AT339036B - Verfahren zur herstellung eines kanisters mit drei griffbugeln aus thermoplastischem kunststoff - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines kanisters mit drei griffbugeln aus thermoplastischem kunststoff

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  • Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


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   Wenn nach dem erfindungsgemässen Verfahren mit vorgewärmten Griffschalen gearbeitet wird, so muss die für die Verschweissung notwendige thermische Energie nicht erst von dem heissen Vorformling auf die 
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 bringen, was einerseits zur Folge hat, dass die Verschweissung sehr viel rascher erfolgt und anderseits, dass die Schichtdicke der Verschweissungszone erheblich grösser wird, so dass eine wesentlich innigere, homogene und belastbare Verbindung zwischen den spritzgegossenen Griffschalen und dem aufblasbaren Vorformling erzielt wird. Der nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte Kanister aus Kunststoff ist im Griffbereich wesentlich höher belastbar und genügt den im zivilen und militärischen Bereich gestellten 
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   Das erfindungsgemässe Verfahren wird nachstehend an Hand einer bevorzugten Ausführungsart in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen zeigen : Fig. 1 die Draufsicht auf einen nach dem erfmdungsgemässen Verfahren hergestellten, stehenden Kanister, Fig. 2 die Seitenansicht des oberen Bereichs eines stehenden Kanisters, Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in   Fig. l, Fig. 4 die   stark vereinfachte Seitenansicht einer Herstellungsvorrichtung samt extrudiertem Schlauch, Fig. 5 die vereinfachte Untersicht zweier geschlossener Blasformhälften, Fig. 6 einen senkrechten Schnitt durch den unteren Bereich der Blasformhälften im geschlossenen Zustand und durch die Schiebevorrichtungen in zwei verschiedenen Arbeitsstellungen, Fig. 7 eine Schieberplatte, Fig. 8 die Draufsicht auf den Keil, Fig.

   9 die Untersicht unter die Griffschale eines Griffs, Fig. 10 einen Querschnitt durch ein Kegelchen einer Griffschale mit aufgeschweisster Aussenwand. 



   Ein   Kanister--11--in   Gestalt der bekannten   20-1-Wehrmachtskanister   hat unter anderem durch Sicken 
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    -12-- versteifte Seitenwände --13, 14--,Bereich --22-- steigt   mit einer   Rundung --23-- von   der Seite her gesehen etwas an und geht dann in eine abfallende   Schräge --24-- über,   aus der der   Stutzen --26-- geneigt   empor steigt. 



   Gemäss Fig. 4 extrudiert ein unbeweglicher   Blaskopf --27-- einen   zylindrischen   Schlauch --28-- aus   heissem Kunststoff. Der   Blaskopf --27-- ist   durch ein nichtdargestelltes Gestell gehalten. An diesem Gestell sind auch zwei   Blasformhaiften--29, 30--in   Richtung der   Pfeile --32-- beim öffnen   linear bewegbar. Auf den einander zugekehrten Seiten sind in die   Blasformhaiften--29, 30--Vertiefungen--33, 34-   eingearbeitet, die sich im geschlossenen Zustand zur Blasform ergänzen. Oben tragen die Blasformhälften --29, 30--Schneidkanten--36, 37--, die beim Schliessen den   Schlauch --28-- abschneiden   und ihn auch genügend lang zum Aufblasen in der Mitte der   Vertiefungen --33, 34-- hängend   halten.

   Auch unten sind an den   Blasformhaiften--29, 30--Schneidkanten--38, 39--vorgesehen,   die den   Schlauch --28-- beim   Schliessen unten abquetschen, jedoch, wie später erläutert wird, nicht auf dessen ganzer Breite. Beim Schliessen wird der   Schlauch --28-- flach   gelegt, wie dies durch die gestrichelten Linien--41--gezeigt wird. Dabei 
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    --28-- jedochBlasdornhaiften--29, 30--unten   befestigt und gehen mit diesen mit. Wie man aus Fig. 4 sieht, reicht der untere   Rand --49-- des Schlauchs --28-- wesentlich   tiefer als die Schneidkanten--38, 39--. 



   Die   Blasformhaiften--29, 30--haben   unten je eine   Halbausnehmung--51, 52--f'dr   den Stutzen   - -26--,   in der sich beim Blasen auch der Blasdorn--42--befindet, der vor dem Schliessen der   Blasformhälften--29, 30--in   seine obere Arbeitsstellung gebracht worden ist. Ferner sind zwei Halbausnehmungen--53, 54--zur Herstellung des Griffbereichs vorgesehen. In Fig. 5 wurde der Deutlichkeit halber die Vorrichtung--46 und 47--weggelassen. 



