AT211401B - Unterputzsteckdose mit einem Schalter - Google Patents

Unterputzsteckdose mit einem Schalter

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AT211401B
AT211401B AT569359A AT569359A AT211401B AT 211401 B AT211401 B AT 211401B AT 569359 A AT569359 A AT 569359A AT 569359 A AT569359 A AT 569359A AT 211401 B AT211401 B AT 211401B
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AT
Austria
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switching element
support ring
switch
socket
socket according
Prior art date
Application number
AT569359A
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English (en)
Inventor
Otto Ing Diller
Original Assignee
Merten Geb
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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description


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  Unterputzsteckdose mit einem Schalter 
Die Erfindung bezieht sich auf eine mit einem Schalter versehene Unterputzsteckdose mit Schutzerdung, bei der ein die elektrischen Einrichtungen aufnehmender Isolierstoffsockel von einem Tragring gehalten wird. 



   Es sind bereits verschiedene Ausführungsformen derartiger Steckdosen'bekannt geworden. Diese haben jedoch alle den Nachteil, dass die in den Raum ragende Abdeckung verhältnismässig grosse Abmessungen hat, was sowohl für die   Höhen- als   auch für die Breitenabmessungen zutrifft. Diese Abmessungen ergeben sich im wesentlichen dadurch,   dass   Tragring und Abdeckung hintereinander angeordnet sind. Ein weiterer Nachteil bekannter Ausführungsformen von Steckdosen der eingangs erwähnten Art besteht darin, dass zur Lagerung des Schaltgliedes eine zusätzliche Schalterbrücke erforderlich   ici.,   die mit besonderen Befestigungselementen, meist am Isolierstoffsockel, befestigt ist.

   Bei, diesen Ausführungsformen sind somit nicht nur besondere Einrichtungen zur Lagerung des Schaltgliedes erforderlich, sondern diesen müssen auch zusätzliche Befestigungselemente zugeordnet werden, wodurch   sich die He1 : stellungskosten erhöhen.   Weiterhin ist bemerkenswert, dass bei den bekannten Steckdosen mit einem Schalter die Anschlusskontakte zu beiden Seiten des Schaltgliedes angeordnet sind. Hiedurch werden nicht nur die Breitenabmessungen des Isolierstoffsockels vergrössert, sondern auch   das Anschliessen der Leitungen erschwert, weil   dieses auf unterschiedlichen Seiten des Schaltgliedes erfolgen muss. 



   Es sind ferner Steckdosenschalter mit zwischen den Steckerbuchsen angeordnetem Kippschalter bekanntgeworden, dessen Betätigungsgriff der mit den Öffnungen zur Aufnahme der Steckerstifte ausgestattete Teil der Steckerfrontplatte ist. Diese Steckdosenschalter können genauso wie ferner bekanntgeworden, aus einer Steckdose und einem Schalter bestehende Installationsapparate in die kleinsten auf dem Markt befindlichen Unterputzabzweigdosen eingebaut werden. Bei der letztgenannten Ausführungsform liegt das Betätigungsorgan des Schalters zwischen den Steckerbuchsen, u.   zw.   so tief in einer Versenkung der Abdeckung, dass es nicht über die Auflagefläche des Steckers hervortritt. Auch sind Kippschalter mit Steckdosen bekannt, bei denen Schalter und Steckdose unabhängig voneinander betätigt werden können.

   Dies Ist möglich, weil das zwischen den Steckerhülse und isoliert von diesen angeordnete Schaltglied durch einen einteiligen   Wipphebel   mit zwei als Schaltknöpfen dienenden Enden betätigt wird, die zu beiden Seiten des Steckerbereiches der Abdeckungsfläche aus dieser herausragen. Die drei letztgenannten Ausführungsformen von Steckdosenschaltem sind sämtlich nicht mit einer Schutzerdung versehen. 



   Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Steckdosen der eingangs erwähnten Art die geschilderten Nachteile mit einfachen und wohlfeile Mitteln zu beseitigen. Dieses Ziel ist im wesentlichen dadurch erreicht, dass die die Öffnungen zur Aufnahme der Steckstifte aufweisende Stirnfläche der Steckdosenabdeckung unterhalb der Ebene des Tragringes angeordnet ist. Gegenüber den bekannten Ausführungsformen von   Steckkontaktvorr1chtungen   mit Schalter ergibt sich somit nicht wie bisher eine Hintereinanderschaltung von Tragring und Abdeckung, sondern zumindest eine teilweise Ineinanderschachtelung. Hiedurch ergibt sich def Vorteil, dass die Abdeckung nicht mehr so weit in den Raum hineinragt. 



   Weiters sind gemäss der Erfindung Teile des Tragringes zur Lagerung des Schaltgliedes herangezogen. 



