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Durch Münzeneinwurf zu öffnendes Schloss.
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aussen durch Münzeinwurf geöffnet wird. Die Erfindung besteht darin, dass der Zuhaltungshebel der durch eine Feder nach innen gezogenen Schlossfalle eine Ausnehmung besitzt, vor und in welcher ein von aussen niederzudrückender Stift beweglich ist, und welche durch die eingeworfene Münze ausgefüllt wird, so dass der Stift bei eingeworfener Münze beim Niederdrücken den Zuhaltungshebel verschwenkt und dieser die Falle freigibt, die durch ihre Feder zurückgezogen wird, wogegen der Stift in der Ausnehmung beweglich ist, ohne auf die Zuhaltung zu wirken. wenn keine Münze in derselben liegt.
Ein Drehriegel, der mittels an der Innenseite der Tür angeordneten Griffes verschwenkt werden kann, nimmt bei seiner Verschwenkung einerseits die Falle durch eine an ihr angeordnete Klinke nach aussen mit und drückt anderseits bei seiner Rückverschwenkung mittels einer Nase die Zuhaltung nieder, um die Falle wieder zurückgeht)) zu lassen. Dieser Riegel steht mit einer zweiten Falle in Verbindung, die vermittelst ihres ab-
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Ansicht des Schlosses mit Falle und Riegel in Offenstellung und Fig. 3 eine aufrechter Schmitt durch den Deckel des Schlosskastens. Fig. 4 zeigt den Riegel allein.
Fig. 5 ist ein aufrechter Schnitt nach der Linie a-n der Fig. l und Fig. 6 ein wagrechter Schnitt nach der Linie b-- der Fig. 1.
Der an oder in der Tür befestigte Schlosskasten 1 besitzt einen um Scharniere 2 drehbaren
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drückt beim Niederdrücken des Griffes 16 durch ihre Vermittlung den Hebel 7 zurück, so dass dessen Vorsprung 9 aus dem Schlitze 10 der Falle 4 nach hinten tritt. Dadurch wird die Falle freigegeben und durch die Feder 6 zurückgezogen, so dass die Tür unter Einwirkung einer Feder aufspringt.
Der Drehriegel 19 kann mittels eines an der Innenseite der Tür an seiner Achse sitzenden Griffes versehwenkt werden und trägt auf seiner der Schlossfalle zugewendeten Seite eine Nase 20.
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mit, wobei die Klinke 21 in einen Ausschnitt des Drehriegel einspringt. Die Zuhaltung greift mit ihrem Vorsprunge 9 wieder in den Schlitz 10 der Falle 4 ein und sperrt sie. Beim Rückverschwenken des Drehriegel 19 wird ein hinter die Nase 20 getretener Stift 22 der Zuhaltung und dadurch diese selbst durch die Nase 20 niedergedrückt, so dass die Falle 4 wieder freigegeben und durch ihre Feder 6 zurückgezogen wird. Die Tür kann demnach von innen nach Belieben geschlossen oder geöffnet werden.
Ein an der Fallenführung 5 vorgesehener Anschlag, beispielsweise eine Feder 23, stellt die beim Rückverschwenken des Drehriegels 19 umgelegte Mitnehmerklinke 21 wieder aufrecht.
Um beim Schliessen der Türe von aussen die Falle 4 wieder in die Sperrstellung zu bringen, ist eine Einrichtung vorgesehen, mittels welcher der Drehriegel19. beim Schliessen der Tür selbst-
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durch eine zweite, bedeutend stärkere Feder 25 mit einer Falle 26 in Verbindung, welche mittels ihres abgeschrägten Kopfes beim Schliessen der Tür nach innen gedrückt wird. Dadurch bewegt sich der Drehriegel 19 aus der Stellung Fig. 2 in jene nach Fig. 1 und führt die Falle 4 in die Sperrstellung.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Von aussen durch Münzeinwurf zu öffnendes Schloss, dadurch gekennzeichnet, dass der fcderbelastetc Zuhaltlmgshebel (7) der durch eine Feder (6) nach innen gezogenen Falle (4), eine Ausnehmung (15) besitzt, vor und in welcher ein von aussen zu verstellender Stift (17) beweglich ist und welche durch die eingeworfene Münze verschlossen wird, so dass der Stift bei eingeworfener Münze den Zuhaltungshebel (7) aus der Falle (4) auslösen kann und diese zur Zurückbewegung freigegeben wird, während der Stift in der Ausnehmung (15) beweglich ist, ohne auf die Zuhaltung zu wirken, wenn keine Münze in ihr liegt.