   In jede   Blasformhaifte--29, 30--kann   in ihrem unteren Bereich je ein Griff--56, 57--samt angespritzter Griffschale-58, 59-eingelegt werden, u. zw. befindet sich die Griffschale-58, 59-jeweils auf dem Boden der Vertiefung-33 34-, ragt jedoch mit ihrem inneren   Rand-61, 62-ein Stuck   weit in die   Halbausnehmung-53, 54-hinein,   wie dies aus Fig. 6 und gestrichelt aus Fig. 5 ersichtlich ist. Die Griffe --56, 57--aus massivem Material liegen in randoffenen, in Richtung auf die   Trennebene--44--nicht   
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 nicht bewegen. Wie man aus Fig. 6 sieht, sind die Wände der Ausnehmungen--63, 64--leicht konisch divergierend ausgebildet, um das Endformen zu erleichtern. 



   Fig. 6 zeigt die Vorrichtung--46--in Arbeitsstellung und die   Vorrichtung --47-- in zurückgezogener   Stellung nach dem Blasen eines Kanisters, jedoch ehe sich die Blasformhälften--29, 30-geöffnet haben. Im Betrieb werden die Vorrichtungen--46, 47--synchron betrieben. Da beide gleich gestaltet sind, wird zunächst nur die   Vorrichtung --47-- beschrieben.   Sie umfasst unter anderem zwei seitliche   Gestellplatten --71--,   die starr mit der   Blasformhälfte --30-- verbunden   sind und sich parallel zueinander im Abstand erstrecken. 



  Zwischen den beiden   Gestellplatten --71-- befindet   sich ein Bett--72--, das ebenfalls starr mit der 

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 aufeinander zu bewegt worden und nehmen jetzt ihre oberste Lage ein, haben jedoch in ihrem oberen Bereich noch einen zu grossen Abstand voneinander, als dass sie das   Material--111--abquetschen   und den Mittelgriff   --108--   bilden könnten. Der sich nun auf der Unterseite des Zylinders der   Stange--87--ausbildende   Druck treibt jedoch den   Keil--76--auch   bei der Höhe nach stehenbleibender   Schieberplatte --102-- nach   
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 der Keil--76--mehrere Aufgaben : Er drückt die zugehörige   Schieberplatte--102--in   ihre Endlage in Richtung auf die Trennebene--44--.

   Er schliesst die   Ausnehmung --64-- nach aussen   ab, so dass der Griff   --57-- sicher   an Ort und Stelle gehalten wird. Er unterstützt den inneren   Rand-62-der   Griffschale   --95-- gegen   den etwa 10 atü hohen Blasdruck. Er bildet mit einem Teilbereich seiner   Stirnseite-103-   für die   Oberseite--18--die   Blasformwand. Er verriegelt auch die   Schieberplatte--102--gegen   eine Abwärtsbewegung durch den Blasdruck, so dass die   Wendelfedern--96--keine   Last aufnehmen müssen, indem er die untere Stirnseite des   Stiels--112--auf   dem letzten Teil seines Wegs auf die obere Stirnseite der Nase   --118-- schiebt,   so dass die in der linken Hälfte der Fig. 6 gezeichnete Anordnung entsteht.

   Die Ausnehmung   --113-- gestattet   die notwendige Querbewegung der   Schieberplatte --102-- in   diesem Bereich. Der durch den   Blasdorn--42--eingebrachte   Druck im abgequetschten   Schlauch --28-- erhöht   sich nun, so dass sich 
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 mit den   Griffschalen--58, 59--,   die immer noch genügend heiss sind.

   Wegen der   Rippe --119-- gelangt   keine Blasluft in den   Mittelgriff--108--und   auch dort wird der aus zwei Schlauchteilen bestehende   Mittelgriff --108-- homogen zusammengepresst.   Nach einer Abkühlzeit spielt sich der umgekehrte Vorgang   ab :   Der   Keil--76--geht   nach unten, die   Schieberplatte --102-- entfernt   sich von der Trennebene--44--, wird dann später wegen der   Querrippe--116--vom Keil--76--mitgenommen,   die Wendelfedern--96-kommprimieren. Wenn die Vorrichtung--46 und   47--die   rechts in Fig. 6 gezeichnete Lage einnimmt, fahren die   Blasformhaiften--29, 30--auseinander,   der Kanisterrohling wird ausgestossen und fällt nach unten. 



