AT33941B - Verfahren zur Lösung fester Zuschläge in flüssiger Schlacke. - Google Patents

Verfahren zur Lösung fester Zuschläge in flüssiger Schlacke.

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Friedrich Carl Wilhelm Timm
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  Verfahren zur Lösung fester Zuschläge in flüssiger Schlacke. 
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   Braunstein, Eisenoxyd, Kieselsäure, Alkalien u. dgl. ) entweder unbedingt erforderlich oder doch   deshalb sehr erwünscht, weil sich dadurch die Eigenschaften des   Erzeugnisses wescntlith   verbessern. 
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   Patentschrift Nr. 14010   aus dem Jahre 1884). Eine solche Arbeitsweise ist aber ebenso teuer wie das direkte   Verschmelzen   von kalter,   stückiger Schicke mit kalten, grobstücktgen Zuschlägen   im Schachtofen. 
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Beiliegende Zeichnung zeigt eine Vorrichtung zur Durchführung des   Verfahrens.   



   Dieselbe besteht aus einem Schachtofen, in welchen durch die Form A   Schlacke niessr.   



  Durch Trichter B mit Doppelglocken werden Zuschläge und Koks eingefüllt. Bei C tritt Gebläse- 
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 gereicherte Schmelze aus. Hiedurch verringert sich der Durchmesser der stückigen Zuschläge ständig, je mehr sie in die Ebene der Windformen C kommen, der Koks wird verbrannt, der Inhalt geht also allmählich herunter und in demselben Masse werden Zuschläge und Koks nachgefüllt. Infolge dieser Abwärtsbewegung und des filterartigen   Durchfliessens   sind die Zuschläge bei ihrer Ankunft in der Ebene der Windformen C vollständig aufgezehrt bzw. man regelt demgemäss die Zusammensetzung der Beschickung. 



   Als Zuschlag kommt bei der Herstellung von Zement zunächst Kalk, daneben aber auch Eisenoxyd, Braunstein, Alkalien u. dgl. in Betracht. Natur und Menge der Zuschläge werden je nach der betreffenden Schlacke, deren Zusammensetzung mit dem erblasenen Roheisen wechselt, den an das jeweilige Erzeugnis (Zement oder ähnliche hydraulische Bindemittel, Glas, Schlacken-   wolle, Pflastersteine u. dgl. ) gestellten Ansprüchen angepasst. Diese Anpassung ist aber ausser-   ordentlich einfach und man vermag dadurch auf billige Weise Erzeugnisse herzustellen, die ohne das Verfahren bei der betreffenden Schlacke unerreichbar wären. 



   Ausser den eigentlichen Hochofenschlacken lassen sich auch andere Schlacken   (z.   B. die   beim basischen Flusseisenverfahren   fallende   Thomasschlacke)   oder künstliche Schmelzen nach dem beschriebenen Verfahren behandeln. Es ist ferner nicht unbedingt nötig, den Brennstoff (Koks oder Kohle) mit den Zuschlägen als Beschickung aufzugeben, sondern man kann die   er-   forderliche Wärme auch durch Verbrennen flüssiger bzw.   gas-oder pulverförmiger Brennstoffe.   die mit der Luft unten in den Ofen eingeführt werden, beschaffen. Neben der eigentlichen   Lösung   
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 der letzteren zum guten Erfolge teilweise beitragen. Will man z.

   B. eine Anreicherung an Kieselsäure und Eisenoxyd vornehmen und beschickt die Vorrichtung mit den entsprechenden   stückigen   Zuschlägen und Koks gemäss der Beschreibung, dann bewirkt das Herausbrennen des Koks in 
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 liefern dann eine leichtflüssige Eisenoxyd-Silikatschmelze, die sich mit der infolge filterartigen   Durchfliessens   angereicherten Schlacke unterhalb der Formen mischt. Ein derartiges Zusammenschmelzen der Zuschläge untereinander ist aber nur eine Nebenerscheinung. während die wesent liehe Anreicherung oder Lösung durch Berieseln der beheizten   Stücke   mit flüssiger Schlacke   er-   folgt. Ferner ist ein Verschmelzen der Zuschläge untereinander auch nur dann möglich, wenn diese in ihren sauren und basischen Bestandteilen entsprechend zusammengesetzt sind, so dal 
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AT33941D 1904-07-29 1906-02-22 Verfahren zur Lösung fester Zuschläge in flüssiger Schlacke. AT33941B (de)

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