AT341395B - Sicherheits-skibindung - Google Patents

Sicherheits-skibindung

Info

Publication number
AT341395B
AT341395B AT50376A AT50376A AT341395B AT 341395 B AT341395 B AT 341395B AT 50376 A AT50376 A AT 50376A AT 50376 A AT50376 A AT 50376A AT 341395 B AT341395 B AT 341395B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ski
locking
sole
cable
sole plate
Prior art date
Application number
AT50376A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA50376A (de
Original Assignee
Marker Hannes
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE2419846A external-priority patent/DE2419846C3/de
Application filed by Marker Hannes filed Critical Marker Hannes
Publication of ATA50376A publication Critical patent/ATA50376A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT341395B publication Critical patent/AT341395B/de

Links

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft eine Sicherheits-Skibindung, die den Skischuh mittelbar durch eine Sohlenplatte oder unmittelbar über mindestens je einen im vorderen und hinteren Bereich der Schuhsohle angreifenden Seilzug mit dem Ski verbunden hält, wobei die Seilzüge entgegen Federkraft um eine begrenzte Länge ausziehbar sind. Bei Skibindungen dieser Gattung erfolgt nach einer seitlichen Bewegung des Skischuhes, gegebenenfalls in Verbindung mit einer Sohlenplatte, gegenüber dem Ski und auch nach einem Abheben dieses bzw. dieser vom Ski beim Nachlassen oder bei Beendigung der die Bewegung verursachenden Kraft unter Einfluss der Federkraft automatisch die Rückstellung des Skischuhes auf den Ski bzw. ein Heranziehen des Skis an den Skischuh. 



   Diese selbsttätige Rückstellung kann nun aber dadurch eine gewisse Gefahr in sich bergen, dass ein gestürzter Skiläufer, der sich beim Sturz eine Beinverletzung, eventuell einen Beinbruch, zugezogen hat, sich noch mehr und stärker dadurch verletzen kann, dass die Bindung schon wieder in ihren Betriebszustand gekommen ist, noch ehe der Skiläufer aus seiner Bewegung zur Ruhe kommt. In dieser Bewegungsphase, aber auch dann in einer Ruhelage, wenn der Ski gegenüber dem Skischuh schräg steht, wird nämlich das schon verletzte Bein über den Hebelarm Schuh bzw. Ski erneut belastet und im allgemeinen weiter und schwerer verletzt. Darum ist es Ziel der Erfindung, dieses zusätzliche Verletzungsrisiko auszuschalten.

   Diesbezüglich schlägt daher die Erfindung bei einer Skibindung der eingangs erwähnten Art eine bei einem Sturz des Skiläufers nach einem Ausziehen des Seilzuges dessen Zurückziehen automatisch verhindernde Sperreinrichtung vor, die sich nur willkürlich lösen lässt. 



   Besitzt die Sicherheits-Skibindung eine federbelastete Seiltrommel, so kann in konstruktiver Ausgestaltung dieses Erfindungsgedankens mit der Seiltrommel das Klinkenrad eines Sperrtriebes in drehfester Verbindung stehen, dessen Sperrklinke normalerweise ein Zurückdrehen der Seiltrommel verhindert. 



   Im folgenden sind an Hand der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Es zeigen : Fig. 1 eine teilweise aufgeschnittene Draufsicht auf die Sicherheits-Skibindung gemäss einer ersten Ausführungsform, Fig. 2 eine Seitenansicht der Sicherheits-Skibindung gemäss Fig. l, Fig. 3 eine Draufsicht der Sicherheits-Skibindung im seitlich ausgeschwenkten Zustand der Sohlenplatte. 



   In den Zeichnungen ist als beispielsweise Ausführungsform eine sogenannte Plattenbindung dargestellt. Hiebei trägt die Sohlenplatte-l-an ihrem einen Ende einen Sohlenhalter --2-- zur Aufnahme und festen Halterung des vorderen Endes der Schuhsohle. An ihrem anderen Ende trägt die Sohlenplatte einen Sohlenhalter --3--, der gegenüber der Sohlenplatte um eine horizontale   Querachse --4--   schwenkbar ist. Mit dem Sohlenhalter --3-- fest verbunden ist ein   Pedal-5- (s. Fig. 3),   so dass der Sohlenhalter nach dem Einführen des vorderen Endes der Schuhsohle in den   Sohlenhalter --2-- beim   Niedertreten des hinteren Endes der Schuhsohle selbsttätig in seine Verriegelungsstellung schwenken kann. Aus dieser Stellung lässt sich der   Sohlenhalter --3-- nur willkürlich z.

