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Die Erfindung betrifft eine faserarmierte Platte, insbesondere Faser- bzw. Asbestzementplatte, für Dachdeckungen, Wandverkleidungen od. dgl., die auf der einen Plattenseite mit zwei oder mehreren, sich im wesentlichen quer zur Plattenoberfläche erstreckenden Löchern zur Aufnahme von Nägeln, Stiften od. dgl. versehen ist, mittels welchen die Platte am Dach oder an der Wand befestigbar ist.
Die Erfindung betrifft weiters ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung solcher faserarmierter Platten.
Die für die Dachdeckung und für Aussenwandverkleidungen vorgesehenen Faserzementplatten werden derzeit zumeist mit vorgebohrten Befestigungslöchern vertrieben. An der Baustelle braucht der Handwerker somit nur noch den Nagel in das vorgebohrte Loch einführen und die Platte befestigen. Das Bohren dieser Löcher, welche die Platte vollständig durchsetzen, ist jedoch relativ umständlich und aufwendig ; Die zum Bohren der harten Platten erforderlichen Bohrer sind teuer und bruchanfällig, das Bohren selbst bedeutet eine erhebliche Lärmbelästigung für die Arbeitskräfte und zudem fallen grosse Mengen an Bohrstaub an.
Es ist deshalb bereits vorgeschlagen worden, die noch feuchten bzw. weichen Platten mittels einer Stanzvorrichtung zu lochen. Dies hat jedoch verschiedene Nachteile : Der Stanztisch muss, um das Einschlupfen der Stanzenstifte in die Stanzmatrize überhaupt zuzulassen, sehr exakt positioniert werden.
Dies führt zu einer Taktzeitverminderung. Dieser Zeitverlust ergibt sich aus der Tatsache, dass ein schwerer Tisch nicht völlig abrupt auf : 0, 5 mm positioniert werden kann. Darüber hinaus ist eine solche Anordnung verhältnismässig störungsanfällig, da eine einzige Fehlpositionierung zum Bruch der Stanzstifte führt. Auch ist auf Grund der konstruktiven Anordnung ein solcher Stanzstiftbruch nicht direkt kontrollierbar. Es bleibt zur Kontrolle nur der Umweg der Beobachtung der Platten am Ausgang der Stanze, für den wieder ausserordentlich wenig Zeit zur Verfügung steht.
Abgesehen von diesen herstellungsbedingten Nachteilen ist es überhaupt unvorteilhaft, Faserzementplatten mit durchgehenden Befestigungslöchern auf Lager zu halten. Das Ausmass der Überdeckung der Platten am Dach soll nämlich je nach Verlegungsart variiert werden können, was aber nicht mehr möglich ist, wenn in der Platte bereits durchgehende Befestigungslöcher für eine einzige bestimmte Überdeckungsgrösse vorhanden sind. Es müsste also eine Platte mit mehreren nebeneinanderliegenden durchgehenden Befestigungslöchern für die verschiedenen Überdeckungsgrössen geschaffen werden. Dies ist jedoch in der Praxis äusserst unvorteilhaft.
Dies nicht allein aus technologischen Gründen, sondern vornehmlich durch die Tatsache, dass bei Verlegung mit grosser Überdeckung die Nagellöcher für die geringe Überdeckung näher bei der vom Regenwasser überronnenen Kante der überdeckenden Platte liegen. Ein Wasserdurchtritt durch das unbenutzte Nagelloch ist damit möglich. Die Güte der Deckung würde somit verringert werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und eine faserarmierte Platte zu schaffen, die zwar gleichfalls zu ihrer Befestigung an der Baustelle nicht mehr gebohrt werden braucht, aber trotzdem für verschiedene Überdeckungsgrössen eingesetzt und auf einfache, rationelle Weise hergestellt werden kann.
Dies wird gemäss der Erfindung bei einer Platte der eingangs genannten Art dadurch erreicht, dass die Löcher in der Platte als Sacklöcher ausgebildet sind, deren Tiefe wenigstens 2/3 der Plattendicke beträgt und die vorzugsweise in einander diametral gegenüberliegenden Eckbereichen der Platte angeordnet sind.
Zum Befestigen dieser Platte braucht bloss der Nagel in das Sackloch eingeführt und der verbliebene Steg zur gegnüberliegenden Plattenoberfläche durchschlagen werden. Dies geschieht in einem einzigen Arbeitsgang beim Befestigen der Platte. Wenn mehrere Sacklöcher zwecks Anpassung an verschiedene Überdeckungsarten vorgesehen sind, wird nur das ausgewählte Sackloch durchschlagen ; die übrigen bleiben unbeschädigt, so dass die Dichtheit der Deckung gewährleistet ist.
