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Auch bemerkt man, dass die Stangen J, R und die Öffnungen in den Muffen C, T, durch welche sie frei hindurchgehen, eckigen Querschnitt aufweisen, den vorderen und den hinteren Teil der Vorrichtung bei ihren Bewegungen führen und verhindern, dass die Keile und mit ihnen verbundene Teile rotieren oder verdreht werden.
Die Seiten der Keile, wo die Rollen liegen, sind ausgenommen oder vertieft, während die Umflächen der Rollen von rundem oder konvexem Querschnitt sind, so dass jene Umflächen in die Ausnehmungen oder Vertiefungen eintreten und von den Wandungen letzterer umgriffen werden.
Die Seitenflächen der Arme, welche die Rollen tragen, umfassen auch frei den anliegenden Teil der Keile, so dass also die Rollen verhindert erscheinen, die erwähnten Ausnehmungen oder Vertiefungen zu verlassen und folglich mit den Keilen ausser Eingriff zu geraten und von ihnen
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ist und die Ketten V love sind, so dass sie weder die Bewegung der Rollen V zufolge der Einwirkung des Keiles W, noch auch die nach innen gerichtete Schliessbewegung der erwähnten Rollen stören.
Sollte die Vorrichtung jedoch auf irgend eine Verstopfung in der Rohrleitung treffen, so dass es nötig würde, sie herauszuziehen, so wird in die Öffnung des Bundes Z eine Stange eingeführt und gegen das Gleitstück Y2 gestossen, wodurch das anliegende Ende der Stange X gehoben und die Klinke X1 von der Öffnung Y1 der Muffe entfernt wird, so dass sich letztere zurück- bewegt und die Ketten Z1 spannt ; demzufolge werden die Arme U, U geschlossen, also auch die Rollen Tl gegeneinander bewegt.
Letztere verlieren daher die Berührung mit der Rohrwandung. wie in Fig. 1 rechts veranschaulicht, und wenn die Vorrichtung derart gehandhabt worden ist, dass die Arme E und die Rollen F gegeneinander bewegt werden, so sind beide Rollenpaare ausser Eingrin mit der Rohrwandung gekommen, so dass die Vorrichtung offenbar rasch durch die Rohr- leitung zurückgezogen und so aus dieser entfernt werden kann.
Hat die Leitung oder das Rohr eckigen inneren Querschnitt, so verwendet man Muffen C2, an welchen die die Rollen tragenden Arme angebracht sind, wobei die Rollen F so angeordnet sind, dass sie auf die Ecken der Rohre einen Druck ausüben und Eingriff mit diesem hervorbringen (Fig. 7).
Auf die Muffe C wirkt von hinten die Feder ('1, die auch auf das vordere Ende des Keiles G drückt.
An dem hinteren Ende der Muffe T liegt die Feder T1 an, die sich auch auf das vordere Ende des Keiles If stützt ; dies sind notwendige Beigaben in Verbindung mit den Kabeln oder Seilen L, P, um zu bewirken, dass dem vorderen und dem hinteren Teil der Vorrichtung absatzweise Vorschübe erteilt werden.
Wenn im vorhergehenden auch angegeben wurde, dass die Teile F, V drehbare Rollen sind, so können sie doch auch anders ausgebildet sein, sofern sie nur Schuhe bilden, welche unter Einwirkung der Keile abwechselnd an die Wandung der Rohrleitung angedrückt und daran gehalten werden, so dass der vordere und der hintere Teil der Vorrichtung abwechselnd und absatzweise in der Rohrleitung bewegt werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende : Die Vorrichtung wird in das Rohr eingelegt, wobei die Ketten Z1 lose sind, nicht aber straff, wie nach Fig. 1 rechts. Befindet sich die Vorrichtung im Rohr, so zieht man an dem Seile L, wodurch die Feder ('1 gespannt und die
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durch die Rollen F, F mit den Rohrwandungen in Berührung gebracht werden, so dass die Vorrichtung, nachdem sie um ein gewisses Stück vorgeschoben wurde, gesperrt wird, Nun wird am 111 Seile P gezogen, wodurch der Keil W verschoben wird, die Arme U einwärts gegen diesen gehen und die Feder 1'1 gespannt wird.
Dann zieht man wieder am Seil L, um die Rollen F, F von den Rohrwandungen frei zu machen und das Seil P wird nachgelassen, wodurch die Feder T sich ausdehnt, dabei die Muffe l'auf den Stangen B vorschiebt und so die Vorrichtung wieder vorschiebt. Rückt die Muffe T vor, so bewegen sich die Arme U, U auf dem breiten Teil des Keiles W und die Rollen V, V greifen an die Rohrwandungen. Auf diese Weise bewirkt abwechselnd auf die Seile L und P ausgeübter Zug Vorschub des Kopf-bzw. des hinteren Teiles,
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1.
Vorrichtung zum Durchführen von Kabeln durch Rohre und Kanäle, bestehend aus zwei hintereinander angeordneten Spreizvorrichtungen, welche aus je einem Gleitstück und zwei
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nach aussen bewegt und an die Rohr- oder Kanalwandung angedrückt und durch Seilzug zusammengeschlossen werden, gekennzeichnet durch eine an dem hinteren Keil (W) befestigte, mittels Stiftes (X1) mit einer unter Federdruck stehenden Hülse (Y) gekuppelte Stange (X), deren Kupplungsstift (X1) durch Druck gegen einen vorn abgeschrägten Block (Y2) aus der Hülse (Y) herausgehoben werden kann, worauf diese zurückschl1ellt und mittels zwischen den
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Greifer (V) von der Wandung des Rohres oder Kanales abzieht.