  Bei der erfindungsgemässen Ausbildung der SteckdQse wird somit auf eine zusätzliche Schalterbrücke ver- 

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   zichtet,   so dass damit nicht nur die Befestigungsschrauben für diese Schalterbrücke wegfallen, sondern dadurch   auch der Anschlussraum   vergrössert wird, weil ja der bisher zur Unterbringung der Schalterbrücke erforderliche Raum   nunmehrfür Anschlusszwecke   zur Verfügung steht.   Demgegenüber   wird erfindungsgemäss der bisher unausgenutzte tote Raum im Bereich von Teilen des Tragringes zur Unterbringung des Schaltgliedes herangezogen. Dabei ist der einstückig ausgeführte Tragring mit Abwinkelungen versehen, die zur Lagerung der Achse des Schaltgliedes dienen.

   Vorzugsweisesind die Abwinkelungenzu beidenSeiten eines im Tragring zum Durchgriff des Schaltgliedes vorgesehenen Durchbruches angeordnet. 



   Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung weist der mit den Lagerstellen für das Schaltglied einstückige Tragring zugleich mehrere angeformte Haltebügel zum Befestigen von Spreizklemmen auf, Und endlich werden vorzugsweise sämtliche Anschlusskontakte der Steckkontaktvorrichtungen auf ein und derselben Seite des Schaltgliedes angeordnet. Durch die beiden letztgenannten Massnahmen ist es möglich, eine mit Schutzkontakt und mit Schalteinrichtung versehene Steckdose in die kleinste auf dem Markt befindliche Unterputzabzweigdose einzubauen, welche einen Durchmesser von 58 mm aufweist. Ferner ergibt sich eine sehr einfache Verbindung des gemeinsamen Anschlusskontaktes für Schalter und Steckdose. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der nun folgenden speziellen Beschreibung erläutert. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,   u. zw. zeigen : Fig. l   einen Längsschnitt durch die erfindungsgemässe Steckdose mit einem Schalter, Fig. 2 einen weiteren Längsschnitt durch die gleiche Steckkontaktvorrichtung mit Schalter, jedoch gegenüber dem Schnitt nach Fig. l um 900 versetzt, Fig. 3 eine Draufsicht auf den Isolierstoffsockel mit dem Tragring, und Fig. 4 eine Draufsicht auf die Anschlusskontakte im Bereich des Schaltgliedes. 



   Die erfindungsgemässe Steckdose mit einem Schalter kann in die auf dem Markt befindliche Unterputzabzweigdose eingebaut werden, welche einen Durchmesser von 58 mm aufweist, und in den Figuren generell mit 5 bezeichnet ist. Diese Unterputzabzweigdose wird in bekannter Weise in eine Wand, ein Mauerwerk od. dgl. eingelassen und nimmt in ihrem Innem die elektrischen Einrichtungen auf. Die elektrischen Einrichtungen - die noch näher beschrieben werden-sind an einem Isolierstoffsockel 6 angeordnet, der seinerseits mit einem generell mit 7 bezeichneten Tragring zusammenwirkt.

   Im gewählten Ausführungsbeispiel ist der Tragring 7 etwa halbringförmig ausgebildet und mit insgesamt zwei Spreizklemmen 8 ausgerüstet, die durch Schrauben 9'betätigt werden können, u. zw. derart, dass sich beim Anziehen der Schrauben die vorderen Spitzen der Spreizklemmen 8 in die Wandungen der Unterputzabzweigdose 5 einkrallen können. 



   Wie insbesondere aus der Fig. 3 der Zeichnung ersichtlich ist, dienen Teile des Tragringes zugleich zur Lagerung eines Schaltgliedes 9, so dass damit die bisher benutzten besonderen Schalterbrücken und deren Befestigungselemente entbehrlich werden. Um dieses zu ermöglichen, sind die Teile 10 des Trag- 
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 bruch 11 für Teile des Schaltgliedes 9 geschaffen, sondern auch Lagerstellen für die Achse 12 dieses Schaltgliedes. Das Schaltglied selbst ist an seinem unteren Ende mit einem kugelförmigen Körper 13 aus-    gerüstet,'der   in an sich bekannter Weise auf eine Wippe 14 einwirkt. Die Wippe 14 ist ihrerseits in einer Aufnahme 15 des Isolierstoffsockels 6 gelagert.

   Wie insbesondere aus der Fig. 4 der Zeichnung hervorgeht, kann durch Betätigen des Schaltgliedes 9 die Wippe 14 in ihre wirksame oder unwirksame Lage überführt werden, wobei im erstgenannten Falle der Kontakt 16 die leitende Verbindung zwischen den Anschlusskontakten 17 und 18 herstellt. Es sei erwähnt, dass die Wippe 14 aus Metall gefertigt ist, so dass sie in ihrem Bereich zur Stromführung herangezogen werden kann. 