In Zusammenhang mit der Herstellung von Dachsteinen ist bereits ein Verfahren zur Ausbildung von Durchgangslöchern bekannt. Bei diesem bekannten Verfahren kann es infolge geringer Ungenauigkeiten in der Dicke aufeinanderfolgender Dachsteine vorkommen, dass die Lochstempel die Platte nicht vollständig durchdringen, so dass ein kleiner Rückstand verbleibt, der aber dann entfernt wird. Es geht bei der bekannten Ausführung also nur um die Herstellung von Durchgangslöchern, nicht aber von Sacklöchern, von denen zur Befestigung am Dach stets nur einige ausgewählt werden, die übrigen jedoch an der verlegten Platte erhalten bleiben, d. h. also wasserdicht sein müssen.
Dass demgegenüber Durchgangs-
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eine Draufsicht auf eine mit dieser Vorrichtung hergestellte Faserzementplatte zur Dachdeckung, Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie VIII-VIII in Fig. 7 in vergrössertem Massstab, Fig. 9 eine Variante der Federanordnung, Fig. 10 eine Ansicht der Einrichtung gemäss Fig. 9 in Richtung des Pfeiles X, und Fig. 11 eine Seitenansicht der Einrichtung gemäss Fig. 9, teilweise im Schnitt entlang Linie XI-XI.
Die in Fig. l bis 8 dargestellte Vorrichtung umfasst eine Auflage --1-- in Form eines sogenannten Stanzwagens für die noch nicht erhärtete Asbestzementplatte --2-- und einen im Abstand oberhalb dieser Auflage --1-- angeordneten und hinsichtlich dieser heb-und senkbaren Rahmen --3--, an dem vier Stanzmesser --4-- zum Besäumen der Asbestzementplatte --2-- angebracht sind. Der Rahmen --3-- ist an
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und dabei die aufeinanderfolgenden Platten --2-- formatgerecht beschneidet. Der Rahmen --3-- hat hiebei in Draufsicht gesehen die Form eines Parallelogrammes, was der Form der herzustellenden Dachplatten entspricht. An zwei diametral gegenüberliegenden Ecken dieses Rahmens --3-- ist je eine Einrichtung zum Herstellen von Sacklöchern in der Dachplatte angeordnet.
Diese Einrichtung ist in Fig. 2 bis 6 näher dargestellt.
Die Einrichtung zum Herstellen der Sacklöcher umfasst einen in dem die Stanzmesser --4-aufweisenden Rahmen --3-- verschieblich gelagerten und in der später näher beschriebenen Weise federbelasteten Druckkörper--6--, der drei Stempel --7-- zum Herstellen der Sacklöcher trägt. Die Stempel --7-- bestehen aus Stiften oder Zapfen, die in Bohrungen des Druckkörpers --6-- eingesetzt sind und von diesem in Richtung auf die Auflage-l-hin vorstehen. Die Stempel --7-- durchsetzen eine Abdrückplatte --8--, die im Abstand unterhalb des Rahmens --3-- angeordnet ist und sich im wesentlichen parallel zur Auflage-l-erstreckt. Die Abdrückplatte --8-- ist an ihren beiden Enden mit je einem Bolzen --9-- in Führungen --10- des Druckkörpers --6-- verschieblich geführt.
Die Bolzen --9-sind hiebei einenends mit einem kopfförmigen Ansatz --11-- versehen, der gegen eine die Führung --10-- begrenzende Anschlagfläche --12-- des Druckkörpers --6-- anliegt. Jeder Bolzen --9-- ist von einer Druckfeder --13-- umgeben, die einerseits an der Andrückplatte --8-- und anderseits im Druckkörper - 6-- abgestützt sind. Die Abdrückplatte --8-- ist somit gegen die Wirkung der Druckfedern --13-hinsichtlich des Druckkörpers --6-- verschieblich, u.zw. in Richtung der Hubbewegung des Rahmens - -3--.
Die zum Eindrücken der Stempel --7-- in die Asbestzementplatte --2-- notwendige Kraft wird durch eine Federanordnung aufgebracht. Zu diesem Zwecke weist der Druckkörper --6-- an seinem dem Stempel - abgewandten Ende eine Ausnehmung --14-- auf, in die ein Arm --16-- eines Winkelhebels --15-eingreift. Dieses in die Ausnehmung --14-- eingreifende Ende des einen Armes --16-- des Winkelhebels - ist kugelförmig ausgebildet. Der andere Arm --17-- des Winkelhebels --15--, der um eine Achse - schwenkbar gelagert ist, ist mit einer Zugstange --19-- gelenkig verbunden.
