AT33231B - Verfahren zum Anhydrisieren von kristallwasserhaltigem Natriumhydrosulfit. - Google Patents

Verfahren zum Anhydrisieren von kristallwasserhaltigem Natriumhydrosulfit.

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  Verfahren zum Anhydrisieren von kristallwasserhaltigem Natriumhydrosulfit. 



   Das Natriumhydrosulfit kristallisiert bekanntlich aus wässrigen konzentrierten Lösungen mit zwei Molekülen Kristallwasser. 



   Es wurde gefunden, dass, wenn man dies kristallisierte Natriumhydrosulfit :   Na2S2 04. 2 H2 0,   z.   B.   durch scharfes Abpressen des aus konzentrierter wässriger Lösung beim Erkalten sich abscheidenden Kristallmagmas erhalten, auf zirka 60-700 C kurze Zeit erhitzt, was zweckmässig unter Umrühren geschieht, die grossen durchsichtigen Kristalle beginnen, undurchsichtig zu werden, es wird hiebei Wasser entbunden, die Masse wird breiigkörnig und ändert total ihr Aussehen. Es tritt hiebei ein analoger oder ganz ähnlicher Anhydrisierungsvorgang ein, wie er für das kristallisierte Natriumkarbonat beim Erhitzen desselben in seinem Kristallwasser bekannt ist ; es scheidet sich im vorliegenden Falle also wasserfreies oder wenigstens ein wasserärmeres   Natriumhydrosuiiit   von körniger Beschaffenheit ab. 



  Ans diesem körnigen Brei, welcher auch für kurze Zeit etwas ahgekühlt werden kann, kann das Natriumhydrosulfit durch Absaugen o (ler Abpressen isoliert werden, worauf das Salz im Vakuum rasch getrocknet werden kann. Auch kann   man   in der Weise verfahren, dass man den das anhydrisierte   llydrosulfit   enthaltenden Brei direckt im Vakuum zur Trockne bringt. 



   Diese Umwandlung des kristallisierten Natriumhydrosulfits durch einfaches Erhitzen lässt sich auch bewerkstelligen, wenn man indifferente wasserunlösliche   Flüssigkeiten,   welche eine   leichtere Temperaturausgleichung   zwischen Gefässwand und Kristallmagma ermöglichen, aber nicht   wasserentziehend   wirken, zusetzt, wie z. B. Xylol, Toluol, Benzol usw. Es kann dies z. B. in der Weise geschehen, dass man in einem geheizten, mit Rührwerk versehenen Kessel, in welchen etwas Toluol hineingebracht ist, stückweise festes, hydraulisch ge- 
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 des weiteren Eintragens   zwischen 50- f)   oder ein wenig darüber hält ; es findet hiebei kontinuierlich die Umwandlung statt. Der entstandene Brei wird dann, wie oben angegeben, verarbeitet.

   Das Toluol kann hiebei auch ganz fortbleiben, indem man den   Presskuchen   ohne Toluol durch Erhitzen portionsweise in sich zu einem Brei, bestehend aus wasser- freiem Natriumhydrosulfit und Wasser, verflüssigt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Anhydrisieren von kristallwasserhaltigem, durch scharfes Pressen des Kristallbreies erhaltenem Natriumhydrosulfit, darin bestehend, dass man dasselbe in Ab- wesenheit jedes anderen Salzes für sich oder unter Zusatz indifferenter wasserunlöslicher und nicht wasserentziohend wirkender Flüssigkeiten auf zirka 50 - ïUo C im eigenen Kristallwasser erhitzt, wonach das entstandene breiige Produkt entweder direkt als solches oder in bekannter Weise nach dem Trocknen im Vakuum oder nach dem Abtrennen von der wässrigen Hydrosulfitlauge, sei es in pastenförmigem oder im vakuumtrockenen Zustand.
    Verwendung findet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT33231D 1906-05-30 1906-05-30 Verfahren zum Anhydrisieren von kristallwasserhaltigem Natriumhydrosulfit. AT33231B (de)

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