   Diese Vorrichtung ist zahlreicher Variationen fähig. Wenn genügend Raum zur Verfügung steht, so kann man den Keil--76--und die   Schieberplatte --102-- durch   getrennte Zylinder steuern. Bei grösseren Kanistern, z. B. 30-1-Kanistern, ist der Abstand zwischen dem Mittelgriff--108--und den benachbarten   Griffen --56, 57-- wesentlich grösser,   so dass man zur Erzeugung des Hubs der Schieberplatte--102-senkrecht zur   Mittenebene --44-- besser   zwei aneinander geführte Keile verwendet. 
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 gleiche Material verwendet. Die Griffe--56, 57--sind massiv. 



   Der   Schlauch --49-- wird   zwar schnell extrudiert und wenn er genügend weit extrudiert ist, dann schliessen sich auch die   Blasformhaiften--29, 30--sehr   schnell. Trotzdem kühlt die äussere Schicht des   Schlauchs --49-- ab   und liegt zu kalt an der Innenfläche --124-- der Griffschalen --58,59-- an. Zwar sind die Griffschalen heiss eingelegt worden. Trotzdem kann es sein, dass die Verschweissung zwischen dem   Schlauch --49-- und   den Griffschalen--58, 59--nicht so gut ist, wie dies erforderlich ist, wenn man den   Kanister--11--an   den   Griffen--56, 57--schlagartig   belasten muss. Eine solche Belastung tritt   z. B.   auf, wenn der Kanister am Fallschirm abgeworfen wird und der Fallschirm sich öffnet.

   Um trotz der nicht vermeidbaren Abkühlung ohne grössere Umstände zu einer besseren Verschweissung zu gelangen, ist die Innenfläche der Griffschalen--58, 59--mit kleinen, spitzen   Kegelchen--126--versehen,   die dicht an dicht stehen und insgesamt den Eindruck der Oberfläche einer groben Feile machen. Wie Fig. 10 zeigt, durchqueren die 
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   - -127-- des Schlauchs   an den entsprechenden Stellen und dringen so in das noch heisse,   unabgekühlte   Material im Innern des Schlauchs ein. Die Kegelform erleichtert nicht nur das Einbringen, sondern auch das Verschweissen, weil ja die   Kegelchen--126--umso   weniger Masse haben, je weiter man zur Spitze kommt. 



   Die   Kegelchen --126-- bewirken zusätzlich, dass   die Luft zwischen dem sich aufblähenden Schlauch 
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 der   Innenfläche --124-- keine schädlichen,   trennenden Luftpolster bilden. Beide Funktionen der Kegelchen   -     sind   gleich wichtig. Die   Kegelchen--126--sind   dadurch entstanden, dass man in das Spritzwerkzeug der   Griffe--56, 57--in   die die   Innenfläche --124-- bildenden Flächen   mit einem Körner einschlägt. Da die Körner meistens kreiskegelförmige Gestalt haben, werden die Kegelchen--126--eine entsprechende Form annehmen. Es ist jedoch auch möglich, Kegelchen in Form von Dreieckpyramiden, Viereckpyramiden   od. dgl.   zu verwenden.

   Darüber hinaus könnte man statt der Kegelchen auch Rippen verwenden, die im Querschnitt dreieckförmig sind und im wesentlichen parallel zueinander laufen, so dass die Rippen die abfliessende Luft nicht stören, jedoch trotzdem in den   Schlauch --49-- eindringen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung eines Kanisters mit drei Griffbügeln aus thermoplastischem Kunststoff, bei dem zunächst die durch Spritzguss vorgeformten beiden äusseren Griffbügel, die angeformte Griffschalen aufweisen, in <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 Blasdorn in den Vorformling eingeführt wird, wobei der Vorformling abgequetscht wird und die äusseren Griffbügel mit ihren Griffschalen durch Schieber in eine festgehaltene Lage gebracht werden, wonach der Kanister durch Aufblasen des Vorformlings gebildet wird, wobei sich der schlauchförmige Vorformling mit den EMI5.2 Griffschalen (58,59) in die Blasform mit einer Temperatur eingelegt werden, bei der das Kunststoffmaterial der Griffschalen dieselben Schweisseigenschaften wie der auf Blastemperatur befindliche Schlauch (28) aufweist.
AT152374A 1971-10-18 1974-02-25 Verfahren zur herstellung eines kanisters mit drei griffbugeln aus thermoplastischem kunststoff AT339036B (de)

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