Die Zugstange --19--, die in bezug auf die Auflage-l-schräg verlaufend angeordnet ist, trägt an ihrem dem Winkelhebel --15-- abgewandten Ende ein Widerlager --20-- für zwei Tellerfedersätze --21, 22--, die seitlich neben der Zugstange --19-- und parallel zu dieser verlaufend angeordnet sind. Die Tellerfeder- sätze --21, 22-- stützen sich dabei andernends an einem in dem Rahmen --3-- gelagerten Auflager --23-ab. Zur axialen Führung der Tellerfedern --21, 22-- dienen hiebei Bolzen --24, 25--. Die Zugstange --19-- ist in ein Gewinde --20'-- des Widerlagers --20-- verstellbar eingeschraubt, um die richtige Vorspannung der Tellerfedernsätze einstellen zu können. Anders ausgedrückt, ist das Widerlager --20-in bezug auf das Auflager --23-- einstellbar.
Das Auflager --23-- ist im Rahmen --3-- drehbar gelagert.
Die Zugstange --19--, die somit in Richtung der Kraftwirkung der Tellerfedern --21, 22-- verstellbar ist, ist in der ausgewählten Stellung mittels eines selbsthemmenden Querkeiles-27-feststellbar. Dieser Querkeil --27--, dessen Keilfläche im wesentlichen schräg zur Wirkungsrichtung der Tellerfedern verläuft, ist gleichfalls federbelastet : Der Querkeil --27-- wird von einem Bolzen --28-- durchsetzt, an dessen beiden Enden je eine Zugfeder --29, 30-- angelenkt ist, die sich im wesentlichen quer zur Wirkungsrichtung der Tellerfedersätze --21, 22-- erstrecken und andernends an Bolzen --31-- angelenkt sind, die im Auflager --23-- gelagert sind. Durch diese Anordnung kann die Vorspannung der Tellerfedern - -21, 22-- beliebig eingestellt werden.
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Die in Fig. 9 bis 11 dargestellte Variante der Federanordnung unterscheidet sich von derjenigen gemäss Fig. 1 bis 8 im wesentlichen dadurch, dass die Zugstange --19-- nicht unmittelbar in das Widerlager
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-20--,formschlüssig in Eingriff ist, an welcher das Auflager --23-- anliegt. Die Drehfeder --29'-- ist hiebei bestrebt, die Mutter --271-- zu verdrehen. Hiedurch ist gewährleistet, dass bei Abnutzung der
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überwinden zu können.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt :
Beim Absenken des Rahmens --3-- - in dem Stanzmesser --4-- und Stempel --7-- vereinigt sind - sitzt zuerst die Abstreiferplatte --8-- auf der Asbestzementplatte --2-- auf. Im Zuge der Bewegung treten die Stempel --7-- hervor und prägen die Sacklöcher in die Absbestzementplatte --2--.
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--8-- bewegt- weil die Stanzmesser --4-- auf Grund ihrer Einstellung am Stanzwagen --2-- noch nicht aufsitzen-noch nicht beendet, wird die Abdrückplatte --8-- und der Druckkörper --6-- gegen den Widerstand der Tellerfedersätze --21, 22-- hochgedrückt. Es wird also dabei garantiert, dass der Abstand-Stempelunterkante und Abdrückplattenunterkante-immer konstant bleibt. Er stimmt zwangsläufig mit der Sacklochtiefe überein.
Die Dimensionierung der Tellerfedersätze und der Abdrückplatte --8-- sieht derart aus, dass durch die Pressung zwischen Abdrückplatte --8-- und frischem Asbestzement, unter dem Einfluss der Kraft der Tellerfedersätze, keine Markierung am Asbestzement zu beobachten ist.
Bei Stanzmesserabnutzung weichen demnach die Stempel --7-- im nötigen Ausmass nach oben aus.
Damit keine dauernden, unter dem Einfluss der Tellerfederkraft wirkenden Kräfte an der Abdrückplatte - auftreten, wird über das Gestänge --19-- und dem Keil --27--, der selbsthemmend ist, die Fixierung der jeweils aktuellen angehobenen Stempellage erreicht. Diese Fixierung kann natürlich auch durch andere konstruktive Lösungen, z. B. mit Hilfe einer Spindel und einer Mutter, erreicht werden. Es ist somit möglich, ausschliesslich durch die Stanzbewegung selbst hervorgerufen, die jeweils richtige und konstante Lage der Stempel zu - Stanztisch, - Asbestzementplattenoberfläche, - aktueller Stanzmesserkante, zu sichern.
Damit auch in später Folge keine Markierung der frischen Asbestzementplatte durch die Abdrückplatte auftritt, muss die Kennlinie der Tellerfederpakete möglichst flach sein.
Endprodukt dieses Verfahrens ist nunmehr eine Asbestzementdachplatte, die faktisch beliebig viele Sacklöcher haben kann (soferne die Kraft der Stanzvorrichtung gross genug ist). Bei der Montage am Dach wird durch den Nagel selbst das Sackloch durchgeschlagen, u. zw. geschieht dies, wie Versuche gezeigt haben, ohne unzulässige Ausbrüche an der Rückseite.
