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Gas-Turbine mit innerer Verbrennung.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Turbine, die durch Verbrennungsgase von hoher Temperatur getrieben wird. Der Zweck der Erfindung besteht in der Behebung von Schwierigkeiten, die bis dahin bei derartigen von Vcrbrennungsgasen betriebenen Turbinen bestanden
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Fall ist. Die höchsten Temperaturen des Materiales bei gegenwärtig gebrauchten Motoren sind bei gewissen Gasmaschinen erreicht worden, bei welchen das Auslassventil schwach rotglühend werden durfte. Hiedurch wurden jedoch die einzelnen Teile bald zerstört.
Man muss also feuerfestes Material anwenden, um diesen Nachteilen abzuhelfen. Man nimmt z. B. Aluminiumoxyd oder andere feuerbeständige Oxyde oder Zusammensetzungen von Oxyden.
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noch eine beständige Kühlung ein.
Bei der im nachstehenden beschriebenen Turbine sind die Leitkanäle parallel angeordnet.
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feststehenden Teiles, der als Stator bezeichnet werden soll, entlang, werden also immer mehr erwärmt, bis sie in die Verbrennungskammer münden. Hier werden die Gase gemischt und von 'aussen her beim Anlassen durch entsprechende Mittel entzündet, so dass der dann entstehende Druck die Turbine in bekannter Weise treibt. Die Ausnützung der Wärme ist nur dadurch ermöglicht, dass die Luft und das Gas in besonderen Leitungen bis zur Verbrennungskammer geleitet werden. Damit die Turbine gut arbeitet, ist es notwendig, dass zwischen den einzelnen Teilen ein beträchtlicher Spielraum gelassen wird, wobei verschiedene parallele Reihen von Schaufeln und Leitwänden angebracht werden.
Diese Schaufeln und Leitwände sind durch Öffnungen oder
Kanäle in aus feuerfestem Material bestehenden Scheiben nicht allzu nahe an deren l'mfange gebildet. Der ganze innere Teil der Turbine besteht aus einzelnen Scheiben oder Ringen, die ihrer-
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Bolzen zusammengeschraubt. Jeder Stahlring kann eine oder mehrere feuerfeste Scheiben aufnehmen. Die inneren Scheiben entsprechen genau den äusseren Ringen und sind an dem inneren Stahlkörper des Stators in. ähnlicher Weise befestigt.
In den anliegenden Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die neue Turbine und Fig. 2 ein Querschnitt
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für den Fluss der in der Turbine gebrauchten Gase.
Der innere, feststehende Teil der Turbine, Stator genannt, ist auf einer Spindel B befestigt und besteht aus einzelnen Scheibenringen, die ihrerseits aus einzelnen Segmenten zusammengesetzt sein können. In ähnlicher Weise ist der äussere Teil C, Rotor genannt, aus einzelnen Scheiben und Segmenten D gebildet und wird von Stahlringen E eingeschlossen, die vermittels Bolzen F (Fig. 4), die durch die Flanschen der Stahlringe E hindurchgehen, zusammengehalten werden. Der Stator ruht in Lagern a, welche rechteckig ausgeführt sind oder er kann auch fest in irgend einer beliebigen Weise gelagert sein, um eine Drehbewegung des Stators zu verhindern.
Die mittlere Spindel j6 ist in dem verstärkten Wellenteil H eingeschraubt oder sonstwie befestigt.
Der Rotor C dreht sich in Messing oder anderen Metallageru J und kann ferner noch durch Ringschmierlager, wie bei K angedeutet, getragen werden. Die Luft wird von einer Pumpe oder einem Behälter durch das Einlassrohr L gefiihrt, während das Gas von einem Gasgenerator durch eine Pumpe oder einen Behälter in das Einlassrohr M eingeleitet wird. Die Pumpen können zum Beispiel durch die Turbine selbst angetrieben werden. Die Gas-und Lufteinführungsrohre sind vorteilhaft so angeordnet, dass sie erst durch die Auspunkammer N der Turbine hindurchgehen, zum Zweck, die Luft und das Gas vor dem Eintritt in die Turbine allmählich anzuwärmen.
Die Rohre treten
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Löcher in dem feuerfesten Material des Stators hindurch zu der Verbrennungskammer 8 geleitet werden, wo die Luft und das Gas gemischt und entzündet werden. Die Verbrennungsprodukte gehen durch die Leitkanäle T der einzelnen Ringe, von denen jeder zweite immer feststeht und mit dem Stator verbunden ist. Dabei wirken die Gase auf die als Schaufeln dienenden Kanäle T des Rot. ors, gehen dann durch die Leitkanäle (T des nächsten Statorteiles und wirken wieder auf die Schaufeln T des nächsten Rotorteiles usw., so dass sich also der Rotor dreht. Auf dem äusseren rotierenden Teil der Turbine sitzt ein Zahnrad F, das auf der sich drehenden Welle 11', die eine Fortsetzung des Rotors bildet, aufgekeilt ist.
Das Rad V arbeitet mit einem Stirnrade. Y zusammen, welches auf einer Welle Y, die in Lagern Z, Z'ruht, befestigt ist. Durch diese Zahn- räder wird also die Kraft des Rotors C auf die Welle Y übertragen, die beispielsweise eine Riemen- scheibe 7 oder sonstige Maschinenelemente zur Übertragung der Bewegung aufnimmt. Der Rotor kann sich auch am anderen Ende in einer Welle fortsetzen, die dann direkt als antreibende Welle für Maschinen, z. B. für ein Dynamo, gebraucht werden kann. An deu Rotorgu13stücken sind
Flanschen P vorgesehen, die dazu dienen, den Rotor durch Vergrösserung der Ausstrahmäche kalt zu halten.
Die Verbrennungskammer hat zwei Zugänge, die durch das äussere Material hindurch gearbeitet sind und von Deckeln : 2 und 3 aus feuerfestem Material verschlossen werden, auf die sich die Stahlsegmente J und J auflegen, die ihrerseits wieder durch Bolzen 6,7 mit den Flanschen der Stahlsegmente verbunden werden.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Gas-Turbine mit innerer Verbrennung, gekennzeichnet durch einen aus einem Stahlmantel mit innerer feuerfester Bekleidung bestehenden Rotor und einem auf einer inneren Stahlspindel angeordneten aus Scheiben aus feuerfestem Materiale bestehenden Stator.