   B.   durch Betätigen einer   Öffnungstaste --6-- wieder   in seine Offenstellung bringen. 



   In der   Sohlenplatte --1-- sind,   wie aus Fig. 1 ersichtlich, zwei Seilzüge vorgesehen. Die beiden Seilzüge sind spiegelgleich, so dass für gleiche Teile beider Seilzüge dieselben Bezugszeichen Verwendung finden. Auf einer vertikalen   Achse --7-- ist   in der Sohlenplatte eine Seiltrommel --8-- gelagert.

   Diese Seiltrommel steht unter dem Einfluss einer Spiralfeder, wie es an sich bekannt und darum hier nicht weiter 
 EMI1.1 
 unter dem Einfluss einer   Haltefeder --21--,   die seine Sperrnase normalerweise in Eingriff mit dem   Klinkenrad --18-- hält.   In der Sohlenplatte-l-ist noch ein Druckknopf --22-- gelagert, durch dessen Betätigung sich die Sperrklinke --19-- entgegen der Haltefeder --21-- verschwenken und ausser Eingriff mit dem   Klinkenrad --18-- bringen   lässt. 
 EMI1.2 
 



   Der erfindungsgemäss vorgesehene Sperrtrieb--18, 19-- verhindere nach einem Sicherheitsauslösen oder bei Beendigung der die Bewegung verursachenden Kraft die automatische Rückstellung der Sohlenplatte --1-- auf dem Ski --12-- bzw. umgekehrt das Heranziehen des Skis an die Sohlenplatte. Auf diese Weise ist verhindert, dass innerhalb einer Sturzphase ein mehrmaliges Lösen der Halteeinrichtung für den Skischuh oder die Platte notwendig wird. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
Die erfindungsgemässe Sperreinrichtung kann auch bei einer Ski-Bindung zur Anwendung kommen, deren Seiltrommel nicht um eine senkrecht zur Lauffläche angeordnete Achse drehbar ist, sondern um eine parallel zur Lauffläche verlaufende Querachse. 



   Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Auslösemechanismus der Sicherheits-Bindung mindestens eine Rasteinrichtung auf, deren Belastung durch den Seilzug erfolgt. 



  Hiebei gehört zu jedem Seilzug ein in der   Sohlenplatte --1-- längsverschiebbar   gelagerter Rastschieber   --10-,   dessen als Rastkörper dienendes Ende stirnseitig aus der Sohlenplatte herausragt. Zur Begrenzung der Bewegung des Rastschiebers nach aussen hin besitzt er   Anschläge --11--.   Zum Zusammenwirken mit den Rastschiebern --10-- ist auf dem   Ski --12-- vor   und hinter der Sohlenplatte --1-- jeweils ein   Beschlag --13-- aufgeschraubt,   der eine entsprechende   Rastmulde-14-besitzt.   



   Das Seil --9-- jedes Seilzuges verläuft von der Seiltrommel --8-- über Seilscheiben --15, 16-- zu einer festen   Anschlussstelle --17-- am Beschlag --13--.   Während die Seilscheibe --15-- in der Sohlenplatte - drehbar gelagert ist, ist die Seilscheibe --16-- am inneren Ende des Rastschiebers --10-- gelagert. 



  Durch die gewählte   Seilführung   der   Seilzüge   über die Seilscheibe --16-- am Rastschieber --10-- wird dieser praktisch mit der doppelten von der Spiralfeder aufgebrachten Seilkraft in die Rastmulde --14-des   Beschlages --13-- gedrückt.   Bei einer entsprechend grossen Torsionsbelastung und/oder Abhebebelastung des Skischuhes ergibt sich eine Verschiebung des Rastschiebers --10-- entgegen seiner Verrastungskraft und der Rastschieber kommt schliesslich ausser Eingriff mit der Rastmulde. Bei einer weiteren Bewegung der   Sohlenplatte-l-gegenüber   dem Ski wirkt die Seilscheibe --16-- als reine Umlenkscheibe, so dass der Plattenbewegung beim Ausziehen des Seils --9-- nurmehr der geringere Widerstand der Spiralfeder entgegenwirkt. 