Eine solche Dachplatte aus Asbestzement ist in Fig. 7 und 8 näher dargestellt. Diese Dachplatte - hat die Form eines Parallelogrammes. In zwei einander diametral gegenüberliegenden Eckbereichen dieser Dachplatte sind je drei Sacklöcher --36-- vorgesehen, die für verschiedene Überdeckungsgrössen dienen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Sacklöcher in einer Linie zueinander fluchtend angeordnet, doch könnten die Sacklöcher auch beliebig anders gruppiert werden. Die Tiefe jedes Sackloches --36-- beträgt wenigstens etwa 2/3 der Dicke der Dachplatte --35--. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass in 5 mm dicken Asbestzementplatten die Sacklöcher eine Tiefe von 4, 0 bis 4, 5 mm erhalten.
Die dargestellte Vorrichtung wird im allgemeinen unmittelbar nach der Plattenmaschine angeordnet, da die erwähnte Formgebung der Platten - wie eingangs beschrieben-im noch feuchten Zustand der Platten
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erfolgt. Wenn somit die Löcher zum Befestigen der Platte nicht mehr durchgehend, sondern in Form eines Sackloches hergestellt werden, u. zw. durch Einprägen in die frische Asbestzementplatte, also knapp nach der Plattenmaschine, im Zuge des Formatbesäumens, ergeben sich bedeutende Vorteile. Es ist damit nämlich möglich, die Manipulation und Bearbeitung an der harten Platte entfallen zu lassen, und die Nagellöcher für mehrere Überdeckungen in der gleichen Platte ohne Gefahr einer möglichen Undichtheit unterzubringen ; dies führt zu einer vereinfachten Lagerhaltung im Werk und bei den Bearbeitern.
Überdies ist beim Prägvorgang zur Herstellung der Sacklöcher eine exakte Positionierung des Stanztisches nicht unbedingt notwendig. Man spart somit maschinelle Einrichtung und vermeidet Taktzeitverlust.
Die Herstellung der Sacklöcher könnte an sich einfach auch durch im Stanzhaupt starr fixierte Stempel erfolgen. Dies ist aber nicht mehr möglich, wenn die Forderung gestellt wird, dass das Besäumen der Platte und das Ausbilden des Sackloches in ein und demselben Arbeitsgang erfolgen soll, und darüber hinaus auf die Abnutzung der Stanzmesser Bedacht zu nehmen ist. An dem vorhandenen Nassstanzen wird nämlich der Abnutzung der Stanzmesser dadurch Rechnung getragen, dass über eine Mutter, die während des Betriebes durch den Bedienungsmann verstellt werden kann die Höhenlage des Stanzmessers gegenüber dem Stanztisch nachreguliert wird. Erst die vorstehend beschriebene Vorrichtung ermöglicht es, dass unabhängig von der Stanzmessereinstellung und der Messerabnutzung ohne Eingriff von aussen die richtige höhenmässige Positionierung von Stempel zu Stanzmesser bzw.
Stanzwagen gegeben ist.
Die Kraft zum Eindrücken der Stempel in die noch weiche Faserzementplatte kann auch durch eine andere Einrichtung als die vorhin beschriebene Federanordnung aufgebracht werden, beispielsweise durch eine Anordnung, bei welcher der Druckkörper von Druckmedium beaufschlagt wird.
Bei den Dach- oder Wandplatten kann es sich um quadrat-, rechteck-oder rhombusförmige Formate handeln ; das beschriebene Werkzeug ist demnach nur ein Beispiel.
Wenn in einer Platte die Sacklöcher für mehrere Überdeckungen eingeprägt sind, kann mit dem Prägen der Löcher auch eine Kennzeichnung der Überdeckung, beispielsweise in Form einer mitgeprägten Ziffer, eines Buchstabens oder eines Symbols, neben dem Sackloch erfolgen.
Das Verfahren ist nicht auf Faser- bzw. Asbestzementplatten beschränkt, sondern könnte auch für andere faserarmierte Bauplatten, insbesondere faserhältige Gipsplatten, verwendet werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Faserarmierte Platte, insbesondere Faser- bzw. Asbestzementplatte, für Dachdeckungen, Wandverkleidungen od. dgl., die auf der einen Plattenseite mit zwei oder mehreren, sich im wesentlichen quer zur Plattenoberfläche erstreckenden Löchern zur Aufnahme von Nägeln, Stiften od. dgl. versehen ist, mittels welchen die Platte am Dach oder an der Wand befestigbar ist, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Löcher in der Platte (35) als Sacklöcher (36) ausgebildet sind, deren Tiefe wenigstens 2/3 der Plattendicke beträgt und die vorzugsweise in einander diametral gegenüberliegenden Eckbereichen der Platte angeordnet sind.