   Auf dem Isolierstoffsockel 6 ist im gewählten Ausführungsbeispiel der an sich bekannte U-förmig gestaltete Erdungsbügel 19 angeordnet, der über die Anschlussschraube 20 mit der Erdleitung verbunden werden kann. Ferner besitzt der Bügel 19 eine Gewindebohrung 21 für eine Befestigungsschraube 22, durch die Abdeckung und Sockel der Steckdose lösbar miteinander verbunden sind. Zu beiden Seiten desErdungsbügels 19 sind die Aufnahmekontakte 23 und 24 angeordnet, die mit den Steckstiften des nicht dargestellten Steckers zusammenwirken. Wie insbesondere aus der Fig. 3 der Zeichnung ersichtlich, sind sämtliche Anschlusskontakte auf-ein und derselben Seite des Schaltgliedes 9 angeordnet oder mit andern Worten, das Schaltglied 9 ist auf die eine äusserste Seite des Isolierstoffsockels 6 verlegt.

   Dies hat den Vorteil, dass man die Verbindungsleitungen in einfacher Weise verlegen kann ; ausserdem macht sich dies für die Grössenabmessungen des Isolierstoffsockels vorteilliaft bemerkbar. Es sei noch darauf hingewiesen, dass-wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist-die beiden die Steckerstifte aufnehmenden Kontakte 23, 24 versetzt zueinander angeordnet sind, die Rückseiten dieser Aufnahmekontakte zeigen nämlich nach entgegengesetzten Richtungen. 



   Die Unterputzsteckdose ist in an sich bekannter Weise mit einer aus Isolierstoff gefertigten Ab- 

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   deckung 25 versehen. Der aus der Wand herausgezogene Teil der Abdeckung 25 ist wegen der erfindungsgemässen Gestaltung der Steckdose wesentlich kleiner als bei bekannten Ausführungen, u. zw. ist dies dadurch erreicht, dass der die Öffnungen zur Aufnahme der Steckstifte aufweisende Boden 26 der Abdeckung 25 unterhalb des Tragringes 7 angeordnet ist. Es ist gewissermassen eine Ineinanderschachtelung von Tragring 7 und Teilen der Abdeckung 25 vorgenommen. Dabei handelt es sich um diejenigen Teile der Abdeckung 25, die eine Aufnahme 27 zur Unterbringung des Steckers bilden. 



  Der Tragring 7 besitzt noch mit ihm einstückige Haltebügel 28, die mit Durchbrüchen 29 versehen sind, welche von Teilen der Spreizk1emmen 8 durchgriffen werden. Damit bilden bei der erfindungsgemässen Steckdose Tragring 7, Lagereinrichtungen für das Schaltglied 9 und die Haltebügel 28 ein einziges Stück. 



  Wie bereits erwähnt, ist die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So kann beispielsweise die Gestalt und Anordnung des Schaltgliedes 9 abweichend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel gewählt werden. Auch ist es möglich, die Erfindung bei solchen Steckdosen anzubringen, bei denen ein Erdungsbügel fehlt. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Mit einem Schalter versehene Unterputzsteckdose mit Schutzerdung, bei der ein die spannungsführenden Metallteile aufnehmender Isolierstoffsockel von einem Tragring gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass der die Stirnfläche der Steckdose bildende Boden (26) der Abdeckung (25) unterhalb der Ebene des Tragringes (7) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Steckdose nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass Abwinkelungen (10) des Tragringes (7) zur Lagerung der Achse (12) des Schaltgliedes (9) dienen.
    3. Steckdose nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwinkelungen (10) zu beiden Seiten eines im Tragring (7) zum Durchgriff von Teilen des Schaltgliedes (9) vorgesehenen Durchbruchs (11) liegen und mit dem Tragring (7) ein einziges Stück bilden.
    4. Steckdose nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mit den Lagerstellen für das Schaltglied (9) einstückige Tragring (7) zugleich mehrere angeformte Haltebügel (28) zur Befestigung von Spreizklemmen (8) aufweist.
    5. Steckdose nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Anschlusskontakte (17,18, 23,24, 20) auf ein und derselben Seite des Schaltgliedes (9) liegen.
    6. Steckdose nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden die Steckerstifte aufnehmenden Kontakte (23, 24) versetzt zueinander angeordnet sind und mit ihren Rücken in entgegengesetzte Richtungen zeigen.
AT569359A 1958-10-15 1959-08-03 Unterputzsteckdose mit einem Schalter AT211401B (de)

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