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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Stromzufuhr für ein elektrisches Gerät, insbesondere für einen
Motor, bestehend aus einer Steckdose zur Kupplung mit einem Stecker des elektrischen Gerätes, und aus einer
Schutzeinrichtung für das elektrische Gerät, insbesondere aus einem Motorschutzschalter.
Es ist bereits ein Sicherheitsschalter bekannt, der in einem Gehäuse eine Schaltvorrichtung, Sicherungen sowie eine Steckvorrichtung für die Kupplung mit dem Stecker eines Gerätes aufweist, wobei der Zugang zu den
Sicherungen nur dann möglich ist, wenn der Schalter geöffnet ist (österr. Patentschrift Nr. 230465). Es wurde weiters bereits ein Motorschutzschalter vorgeschlagen, bei welchem der überstromauslöseblock unabhängig von den andern Elementen in den Schalterteil eingeschoben werden kann (österr. Patentschrift Nr. 190197).
Es ist auch ein elektrischer Schutzschalter bekannt, bei welchem in einer Unterputzdose Kontakte vorgesehen sind, die mit am Schaltereinsatz befindlichen Gegenkontakten zusammenwirken (österr. Patentschrift
Nr. 162012).
Ferner wurde bereits ein Leistungsschalter vorgeschlagen, bei dem das Kontaktsystem sowie das für sich eichbare Auslösesystem baukastenartig zusammengestellt sind (österr. Patentschrift Nr. 230466). Schliesslich wurde bereits vorgeschlagen, die Schutzeinrichtung mit einer von der Gehäuseaussenseite betätigbaren Vorrichtung für die wahlweise Einstellung der gewünschten Nennstromstärke zu versehen (österr. Patentschrift Nr. 306151).
Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zur Stromzufuhr für ein elektrisches Gerät der eingangs beschriebenen Art derart zu verbessern, dass diese Vorrichtung universell verwendbar wird und
Montage und Leitungsführung wesentlich vereinfacht werden. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass die Steckdose und die Schutzeinrichtung in an sich bekannter Weise in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht sind und dass in ebenfalls an sich bekannter Weise die Schutzeinrichtung als einstückig aus dem
Gehäuse entfernbare Montageeinheit ausgebildet und mit Kontakten, die mit im Gehäuse angeordneten und mit den Zuleitungen für die Stromzufuhr zur Schutzeinrichtung und mit den Ableitungen zur Steckdose verbundenen
Gegenkontakten zusammenwirken,
sowie mit einer von der Gehäuseaussenseite betätigbaren Einstellvorrichtung für die wahlweise Einstellung der gewünschten Nennstromstärke versehen ist, und dass die Zuleitungen und die
Ableitungen in Richtung des Entfernens der Montageeinheit gesehen, unterhalb derselben angeordnet sind.
Durch die Kombination dieser Merkmale wird eine Vorrichtung geschaffen, die sowohl die Steckdose zur
Kupplung mit dem Stecker des elektrischen Gerätes als auch die Schutzeinrichtung für dieses elektrische Gerät enthält, auf einfachste Weise montiert werden kann und leicht der Leistung des anzuschliessenden elektrischen
Gerätes angepasst werden kann. Bei der Montage der erfindungsgemässen Vorrichtung ist lediglich nötig, das
Gehäuse in entsprechender Weise zu befestigen und anschliessend die Leitungen für die Stromzuführung ins
Gehäuse einzuführen und mit den in dem Gehäuse angeordneten Gegenkontakten zu verbinden, worauf die
Montageeinheit eingesetzt und das Gehäuse durch einen Deckel abgeschlossen wird.
Da das Gehäuse der
Steckdose mit dem Gehäuse der Schutzeinrichtung eine Einheit bildet, kann auch die Verdrahtung zwischen den im Gehäuse angeordneten Gegenkontakten der Schutzeinrichtung und der Steckdose bereits vorgefertigt sein, so dass auch diese Verdrahtung nicht mehr am Ort der Montage vorgenommen werden braucht. Nach Anordnung des Gehäusedeckels muss nur mehr die gewünschte Nennstromstärke für die Schutzeinrichtung durch Verstellen der an der Gehäuseaussenseite angeordneten Einstellvorrichtung dem über die Steckdose angeschlossenen Gerät angepasst werden.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung liegen die Gegenkontakte für die Zuleitungen den Gegenkontakten für die Ableitungen zur Steckdose einerseits und die Eintrittsöffnungen im Gehäuse für die
Ableitungen zur Steckdose anderseits gegenüber, wobei die Verbindungslinien zwischen Zuleitungskontakten und Ableitungskontakten die Verbindungslinien zwischen Ein- und Austrittsöffnungen im wesentlichen senkrecht kreuzen. Auf diese Weise wird eine Leitungsführung geschaffen, bei welcher die Zuleitungen für die Stromzuführung zur Schutzeinrichtung den Ableitungen zur Steckdose nicht im Wege stehen und bei welcher die Leitungen maximal um 900 umgelenkt werden müssen, so dass auch nicht die Gefahr eines Bruches dieser Leitungen besteht.
