DE60259C - Vorrichtung zum Durchführen von Drähten und dergleichen durch Röhren oder Leitungen - Google Patents
Vorrichtung zum Durchführen von Drähten und dergleichen durch Röhren oder LeitungenInfo
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- DE60259C DE60259C DENDAT60259D DE60259DA DE60259C DE 60259 C DE60259 C DE 60259C DE NDAT60259 D DENDAT60259 D DE NDAT60259D DE 60259D A DE60259D A DE 60259DA DE 60259 C DE60259 C DE 60259C
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- 238000012986 modification Methods 0.000 claims description 5
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G1/00—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines
- H02G1/06—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle
- H02G1/08—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle through tubing or conduit, e.g. rod or draw wire for pushing or pulling
- H02G1/088—Methods or apparatus specially adapted for installing, maintaining, repairing or dismantling electric cables or lines for laying cables, e.g. laying apparatus on vehicle through tubing or conduit, e.g. rod or draw wire for pushing or pulling using pulling devices movable inside conduits
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
. (New-York, V. St. A.).
Zweck vorliegender Erfindung ist es, ein Kabel, Seil oder dergleichen durch eine lange
Röhre oder Leitung von einem Ende nach dem anderen ziehen zu können, ohne dafs die
Leitung Queröffnungen benöthigt. Durch die Vorrichtung kann ein Draht, ein Kabel oder
dergleichen für Fernsprech- oder Telegraphenzwecke schnell durch nur an den Enden zugängliche
Röhren gezogen werden.
In beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 ein Grundrifs — theilweise geschnitten — von
zwei Leitungen, die eine, geschnitten, zeigt die neue Drahtdurchziehvorrichtung. Fig. ia ist
eine Draufsicht auf die neue Vorrichtung, welche in einer geschnitten gezeichneten Röhre
dargestellt ist. Fig. 2 ist eine gleiche Draufsicht und zeigt eine andere Wagenstellung als
Fig. ι a. Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung. Fig. 4 und 5 sind vergröfserte
waagrechte Schnitte in Richtung der Linie kl-kl
der Fig. 6; diese ist ein senkrechter Schnitt in Richtung der Linie c2-c2 der Fig. 2 und 4.
Fig. 7 ist ein senkrechter Schnitt c^-c1 der Fig. ia,
in Richtung des dort eingezeichneten Pfeiles gesehen, Fig. 8 ein Schnitt k2-k2 der Fig. 6,
Fig. 9 eine vergröfserte Draufsicht auf das Ende der Transportvorrichtung,. Fig. 10 ein
senkrechter Schnitt c3-c3 der Fig. 9, Fig. 11
der Grundrifs einer Abänderung der neuen Vorrichtung, Fig. 12 eine Seitenansicht genannter
Abänderung.
Die Erfindung besteht im wesentlichen aus zwei selbst sperrenden Wagen und einer geeigneten
Vorrichtung, diese gegen und von einander zu bewegen; einer dieser Wagen ist mit einem Stempel oder einer Spindel verbunden,
während der andere auf genanntem Stempel gleiten kann; diese Verbindung wirkt in der Weise, dafs, während der äufsere Wagen
sich selbst in die Leitung einklemmt, er als ein Stützpunkt benutzt wird, um die Spindel
und den zurückbleibenden Wagen nach innen zu ziehen; hierauf klemmt sich der innere
Wagen in die Leitung und gestattet, dafs der äufsere Wagen gegen ihn aufgezogen wird;
auf diese Weise wird ein Draht oder eine Anzahl mit genannter Spindel verbundener Drähte
stufenweise Schritt für Schritt in der Röhre durch die ganze Länge derselben nachgezogen.
Ä stellt die Röhre oder die Leitung dar, durch welche Drähte BB, Fig. 1, durchgezogen
werden sollen. Diese Drähte sind auf passende Weise mit Stempel oder Schaft C verbunden,
dessen Länge dem Zweck der Vorrichtung entsprechend und welcher für gerade Röhren
gerade und für krumme Röhren gekrümmt sein kann. Soll der Stempel C in die Röhre A
eingeführt werden, so dafs das eine Ende in die Röhre eintritt, während das andere daraus
hervorragt (Fig. 1), so soll das Ende, welches in die Röhre eintritt, inneres Ende, das,.welches
daraus hervorragt, äufseres Ende des Stempels genannt werden. An dem inneren Ende ist
mittelst des Bolzens a, Fig. 9 und 1 o, der sogenannte
innere Wagen D .befestigt und von diesem ein Stück nach auswärts der äufsere
oder Gleitwagen E so angeordnet, dafs er frei gleiten kann. Beide Wagen D und E sind
durch eine starke Feder F verbunden, welche im allgemeinen das Bestreben hat, beide
Wagen D und E dicht gegen einander zu ziehen -(Fig. 2 und 3), andererseits aber auch
gestattet, die Wagen aus einander zu ziehen (Fig. ia). In den Zeichnungen ist der Stempel C
aus zwei langen parallelen Stangen b b gebildet, welche durch einen Querbolzen d nahe den
beiden Enden mit einander verbunden sind, so dafs ein langer Lä'ngskanal übrig bleibt,
zwischen welchem das Spiel beider Wagen vor sich geht.
