkeit gegenüber unachtsamer Bedienung. Die beschriebene Anordnung eignet sich für horizontal verlaufende Fbrderba ! men auch für ansteigen- <Desc/Clms Page number 3> de und fallende. Sie kann geradlinig, wie im Beispiel, aber auch kurvenförmig verlaufen. Sie erscheint besonders günstig, wenn sie parallel und in Nähe einer Dungstättenlängswand verläuft. Eskannbauliche Vorteile bringen, wenn die Dungstättenwand gleichzeitig die Seitenwand der Förderbahn oder ganz oder teilweise den Boden der Förderbahn bildet. Der Abweiser 7 und der Abstreifer 8 können in Sekunden jeweils dort aufgesteckt werden, wo der Abwurf erwünscht ist. Eine Förderung iiber den Abstreifer 8 hinaus, in Förderrichtung gesehen, ist unm5g lieh. Alle Schubklappen 6 können auf ihren Lagerzapfen 5 belassen werden mit Ausnahme derer, auf die der Abweiser 7 und der Abstreifer 8 gesteckt werden. Die Förderbahn verläuft im Bereich der Dungstätte 11 parallel zu einer Seitenwandung der Dungstätte 11. Eine Dungstättenwand bildet zugleich die eine Seitenwand 2 der Förderbahn.. Die Förderbahn verläuft auf der Oberfläche einer Seitenwand der Dungstätte 11. Dise Anordnung der Förderbahn ist insofern vorteilhaft, als dadurch die Dungstätte 11 für den Einsatz eines mechanischen Mistgreifers frei bleibt. Die Dungstätte 11 wird von mechanischen Fördermitteln freigehalten. Es ist besonders vorteilhaft, die Förderbahn auf der Mauerkrone der Düngstätteneinfriedung anzuordnen, da diese Anordnung besonders billig ist. PATENTANSPRÜCHE : 1. Abwurfeinrichtung an Séhubstangen-Dungräumeanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der Förderbahn (1-3) irn Bereich der Dungstätte (11) die Förderbahn (1-3) einseitigoffenistundanStelle der normalen Förderklappen (6) an der Schubstange (4) Abweiser (7, 8) für den Dung vorgesehen sind.
Claims (1)
- 2. Abwurfeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Abweiser (7) als eine schwenkbare Klappe ausgebildet ist, die länger ist und auch höher sein kann als die normalen Förderklappen (6).3. Abwurfeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Abweiser (8) als ein starrer Abstreifer ausgebildet ist, der unter einem stumpfen Winkel gegenüber der Förderrichtung ein Stück bis über die Dungstätte (11) reicht, 4. Abwurfeinrichtung nach den Ansprüchen l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abweiser (7, 8) an Stelle von normalen Förderklappen (6 auf die an der Schubstange (4) vorhandenen Lagerbolzen (5) für die normalen Förderklappen (6) aufgesetzt werden.5, Abwurfeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der starre Abstreifer (8) sich an wenigstens zwei vorhandenen Lagerbolzen (5) abstütz..6. Abwurfeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abweiser (7) einen grösseren Schwenkbereich, insbesondere über 900 entgegengesetzt zur Förderrichtung besitzt.7. Abwurfeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbahn(1-3) im Bereich der Dungstätte (11) parallel zu einer Seitenwandung der Dungstätte (11) verläuft.8. Abwurfeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dungstättenwand zugleich die eine Seitenwand (2) der Förderbahr, (1 - 3) bildet.9. Abwurfeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderbahn auf der Oberseite einer Seitenwand der Dungstätte (11) verläuft.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE202926X | 1957-06-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT202926B true AT202926B (de) | 1959-04-10 |
Family
ID=5773892
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT173558A AT202926B (de) | 1957-06-26 | 1958-03-10 | Abwurfeinrichtung an Schubstangen-Dungräumanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT202926B (de) |
-
1958
- 1958-03-10 AT AT173558A patent/AT202926B/de active
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