In den Zeichnungen ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Vorrichtung bei abgenommenem Gehäusedeckel und bei entfernter Montageeinheit der Schutzeinrichtung. Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. l, wobei jedoch die Montageeinheit im Gehäuse eingesetzt und das Gehäuse durch den Deckel verschlossen ist.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung besteht aus einem Motorschutzschalter--l--und einer mit diesem Motorschutzschalter verbundenen Steckdose--2--. Der Motorschutzschalter weist ein Gehäuse --3-- auf, das mit dem Gehäuse --4-- der Steckdose einstückig ausgebildet ist. Das Gehäuse --3-- ist mit Laschen --5-- versehen, mittels welcher es an einer Mauer befestigt werden kann.
Im Inneren des Gehäuses --3-- sind die Auslöse- und Schaltelemente als Montageeinheit angeordnet, wie dies'in Fig. 2 bei --6-- angedeutet ist. Diese Montageeinheit--6--kann als Ganzes aus dem Gehäuse --3-- herausgenommen werden. An ihrer Hinterseite weist die Montageeinheit Kontakte--7--auf, die mit Gegenkontakten--8, 9--am Boden des Gehäuses --3-- zusammenwirken. Die Kontakte sind hiebei federnd
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Das Gehäuse-3-weist weiters eine Öffnung-10-für den Durchtritt der Zuleitungen-11für die Stromzuführung und eine in das Steckdosengehäuse mündende Öffnung--12--für den Durchtritt der Ableitungen--13--auf, welche Ableitungen--13--die Gegenkontakte--9--mit den Steckdosenkontakten verbinden und bereits vor der Montage der Vorrichtung eingezogen und angeklemmt werden können. Die Verbindung der Leitungen--11, 13--mit den Gegenkontakten-8, 9--kann beispielsweise durch übliche Schraubklemmen erfolgen. Bei eingesetzter Montageeinheit --6-- ist das Gehäuse - durch einen Deckel--14--abgeschlossen, der durch in Gewindelöcher--15--des Gehäuses - -3-- einschraubbare Schrauben befestigt wird.
Wie insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, sind die Gegenkontakte-8, 9- sowie die Leitungen --11, 13--zu diesen Gegenkontakten so angeordnet, dass sie, in der Richtung des Entfernens der Montageeinheit --6-- gesehen, unterhalb dieser Montageeinheit zu liegen kommen, so dass ein leichtes Entfernen dieser Montageeinheit möglich ist und nicht die Gefahr besteht, dass irgend welche Teile derselben an den Leitungen hängen bleiben.
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entsprechend der Stromaufnahme des über die Steckdose --2-- angeschlossenen Gerätes ermöglicht. Die Einstellvorrichtung --19-- ist über eine innerhalb des Deckels vorgesehene Steckkupplung --20-- mit einem in der Montageeinheit angeordneten Einstellorgan verbunden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Stromzufuhr für ein elektrisches Gerät, insbesondere für einen Motor, bestehend aus einer Steckdose zur Kupplung mit einem Stecker des elektrischen Gerätes, und aus einer Schutzeinrichtung für
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untergebracht sind und dass in ebenfalls an sich bekannter Weise die Schutzeinrichtung (1) als einstückig aus dem Gehäuse (3) entfernbare Montageeinheit ausgebildet und mit Kontakten (7), die mit im Gehäuse (3) angeordneten und mit den Zuleitungen (11) für die Stromzufuhr zur Schutzeinrichtung (1) und mit den Ableitungen (13) zur Steckdose (2) verbundenen Gegenkontakten (8,9) zusammenwirken sowie mit einer von der Gehäuseaussenseite betätigbaren Einstellvorrichtung (19) für die wahlweise Einstellung der gewünschten Nennstromstärke versehen ist, und dass die Zuleitungen (11)
und die Ableitungen (13) in Richtung des Entfernens der Montageeinheit (6) gesehen, unterhalb derselben angeordnet sind.
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