   Bei Anwendung einer Sohlenplatte-l-wird der Vorteil erzielt, dass kein Spezialschuh und auch kein besonderer Schuhbeschlag erforderlich ist. Die Seilzüge müssen im übrigen nicht in der Sohlenplatte untergebracht werden, sondern können auch vor und hinter dieser angeordnet werden. Steht einem Spezialschuh nichts im Wege, so kann die Sohlenplatte - sowohl mit als auch ohne   Seilzügen - direkt   durch die Sohle ersetzt werden. In diesem Fall wären lediglich die festen Seilanschlussstellen leicht willkürlich lösbar zu gestalten. 



   Somit ist erkennbar, dass die vorliegende Erfindung in weitem Rahmen realisierbar ist. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Sicherheits-Skibindung, die den Skischuh mittelbar durch eine Sohlenplatte oder unmittelbar über mindestens je einen im vorderen und hinteren Bereich der Schuhsohle angreifenden Seilzug mit dem Ski verbunden hält, wobei die Seilzüge entgegen Federkraft um eine begrenzte Länge ausziehbar sind, gek e n n z e i c h n e t d u r c h eine beim Sturz des Skiläufers nach einem Ausziehen des Seilzuges dessen Zurückziehen automatisch verhindernde Sperreinrichtung (18,19), die sich nur willkürlich lösen lässt.

Claims (1)

  1. 2. Sicherheits-Skibindung nach Anspruch 1 mit einer federbelasteten Seiltrommel, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass mit der Seiltrommel (8) das Klinkenrad (18) eines Sperrtriebes in drehfester Verbindung steht, dessen Sperrklinke (19) normalerweise ein Zurückdrehen der Seiltrommel verhindert.
AT50376A 1974-04-24 1976-01-26 Sicherheits-skibindung AT341395B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2419846A DE2419846C3 (de) 1974-04-24 1974-04-24 Sicherheits-Skibindung
AT282275A AT333634B (de) 1974-04-24 1975-04-14 Sicherheits-skibindung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA50376A ATA50376A (de) 1977-05-15
AT341395B true AT341395B (de) 1978-02-10

Family

ID=25599125

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT50376A AT341395B (de) 1974-04-24 1976-01-26 Sicherheits-skibindung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT341395B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA50376A (de) 1977-05-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1428866B2 (de) Auslösende Fersenabstütz vorrichtung für Skibindungen
DE2502956A1 (de) Ski-sicherheitsbindung und stiefel fuer dieselbe
DE3107036C2 (de)
DE1578841C3 (de) Fangeinrichtung für Skier
DE1949863A1 (de) Sicherheits-Skibindung
DE2200056C3 (de) Auslöseskibindung
DE2542264A1 (de) Schiausloesebindung
AT341395B (de) Sicherheits-skibindung
DE2419846C3 (de) Sicherheits-Skibindung
DE3146318C2 (de)
DE2906726A1 (de) Fersenstrammer fuer sicherheits-skibindungen
DE1937501C3 (de) Fersenhaltevorrichtung für Skisicherheitsbindungen
DE577025C (de) Skibindung
DE2145731A1 (de) Sicherheits-Skibindung
DE1703308A1 (de) Rueckwaertige Ski-Sicherheitsbindung
DE2462690C2 (de) Sicherheits-Skibindung
DE1955417C3 (de) Fersenteil für Sicherheitsskibindungen
DE2523927C3 (de) Skibremse für einen vom Skistiefel losgelösten Ski mit einem durch Federkraft verschwenkbaren Bremsflügel
DE3910156A1 (de) Snowboard-sicherheitsbindung
CH602142A5 (en) Boot plate for safety ski fixture
AT384367B (de) Sicherheitsskibindung
AT323024B (de) Schibindung für abfahrts-und tourenlauf
AT385672B (de) Sicherheitsskibindung
DE1428890C (de) Sicherheitsbindung fur Ab fahrts und Tourenlauf
AT378486B (de) Sicherheitsskibindung

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
RER Ceased as to paragraph 5 lit. 3 law introducing patent treaties