Der äufsere oder Gleitwagen E besteht aus einem festen Rahmen, welcher den Stempel C
umfafst, und aus zwei Platten e e, welche hervorstehende Rippen e1 e\ Fig. 8, tragen
können. Jede dieser Platten hat dieselbe Länge wie der Wagen; sie sind mit einander fest
verbunden durch senkrechte Verbindungsstücke und waagrechte Verbindungsstücke/ zwischen
den Rippen e, um den Federn F einen Befestigungspunkt zu geben. Der so aufgebaute
Rahmen des Wagens E kann frei auf dem Stempel C gleiten. Nahe dem inneren Ende
des Wagens E ist ein Gleitbolzen h gelagert, welcher Seitenbolzen oder ein Querstück /i2
tragt, welches mittelst Federn i mit dem inneren Ende des Wagens E verbunden ist (Fig. 4
und 5). G G sind Greifplatten, welche den Wagen E an die Röhre A festklammern. Diese
Greifplatten sind bei j drehbar mit den seitlich geschlitzten Kreuzstücken h2 verbunden; die
Drehzapfen j greifen durch in geneigte oder zusammenlaufende Schlitze / der Platten e.
Das äufsere Ende jeder Greifplatte hat einen Bolzen m, welcher in einen in den Platten e
vorgesehenen schrägen Schlitz η eingreift. Die Ränder der beiden Greifer G G, welche
sich einander gegenüber stehen, sind parallel mit der Neigung der Schlitze / η und mit
Reibungsrollen O in Berührung, welche durch den Wagen E getragen werden; diese Rollen
sind in den Platten e gelagert. Aus der Vergleichung der Fig. 4 und 5 geht hervor, dafs,
sobald der Bolzen h nach aufsen bewegt wird — d. h. in Fig. 4 nach rechts —, so dafs
die Federn i gespannt werden, die Greifer G G sich zusammenschieben müssen, und dafs,
sobald der Bolzen h durch die Federn i nach innen gezogen ist (Fig. 5), er die Greifer mit
sich zieht und sie hierdurch in die äufseren Theile der Schlitze I η bringt, so dafs sie aus
einander gehen.
Es folgt hieraus, dafs, sobald die Federn i nicht gespannt sind, die Greifer weit genug aus
einander getrieben sind, um den Wagen fest in der Röhre zu halten, dafs aber, sobald die
Federn i gespannt sind, die Greifer gelöst sind, indem sie nach innen gezogen werden.
Die eben erfolgte Beschreibung des Aufbaues des Wagens E erklärt auch die Einrichtung
des inneren Wagens D, und es ist daher nicht nothwendig, weiter auf die Beschreibung
des inneren Wagens einzugehen, und nur zu erwähnen, dafs der innere Wagen fest mit dem Stempel C durch einen Bolzen a
verbunden ist (Fig. 9 und 10). Der äufsere Wagen E aber hat noch einen weiteren Theil,
welcher nicht in dem inneren Wagen vorhanden ist, nämlich ein Rad p, welches an
dem äufseren Ende gelagert ist und um welches ein Seil H führt, durch welches der
Apparat angetrieben wird.
Der Apparat arbeitet wie folgt:
Kabel, Leitungsdraht oder sonstige durch die Röhre A hindurchzuführende Seile werden
(Fig. 1) an den Bolzen d oder sonstwie an dem äufseren Ende des Stempels C befestigt.
Hierauf wird das Seil H um die Scheibe ρ gelegt und das eine Ende des Seiles mit dem
Bolzen rf verbunden. Das andere Ende des Seiles wird durch den Arbeiter gefafst und
mufs so lang sein wie die Röhre A; der Apparat, der so zur Arbeit fertig ist, wird in
die Röhre A eingeführt. Die Greifer G G an den Wagen müssen selbstverständlich so bemessen
sein, dafs bei ihrem Auseinandergehen die entsprechenden Wagen in der Röhre sich
festsetzen können. Zieht nun der Arbeiter an dem freien Ende des Seiles H, so wird zunächst
der Wagen E ein wenig nach aufsen gezogen, bis die Greifer G auf der inneren
Wandung der Röhre festen Halt bekommen; die Federn i des Wagens E sind hierbei nicht
gespannt. Ein weiteres Ziehen an dem Seile mufs den Stempel C nach vorn treiben und
mit ihm den inneren Wagen D, welcher, sobald die Bewegung nach innen beginnt, seine
Federn spannt und hierbei seinen Halt an der Röhre verliert; so lange der Arbeiter an dem
Seile zieht, bleibt der Wagen E fest, und der Stempel C mit dem Wagen D wird nach
innen in die Röhre hineingezogen. Hierauf, d. h. sobald der Bolzen d sich der Scheibe ρ
so weit als thunlich genähert hat, läfst der Arbeiter das Seil H los, wodurch augenblicklich
die Greifer G des inneren Wagens D aus einander gehen, gegen die innere Wandung
der Röhre greifen und festhalten, wodurch die Federn FF in den Stand gesetzt werden
den äufseren. Wagen E nach innen zu ziehen, was den Federn F dadurch möglich wird,
dafs die Greifer G des äufseren Wagens in dem Augenblicke, ihren Halt verlieren, in
welchem der Zug nach· innen beginnt. Mit anderen Worten, jeder Wagen klemmt sich
selbst in die Röhren, wenn kein Zug· auf ihn
einwirkt oder nur Zug in der Richtung nach auswärts, und jeder Wagen hört selbsttätig mit
seinem Eingreifen auf, sobald ein Zug in der Richtung nach innen ausgeübt wird; hieraus
folgt, dafs, während das Seil H gezogen wird, der Wagen E feststeht und der Wagen D
durch den vom Arbeiter ausgeübten Zug vorgezogen wird, und wenn das Seil freigelassen
wird, der Wagen D fest stehen bleibt und der Wagen E durch die Anziehung der Feder F
nach vorn gezogen wird. So wird durch schrittweises Ziehen und wieder Loslassen des
Seiles H die Vorrichtung veranlafst, durch die ganze Röhre zu laufen, bis sie schliefslich an
der anderen Seite hervorkommt oder eine gewünschte Stellung darin einnimmt. Aus den
anderen Enden können die Wagen herausgenommen werden, da, wie schon erwähnt, beide Greifer ihre Thätigkeit einstellen, wenn
beide Wagen in der Richtung nach innen bewegt werden.
Die in Fig. ii und 12 dargestellte Abänderung
unterscheidet sich von der eben beschriebenen in der Anordnung der Scheibe ρ
und der Feder F. In dieser Abänderung ist die Scheibe ρ an dem inneren Wagen D angeordnet
und beide Wagen D und E sind nicht durch eine Feder F verbunden, sondern die
Feder F verbindet den äufseren Wagen E mit dem äufseren Theil des Stempels C, was zur
Folge hat, dafs, wenn das Seil H angezogen wird, der innere Wagen fest stehen bleibt, der
äufsere Wagen E nach .innen gezogen und die . Feder F gespannt wird. Wenn hierauf
das Seil H losgelassen wird, so klemmt sich der Wagen E fest und gestattet der Feder F,
den Stempel C anzuziehen und mit diesem den Wagen D, u. s. w.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:
Eine Vorrichtung zum Durchführen von Drähten, Kabeln oder dergleichen durch Rohrleitungen u. s. w., gekennzeichnet durch zwei gegen einander verschiebbare Wagen (D und E), von denen abwechselnd der eine sich mittelst Greifer (G) in der Leitung festklemmt und der andere, diesen Wagen als festen Punkt benutzend, durch die directe Wirkung eines Seiles H oder durch eine durch Vermittelung genannten Seiles gespannte Feder F vorwärts (nach innen) bewegt wird.Eine Vorrichtung der in Anspruch 1. gekennzeichneten Art, in welcher das Festklemmen der Wagen dadurch geschieht, dafs die Greifplatten (G) mittelst Bolzen in convergirenden Schlitzen des Wagens so gelagert sind, dafs sie unter dem Einflufs von Federn (i) aus einander' getrieben werden, sobald kein Zug oder Zug nach auswärts (rückwärts) ausgeübt wird, wobei beide Wagen mittelst der Feder (F) mit einander verbunden sind und der eine Wagen (E) mit einer Rolle (p) versehen ist, über welche das Seil (H) führt, dessen eines Ende mit dem am anderen Wagen (D). befestigten Stempel (C), über welchen der Wagen (E) gleiten kann, verbunden ist.
Die Abänderung der in Anspruch 2. gekennzeichneten Vorrichtung derart, dafs die Scheibe (p) an dem inneren Wagen (D) angeordnet ist und beide Wagen nicht durch eine Feder (F) verbunden sind, sondern diese Feder (F) den Wagen (E) mit dem äufseren Theil des Stempels (C) verbindet (Fig. 11 und 12).Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE60259C true DE60259C (de) |
Family
ID=334408
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT60259D Expired - Lifetime DE60259C (de) | Vorrichtung zum Durchführen von Drähten und dergleichen durch Röhren oder Leitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE60259C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1270642B (de) * | 1962-10-10 | 1968-06-20 | Postal Administration Of The U | Geraet fuer eigenen pneumatischen Vortrieb |
-
0
- DE DENDAT60259D patent/DE60259C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1270642B (de) * | 1962-10-10 | 1968-06-20 | Postal Administration Of The U | Geraet fuer eigenen pneumatischen Vortrieb |
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